Archiv für den Monat November 2014

Mit Gadgets ins Jahr 2015 und ein Rückblick bis 2000

Fünfzehn Jahre nach dem Jahrtausendwechsel. Wie hat sich die Technik verändert? Was gibt es heute, das vor 15 Jahren noch undenkbar war? Das Jahr 2000 wurde in SF-Szenarien gerne als utopisches Wunder vorgestellt, doch letztendlich war es ein völlig normales Jahr.

Schaut man sich Filme und Fernsehserien aus diesem Jahrgang an, wundert man sich, was es damals alles noch nicht gegeben hat. Mini- und Microcomputer gab es zwei Jahre zuvor nur in der SF. Mein damaliger Chef sagte 1998: „Die Entwicklung wird dahin gehen, dass es irgendwann Computer gibt, die nicht größer als eine Videokassette sind.“

Tja, da sind wir heute weit über das Ziel hinausgeschossen.

2000 fingen gerade einmal an, sich die Handhelds von Palm und Windows CE-Geräte in die Köpfe der Anwender zu schleichen. Ein elektronisches s/w-Notizbuch. Ich selbst hatte 2001 einen Casio Cassiopeia E-115. Das war aber eher was zum Rumcoolen. WLAN hatte ich damals noch nicht, sodass die Konnektivität mit dem Internet nicht gegeben war. Surfen und Mailen war nicht. Meine Kalendereinträge hatte ich darin. Und spaßeshalber hatte ich zwischendurch an einem Roman geschrieben … mangels Tastatur nur mit einem Stylus bewaffnet, war das allerdings ein unmögliches Unterfangen.

2001 war auch die Zeit meines ersten 15″ TFT-Bildschirms. Endlich mehr Platz auf dem Schreibtisch. Der Monitor hatte damals 799 D-Mark gekostet und war von VOBIS.

2003 wechselte ich im Handheld-Bereich auf einen Fujitsu-Siemens Pocket LOOX. WLAN gab es immer noch nicht. Erste Tests mit Mails machte ich, indem ich den Pocket LOOX per Kabel an einen PC  anschloss und damit die Internetverbindung nutzte.

Zum Thema Schreiben wurde es etwas besser. Für den Pocket LOOX gab es eine faltbare Tastatur auf der man zumindest ein paar Seiten tippen konnte. Den Touchscreen bediente man immer noch via Stift.

Es folgten ein Palm m100, ein Palm Lifedrive (Live, wohlgemerkt) und ein Palm Tungsten. Zwischenzeitlich kamen auch immer mehr Handheld-Geräte mit Windows CE bzw. dem späteren Windows Mobile heraus, die eine Telefonfunktion boten. Aus dem PDA (Personal Digital Assistant) wurde ein MDA (Mobile Digital Assistant).

Bei der Begrifflichkeit hätte man es lassen sollen, denn das aktuelle Wort „Smartphone“ betont zu sehr die Funktion eines Telefons denn eines PCs. Letztendlich ist aber ein heutiges Smartphone nichts anderes als ein Handheld PC, der unter anderem auch eine Telefonfunktion bietet. Kommt leider in den Köpfen der Leute, die stets behaupten „Ich brauch sowas nicht, ich brauch nur was zum Telefonieren“ nicht an.

So um 2004 herum nutzte ich NEC-Klapphandys mit Farbdisplay und Kamera, die in ihrer silbernen Farbe zusammengeklappt aussahen wie Phaser aus Star Trek (sagt Oliver Naujoks)  Eplus bot damals einen iMail-Service an.

Ein Durchbruch dann 2007. Das iPhone von Apple läutete eine neue Ära ein. Die Toucheingaben wurden optimiert, der Stylus entfiel und das User-Interface war ein ganz anderes als man es bisher von Windows Mobile kannte.

Für mich begann 2007 die Zeit des ersten Smartphones, eines HTC Herald mit ausschiebbarer Tastatur. Mangels günstiger Datentarife beschränkte sich die Nutzung allerdings aufs Telefonieren und das, was ich zuvor mit den Palm-Geräten gemacht habe: Terminverwaltung, Notizen und hin und wieder mal ein paar Zeilen über eine Bluetooth-Tastatur an einem Manuskript gearbeitet.

Das erste „echte“ Smartphone, das auf heutiger Technologie beruht, war 2010 für mich das HTC Desire mit zunächst Android 2.1 und dann 2.2.

Will sagen: 10 Jahre nach der magischen Jahreszahl 2000 war ich endlich bei einer Technologie angekommen, die „sf-mäßig“ war.

Die nächsten vier Jahre bestanden aus Quantensprüngen, aber aktuell auch aus Stagnation. Drei Jahre lang werden wir bombardiert mit Smartphones und Tablets, doch seit 2014 gibt es kaum Innovationen. Schnellere Prozessoren, höhere Auflösung, mehr Speicher, bessere Kamera – allerdings nur wenig neue Funktionalität. Die aktuellen Wearables unterstützen die Smartphones und mögen dem einen oder anderen ein wenig Mehrwert geben. Die Anwendungsbereiche des nächsten BIG THING, nämlich der gebogenen und flexiblen Displays stecken aktuell noch in den Kinderschuhen und sind nicht mehr als Spielerei (egal ob LG G Flex oder auch Galaxy Note Curved).

2015 mag da der Umbruch kommen. Diverse Smartphonehersteller sprechen von faltbaren Displays und das Start-up Dragonfly Futurefön ruft ein Faltbares Gerät auf, das zugleich Smartphone, Tablet und Laptop ersetzt.

Was aber habe ich nun 2014 tatsächlich aus meiner letztjährigen Prognose in Betrieb gehabt und womit vollziehe ich den Jahreswechsel?

Fangen wir mit den ausrangierten Geräten an:

– Der Notion Ink Adam 2 hatte nur ein Tagesgastspiel bei mir und wurde in Nostalgiker-Hände Dirk van den Booms gegeben.

– Das ASUS MeMo Pad 10 FHD hat nach 4 Monaten den Besitzer gewechselt.

– Das Motorola Moto G ist nach 2 Monaten abgegeben worden

– Das Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 ist nach fünf Monaten verkauft worden. Schönes Gerät, zu wenig bis keine Upates.

– Das LG G3 ist nach zwei Monaten wieder verkauft worden.

– Das HTC One M8 habe ich nach 5 Monaten verkauft.

– Das iPhone 6 habe ich nach einem Monat wieder verkauft. Es war mir schlicht zu klein (dazu unten mehr).

Das waren die Neugeräte, die ich mir 2014 angeschafft und wieder abgegeben habe.

Die aus 2013 „rübergenommenen“ und in 2014 verkauften Devices waren:

– das iPhone 5S nach 8 Monaten (hoppla, hat lange gehalten), weil es mir zu klein war.

– das Dell Venue 8 Pro Windows 8 Tablet – hatte einfach keinen Nutzen.

– das Nokia Lumia 520 mit Windows Phone 8

– Das LG G 2 ist nach 7 Monaten verkauft worden

– das iPad 2 ist nach 25 Monaten (!) abgegeben worden.

– das Toshiba Z930 Ultrabook geht nach 16 Monaten Betrieb weg.

Wohlan, die nachstehenden Gadgets und Arbeitsgeräte begleiten mich auch zum Jahreswechsel 2015 weiterhin.

Beginnen wir mit dem Arbeitsbereich:

– Hauptarbeitsgerät zu Hause an meinem Schreibtisch ist mein iMac 21,5″ mit Intel Core i7 mit 3,1 Ghz, 16 GB RAM und 1 TB Hybrid-Drive mit zwei weiteren über Thunderbolt angeschlossenen 21,5″ Full-HD Bildschirmen.

– im Wohnzimmer am Fernseher angeschlossen ist ein MacMini mit i5 Prozessor und 8 GB RAM sowie 500 GB Festplatte und zwei externe Platten mit je 4 TB. Den MacMini nutze ich in letzter Zeit aber immer weniger, da Multimedia über andere angeschlossene Geräte Einzug ins Wohnzimmer erhalten hat: Seit einigen Monaten habe ich ein Smart TV auf dem Apps wie Amazon Instant Video und Netflix vorinstalliert sind. Um Filme und Serien zu gucken muss ich nicht mehr den Rechner anwerfen und über die Web-Apps streamen. Ähnliches gilt fürs Fernsehen direkt. Als mittlerweile Nutzer von Horizon TV und einer angeschlossenen Samsung Box zeichne ich Fernsehserien in HD-Qualität von Sendern wie TNT Serie, Film, Syfy, RTL Crime usw. auf die eingebaute Festplatte auf. Der MacMini rückt da als Lieferant von Filmmaterial immer weiter in den Hintergrund.

– im mobilen Bereich verwende ich das MacBook Pro 13,3″ Retina mit Intel Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD unterstützt durch eine 64 GB Micro-SD über das Niftiy-MiniDrive.

– das Microsoft Surface Pro 3 mit Tastatur-Cover

– das Hewlett-Packard Chromebook 14

– und eher stationär „mobil“, da es nicht viel bewegt wird, sondern einen festen Platz in meinem Arbeitsraum hat: Das Lenovo IdeaPad Z710 als reines Gaming Notebook

Im Tabletbereich begleiten mich auf meinem Weg:

– das iPad Air (1. Generation)

– das iPad Mini

– das iPad Mini 2 (Retina)

– das Google Nexus 9

– das Samsung Galaxy Note Pro 12.2

Das iPad Air, das Nexus 9 und das Note Pro 12.2 sind mit Bluetooth-Tastaturen auch Produktivgeräte im Bereich des Schreibens. Microsoft hat meinen Dank für die Dropbox-Integration in MS Office, sodass ich mittlerweile meine Manuskripte direkt in Word für iPad bearbeiten und weiterschreiben kann. Bei den beiden Androiden ist das bisher nur mit Google Docs möglich, aber ich habe mich hier für das Beta-testen für MS Office für Android beworben und hoffe, dies bald schon nutzen zu können.

Stichwort Smartphones:

– hier wandle ich tatsächlich mit vier Geräten durch den Tag, wobei ich nicht alle vier gleichzeitig mit mir herumschleppe, sondern ich wechsle gerne nach Tagesform. Vergleiche ich gerne mit dem Schuhschrank einer Frau 😉 Ich stehe morgens nicht nur vor dem Regal, sondern auch vor der Qual der Wahl, welches Modell mich heute begleiten wird.

– die Speerspitze bildet das iPhone 6plus, das ich anstelle des iPhone 6 einsetze. Zuerst war ich von der Größe des iPhone 6 beeindruckt, doch nach zwei Stunden Gebrauch wurde mir das Gerät schon zu klein. Was 2013 für 4,7″ Displays als meine optimale Größe galt, ist 2014 schon wieder eine andere Nummer. Ich habe die ganze Zeit über mit Displaygrößen zwischen 5 und 5,5″ jongliert. Die doofen Blicke, die man mir zu Zeiten eines Galaxy Note noch zuwarf, gibts nicht mehr. Auch keine Sprüche mehr, was ich denn da für eine Telefonzelle mit mir herumschleppe, denn Phablets sind mittlerweile salonfähig geworden. Und jedes aktuelle Phablet ist definitiv kleiner als ein Siemens S6 – da hat sich auch niemand drüber lustig gemacht (na gut, das Nexus 6 ist tatsächlich größer).

– zweiter im Bunde ist das OnePlus One in der 64 GB Sandstone Black Variante. Ein richtig gutes Phablet zum schlanken Preis. Vor allen Dingen die Haptik ist genial. Ich bin kein Freund von Taschen und Cases und nutze die Geräte gerne ohne schützende Hüllen, denn in der Regel tragen die Hüllen nur dick auf und verbergen das eigentliche Design eines Gerätes. Bei den Plastik- und Metallrückseiten von Smartphones habe ich jedoch hin und wieder das Problem, dass meine Fingerchen zu trocken sind und dann keinen vernünftigen Halt auf zu glattem Plastik oder auch Metall finden. Beim OnePlus One kein Grund zur  Sorge, denn die schmiergelpapierartige Rückseite verleiht den besten Grip, den ich je bei einem Smartphone gehabt habe.

– der dritte mobile handkleine Computer mit Telefonfunktion wird das Nexus 6 aus dem Hause Motorola sein.

– als viertes Gerät für zwischendurch nutze ich das Motorola Moto G 2014.

Bleibt noch der Wearables-Bereich übrig. Mit der Pebble bin ich 2014 gestartet und die wird auch weiterhin noch im Einsatz sein. Zwar nutze ich auch eine LG G Watch, aber da ich größtenteils das iPhone am Tag mit mir trage, benötige ich eine Uhr, die auch mit dem iPhone funktioniert. Solange die Apple Watch nicht am Start ist, stopft die Pebble hier die Lücke zwischen Telefon und Handgelenk.

Nicht mehr nutze ich die Fitnesstracker, die allesamt zu ungenau sind. Statt Schritte zu messen, messen sie nichts anderes als Handbewegungen. Wer in sitzender Haltung gerne gestikuliert hat so wesentlich mehr Schritte auf dem Zähler, als der ruhige Typ. Das kann alles nicht Sinn der Sache sein. Natürlich funktioniert hier der Pulse von Whithings noch am Besten, denn den trägt man normalerweise in der Hosentasche und er registriert die Ortsveränderung durch den Beschleunigungssensor.

Leider vergesse ich den Pulse oft beim Hosenwechsel aus der Tasche zu nehmen und dann bringt die ganze Messung nichts.

Von Whithings nutze ich aber weiterhin den Body Analyser, der nicht nur das Körpergewicht misst, sondern auch Fettgehalt, CO2-Belastung im Zimmer und die Temperatur und sogar Schlechtwetter vorhersagt. All die Informationen werden via WLAN an den Whithings Server und damit an die WebApp oder die Mobil-App übertragen, damit man die Daten auswerten kann.

Smart Home hat bei mir bisher erst in einer Form Einzug erhalten: Musikstreamen. Zunächst angefangen mit zwei SONOS Play 1 Boxen, die die Aktivlautsprecher an meinem iMac ersetzen. Gesteuert wird per App, egal ob von Spotify, Deezer, Amazon Cloud, Google PlayMusic, Soundcloud, Radiosendern oder lokal von der Festplatte – satter Stereosound erfüllt das ganze Zimmer.

Einen weiteren Play 1 habe ich im Bad installiert. Für 2015 plane ich einen Ausbau mit einer Play 3 Box im Wohnzimmer.

Über Tablet- oder Smartphone App lässt sich dann Musik oder Radioprogramm in jedes Zimmer bringen.

Licht- oder Heizungssteuerung per App stünde als nächstes auf dem Programm, doch da sind mir alle Systeme noch viel zu teuer. Ich habe erst dieses Jahr alle Lichtquellen auf LED umgerüstet. Und solange noch kein System wie Jibo oder Amazon Echo am Start sind, die es zulassen verbal das Licht ein- und auszuschalten oder zu dimmen oder die Heizung höher oder niedriger einzustellen, ergibt das Ganze als App-Steuerung für mich noch keinen richtigen Sinn.

Wenn ich die Wohnungstür öffne, soll das Licht automatisch angehen und mich eine freundliche Stimme begrüßen und mir sagen, welche Nachrichten ich habe, was es auf dem Speiseplan steht, was das Abendprogramm vorsieht usw. usw.

Ausblick auf 2015:

Wie sieht es denn im nächsten Jahr mit Neuanschaffungen aus? Ist da überhaupt etwas für mich dabei?

Bisher gibt es noch wenig Ausblick auf das nächste Jahr. Sicher werden die Smartphonegrößen ihre neuen Geräte zum Mobile World Congress in Barcelona präsentieren. Samsung sein S6, LG sein G4, Sony das Z4. Immer mehr Geräte von chinesischen Herstellern drängen jedoch zu wesentlich günstigeren Preisen auf den Markt. Das machen nicht nur OPPO und OnePlus vor. Huawei hat neben den Ascend-Geräten nun auch HONOR als Marke etabliert und bietet High End zum halben Preis an. Das Honor 6 kann in etwa das, was das OnePlus One kann und kostet ebenfalls nur 299 Euro. Auch Xiaomi drängt weiter vor und schickt sich an, den Smartphone Markt zu erobern, um Nr. 1 zu werden.

Sicherlich werden wir auch vom OnePlus Two etwas hören und auch Lenovo wird im Smartphone-Bereich von sich Reden machen.

Die wirklichen Aha-Effekte sind 2014 aber ausgeblieben und werden auch in den ersten drei Quartalen 2015 ausbleiben, somit wird im Februar zum MWC nicht viel Staunen präsentiert werden. Transparente, flexible Displays und Smartphones mit entsprechender Usability und Anwendungsmöglichkeiten werden sicher den notwendigen Innovationskick bieten, aber das auch voraussichtlich erst ab 2016.

Apple wird im Herbst sein iPhone 6S und das 6S Plus mit marginalen Verbesserungen vorstellen.

Was für die Smartphones gilt, gilt auch für den Tabletbereich. Die Hersteller werden so verzweifelt, dem Anwender Neues zu bieten, dass sie das Reich von Zwischengrößen sondieren. Gab es die letzten beiden Jahre eher was im 10 und 7 Zoll Bereich, nimmt man jetzt einfach jedes erdenklich Maß dazwischen. Apple hatte beim iPad Mini mit 7,9″ angefangen, Samsung hatte das Galaxy Tab mit 7,7″ im Programm, letztes Jahr stießen 8″ und 8,4″ zum Portfolio dazu, Amazon wagte sich an die 8,9″ heran, Google zog beim Nexus 9 nach.

Aber auch über 10,1″ kommt langsam in Mode. Das Galaxy Note Pro  12.2 hat es mit 12,2″ vorgemacht. Das Lenovo Yoga Tablet 2 Pro kommt mit 13″ heraus und bringt gar einen Beamer mit sich. Bei Apple hält sich hartnäckig das Gerücht, dass im Frühjahr 2015 ein iPad Pro mit über 12″ Display erscheinen soll.

Aber auch hier verweise ich auf das Projekt Dragonfly Futurefön. Bringt mir was Faltbares, dann reden wir weiter.

Ich selbst plane 2015 zumindest, mir das Dell Venue 8 7000, das bisher als dünnstes Tablet der Welt gehandelt wird, zuzulegen. Nicht nur Dünne und Design interessieren mich, sondern hier eher die Performance und die Möglichkeiten der neuartigen 3D-Kameratechnologie.

Bei den Wearables steht die Apple Watch auf dem Programm und für den Freizeitgebrauch eine runde Android-Uhr. Ob es die LG Watch R wird, kann ich momentan aber noch nicht sagen.

Ich lasse euch mal mit diesem Informationswust zurück und wünsche euch einen schönen ersten Advent – ja ganz Recht, 2015 ist wirklich nur noch einen Katzensprung entfernt.

Star Wars VII Teaser Trailer

Exklusiv auf Apple Movie Trailers gibt es heute einen ersten fast 1 1/2 Minuten langen Appetithappen zu Star Wars – The Force Awakens.

Die Verblendeten schreien jetzt wieder aaaaahhh und ohhhh und geiiiiil … aber was kriegen wir zu sehen?

Achtung, Spoileralarm!

Die Szenen in der Wüste zeigen einen schweißgebadeten Stormtrooper ohne Helm und Daisy Riddley auf einem … äh, ja auf was eigentlich. Der Speeder ist alles andere als schnittig und müsste aus einer Zeit stammen, die 200 Jahre VOR Episode 1 spielt und nicht Jahrzehnte NACH Episode VI.

Dann gibts einen ulkigen äh … Staubsaugerroboter, der eigentlich gar nicht ulkig aussieht, sondern eher albern.

Eine Szene mit neuen X-Wings, die über einen See dahin flitzen und die schnellste Schrottmühle der Galaxis, die sich einen Dogfight mit TIE-Fighters eben über jener zuerst erwähnten Wüste liefert.

Ein Haufen Stormtrooper mit coolen Helmen ist auch zu sehen, aber die schießen im Film wahrscheinlich sowieso wie immer daneben.

Zuletzt noch ein Sith, dessen Lichtschwert eher wie ein Flammenschwert wirkt.

Was nervt? Als hätten wir ihn nicht bis zum Erbrechen gehabt. Nicht schon wieder Tatooine, nicht schon wieder.

Und immer noch der Falke? Der müsste doch auch längst außer Dienst sein.

Nein, am schlimmsten finde ich bei der ganzen Sache eigentlich, dass diese Szenen genau den vor einigen Monaten bereits geleakten Plot bestätigen. Stormtrooper stürzt auf Tatooine ab, findet eine Hand mit Lichtsäbel, trifft mit Daisy Riddley auf Han und Chewie und die begeben sich auf die Suche nach dem verschwunden Luke.

Nach was klingt das? Richtig, nach gar nüscht.

Jetzt muss Abrams sich wirklich ins Zeug legen, mich noch zu überraschen und vor allen Dingen zu begeistern. Da hab ich wirklich eher Bock auf einen Mace Windu-Film, als auf erwachende Mächte.

Just my two cents.

Neulich im Hafen von Kerenna

Skye verzog die Miene, halb vor Zweifel, halb vor Erstaunen. Sie drehte den Kopf und sah ebenfalls zum Dock. Ihr bot sich das gleiche Bild wie Bryan zuvor. Ein blonder Kämpfer, mit Schwert und Degen bewaffnet, lieferte sich ein Duell gegen den Prinzen von Schamah. Er hatte zwei weitere männliche Mitstreiter und eine Frau von überirdischer Schönheit und exotischem Aussehen im Gefolge. Schlank, hoch gewachsen, mit weißer Haut und hellem Haar. Sie tänzelte grazil über die Planken des Piers und spannte einen Langbogen mit einer Leichtigkeit, als zupfe sie eine Gitarrensaite. In der Nähe der neugierigen Zuschauer sahen Bryan und Skye einen Magier. Die Stege waren mit Hunderten von flink dahin krabbelnden Achtbeinern gesäumt, Spinnen ähnlich der, die Bryan vor ein paar Tagen an seinem Nachtlager getötet hatte.

„Wächterspinnen!“, ächzte Fronar. „Hier?“

Noch grotesker war jedoch das Bild der beiden sich bekämpfenden Riesen, die über den Kai polterten und mit ihren zweihändigen Waffen alles niedermähten, was ihnen in den Weg kam. Bryan erkannte in dem einen Hakar, den Hünen, der Kensam folgte. Er schwang seinen gewaltigen Zweihänder über den Kopf und fällte einen uniformierten Mann, der mit einer Hellebarde auf ihn zustürmte. Der andere riesige Kerl musste zu dem blonden Krieger gehören, der am Weltentor im Nordgebirge auf Bryans Ankunft gewartet hatte. Er hielt eine zweischneidige Streitaxt und setzte dem Zwei-Meter-Mann Hakar mächtig zu. Die beiden Berserker lieferten sich einen atemberaubenden Zweikampf und nahmen dabei einen Teil des Hafenbeckens auseinander. Holz splitterte. Planken flogen. Menschen stoben kreischend auseinander. Andere suchten ihr Heil in einem Sprung ins Wasser.

In einer anmutigen Bewegung schwang die exotische Frau ihren Bogen über die Schulter, zog stattdessen einen Streitkolben von ihrem Gürtel und griff Djen an, die sich allerdings mit ihrer Sichelkette zu verteidigen wusste.

Bryan sah, wie Kensam sich nicht minder spektakulär mit dem blonden Krieger duellierte. Beide kämpften mit zwei Waffen gleichzeitig und beherrschten diese Art der Fechtkunst hervorragend. Immer wieder stieß Kensam mit dem Schwert zu und parierte mit dem Streithammer, während der Krieger Shens gewandt den schweren Degen mit dem Langschwert kombinierte.

Derweil kümmerte sich der verbleibende Mann um die Spinnen, die über die Planken huschten, sich auf ahnungslose Passanten stürzten und versuchten, die Kämpfenden zu erreichen. Mit seiner Armbrust, die er in wilder Hast immer wieder neu mit einem Spannhebel nachlud, feuerte er auf die kleinen, pelzigen Krabbeltiere, und wenn er einmal nicht schnell genug war, riss er eines der unzähligen Messer aus dem Armbandhalfter und tötete die Achtbeiner mit einem gezielten Wurf.

Inzwischen trafen Soldaten der Hafenwache von Kerenna ein, verschafften sich einen kurzen Überblick, scheuchten die Schaulustigen beiseite und griffen dann unmittelbar ins Kampfgeschehen ein.

Ist das Nexus 6 nur ein größeres Moto X 2nd Gen?

twocent

Just my two cents.

Manchmal habe ich das Gefühl, einer plappert nur vor und alle anderen blubbern nach.

Aktuell in der Tech-Szene bei der Kurzbeschreibung des Google Nexus 6, das in aller Munde nur ein „größeres Moto X 2nd Generation“ ist oder sein soll.

Was macht etwas Gleiches aus? Die Basis? Gut, ein Skoda Octavia nutzt als Baubasis einen VW Golf. Dennoch sind sich die beiden Fahrzeuge nicht mal ansatzweise ähnlich. Andere Größere, anderes Design, völlig andere Anordnung der Instrumente, anderes Fahrverhalten, anderes Platzangebot, andere Gimmicks. Ja selbst der Lichtschalter und die Lenkradbedienung sind vollkommen unterschiedlich.

Wenn man nun das Nexus One als Basis des HTC Desire nennt, dann kann man das tun und sagen „die sind baugleich“. Von ein paar haptischen Unterschieden abgesehen (optiches Steuerkreuz vs. Scrollball) steckt unter der Haube das Gleiche. Hier hat man was weggelassen (den Speicherslot), da was dazu gepackt und gut ist.

Möglicherweise haben auch das Nexus 6 und das Moto X ihre Designwurzeln nicht nur beim selben Hersteller, sondern entspringen auch dem gleichen Gedanken. Aber bei der 13 MP Kamera und der Tatsache, dass in beiden Geräten ein AMOLED-Display verbaut wurde, hören die Gemeinsamkeiten schon auf, und da sage ich ganz klar, der Unterschied zwischen Nexus 6 und Moto X ist wesentlich größer als der eines Samsung Galaxy S 4 und S 4 Mini (die nur eine Namensgleichheit haben, in Wahrheit aber ganz unterschiedliche Geräte sind).

Schauen wir uns die Spezifikationen an und lassen mal das größere Display des Nexus 6 außen vor.

Es fängt schon bei der Auflösung an: 2560 x 1440 Pixel beim Nexus 6 und nur Full-HD beim Moto X.

Unter der Haube des Nexus 6 werkelt der brandneue Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz Taktung, während im Moto X der Vorgänger verbaut wurde, der Snapdragon 801 mit nur 2,5 GHz.

Das Nexus 6 benutzt die aktuelle Grafikeinheit, nämlich die Adreno 420, während das Moto X mit der Adreno 330 GPU auskommen muss.

3 GB RAM befinden sich im Nexus 6, nur 2 GB im Moto X.

Der Akku im Google-Gerät hat eine Stärke von 3220 mAh, während das Moto X mit beinahe lachhaften 2300 mAh auskommen muss.

Beim Bluetooth-Standard ist hier 4.1 im Nexus 6 aktuell, das Moto X kommt mit der Versionsnummer darunter daher.

Das ist nicht mal ein Upgrade, das ist was völlig anderes. Äpfel und Birnen, ja die gehen, beides Obst, aber das Nexus 6 mit dem Moto X, bei diesen Specs? Da sind sich andere Geräte wesentlich ähnlicher!

Herrschaften, also bitte!

Von meinem Schreibtisch: Die Erinnerung an Shendria ist trüb

Tja, dachte ich das Spektakel findet im Hafen von Zibanna statt und wurde enttäuscht, dass da doch keine fulminante Actionszene auf mich wartete, so werde ich jetzt eines Besseren belehrt.

Es gibt in DAS BUCH SHEN eine weitere Hafenszene, nämlich in der Flussstadt Kerenna … und da geht die Post ab.

Hach, ist das aufregend 😉

Nee, eher gruselig, ein Haufen Spinnen ist dabei und ich bin doch arachnophobid … Grundgütiger!

Von meinem Schreibtisch: Vorher … nachher

Da muss wirklich fast jeder Satz umgegraben, umgekrempelt, durchpflügt, neu gesät und geerntet werden. Der Schreibstil in DAS BUCH SHEN lässt bisweilen zu wünschen übrig. Aber gut, dafür überarbeite ich ja, wäre ja langweilig, das Manuskript einfach aus der Schublade zu zaubern und dem Verleger um die Ohren zu schlagen … eher schlägt er es mir um die Ohren.

Kostprobe gefällig?

Beginn von Kapitel 15

Vorher

Seine strohblonden, langen Haare wurden von der milden Brise umweht. Es war früher Morgen, und der Fischgestank des Hafenmarktes lag beinahe unerträglich in der Luft.

Nachher

Eine milde Brise wehte durch Darrens strohblonde Haare. Bereits am frühen Morgen war der Fischgestank des Hafenmarktes unerträglich und der seichte Wind trug seinen Teil dazu bei, dass er dem Krieger in die Nase zog.

Ob es die Nachher-Version in das endgültige Buch schafft, bleibt abzuwarten. Bevor der Lektor mit Messer und Gabel über das Skript wir über ein Schnitzel herfällt, habe ich noch einen Korrekturdurchgang.

Von meinem Schreibtisch: Shendrias aktueller Zeichenstand

Nur mal so zwischendurch: Ich bin bei 747.000 Zeichen.

Die Zahl schwankt jedoch ständig, da ich mehr dazu schreibe und andere Passagen komplett lösche. Die Überarbeitung ist jetzt bis Seite 225 von 492 gediehen.

Ich hatte das Hafengefecht etwas spektakulärer in Erinnerung, mag aber daran liegen, dass ich Darren und seine Truppe mit von der Partie wähnte. Die Recken treffen aber erst in Fort Teg dazu, dann geht es rund.

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