Archiv für den Monat Dezember 2015

Frohe Feiertage

XMas Card 2015

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Geheimnis gelüftet – Geheimprojekt mit Dirk van den Boom offenbart

Nun ist die Katze aus dem Sack.

Heute hat sich Dirk van den Boom endlich einen Ruck gegeben und das „Geheimprojekt“, das wir seit einiger Zeit auf Facebook breittreten und immer nur vage andeuten, öffentlich gemacht.

Ich lasse Dirk an dieser Stelle einmal selbst zu Wort kommen. Mehr erfahrt ihr demnächst in einem Interview, das ich für Phantastik-News.de gegeben habe.

 

Dirk van den Boom:

2016 – Die Beschützer

In der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres werden beim Atlantis-Verlag die ersten beiden Romane der Superheldenserie “Die Beschützer” erscheinen, konzipiert von Martin Kay und mir, und auch von uns beiden verfasst. Was die Avengers und die Justice League können, können wir schon lange – und weil wir so schlecht zeichnen können, schreiben wir die Abenteuer eben auf. Es ist keine Satire oder Persiflage, es ist eine durch und durch ernstgemeinte deutschsprachige Superheldenserie und damit in dieser Form sicher eine Premiere auf dem deutschen Buchmarkt.

Worum geht es?

Die Zeit ist reif für Superhelden – denn die Bedrohung Deutschlands nimmt neue Dimensionen an, die von normalen Menschen nicht mehr bewältigt werden können. Seien es nun zeitreisende Prätorianersoldaten, die die Frankfurter Innenstadt zerlegen oder die finsteren Machenschaften eines Energiekonzerns und seiner dahinter stehenden Interessen – mit jeder neuen Herausforderung lockt das Schicksal jene in die Öffentlichkeit, die den Menschen wieder Vertrauen in die Zukunft geben und den Bösen mit großer Wucht eins auf die Nuss geben können. Deutschland braucht Superhelden – und bekommt die Beschützer.
Das Bild stammt von Allan Joel Stark.

 

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Das Buch Shen – Ende Dezember im Ebook

Freunde des elektronischen Buches aufgepasst! Meinen neuen Roman DAS BUCH SHEN gibt es bereits als Download für Kindle und Epub Ende Dezember 2015.

Das Buch Shen 01

Die gedruckte Version im Hardcover (in limitierter Sammleauflage direkt beim Atlantis-Verlag bestellbar) und im Paperback wird dann Mitte Januar erscheinen.

Das Cover ist mittlerweile von Timo Kümmel gesetzt worden. Als Illustrator zeichnet der begnadete Mark Freier verantwortlich, der nach der Hannigan-Reihe beweist, dass er nicht nur Horror und Thriller hervorragend umsetzen kann, sondern auch für Fantasy-Titelbilder eine ausgezeichnete Hand hat.

Die Hollywood-Maus

Vor einiger Zeit machte mich Norbert Seufert auf ein Problem bei Filmproduktionen aufmerksam, das sicherlich nicht ausschließlich Hollywood-Filme betrifft.

Wird ein Computer gezeigt, funktioniert die Bedienung zu 99% per Tastatur. Mäuse tauchen so gut wie gar nicht auf. Alle Informationen, die sinniger- oder unsinnigerweise über den Bildschirm rasseln werden per Tastendruck abgerufen. Etwas Geklimper und schon gibts einen Bildschirm, bei dem man sich mehr als einmal fragt, welches Betriebssystem denn jetzt überhaupt darauf läuft.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Sicherlich gibt es Tastenjunkies und eine Vielzahl von Funktionen ist ohne Mausklick abrufbar, doch der kleine Nager ist doch ein unverzichtbarer Begleiter für das Gros der Computeranwender. Selbst Laptopuser kommen in vielen Fällen gar nicht mit dem eingebauten Trackpad klar und bevorzugen noch eine zusätzlich angeschlossene Maus.

Mir geht es da ähnlich. Es gibt wenige Kommandos, die ich per Tastatur aufrufe. STRG+C, V und X vielleicht. Und dann geht meistens schon der Mauszeiger auf die Suche, Rechtsklick hier, Linksklick dort. Beim Arbeiten auf dem MacBook und dem Mackbook Pro sowie auf dem Lenovo Yoga komme ich auch ohne Maus zurecht und nutzte vornehmlich das Trackpad – aber eben dieses und nicht etwa Tastaturkommandos.

Bei moderneren Film- und TV-Produktionen rücken nun vermehrt Tablets in den Focus. Beliebt ist das Microsoft Surface in seinen zahlreichen Varianten. Die Wisch- und Touchgeste ersetzt hier natürlich eine Maus, sodass dies etwas glaubwürdiger wird.

Doch noch ein anderer Hollywoodmakel hat sich durchgängig durch alle Produktionen eingeschlichen: Die Verwendung von Smartphones. Da geht es nicht mal um die unsinnigen Anruferbildchen, die man immer wieder in Vergrößerungen sieht und die so nicht existieren, sondern vielmehr die Nutzung eines Smartphones in seiner ureigensten Funktion: Der Telefonie.

99,9999999% der aktuellen Smartphones haben einen Näherungssensor, der dafür sorgt, dass sich beim Anheben ans Ohr das Display abschaltet. Spart in erster Linie Strom, dient aber auch dem Schutz während des Telefonierens mit dem Ohr oder der Wange Funktionen auf dem Touchscreen auszulösen.

In durchgängig jeder Filmproduktion „telefonieren“ die Schauspieler allerdings mit eingeschalteten Displays, was Tinnef ist. Sicherlich so eine Art „Laserstrahlgeräusche“ und „Explosionen im Weltraum“, um dem Zuschauer zu zeigen, da ist Aktivität, obwohl physikalisch und technisch eher die Nichtaktivität die Aktivität beweist.

Achtet mal beim Zuschauen darauf 🙂

 

Microsoft Lumia 950 XL – 72 Stunden Testbericht

Etwa  72 Stunden ist mein Lumia 950 XL alt – und da Microsoft bereits heute das kostenlos zum Gerät erhaltene Displaydock geliefert hat, wird es mal Zeit für ein kleines Fazit.

Design:

Beim Äußeren bleibt Microsoft der von Nokia gepflegten Lumia-Bauweise treu. Die Geräte ähneln sich alle irgendwie, wenn sie mittlerweile  auch wieder dünner geworden sind. Das 950 XL ist in etwa vergleichbar mit dem 640.

Trotz 5,7″ Display ist es genauso groß wie das OnePlus 2 mit 5,5″ und nur geringfügig breiter, dafür aber dünner. Es liegt gut in der Hand, was dem matten Plastik-Finish zu verdanken ist. Nein, ich verwende hier keine beschönigenden Worte mit irgendeiner Form von Polyethylencarbonat. Plastik bleibt Plastik. Basta!

Und da kommen wir  auch zum Knackpunkt. Bei Samsung oft genug als Plastikbomber verschrien macht Microsoft hier genau das Gleiche. Immerhin handelt es sich beim 950 und 950 XL um Flaggschiffe, die bei einer Preislage von 600 – 700 Euro schon weit Besseres als eine Plastikummantelung verdient haben. Das letzte Flaggschiff, das Lumia 930, damals noch unter Nokia ins Leben gerufen, hatte zumindest einen Metallrahmen, wie man ihn erstmal bei Samsungs Note 4 zu sehen bekam.

Die Tastenanordnung auf der rechten Seite geht (für Rechtshänder) weitgehend in Ordnung. Die Tasten stehen allerdings eine Spur zu weit hervor, und der tiefer gelagerter Kameraauslöseknopf wird beim bloßen Handling des Gerätes bei mir viel zu oft unbeabsichtigt gedrückt und die Kamera-App gestartet.

Des Weiteren fehlt ein wichtiges Feature, das normalerweise mit allen Lumia-Geräten daher kommt: Tap-to-Wake wurde offensichtlich aufgrund eine Softwaremangels nicht implementiert. Schön doof, wenn man das Smartphone auf dem Tisch liegen hat und es nur kurz wecken will, um Uhrzeit abzulesen, ohne es dabei in die Hand nehmen zu wollen. Mit dem seitlichen Power-Button kein leichtes Unterfangen. Seltsamerweise ist das „Tap-to-Sleep“ bei Doppeltipp auf die Funktionsleiste aber vorhanden.

Der Lautsprecher auf der oberen Rückseite hat sicherlich nicht die beste Position, gerade, wenn das Gerät auf dem Rücken liegt. Da die Rückseite aufgrund der riesigen Kameraaussparung aber ohnehin nicht eben auf einer glatten Unterfläche liegt, bleibt immer etwas Luft zwischen beispielsweise Tischplatte und Lautsprecher, sodass eine entsprechende Resonanz vorhanden ist.

Warum aber die Kameraussparung dermaßen gewaltig sein muss, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Sensor selbst ist da eher klein und den Dreifachblitz hätte man auch woanders unterbringen können. Beim kleineren 950-Bruder sieht es nicht mehr so riesig aus, trotz gleicher Kamera?

Zwei Anschlüsse lassen uns Kabel einstecken. Oben befindet sich der 3,5 Klinkenanschluss unten der USB-Typ-C Port, der primär zum Aufladen dient, aber auch rasant Daten überträgt. Etwa an das optional erhältliche und eingangs erwähnte Displaydock. Per HDMI an einen großen Bildschirm angeschlossen verwandelt die Continuum-Funktion das Windows 10 Mobile Gerät in ein Windows 10 Gerät. Mit Tastatur und Maus hat man hier nun einen Desktop-Ersatz, zumindest was die gängigen Anwendungen wie Office und Internet betrifft. Derzeit wird eine bestimmte Auswahl an Programmen für Continuum unterstützt, mit dabei der Browser Edge sowie die Microsoft Office Apps.

Mit 165 Gramm ist ist das Lumia XL 7 Gramm leichter als das iPhone 6S Plus. Dabei ist es 6 Millimeter kürzer als das Schwergewicht aus Cupertino und nur 0,6 mm breiter – bei 5,7″ gegenüber 5,5″ wohlgemerkt. Apple punktet mit 1 mm dünnerem Design – dafür lässt sich die Rückseite des Lumia öffnen und austauschen. Der Akku ist wechselbar, die Schächte für Micro-SD (laut Techblogs bis 2 TB erweiterbar, laut offiziellen Microsoft Specs bis 200 GB) und Nano-Sim (unter dem Akku) sind gut zugänglich.

 

Display

Punkt für Redmond. Mit einer Quad-HD-Auflösung (2560 x 1440 Pixeln) bewegen wir uns hier im Rahmen von aktuellen Samsung Flaggschiffen wie dem S6 und dem Note 5 – selbstverständlich mit AMOLED-Technologie. Dagegen kann Apple mit nur Full-HD (1920 x 1080) und LCD-Panel beim 6S Plus nicht anstinken. Die Farben wirken schön, nicht übersättigt, Texte sind ultrascharf. Das Display reagiert schnell auf Eingaben und es gibt keine spürbaren Verzögerungen, die ich noch beim 640 unter Windows Mobile 8.1 verzeichnete.

Kamera

Bisher konnte ich noch nicht wirklich unter allen Lichtverhältnissen den 20 MP Sensor von Zeiss testen. Die geschossenen Fotos sind klar, scharf, haben so gut wie kein Bildrauschen. Ich bin momentan begeistert.

Allerdings nehme ich im 16:9 Format auf, um ggf. Fotos auch bequem als Hintergrundbild nutzen zu können. Das reduziert die Megapixel auf 16. Pixeldichte ist jedoch nicht alles. Die Kamera-App verfügt über Feinschliff-Funktionen, der Sensor besitzt einen optischen Bildstabilisator und bewegte Bilder werden erkannt und in Serie geschossen, sodass keine verschwommene Aufnahme entsteht. Zum Aufhellen bei dunklen Lichtverhältnissen sorgt ein Dreifach-LED-Blitz, der als Taschenlampe Eichhörnchen erblinden lässt, die in freier Wildbahn angestrahlt werden.

Akku

Die eingebaute Batterie kommt mit 3.340 mAh daher. Das erscheint zwar großzügig, doch die bisherige Praxis bringt keine Wunder mit sich. Zwar ist das Befeuern eines AMOLED Displays über die direkte Pixelansteuerung stromsparender (schwarze Pixel werden nicht beleuchtet), doch es gibt Stromabnehmer, die das Gerät gerade mal über einen Tag bringen. Windows-typisch wird bei abgeschaltetem Display für eine gewisse Zeit auf dem schwarzen Display in schwachgrau die Uhrzeit, das Datum und Hinweise eingeblendet. Der Windows-Hello-Sensor scheint auch einiges an Strom zu fressen, dazu gleich mehr unter der Rubrik Software.

Nach dem Ausstecken morgens war das Gerät abends so gut wie leer. Übers Wochenende konnte ich von samstags 1:00 Uhr bis Sonntag 22:00 Uhr auskommen, ehe sich das Gerät abschaltete. Aber die Nutzung hielt sich am Wochenende eher in Grenzen.

Software

Windows 10 Mobile macht auf den ersten Blick eine sehr schöne Figur. Wahlweise kann ein Wallpaper nun nicht mehr nur in die Kacheln eingebunden, sondern auch hinter die Kacheln gelegt werden. Die Kacheln lassen sich über einen Schieberegler in verschiedenen Transparenz-Graden einstellen. Das Schnellzugriffsmenüh wurde stark erweitert, allerdings ist es nicht individuell anpassbar. Zu Verfügung stehen Verbinden, Stromsparmodus, Taschenlampe, Notiz (öffnet OneNote), Position (= Location), Flugzeugmodus, Datenverbindung, Mobiler Hotspot, Ruhezeiten, Helligkeit, Kamera, WLAN, Bluetooth, Rotationssperre und Alle Einstellungen – hier hat sich also einiges getan seit Windows 8.1

Das Einstellungsmenü ist Windows 10-typisch wesentlich übersichtlicher gehalten und fasst fast auf einer Bildschirmseite Platz – keine Scrollorgien mehr, wie bei Win 8.1

Aber es gibt auch Schatten 🙂

Eigentlich sollte man meinen, dass Betriebssysteme zwar Updates enthalten dürfen, aber bei ihrer Einführung Betaphasen hinter sich gelassen haben.

Microsoft beliefert seine Kunden gleich mit zwei Betaversionen: Noch immer befindet sich das Siri-Pendant Cortana in einer solchen Phase. Ebenso wie die sichere Entsperrung des Displays über einen Retina-Scanner.

Gerade letzterer (von Microsoft Windows Hello genannt) hat Potenzial den Fingerabdruckscanner abzulösen. Windows Hello funktioniert auch bei Dunkelheit und bei Brillenträgern. Wie bei der Hinterlegung eines Fingerabdrucks (bzw. dessen Merkmalen) nimmt die Frontkamera die Augeniris aus verschiedenen Winkeln auf. Schaltet man das Smartphone ein, leuchtet ein Rotlicht auf, um bei jedweden Lichtverhältnissen dafür zu sorgen, dass die Kamera die Iris erkennt.

Das klappt sehr zuverlässig, allerdings aus einer Entfernung von ca. 15 cm. Auf Armeslänge geht das nicht so ohne weiteres. Man hält das Handy also eigentlich dichter vor die Nase, als beim normalen Hantieren.

Im ersten Moment fühlt man sich vielleicht an das Entsperren per Gesichtserkennung erinnert, das mit einem Foto auszutricksen war – dem ist bei Windows Hello jedoch nicht so. Wird das Retinamuster nicht erkannt, muss per Pincode entsperrt werden.

Softwarebugs gibt es auch zu verzeichnen. Das Gerät startet des öfteren ungefragt neu. Als Verursacher wurde bisher die Bluetooth-Verbindung identifiziert. Mal sehen, ob es daran liegt und wann der Bug behoben durch ein Update behoben wird.

Drittanbieter-Apps wie What’s App machen auch einige Probleme. Es kommt mitunter vor, dass der Lautsprecher bei Gebrauch von What’s App nachrauscht. Des Weiteren klingt eine Audioaufnahme über What’s App seltsam verzerrt und verlangsamt – so wie Wolfgang Pampel in Indiana Jones 3 – wenn ihr versteht was ich meine.

Insgesamt hat Windows 10 Mobile noch einige Nachholbedarf. Während bei einem Laptop mit Windows 10 so gut wie jede beliebige Windows Desktop-App installiert werden kann, beschränkt sich die Installationsauswahl für den mobilen Bereich auf das, was der Microsoft Store hergibt. Zwar punktet der nicht mit Masse, hat dafür aber dann auch nicht die Qual der Wahl.

Im Mai 2015 wurde die Zahl der Apps bei Google Play auf 1.5 Mio bemessen, bei Apple auf „nur“ 1.4 Mio. Mal zum Nachdenken und auf der Zunge zum Zergehen lassen. Wie viele Apps habt ihr auf euren Smartphones installiert? 100? 150? 200? – wozu braucht ihr 1.5 Millionen (!) Programme, von denen sicherlich 90% doppelt, dreifach, n-fach im Shop vorhanden sind und unter anderem Namen, anders programmiert, die gleichen Funktionen bieten. Noch eine WetterApp, noch eine KalenderApp, noch eine To-Do-Liste, noch ein WLAN Finder usw usw usw.

Microsoft war im Mai mit ca. 360.000 Apps gelistet, mehr als ihr in eurem Leben je ausprobieren könnt. Sicherlich fehlt das ein oder andere noch (eine ordentliche YouTube-App beispielsweise), aber das Wichtigste ist entweder im Orginal oder in Form von Apps mit gleichem Funktionsumfang vorhanden. Wichtig sind die Apps, in denen Produktivdaten in die Cloud gespeichert werden. Es hilft einem Apple zu Windows Umsteiger nicht, wenn er kein Evernote unter Windows findet, aber unter iOS 5.000 Notizen in Evernote gespeichert hat. Die gängigen produktiven und systemübergreifenden Clouddienste, wie Evernote, Dropbox, Wunderlist sind jedoch bei Windows genauso vorhanden, wie bei der Konkurrenz.

Fazit nach 72 Stunden: Gefällt durchaus. Das Lumia 950 XL hat einen Androiden abgelöst. Hier und da noch ein paar Wehwehchen,die sicherlich durch Softwareupdates ausgemerzt werden können. Continuum wird demnächst getestet und die billig wirkende Plastikrückseite durch ein bereits vorbestelltes Lederbackcover abgelöst, das mit Metallrand das Gerät dann noch einen Touch edler wirken lässt.

 

 

Mit Romanen ins Jahr 2016

An dieser Stelle noch der Ausblick auf kommende Werke aus meiner Feder. Und eure Geduld soll an dieser Stelle auch belohnt werden, denn ich lüfte jetzt zumindest einen Teil eines lange gehüteten Geheimnisses.

Gwen ist schwanger.

Quatsch! Habt ihr das wirklich geglaubt? Wenn ja, dann habt ihr DIE GENERÄLE noch nicht gelesen und ich rate euch, das dringend nachzuholen.

 

Aktuell arbeite ich noch am bisherigen Geheimprojekt, das ich gemeinsam mit Dirk van den Boom konzipiert habe. Mein Arbeitstitel lautet ÄRA DER HELDEN und mehr sei an dieser Stelle noch nicht gesagt 🙂

Wer mag, kann gerne die Andeutungen von Dirk und mir auf Facebook verfolgen. Dazu müsst ihr uns allerdings als Buddy adden, um diese lesen zu können.

Nach ÄRA DER HELDEN werde ich den zweiten Shendria-Roman mit dem Titel DIE SÖHNE VON SHENDRIA überarbeiten. Der erste Teil DAS BUCH SHEN soll eigentlich noch diesen Monat im Atlantis Verlag als Paperback und Ebook erscheinen.

Im Anschluss geht es weiter mit WINTERSTURM, dem ersten Roman einer geplanten vierteiligen Dark Fantasy Reihe, die in Deutschland und nahem europäischem Umfeld spielt.

Je nachdem wie schnell ich damit voran komme, werde ich im Anschluss entweder an ÜBERRANNT weiterarbeiten (meinem SF-Invasionsthriller) oder direkt mit dem vierten Eileen-Hannigan-Roman HANNIGAN beginnen.

Als kleine Advents-Bonbons bekommt ihr von mir zwei Textausschnitte aus WINTERSTURM und ÜBERRANNT. Wie immer völlig unbearbeitet und unlektoriert.

 

Auszug aus dem Prolog von WINTERSTURM:

Sumer, etwa 4.000 vor Chr.

Der Tempel der Inanna in Uruk

 

Die Veränderung kam ohne Vorwarnung. Fröstelnd und mit zitternden Gliedern blickte Julina nach oben zur Öffnung in der Höhlendecke. Vor einem Lidschlag noch war der Mond vor dem Sternenfirmament dunkelrot gewesen, jetzt schien er in einem fahlen Silber. Ängstlich dachte Julina daran, dass ihre Neugier nicht unbemerkt bleiben konnte und bestraft werden würde. Sie spielte mit dem Gedanken, auf der Stelle kehrt zu machen und wieder dorthin zurückzugehen, wo der Mond blutrot war und die Sonne einen schwarzen Fleck am Himmel darstellte. Andererseits trieb sie ihre Wissbegierde an, weiterzugehen.

Julina raffte ihre Tunika hoch und schlich sich von dem Portal, das sie eben durchschritten hatte, fort. Die Höhle auf dieser Seite des Durchgangs glich der auf der anderen Seite fast bis ins Detail. Nur die Tatsache, dass die Himmelskörper hier andere Farben und offenbar auch andere Eigenschaften besaßen, konnte gegensätzlicher kaum sein. Sie fühlte sich lebendig. Erfrischt. Beinahe wie neu geboren.

Das Mondlicht prickelte auf Julinas Haut, schien sie sanft zu liebkosen und ihr etwas zu schenken, das ihr die andere Seite nicht bot. An eine Umkehr dachte sie jetzt nicht mehr. Vielmehr dankte sie den Göttern dafür, das Tor gefunden zu haben. Sie wusste, dass es verboten war, sich in den Katakomben unterhalb des Tempels aufzuhalten. Aber die Gründe für dieses Verbot waren von den Hohepriestern so vage gehalten worden, dass nicht nur Julinas Neugier darüber geweckt wurde, was sich unterhalb des Altars in den gesperrten Bezirken verbergen mochte, sondern sie zudem zu diesem Wagnis trieb.

Julina trat hinter einem Tropfstein hervor und verließ den Bereich des einfallenden Mondlichts. Dennoch ließ das Gefühl der Frische und Belebung nicht nach. Ihr Körper kribbelte und ihr Herz pochte schneller vor Aufregung. Sie fühlte sich stark, als könnte sie sprichwörtlich Bäume ausreißen. Irgendetwas ging in ihr vor, auch wenn sie noch nicht greifen konnte, was es war. Vermutlich hatte es nicht nur mit dem andersfarbigen Mond zu tun.

Sie machte einen Schritt zurück unter das Loch in der Höhlendecke und blickte erneut hoch. Fasziniert von dem für sie unnatürlichen Glanz der vollen Scheibe am Himmel vergaß Julina die Zeit und starrte so lange hinauf, bis sie erkannte, was sie an dem Leuchten befremdete. Das Licht kam nicht direkt von der Mondscheibe. Julina sah kein Flackern, kein Glimmen, wie sie es von der anderen Seite her kannte. In Arallu leuchtete der rote Mond von selbst, hier allerdings wurde er offenbar von etwas angestrahlt und reflektierte nur das Licht.

Ein eisiger Schauer lief über Julinas Rücken. Die Legenden und Mythen schienen wahr zu sein! Es gab nur eine Himmelsmacht, die dem Mond ebenbürtig war. Offensichtlich war die Sonne auf dieser Seite ein selbstleuchtendes Objekt und in der Lage ihr Licht auf dem Gestirn der Nacht widerzuspiegeln.

„Bei Anu und Apsu.“ Julinas Stimme kam einem Keuchen gleich. Sie begriff plötzlich, wo sie sich befand. Dies war nicht mehr Arallu, das Reich der Dunkelheit, sondern Ki, die Welt des Lichts. „O Götter! Was habe ich getan?“

Sie fror und schien zur Salzsäule erstarrt zu sein. Die Erkenntnis, sich viel weiter vorgewagt zu haben, als jemals ein Mensch vor ihr, verdammte sie zur Reglosigkeit. Für den Augenblick wurde das liebkosende Gefühl des Mondlichts von der Angst, etwas Verbotenes getan zu haben, verdrängt. Unentwegt sah sie zum Himmel hinauf, bis ihr Nacken zu schmerzen begann. Doch erst die Stimmen, die plötzlich durch die Höhle hallten, ließen sie aufschrecken.

Julina riss sich von dem Anblick des Mondes los und zog sich in die Schatten einer Felsnische zurück.

Die Stimmen wurden lauter. Erschrocken stellte Julina fest, dass sie näher kamen. Was, wenn sie entdeckt wurde? Sie wusste ja nicht einmal, wo genau sie sich befand. Ihr Blick suchte den Durchgang, vergewisserte sich, dass dieser noch da war, und für eine Sekunde dachte sie daran wieder zurückzulaufen.

Sie zögerte zu lange. Die Stimmen waren jetzt deutlich zu hören. Kurz darauf vernahm Julina Schritte auf dem felsigen Boden. Das Rascheln von Gewändern. Das Knarzen von Leder.

Julina versuchte, sich tiefer in die Nische zu drücken, doch ihr Rücken stieß bereits gegen die Wand. Sie presste die Lippen zusammen und hielt die Luft an. Unter den Stimmen machte sie zwei Sprecher aus. Beide männlich. Und zu ihrer Überraschung konnte sie jedes ihrer Worte verstehen!

„Weißt du, Arkan, ich begreife durchaus deine Schwester, wenn sie sich nicht gerade zu Mert hingezogen fühlt. Der Mann hat eine Haut wie Pergament. Faltig. Brüchig.“

„Was vermutlich an seinem Alter liegt.“

„Aber sie muss das auch von der guten Seite betrachten. In der Hochzeitsnacht wird Mert zerbröckeln wie getrocknete Blätter. Deine Schwester wäre dann frei und reich. Du wärst dann reich!“

„Das ist wahr.“

Plötzlich verstummten die Schritte.

Julina fluchte in Gedanken. Hatte sie sich durch irgendetwas verraten? Eine Bewegung? Geatmet? Nein, sie hielt noch immer die Luft an und merkte, dass sie das nicht mehr allzu lange durchhielt.

„Hast du das gehört?“, fragte der Mann, den der andere Arkan genannt hatte.

„Ein Steinchen, das sich irgendwo gelöst hat. Kommt hier unten öfter vor.“

„Nein, das meine ich nicht, da war etwas …“ Arkan hielt inne. Dafür hörte Julina wieder Schritte.

Lauter als vorher.

Näher.

Ihre Augen weiteten sich, als eine Gestalt am Nischenrand in ihr Gesichtsfeld trat. Erschrocken stieß sie den Atem aus. Der Mann wirbelte in ihre Richtung herum und starrte sie genauso überrascht an.

„Kaamel, schnell! Hierher!“ Wie aus dem Nichts erschien in Arkans Hand ein Kurzschwert mit schwarzer Obsidianklinge. Nur einen Moment später war sein Begleiter Kaamel zu sehen. Mit gezogenen Waffen stellten sich beide Julina in den Weg.

„Sieh mal einer an, wen haben wir denn hier?“, fragte Arkan.

Kaamel hob eine Fackel und leuchtete Julina ins Gesicht. „Bei Inanna! Sie ist wunderschön.“

„In der Tat.“ Arkan streckte die freie Hand aus und berührte Julinas Haar. Dann strich er mit schwieligen Fingern über ihre Wange.

Schön? Die beiden mussten von der Göttin mit Blindheit gestraft worden sein. Sahen sie denn nicht die Narbe auf ihrer Wange? Die viel zu tief liegenden Augen und die Ringe darunter? Die spröden und aufgeplatzten Lippen, mit denen Julina immer zu kämpfen hatte? Sie war alles andere als schön. Da sie in ihrem Dorf niemand wollte, war ihr nichts anderes übrig geblieben, als ihr Leben der Göttin Inanna zu weihen und Priesterschwester zu werden.

Julina keuchte, als die Hand des Fremden an ihrem Hals herunterwanderte und flüchtig ihre Brüste streifte.

„Ah, dir gefällt das.“ Er grinste und bleckte dabei die Zähne. „Kaamel, was hältst du davon, wenn du dich ein wenig zurückziehst, während ich mich mit diesem Weib unterhalte und sie für ihre verbotene Anwesenheit hier unten bestrafe.“

Ein Zungenschnalzen erklang. „Mir wäre es lieber, wir würden sie beide ihrer Strafe zuführen. Es ist vielleicht zu gefährlich, dich mit ihr allein zu lassen. Wer weiß, was sie im Schilde führt?“ Kaamels Augen glänzten vor Gier.

Arkans Hand blieb auf Julinas Brust liegen. Die bloße Berührung entfachte ein nie geahntes Feuer in ihrem Schoß, das ihr ein weiteres Aufkeuchen entlockte. Wie lange war es her, dass sie bei einem Mann gelegen hatte?

Nie. Nie hat dich jemand gewollt.

Ihre Gefühle gerieten durcheinander. Lust und Angst reichten sich die Hand. Doch so verlockend die Vorstellung war, dass diese beiden Tempelwächter sich wirklich für sie interessierten, es hatte nichts damit zu tun, dass sie sich nicht hier aufhalten durfte. Sie würden sie vermutlich vergewaltigen und anschließend für ihren Frevel töten. Julina schluckte bei dem Gedanken.

„Du hast recht. Dann halte Wache, während ich …“ Arkan sprach nicht weiter. Er drängte sich an Julina. Sie spürte seinen massigen Körper, der den ihren noch fester gegen die Felswand drückte. Ihr Rücken schmerzte. Sie bekam kaum Luft. Die Hitze, die sie zwischen den Schenkeln spürte erkaltete schlagartig, als ihr fauliger Atem ins Gesicht schlug und sie etwas Hartes spürte, das durch den Stoff von Arkans Tunika gegen ihren Unterleib stieß. Eine Hand fuhr ihr grob zwischen die Beine, krallte sich in ihr Fleisch. Seine Lippen strichen rau über ihre Wange, pressten sich dann auf den Mund. Angewidert versuchte Julina den Kopf wegzudrehen, doch der Kerl hielt sie unnachgiebig fest.

„Stell dich nicht so an, Weib!“ Arkans Hand raffte Julinas Tunika hoch.

Nein! Panik erfasste sie. Sie schlug um sich, boxte den Wächter gegen die Brust, erwischte seine Wange, doch er hielt sie unnachgiebig fest, bog ihre Hände und Arme zur Seite und stieß sie mit dem Rücken so fest gegen die Wand, dass ihr die Luft aus den Lungen getrieben wurde.

Wieder roch sie den sauren Atem. Spürte die feuchte ausgestoßene Luft auf ihrer Haut. Julina drehte sich zur Seite, doch Arkan riss sie brutal zurück und drängte sich zwischen ihre Beine. Sie wehrte sich verzweifelt, kratzte mit ihren Nägeln in Arkans Gesicht und hinterließ blutige Striemen in seiner Haut. Der Wächter fluchte, schubste Julina von sich und hieb auf sie ein.

Der erste Schlag traf sie gegen die Wange und schleuderte ihren Kopf herum. Sie stieß mit dem Rücken gegen die Wand. Schmerz explodierte in ihrem Schädel, als er sie gewaltsam unter dem Kinn packte und ihren Kopf gegen die Felsen schmetterte.

Julina wusste, dass sie keine Chance gegen den viel größeren, muskelbepackten Mann hatte. Sterne tanzten vor ihren Augen. Ihre Knie gaben nach. Sie betete nur dafür, dass es schnell vorüber war. Mochte die Göttin Inanna geben, dass sie das Bewusstsein verlor.

Arkan merkte sofort, dass Julina ohnmächtig zu werden drohte. Er packte sie unter den Armen und zog sie mit einem Ruck wieder auf die Beine, drückte sich zwischen ihre Schenkel. Sein Glied pochte gegen ihre ungeschützte Pforte. Nur noch wenige Augenblicke, dann …

„Nein!“

Arkan zuckte zusammen. Es konnte nicht allein an ihrem Schrei gelegen haben, so verzweifelt und schrill er auch klang. Julina sah, wie eine Dampfwolke aus ihrem Mund stob. Nicht blassgrau, wie sie es von Atem in kalter Umgebung gewohnt war, sondern in einem dunklen Grün. Die Wasserdampftropfen schienen zu funkeln und zu glitzern. Arkan war genauso überrascht wie sie und trat einen Schritt zurück. Er ließ Julina los und fasste sich genau in dem Moment an die Kehle, in dem ihn der grüne Atem erreichte. Seine Augen weiteten sich. Der Mund war zum Schreien geöffnet, doch kein Ton drang heraus.

Feine Äderchen platzten in seinen Augen. Arkan taumelte rückwärts, stolperte über einen Findling auf dem Höhlenboden und stürzte der Länge nach hin. Er zuckte, wälzte sich von einer Seite auf die andere.

Dann blieb er still liegen.

 

Auszug aus ÜBERRANNT:

Prolog

Die meisten Menschen verbrachten zu viel Zeit im Gestern. Ihnen fehlte der Mut und die Hoffnung nach vorn zu blicken. Dabei vergaßen sie oft, sich im Jetzt aufzuhalten und damit überhaupt das zu tun, wofür sie auf Erden waren: Leben.

Einfach zu leben. Den Tag zu genießen. Jedem Tag die Chance zu geben, der schönste zu werden. Das war Vincent Degerlunds Maxime und Devise. Er hatte oft genug miterlebt, was geschah, wenn man der Vergangenheit nachhing. Das Leben stagnierte. Statt zu sich weiter zu entwickeln, stapfte man auf der Stelle. Unzufriedenheit mit sich selbst und dem Rest der Welt waren oft das Resultat. Und diejenigen, die mit sich selbst im Argen lagen, zogen meist ihre Mitmenschen noch mit hinein. Tag ein, Tag aus hatten sie nichts Besseres zu tun, sich über alles zu beschweren und gewannen noch Sympathien und Zustimmung für ihre Meinung.

Vincent Degerlund lächelte, als er daran dachte, dass er dies alles hinter sich gelassen hatte. Er konzentrierte sich auf das, was er erlebte und erleben wollte. Er lenkte seine Gedanken und Wünsche in die richtigen Bahnen und bekam dafür vom Leben das geschenkt, was er wollte: Glück und Freude.

Ja, er war ein glücklicher Mann geworden, seit er aufgehört hatte, in der Vergangenheit zu leben. Er hatte eine wunderschöne Frau, zwei prächtige Söhne, erfreute sich bester Gesundheit und war als freischaffender Berater von börsenorientierten Unternehmen finanziell unabhängig. Letzterer Punkt ermöglichte es ihm und seiner Familie des Öfteren eine Auszeit zu nehmen. Wenn Geld keine große Rolle spielte, war man frei genug, einfach mal seine Sachen zu packen und übers Wochenende wegzufahren.

So wie an diesem verlängerten Osterwochenende. Sie hatten Glück mit dem Wetter. Die Temperaturen lagen zwar um die zehn Grad, doch der Himmel war wolkenlos und sonnig.

Die Jungs tollten am Ufer im Gras und warfen Steine ins Wasser, während Mia den Picknickkorb auspackte und Vincent immer wieder einen ihrer strahlenden Blicke zuwarf. Sie war genauso glücklich wie er. Das sah er. Er spürte es.

Es war perfekt.

Vincent war heute Morgen in aller Früh mit seiner Familie von Luleå nach Boden aufgebrochen und hatte einen schönen Platz am Ufer des Buddbyträsket gefunden, noch bevor andere Osterurlauber auf die gleiche Idee kamen. Am späten Vormittag begann sich das Grasufer zu füllen. Keine zwanzig Meter von ihrem Picknickplatz entfernt hatte sich eine Gruppe junger Leute niedergelassene, die Drachen steigen ließen.

„Ist dir nicht kalt?“, fragte Mia und riss Vincent aus den Gedanken.

Er sah sie an und wollte den Kopf schütteln, doch dann überlegte er, ob ein Vorwurf in ihrer Stimme lag. Immerhin rekelte er sich auf der ausgebreiteten Decke und faulenzte, während seine Frau die Arbeit machte.

„Möchtest du eine Jacke?“ Er sah, wie Mia den Kragen ihrer Strickjacke hochgezogen hatte. Im Wagen hatten sie noch Windjacken. Vielleicht war es besser, sie zu holen.

„Du bist ein Schatz.“ Mia beugte sich vor und gab ihm einen Kuss auf den Mund.

Als Vincent aufstand und zum Wagen ging, wehten die Klänge von Lenny Kravitz‘ Stand zu ihm herüber. Er warf einen Blick zurück und sah, wie einige der jungen Leute tanzten und ausgelassen feierten. Sollten sie ihren Spaß haben, solange niemand im betrunken Zustand begann Stunk zu machen.

Vincent fischte die Jacken aus dem Wagen und hörte plötzlich über die Musik hinweg einen Laut, der jeden Vater sofort alarmierte. Das Schreien seines Knirpses Casper. Er sah wie der Kleine und sein jüngerer Bruder Linus auf Mia zu rannten, die die beiden in ihre Arme schloss.

„Was ist denn los?“, fragte Vincent.

Linus begann zu weinen, während Casper in Richtung der jungen Leute zeigte. Eine Handvoll von ihnen hatte sich um einen Mann geschart, der offenbar neben der Picknickdecke auf dem Boden lag. Anscheinend war etwas passiert.

„Wartet, ich schau mal nach“, sagte Vincent. Doch bevor er Mia die Jacken reichen und gehen konnte, fiel plötzlich einer der anderen Männer ohne Vorwarnung hin. Direkt aus dem Stand. Er knickte in den Knien ein und stürzte, als hätte man einer Marionette die Fäden durchgeschnitten.

Ehe einer der anderen überhaupt realisierte was geschah, fiel der nächste.

Dann noch einer.

Eine Frau folgte. Zwei, drei Menschen sahen sich an, ehe sie einfach umkippten und nicht wieder aufstanden.

Casper brüllte wie am Spieß.

„Was geht da vor sich, Vincent?“, rief Mia verzweifelt. Ein hysterischer Unterton schwang in ihrer Stimme mit.

Vincent stand wie angewurzelt da. Er fühlte sich mit einem Mal überhaupt nicht mehr verpflichtet, nach dem Rechten zu sehen. Ihn beschlich das Gefühl, dass das, was die Jugendlichen heimsuchte, ihn selbst befallen konnte, wenn er nur in deren Nähe geriet.

Jetzt erwischte es auch die Leute, die vorher am Seeufer getanzt hatten. Wie die Fliegen fielen sie. Einer nach dem anderen. Zwei Frauen kreischten und rannten davon. Eine kam keine zwei Meter weit, als sie hinfiel und sich nicht mehr rührte. Die andere schaffte es bis zu einem der Vans, mit dem sie hergekommen waren, doch kaum, dass sie die Tür berührte, brach auch sie zusammen.

„Rasch. Weg hier.“ Vincent spürte Panik in sich aufsteigen. „Lasst alles stehen und liegen.“

„Mama!“ Linus. „Was war das?“

Der Junge entglitt Mias Hand und sackte zu Boden.

Nein, nicht Linus!

Mias und Vincents Blicke trafen sich. Entsetzen stand in ihren Augen. Gepaart mit tiefgründiger Furcht und der Gewissheit, dass es kein Entkommen gab.

Dann änderte sich Mias Ausdruck. Eine Falte entstand zwischen ihren Brauen. „Was … was war das?“

Im nächsten Moment klappte sie zusammen.

Casper hörte auf zu brüllen. Er sah Vincent an. Dieser wollte irgendetwas tun, seinen Jungen packen und rennen, doch das, was um ihn herum geschah, lähmte ihn. Nicht nur sein Körper war wie festgefroren, auch seine Gedanken schienen in einem Eisblock festzustecken.

„Papa?“

Casper sank vor seinen Augen zu Boden. Er verdrehte die Augen. Die Lider schlossen sich, dann fiel er in sich zusammen. Neben seinem Bruder und seiner Mutter.

Vincent verfolgte den Sturz wie in Zeitlupe. Er war nicht fähig zu denken, zu fühlen oder zu begreifen. Er merkte nicht, wie ihm der kalte Schweiß ausbrach, wie Übelkeit einen Würgereiz verursachte, ohne dass er in der Lage war, sich zu übergeben.

Fassungslos starrte er auf die leblosen Körper.

Dann jedoch erwachte für einen Sekundenbruchteil sein Verstand, als er etwas registrierte, dass er nicht einordnen konnte. Etwas Fremdes. Nicht Greifbares.

Irritiert hob er die Brauen und sah sich um.

„Was war das?“, hörte er sich selbst sagen.

Nur einen Augenblick darauf wurde es dunkel um ihn.

Vincent war bereits in dem Moment tot, als seine Beine nachgaben.

 

Mit Gadgets ins Jahr 2016

Seit Ende 2013 erzähle ich euch, wie ich meinen Gagdetjahresübergang gestalte. Zwar sind’s noch ein paar Tage, aber im Gegensatz zum letzten Jahr, bin ich sogar etwas später dran 🙂

Bevor ich euch erzähle, mit welchen Gadgets ich von 2015 nach 2016 wechsle, werfen wir mal einen Blick auf die Geräte, die im Jahr 2015 auf der Strecke geblieben sind.

Ausrangiert:

  • Das Dell Venue 8 7000 – das seinerzeit dünnste Tablet der Welt (dünner als das iPad Air) hat leider nicht das gehalten, was versprochen wurde. Die tollen Animationen sahen nur zu Werbezwecken gut aus, die unmögliche Kameraunterbringen machte es schwer, das Tablet richtig zu halten und überhaupt zu nutzen. Nice idea, Dell, aber ein Epic Fail in der Umsetzung. Schade, denn ich war immer auf der Suche nach einem guten 8-Zöller
  • Das NEXUS 9 Tablet begann mich zu nerven. Ruckler wo das Auge reichte. Ich habs zurückgesetzt und nach einem halben Jahr Einsatz verkauft.
  • Das NEXUS 6 Smartphone von Motorola hielt noch kürzer. Für Ein Telefon zu groß. Dafür starke Ruckler und Hänger und eine unterirdisch schlechte Kamera. Nach drei Monaten verkauft.
  • Das iPhone 6 Plus hätte ich gerne behalten, hatte es jedoch beruflich genutzt und habe dort das gleiche Modell als Diensthandy geordert. Durch einen Bestellirrtum bekam ich dann das iPhone 6 und hatte mein privat gekauftes 6 Plus bereits in die Bucht gegeben. Einsatzdauer des 6 Plus damit 6 Monate
  • Das iPad Mini 2 habe ich zugunsten des 3er Modells abgegeben.
  • Das OnePlus One hat nach fünf Monaten Einsatzzeit seinen Besitzer gewechselt
  • Zwei Gastspiele durfte sich Samsung erlauben. Das durchaus gute Galaxy Note 4 in Verbindung mit der VR Gear war wirklich klasse. Mein Hunger nach mehr Performance zwang mich dazu, es nach nur zwei Monaten gegen ein Galaxy S 6 zu tauschen – fatale Entscheidung!
  • Das Samsung Galaxy S6 erwies  sich leider als Katastrophe. Lobend erwähnen darf ich die Kamera, die bis dato zu den besten im Smartphonebereich zählt. Der Rest: Eine Katastrophe. Ruckler, Hänger, Hänger, ekelhafte Hänger – selbst das Starten der Telefon-App dauerte mitunter 7 Sekunden. Nach vier Monaten ging die Kiste weg. So nicht, Samsung. So nicht. Zwar lag jetzt der Verdacht nahe, es mit einem Note 5 zu probieren, doch die Glasrückseite ist wirklich nicht mein Ding. Viel zu rutschig. Rutschiger als Metall.
  • Ein kurzes Gastspiel hatte des Netbook ASUS F205TA EeeBook. Klasse Gerät für Office und Internetanwendungen für einen schlangen Preis. Aber meine Laptopgier hatte mich schon andere Geräte ins Auge fassen lassen, sodass das ASUS Netbook nach drei Monaten verkauft wurde.
  • Das Honor 4X Smartphone ist ein klasse Gerät zum schlanken Preis. Gefühlt war die Performance 3 x besser als beim Galaxy S6. Den Boliden hab ich nach vier Monaten nur verkauft, um ein weiteres Huawei-Gerät zu testen.

Mein Weg nach 2016:

Kommen wir zu den Geräten, die mich ins Jahr 2016 begleiten werden und machen den Anfang im Arbeitsbereich.

Zu Hause am Arbeitsplatz leistet mein iMac 21,5″ mit IntelCore i7 3,1 GHz, 16 GB RAM und 1 TB Hybrid-Drive mit zwei weiteren 21,5″-Full-HD-Displays (ein Samsung und ein Dell) weiterhin sehr gute Dienste. Unterstützt wird der Rechner soundtechnisch von zwei SONOS Play 1 Boxen, die als Stereopaar geschaltet sind und mich von vorne beschallen.

Der MacMini existiert noch, ist jedoch aufs Abstellgleis gewandert. Er befindet sich als Notrechner mit angeschlossenem 27″ Display von ASUS im Arbeitszimmer. Am selben Display hängt am zweiten HDMI-Port die PS4.

Im Wohnzimmer leistete mir der MacMini keine Dienste mehr. Unitymedia hat mit der Settop-Box Horizon Einzug erhalten, ein LG Smart-TV gesellte sich letztes Jahr dazu und Amazon FireTV sowie AppleTV sorgten für den Rest medialer Berauschung, sodass ich den PC am Fernseher nicht mehr benötige.

Im mobilen Bereich sind im Einsatz:

  • weiterhin mein MacBook Pro 13,3″ Retina mit Intel Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD
  • neu hinzu gekommen ist das MacBook 12″ Retina mit IntelCore i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD
  • noch im Einsatz: Das Microsoft Surface Pro 3 mit Tastatur Cover. Aufgrund von Anwendungen im Laptopbereich und dem eher schlecht gewählten Kickstand mit haptisch nicht optimaler Tastatur, rückt es weiter in den Hintergrund und wurde von einem anderen Windows-Gerät abgelöst:
  • neu im Einsatz ist das Lenovo Yoga 2 mit Core i5, 256 GB SSD und Full-HD-Display. Als Notebook wesentlich besser geeignet als das Surface Pro 3. Und Windows als Tablet zu nutzen kommt so gut wie nie vor. Den Touchscreen kann man aber dennoch sehr gut gebrauchen.
  • Eher in der Ecke liegt derzeit das Hewlett-Packard Chromebook 14.

Der Tablet-Bereich:

  • das iPad Air, erste Generation habe ich vor einigen Tagen verkauft, zugunsten des iPad Air 2. Generation. Ausschlaggebend war der Fingerabdrucksensor, da ich das iPad beruflich nutze und mir immer mal wieder jemand über die Schulter schaut und meinen Pincode beim Entsperren mitverfolgen konnte. Aber auch die neuen Funktionen wie DualScreen im neuen iOS 9 interessierten mich brennend und werden genutzt.
  • das iPad Mini 3 ist ein reines Couchtablet. Ich steuere damit die SONOS-Anlage, die Philips Hue-Lichtsysteme und schlage immer wieder in der IMDB nach oder checke und beantworte E-Mails
  • das ASUS Zenpad 8 S ist das 8″ Android Pendant zum iPad Mini. Ausgestattet mit dem ASUS Zen Stylus sorgt es aber noch für produktiven Einsatz, wenn ich mal rasch etwas skizzieren muss.
  • das Fire 8,9″ hatte zuvor die meisten Aufgaben des Zenpad wahrgenommen und liegt momentan eher auf der Reservebank.
  • das Samsung Galaxy Note 12.2 – ei Wahnsinn, Samsung hat es tatsächlich geschafft, das OS auf Lollipop upzudaten und es rennt besser als je zuvor. Auch die Stifteingabe wurde noch mal verbessert. In Kombination mit einem Wacom Bamboo Stylus, der extra für die Note-Reihe konzipiert wurde und den S Pen von Samsung ablöst, behaupte ich frech, dass mit dem Note 12.2 die beste Stifteingabe auf Tablets gewährleistet ist, weit vor dem Surface Pro und auch vor dem Apple Pen auf dem iPad Pro. In der Beziehung hat Samsung immer noch die Nase vorn. Es macht Spaß mit diesem Gerät zu arbeiten. Immer noch. Mit 18 Monaten Laufzeit ist das Note 12. das längste bei mir laufende Gadget im Bereich Tablets/Smartphones.

Die Smartphones:

Hier hat sich in Summe nicht viel geändert, nur bei den Modellen. Nachwievor wandele ich mit vier Geräten durch den Tag, wobei ich maximal zwei gleichzeitig bei mir trage.

Sperrspitze bildet beruflich das iPhone 6 in Kombination mit der Apple Watch, deren Funktionumfang sich jedoch auf das Anzeigen der Uhrzeit und dem Ablesen von eingehenden Nachrichten oder dem ablehnen von eingehenden Anrufen beschränkt. Sicherlich kann man mehr damit machen, ich aber nicht 😉

Zweiter im Bunde wird am Freitag das Microsoft Lumia 950 XL. Ja, Herrschaften, ich bin auch zu Windows Phone zurückgekehrt. Seit einem halben Jahr arbeite ich mit dem Lumia 640 unter Windows Phone 8.1. Die Redmonder werden gerne unterschätzt, auch wenn der AppStore nicht die Wahnsinnsvielfalt wie Apple oder Google bietet, so findet man in der Regel für die meisten Anwendungen das entsprechende Windows Pendant oder eine Alternative. Sicherlich sind auch schlechter gestaltete Programme dabei. Mit Evernote Touch kann ich mich noch immer nicht so gut anfreunden, wie unter iOS (unter Android gibts ein paar Schmankerl, die iOS nicht bietet, aber letztendlich mag ich die iOS Evernote App am liebsten). Aber Windows Phone läuft für mich stabil, hat keine Hänger und scheint sich auch nach einem halben Jahr nicht zu verlangsamen, was oft bei Android der Fall ist. Das Lumia 640 ist jedoch nur ein Low Performer für einen Preis von 139 Euro kann man auch nicht allzu viel erwarten, obwohl es schon eine Menge bringt und Spaß macht, damit zu hantieren. Interessanter wird es wohl, wenn das Gerät seinen Weg zu Windows 10 findet. Das Lumia 950 XL hat mich jedoch jetzt schon überzeugt. Keine Vorabtests, die ich nicht gelesen oder auf YouTube verfolgt hätte. Die 200 GB MicroSD-Speicherkarte liegt schon zum Einsatz in dem Gerät bereit – und ich bin wahnsinnig gespannt auf die Continuum-Funktion, die aus dem Smartphone einen PC macht.

Drittes und viertes Gerät sind zwei Androiden. Das Huawei P8 ist ein Klasse-Gerät mit super Performance und einer Kamera, die ich einfach lieben muss. Ich wage sogar zu behaupten, dass sie mit der Kamera des S6 gleichziehen kann. Die Makroaufnahme mit dem Grashüpfer im Titel des Blogs ist mit dem P8 geschossen worden.

Leider verbaut Huawei nur 16 GB Speicher. Zwar ließen sich Play Music und Spotify Daten auf SD-Karte auslagern, aber bei den Apps, bei denen das nicht möglich ist, fängt man irgendwann an, sich Sorgen um den Speicher zu machen. Ich habe aktuell noch 3,7 GB frei. Das P8 ist sogar noch einen Ticken dünner als das iPhone 6 und liegt aufgrund der nicht so starken Rundungen besser in der Hand als der Konkurrent aus Cupertino.

Ich mag das Gerät. Einziger Wermutstropfen: Als erstes Smartphone seit 2010 trägt das P8 Microkratzer auf dem Display davon, trotz Gorilla Glas 3, wenn ich nicht irre. Das Display schütze ich grundsätzlich nicht, aber das Glas kommt weder mit Schlüsselbunden noch Knöpfen oder sonstwas in Berührung und die Kratzer sind so minimal, dass man sie mit dem Fingernagel nicht erspüren kann. Mich deucht, dass Huawei hier eben doch keine Gorilla-Glas-Variante benutzt hat.

Der zweite Androide ist das OnePlus 2. Nachdem mich der Vorgänger schon überzeugt hatte, war es klar, dass ich den Nachfolger zumindest testen musste. Diesmal mit Variantcover. Mit Bambusrückseite macht das OnePlus 2 einfach eine klasse Figur. Extrem Positiv: Der Fingerabdruckscanner auf der Front ermöglicht es, das Gerät ein- und auszuschalten, ohne eine Hardwaretaste drücken zu müssen. Sollbruchstellen gehören damit der Vergangenheit an. Der Akku hält zwei Tage, die Performance ist ordentlich. Updates von Oxygen OS kommen auch relativ regelmäßig. Aktuell liegt das Gerät bei Android 5.1.1 mit Oxygen Version 2.1.2 – mit 4 GB RAM (!) wird die Power des Snapdragon 810 (2. Generation, spezielle Kühlung) auch ordentlich auf den Speicher verteilt.

Wermutstropfen: Wie der Vorgänger ist das Mikrofon bei Telefonaten und Videoaufnahmen völlig in Ordnung, versagt aber bei der Aufnahme über What’s App, was seltsamen Verzerrungen führt. Die beste Audioaufnahme macht hier das Lumia 640 – ohne Scheiß!

Dickerer Wermutstropfen: Die Kamera des OnePlus 2 taugt nicht viel. Nicht so schlecht wie beim Nexus 6, aber mir ist das einfach zu viel Bildrauschen. Man muss schon ausgezeichnete Lichtverhältnisse haben, um ein gutes Bild hinzubekommen. Kein Vergleich zur guten Kamera des Huawei P8.

Aber die Kamerakrönung darf ich ja am Wochenende genießen, wenn das Lumia 950 XL am Start steht.

Sonstige Gadgets:

Im Lesebereich dient mit der Kindle Voyage als Hauptinstrument des zweifelhaft literarischen Vergnügens. Display, Ausleuchtung, randloser Touch, Glasoberfläche, schnelles Blättern – ja, er ist immer noch die Nummer 1 unter den E-Readern.

Meine Nummer 2 ist der Kindle Paperwhite, den ich allerdings nur in 2. Generation besitze. Muss reichen und ist eh nur ein Ausweichgerät für die Badewanne oder falls der Voyage mal an der Steckdose hängt.

Da ich immer noch ungelesene Epub-Bücher besitze und mit den bisherigen Geräten nicht zufrieden bin, war ich auch 2015 noch auf der Suche nach dem perfekten E-Reader für Epubs.

Der Kobo Glow ist leider nicht so  sehr mein Ding und wesentlich schlechter als der Paperwhite von Amazon. Ich setzte meine Hoffnung in PocketBook und bestellte mir das PocketBook Ultra – immerhin mit Encarta Display, Beleuchtung, schön dünn. Was dann fatal war: Das Display ist Schrott – viel zu blass und doof ausgeleuchtet. So macht das Lesen keinen Spaß. Noch weniger Spaß macht es, wenn das Aufrufen eines Ebooks 10 Sekunden dauert und auch das Blättern der Seiten gefühlte Längen in Anspruch nimmt.

Fündig wurde ich dann bei Tolino. Hört, hört. Aber der Vision 2 war dann das Gerät, was mich an eine Mischung aus Kindle Voyage und Paperwhite 2 erinnerte. Die glatte, fugenlose Oberfläche, schnelle Performance, gute Ausleuchtung, klares Schriftbild. Gekauft. Mit ein bisschen Rabatt noch zu einem guten Kurs – yargh! Zwei Tage später erfuhr ich, dass längst der Vision 3 vorgestellt worden war und nur eine Woche darauf auf den Markt kam. Aber gut, der Vision 3 hätte mich 60 Euro mehr gekostet und es geht ja nur darum, die restlichen Epubs mal zu lesen.

Neben Bluetooth Kopfhörern wie Sony MRT und Beats Solo 2 gibt es Musik über das SONOS Soundsystem auf die Ohren. Wie letztes Jahr angekündigt, hat sich zu den drei Play 1 Boxen noch ein Play 3 für das Wohnzimmer gesellt.

Und tatsächlich habe ich die Beleuchtung um ein Smart Home System erweitert. Der Plan, komplett einige Zimmer auf Hue umzustellen scheiterte am Lampensockel. Ich hätte meine Lampen komplett austauschen und auf kleinere Sockel umstellen müssen. Es gibt zwar Adapter, die aber allesamt nicht mit Hue zusammenarbeiten und im schlimmsten Fall Kurzschlüsse auslösen.

Also blieben die LED-Lampen und ich organisierte im Wohnzimmer ein Hue Go und zwei Hue Bloom Strahler, die zumindest bei Aufenthalt auf der Couch für entsprechend beleuchtetes Ambiente sorgen – gesteuert über zwei Hue-Apps über das iPad Mini 3.

Ausblick auf das Jahr 2016

Was erwartet uns aber 2016? Wieder nur Zugaben zu bekannten Systemen oder gar mal was Spannendes und Neues?

Samsung steht mit dem Galaxy S 7 in den Startlöchern, Apple wird das iPhone 7 und iPhone 7 plus im Herbst vorstellen. Sony ist mit dem Z5 und Z5 Premium bereits vorgeprescht. Das iPad Pro entpuppt sich als Flop, gehen wir mal nicht davon aus, dass wir hier schon einen Nachfolger finden werden. Eher vom iPad Air.

Die Augen richten sich 2016 aber nicht so sehr auf neue Smartphones oder Tablets, sondern auf die Peripherie die mit ihnen oder über PC gesteuert wird. Virtual Reality ist das Next Big Thing – Ende 2014 sah es so aus, als würde noch 2015 da was auf uns zukommen, doch die Entwickler entwickeln noch.

2016 wird Okulus Rift seine Consumer Version der VR Brille auf den Markt bringen. Endlich! Aber andere Systeme stehen schon in den Startlöchern. Microsoft Hololense ist ein Kandidat, den wir als Endkäufer vermutlich erst 2017 im Laden kaufen können und von HTC Vibe hört man noch nichts von einem Marktstart.

Und? Was tragt ihr so an technischen Spielereien bei euch?

Eine schöne Adventszeit wünsche ich allen!

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