Und noch ein Musik-Streaming-Dienst: ALDI bringt ALDI LIFE MUSIK

Zugegeben, ich wusste es bereits seit letzter Woche Donnerstag aus zweiter Hand, durfte aber nichts sagen. Es war Donnerstag auch noch nicht bekannt, wann der Dienst startet und wann erste Gerüchte im Netz auftauchen.

Auch wenn ich meinem Gegenüber, der mir von ALDIs Plänen erzählte, grinsend sagte, heute Abend könne man es in meinem Blog lesen, habe ich davon Abstand genommen, darüber zu berichten.

Jetzt ist aber raus. Nach Spotify, Deezer, XBox Music (heißt ja jetzt Groove) und Simfy und Google Play Music und Apple Music und … ach kommt, wer braucht so viele Streaming Dienste, wenn tatsächlich jeder das im Angebot hat, was der andere auch hat? Natürlich gibt es mal Abweichungen.

Ich hatte neulich über Soundhound einen Song getrackt, bzw. über Google Now, weil der Tonhund die Melodie nicht erkannte, Google Now aber wohl. Doch der Song war über Play Music nicht zu bekommen, weder im Stream, noch als Kaufoption. Apple Music indes hatte ihn sehr wohl. Aber in der Regel, solange nichts wirklich Exotisches im Spiel ist, haben die Dienste alle Songs oder eben gar nicht.

Klar bestätigen hier Ausnahmen die Regel. Wer auf Spotify oder Deezer setzt, einen Song im Stream nicht findet, muss schauen, wo er ihn herbekommt. Bei Play Music oder Apple kann ich ihn kaufen und nahtlos in meine Bibliothek einfügen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Aber brauche ich jetzt wirklich noch ALDI mit Napsters Bibliothek im Hintergrund?

Ist vermutlich alles eine Frage des Preises.

Die Großen verticken uns unser Monatsabo für 9,99 Euro. Wer alleine hört hat die Qual der Wahl, wer die Familie mit ins Boot nehmen will, muss schon genauer hinschauen.

Google bietet derzeit leider gar keine Familienpakete an.

Bei Spotify legt man pro zusätzliches Mitglied 4,95 Euro pro Monat drauf. Spotify hat meiner Meinung nach bisher die beste Nutzeroberfläche. Es lassen sich nicht nur Alben speichern und Playlisten anlegen, ich kann auch Playlisten einem übergeordneten Ordner zuordnen. Das geht bei Google nicht, bei Apple ebenso wenig.

Apple bietet für Familien den besten Tarif an, 9,99 Euro im Einzelpreis, das Family Paket kostet 14,99 – da kann man aber bis zu sechs Mitglieder mit reinnehmen.

Probleme gab es bisher bei jedem Dienst. Spotify lässt nur drei Endgeräte für die Offline-Speicherung zu. Ich habe das auf maximal zwei Geräte ausgedehnt, denn meistens kam beim dritten bereits die Fehlermeldung, ich würde mehr Geräte als erlaubt nutzen und die gespeicherten Songs sind wieder vom Gerät gelöscht worden.

Das Einbinden von nicht Spotify-Songs gestaltet sich ziemlich schwierig. Man kann zwar Lieder auf der Festplatte in Spotify einbinden und damit auch auf sein mobiles Endgerät übertragen, doch ich hatte leider immer wieder Lücken in meinen Playlists.

Google ist das etwas besser aufgestellt. Bis zu 50.000 eigene Songs lassen sich zu Google Play Music hochladen und in die Playlisten einbinden.

Sehr schön: Bis zu 10 Endgeräte können den Dienst nutzen und auch offline Musik hören.

Sehr schlecht: Verkauft man ein Gerät, muss man ein Jahr warten, ehe man es als zugelassenes Gerät deaktivieren kann. Bei meinem Gerätedurchsatz bin ich froh, dass zumindest noch drei Geräte Play Music zulassen. Beim jüngst gekauften OnePlus 2 ist das nicht mehr möglich, da gibts nur eine Fehlermeldung.

Nicht nur, dass ich mit dem OnePlus 2 keine Offline Musik speichern kann, nein, Google erlaubt nicht mal mehr, den Dienst zu nutzen, auch nicht im Stream.

Das ist grande casino, um es mal vornehm auszudrücken.

Apple hatte ziemliche Probleme mit der Synchronisation. Über iTunes ein Song in die Playlist übertragen, er erschien nicht auf dem iPhone. Auf dem iPad einen Song übertragen, er erschien nicht in iTunes und so weiter. Wenn das alles schon in der Cloud Probleme bereitet, wie soll das erst für Android Nutzer werden, die Apple ab Herbst beliefern möchte?

Und nun kommt ALDI. 7,99 Euro soll der Dienst kosten. Wer mag, darf 30 Tage lang kostenlos testen.

Viel Spaß 🙂

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