Angespielt: Call of Duty – Advanced Warfare

Im Jahr 2008 habe ich mich mal dazu durchgerungen, ein Call of Duty-Spiel zu kaufen, das war damals Modern Warfare.

7 Stunden Spielzeit für die Single-Player Kampagne. Das war es? Doch dann entdeckte ich damals erstmalig das Multiplay auf der XBox 360 und war eigentlich hin und alle – doch kurz darauf kam mir das erste Battlefield Bad Company ins Haus und all der Enthusiasmus verschwand wieder.

BFBC hatte alles, was CoD nicht hatte: Riesige Maps, verschiedene Spielmodi und eine zerstörbare Umgebung.

CoD wurde schnell langweilig. Nach BFBC kam der zweite Teil, danach Battlefield 3 und schließlich Battlefield 4.

Zwischenzeitlich gab es immer wieder mal CoD Versionen, wie Modern Warfare 2, Black Ops etc, doch am Spielprinzip schien sich nichts zu ändern.

Angestachelt durch ein Interview-Video mit verschiedenen Gamern entschloss ich mich im jugendlichen Leichtsinn, CoD Advanced Warfare zu kaufen, mein erster COD-Titel nach 2008. Wohl wissend, dass das nicht mehr „moderne Kriegsführung“ sondern eher SF-Kriegsspiel sein wird.

Und tatsächlich, die COD-Macher haben sich so einiges abgeguckt. Das Exoskelett ist sicher nicht für den Tom Cruise Film „Live. Die. Repeat.“ entworfen worden, doch erinnert das in CoD verwendete sehr stark an den Film.

Das Map-Setting inklusive der Möglichkeit mit Boostern hohe Sprünge zu absolvieren, die Schnelligkeit des Spiels, all das sieht mir verdammt nach Titanfall bloß ohne Titans aus.

Fairerweise muss man erwähnen, dass die Grafik bei CoDAW wesentlich besser ist, als bei Titanfall. Hinzu kommt eine Kampagne, die einem Spielfilm gleicht, mit Kevin Spacey in der Hauptrolle des ATLAS-Teamleaders. Dass CoD spannende, immer wieder spielfilmreife Geschichten zu erzählen weiß, ist kein Geheimnis. Dass der Langzeitspaß aber letztendlich durch ein ordentliches Multiplayerspiel entschieden wird, steht auf einem anderen Blatt.

Die Maps sind tatsächlich so gestaltet wie bei Titanfall. Relativ klein (im Vergleich zu Battlefield 3 und 4 Maps) und überschaubar. Etwas vergleichbares wie die Frostbyte-Engine mit grandiosen Zerstörungseffekten sucht man bei CoD immer noch vergeblich. Wenn einem in BF 4 ein ganzer Shanghai-Tower um die Ohren fliegt ist das einfach ein Erlebnis, das in CoD nicht zu Hause ist.

Schade.

Was bleibt vom ersten Eindruck ist ein Titanfall ohne Titans mit schöner Singleplayer Kampagne. Aber bisher habe ich auch nur Team Deathmatch gespielt. Vielleicht erwarten mich ja noch einige Überraschungen.

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