Archiv für den Monat März 2016

10 Punkte, die zeigen, dass du zu intensiv The Division spielst

  1. Wenn du beim Straße überqueren nach einer Deckung Ausschau hältst.
  2. Wenn sich die Geräusche bei Dunkelheit anhören, als befändest du dich in der DARK ZONE
  3. Wenn du Verbandskästen hortest und sie für Medikits hältst, die deine Gesundheit aufpeppen können.
  4. Wenn du bei jeder Streusalzbox denkst, hier kannst du deine Munition wieder aufstocken.
  5. Wenn du anfängst über die Motorhauben von parkenden Autos zu klettern.
  6. Wenn du Cleaners nicht mehr für eine Reinigungsfirma, sondern eine Sekte hältst.
  7. Wenn du anfängst, auf Drohnen zu schießen (womit auch immer).
  8. Wenn du trotz 12 Grad Celsius anfängst vor Kälte zu zittern.
  9. Wenn du tunlichst Dollar-Scheine meidest und auch bei Euro-Scheinen skeptisch reagierst.
  10. Wenn du bei einer Erkältung in Panik ausbrichst.

Spielen die Programmierer von DICE eigentlich selbst Battlefront?

Frohe Ostern!

Nach langer Wartezeit ist endlich der erste DLC für STAR WARS BATTLEFRONT verfügbar.

Man muss den Mädels und Jungs von DICE zugutehalten, dass sie zwischendurch immer mal wieder kostenlosen Content rausgegeben haben. Zunächst einmal die beiden zusätzlichen Maps und Spielmodi der Schlacht von Jakku.

Danach wurde eine beliebte Map aus den Single-Player-Mission  auf Tatooine für den Online-Modus freigeschaltet. Eine weitere Map auf  Hoth kam hinzu, darüber hinaus immer mal wieder Anpassungen zu den Outfits der Helden (Schneekleidung für Han und Luke auf Hoth, Leias Endor Kampfdress etc.).

Doch nun gibt’s den ersten echten DLC, den man entweder einzeln dazu kaufen (geht das überhaupt noch?) oder nur über den Season Pass (49,99 Euro) erwerben kann.

DICE bleibt sich der Linie treu, sich nur im Bereich der ersten (ursprünglichen) Trilogie aufzuhalten. Auch wenn der Planet Sullust im Film nur ein einziges Mal erwähnt wird und wir mit Nien Numb in RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER den einzigen Sullustaner zu Gesicht bekommen, rückt diese Welt in BATTLEFRONT so ziemlich in den Vordergrund und hat interessante Karten.

Der neue Spielmodus „Transport“ erinnert ein wenig an den Rush-Modus. Rebellen müssen einen Schwebetransport entweder durch eine Fabrik auf Sullust oder mitten durch Jabbas Palast auf Tatooine bis zu einem Evakuierungspunkt eskortieren, während die Imperialen versuchen müssen, den Transport aufzuhalten.

Hallen und Höhlen, zerklüftete Felsen und Schwefelteiche, futuristische Fabrikkomplexe auf Sullust und … nun, eben Jabbas Palast, wie man ihn aus RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER kennt, inklusive der Rancor-Grube, leider ohne Gamorreanische Wächter oder tanzende Twi’lek-Slavinnen.

Insgesamt ein tolles Map-Design, sehr schön anzuschauen und hübsch verwinkelt. Eher eine Close-Quarters-Begegnung, wenn auch für Scharfschützen genug Raum bleibt. Die beiden neuen Planeten können aus verständlichen Gründen nicht im Kampfläufer-Angriff gespielt werden, hier stehen neben Transport die Spielmodi Helden vs. Schurken, Fracht und Gefecht zur Auswahl.

Positiv: Es gibt neue Waffen und Karten, die es freizuschalten gilt. Hier hat man sich eine Besonderheit einfallen lassen, die Hutten-Auträge. Man entscheidet sich im Vorfeld, welches Gadget man freizuspielen wagt, bezahlt dafür und kann sich dann auf die Aufgabe konzentrieren. Neben zwei Präzisionsgewehren stehen zwei Blasterpistolen als Primärwaffen zur Auswahl, darüber hinaus interessante Seitenwaffen wie das Streugewehr oder die Dioxis-Granate.

Doof: Man sollte eigentlich meinen, dass Sturmtruppler-Helme Filter gegen Gase besitzen, doch der Dioxis-Kampfstoff schadet den Damen und Herren in Weiß genauso, wie den Rebellen.

Positiv: Hinter Schilden verschanzen macht nicht mehr ganz so sicher. Im Laufe des Spiels hatte DICE die Schutzschirme stärker aufbauen lassen. Nun ist es nicht mehr möglich, Explosivgranaten wie den Thermaldetonator durch einen Schild zu werfen. Mit dem Streugewehr und der Dioxis-Granate können Schilde jedoch durchbrochen werden.

Positiv: Es gibt zwei neue Helden/Schurken

Doof: Was soll ich mit Greedo und Nien Numb? Beide „Charaktere“ lassen sich als Aliens bereits auf Seiten der Rebellen spielen (Rodianer und Sullustaner) nur nicht mit den neuen Fertigkeiten.

Die Balance bei Helden und Schurken ist ohnehin für den Poppes. Vader, Palpatine und Luke bleiben nachwievor die Mächtigsten. Sobald diese im Spiel sind und ein Spieler es versteht, mit ihnen umzugehen, hat die andere Seite kaum eine Chance und Killraten von 30 und höher sind rasch die Folge.

Nimmt man die Machtbegabten aus der Gleichung heraus, hätten Fett, Solo, Organa, Numb und Greedo sicherlich gleichwertige Chancen.

Positiv: Maximum-Rang wurde erhöht. Zumindest der bisher erreichbare Level  50 wurde bis Level 60 ausgedehnt. Ob es nach Level 60 weitergeht? Einen höheren Level zu erreichen hält die Spieler bei Laune, daher war es äußerst fragwürdig, warum DICE eine Analogie zu TITANFALL oder CALL OF DUTY gewählt hat. Bei den Battlefield-Spielen ist es durchaus möglich Level jenseits der 100 zu erreichen.

Erreicht wird dies bei Battlefield durch immer höher erforderliche Punktzahl zum Erreichen des nächsten Levels, aber auch durch die Unterteilung in Zahlenränge. Beispielsweise folgt auf den First Lieutenant in Battlefield nicht gleich der Major, sondern zunächst einmal der First Lieutenant II, dann III, dann IV, dann V und dann erst der Major.

Militärische Ränge gibt es in Battlefront nicht, sondern nur die nackten Zahlen und auch wenn sich die erforderlichen Punkte steigerten, war es letzten Endes doch ein Klacks für versierte Spieler, den maximalen Rang 50 zu erreichen.

Doof: Für die Rebellen gibt es mit Rang 60 nun einen weiteren Charakter freizuschalten. Die Imperialen gehen leer aus. Die Jungs und Mädels von DICE haben hier wirklich keine Fantasie. Zwar lassen sich diverse Sturmtruppler unbehelmt mit den gleichen Gesichtern wie die Rebellen ausstatten, doch ab Level 40 sieht es mau aus. Während die Rebellen zwischen verschiedenen Alien-Rassen wählen können, bleiben für die Imperialen nur die Scout-Truppler und die Schattentruppler.

Moment? Schattentruppler? Wollte sich DICE nicht an die Originaltrilogie halten? Nun, die Schattentruppler kommen nicht in den Filmen vor, wohl aber in den alten DARK FORCES Egoschootern. Aber wenn man sich schon so weit aus dem Fenster lehnt, hätte man auch hier als Belohnung für die Spieler noch ein paar unterschiedliche Outfits der Sturmtruppen hinzufügen können. Es hätten ja nicht nur Strumtruppen sein müssen. Das Imperium verfügt auch über eine Imperiale Marine und so bezeichnete Raumsoldaten. Das sind beispielsweise die schwarzen Soldaten auf dem Todesstern mit den „Perry-Rhodan-Helmen“, oder eben jene wurden auch als Piloten der AT-STs auf Endor in abgewandelter Uniform gezeigt.

Oder die imperiale Garde! Warum keine Rotgardisten spielen? Nicht mal als Leibwache des „Helden“ Palpatine. Diesem stehen nur sogenannte Schocktruppler (die es auch nicht in den Filmen zu sehen gibt!) als Leibgarde zur Seite.

Vielleicht hättet ihr etwas kreativer bei den Outfits der imperialen Truppen sein können. Bei den Rebellen gelingt euch das doch auch!

Aus den Filmen kennen wir drei Outfits der Rebellensoldaten: Den Kampfanzug für Waldeinsätze auf Endor. Die dicken Polster für Schneeeinsätze auf Hoth. Und die Perry-Rhodan-Outfits aus Eine Neue Hoffnung (sorry, ich nenn die so, weil die Rebellensoldaten mit ihren schwarzen Westen und den Eiförmigen, nach hinten auslaufenden Helmen aussehen, wie typische Perry-Cover).

Hoth und Endor finden wir in BATTLEFRONT wieder. Die Anzüge der Rebellen aus Eine Neue Hoffnung bisher nicht. Dafür hat man sowohl für die Einsätze auf Tatooine und Jakku als auch für die Missionen auf Sullust neue Outfits kreiert, die es in den Filmen nie zu sehen gab.

Na bitte, geht doch! Dann bitte auch für die Sturmtruppen oder Raumsoldaten. Strengt euch etwas mehr an, DICE!

Ganz doof: Ich stelle mir die Frage, ob die Mädels und Jungs bei DICE ihr Produkt auch selbst spielen?

Nervig sind Ladezeiten. Immer. Bei jedem Spiel. Und das Schlimme ist, wenn man zuerst einen tollen Screen geladen bekommt und danach das Bild wieder schwarz wird und weitergeladen wird.

Bei Battlefront haben wir ein tolles Artwork zu Beginn, dann wird der Schirm schwarz und es rotiert ein Ladekreis. Warum? Warum lädst du nicht im Hintergrund weiter.

Und überhaupt, wieso dauert das alles so lange, um popelige Menüs zu laden?

Aber gut. Schlimmer ist jetzt, dass die Ladezeiten zwischen zwei Spielrunden länger dauern.

Vorher: Am Ende einer Runde erhält man kurz eine Übersicht über alle Trefferpunkte der Mitspieler (doof: Bei Battlefield kann man jederzeit diese Trefferliste einsehen, solange man sich noch in der Auswertung befindet, bei Battlefront erhascht man nur einen kurzen Blick). Danach gibts die Top-3-Spieler aufgelistet (meiste Punkte, meiste Treffer, meiste Treffer mit Explosives), im Anschluss folgt ein Screen mit der persönlichen Punkteverteilung. Dann wie viele Credits man gutgeschrieben bekommt. Dann eine Ladezeit von noch mal fünf bis sieben Sekunden, ehe man zum nächsten Screen kommt, bei dem die nächste Mission (startet in 30 Sekunden) aufgerufen wird.

Das heißt, so circa 1 1/2 Minuten, bis man die nächste Partie spielen kann.

Jetzt: Wir sehen all das, was wir bisher gesehen haben, plus: Eine Aufzählung der absolvierten Huttenaufträge, es werden nur die ersten 3 eingeblendet, nicht die weiteren, dafür aber jeder einzeln, das beansprucht nochmal 15 zusätzliche Sekunden. Dann folgt noch mal eine Zusammenfassung der persönlichen Statistik in tödlich langweiligen „Kills and Deaths“, völlig überflüssig. Man sieht wirklich nur sein Konterfei und die Anzahl seiner Kills und Deaths. Hallo? Kostet noch mal 5 – 7 Sekunden.

Und danach die üblichen 30 Sekunden bis zum Start der nächsten Runde. Klar, dass man da  schnell die Lust verlieren kann.

Gut, da war jetzt viel Gemeckere drin, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den neuen Karten, die wirklich sehr schön gestaltet sind und der Modus Transport / Extraction Point macht Laune.

Die nächsten DLCs sind bereits angekündigt. Zunächst erleben wir Bespin, hier wird es sicherlich auch nur für Close Quarters und Luftüberlegenheit reichen. Ob ein neuer Spielmodus hinzu kommt? An Helden dürfen wir mit Lando Calrissian rechnen. Und auf der Schurkenseite? Viele Schurken gab es in der alten Trilogie nicht. Wie wäre es mit einem General Veers mit besonderen Eigenschaften?

Im Herbst folgt dann Todesstern als DLC. Hier wird wohl dann auch endlich die Forderung nach Raumschlachten in Battlefront befriedigt. Allerdings auf eine andere Art und Weise, als es die Fans gerne wünschen. DICE wird uns meiner Meinung nach Luftüberlegenheit als Kampf über dem Todesstern verkaufen, man wird sich also nicht weit in den Raum vorwagen können und letztendlich bleibt es ein Jägerkampf ohne Großkampschiffe und keine kombinierten Einsätze wie in Battlefront II, bei dem man auf einem Schiff zu Fuß unterwegs war und sich dann im Hangar einen Jäger schnappen konnte, um „draußen“ weiter zu machen.

 

Im Gespräch mit Martin Kay – Interview auf Phantastiknews.de

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder bequemt, ein Interview zu geben. Als Schriftsteller ist man ja nicht nur faul, sondern auch öffentlichkeitsscheu.

Also hab ich Carsten Kuhr von der Redaktion Phantastiknews.de ein Flugticket auf die Malediven spendiert, damit wir bei ein paar Cocktails gemütlich am Pool meines Feriendomizils ein lockeres Gespräch über meine aktuellen Veröffentlichungen DIE GENERÄLE und DAS BUCH SHEN führen konnten.

So, oder so ähnlich muss es sich zugetragen haben. Wer wissen will, worüber wir geplaudert haben, folgt einfach dem Link: Im Gespräch mit Martin Kay.

Apple Keynote: Kurz und bündig

Und gerade ganz knackig nach nur einer Stunde zu Ende gegangen: Die erste Apple Keynote 2016.

Viel zu erwarten war nicht, denn die meisten Dinge sind bereits im Vorfeld gelüftet oder zu Neudeutsch geleaked gewesen.

Letztendlich hat Apple all das vorgestellt, was bereits von Analysten und Techbloggern prognostiziert wurde.

1. Neue Apple Watch Armbänder und damit einen niedrigeren Preis als bisher (299 Dollar)
2. Das iPhone SE als Nachfolger  des iPhone 5s – designtechnisch eher an das 5S denn an das 6 angelehnt
3. Das iPad Pro im 9.7″ Gewand
4. iOS 9.3

Dazu gab es noch Updates zur Health App und AppleTV OS.

Was erschreckend ist: Es gibt bei all den Leaks nichts mehr, was einen bei solch einer Präsentation noch überraschen kann. Letztendlich wird da nur noch das bestätigt, was längst im Umlauf ist. Ich hoffe, das gilt nicht für das iPhone 7, von dem jüngst angeblich die Rückseite geleaked wurde, die sich aber so gar nicht von der des iPhone 6 abheben wollte.

Nun schauen wir mal. Hin und wieder hat Apple in den Frühjahrs-Keynotes schon mal Ausblicke auf die nächstgrößere iOS oder OS X Version gegeben, bisher aber leider noch gar nichts. Das dürfen wir dann wohl frühestens im September erwarten.

Der Einzug in den neuen Apple Campus ist für 2017 geplant. Da Cook bereits sentimental wurde, welche Geräte und Software man in der Apple Town Hall in Cupertino bereits vorgestellt hat, gehe ich mal schwer  davon aus, dass die nächste Keynote wieder einer breiteren Masse in San Francisco vorgestellt wird.

Schnauze voll! Microsoft und ich wollen nicht

Nein, ganz so wild ist es nicht, die Damen und Herren aus Redmond und ich sind keine geschiedenen Leute.

Es gibt beruflich einige Dinge, die ich unter Windows erledigen muss (SAP und Sharepoint-Dateien), die mit der Mac-Variante nicht wollen. Davon ab läuft ein Gaming PC mit Windows und ich arbeite sehr gerne mit Windows 10.

Aber, liebes Microsoft, das was ihr mit Windows 10 Mobile abgezogen habt, ist wirklich unterste Kajüte. Die Frage ist natürlich, liegt es an der Software oder eher an der Hardware, die ihr verkauft habt?

Wenn sie funktioniert oder funktionieren würde, kann man gut damit arbeiten. Und ich dachte, nach den letzten Updates, würde endlich mehr Schliff in die Sache kommen.

Nun gab es vor einigen Tagen wieder ein Windows 10 Mobile Update. 657 MB groß, da darf man schon etwas erwarten.

Erstaunlich, dass sich die Telefon- und Kalender-App aus dem Store updated und nicht über ein Hauptupdate aktualisiert wird.

Leider keine neuen Features bei Continuum. Continuum hat bisher seinen Zweck verfehlt und ist mindestens zwei Generationen davon entfernt, überhaupt präsentierbar sein zu können. Zu wenig Apps unterstützen das Arbeiten am externen Display. Lediglich mit MS Office, Microsofts Mail, Edge und Kalender sowie wenigen Drittanbieter Apps, lässt sich arbeiten.

Hauptknackpunkt von Continuum ist aber, dass das Display des Smartphones entsperrt sein muss, um Continuum zu nutzen. Schlägt man die Tasten oder bewegt eine Maus, alles klein Problem. Aber oft hat man ja auch Leerlauf. Spätestens nach maximal eingestellten 5 Minuten, verdunkelt nicht nur das Smartphone-Display, obwohl es durch das Continuum mir einer Stromversorgung verbunden ist, sondern auch der große angeschlossene Monitor.

Zum Leben erwecken kann man die Geschichte mit  einem Tastenanschlag auf einer angeschlossenen Tastatur, doch dann erscheint auf dem großen Display nur der Hinweis, dass der Smartphonescreen entsperrt werden muss, also muss erst umständlich wieder über das Handydisplay gewischt  werden und ggf. ein Lockcode eingegeben oder das Gerät für die Iris-Erkennung vor die Augen gehoben werden.

Und was ist das da überhaupt für ein Windows auf dem großen Schirm? Es sieht aus wie Windows 10, doch irgendwie doch nicht.

Genau. Denn trotz Windows-Optik arbeitet Continuum nicht wie Windows 10, sondern wie ein Smartphone OS: In Apps. Das heißt, die vermeintliche Windows (Fenster-)-Oberfläche ist gar keine, denn die Programme starten nicht als Fenster, wie man es von Windows kennt, sondern als Fullscreen-Apps. Programme in Fenstern überlappend darzustellen ist unter Continuum nicht möglich.

Viel schlimmer jedoch ist, dass sich mit dem neuen Update wieder ein alter Bug ins Betriebssystem eingeschlichen hat, der mich einige Zeit in Ruhe gelassen hat: Sporadische Neustarts des Gerätes. Das ist ein No go für jedes Smartphone, da hier keine Funktionalität mehr gegeben ist. Nach einem Neustart muss die SIM-Pin erneut eingegeben werden, man ist also nicht mehr erreichbar und bekommt auch keine Nachrichten herein.

Das äußerte sich beispielsweise gestern so stark, dass das 950 XL innerhalb einer halben Stunden fünfmal selbst neu gestartet ist und über Nacht noch mal 20 Neustarts hingelegt hat, bis der Akku leer war.

Auf der Suche nach der Fehlerquelle bin ich dann auf einen älteren Thread aus November 2015 gestoßen. Hier wird die Micro-SD-Karte für die Neustarts verantwortlich gemacht. Alle Versuche, die Karte neu oder in ein anderes Format zu formatieren scheiterten. Die Probleme ebbten erst ab, nach dem die Karte (gleich welcher Marke und Größe) entfernt  wurde.

Ich hatte mir extra für das Lumia 950 XL eine 200 GB San-Disk-Karte besorgt, um dort Videos, Fotos, What’s App Medien, Spotify-Daten etc zu speichern. Ohne die Karte mit nur 32 GB internem Speicher und einer Funktion wie Continuum, die obendrein noch schlecht funktioniert, hat sich das Gerät selbst ins Aus geknockt.

So long, Lumia 950 XL, aber du wanderst nebst Zubehör diese Tage in die Bucht.

Danke, Microsoft, ihr habt es geschafft, die Smartphonesparte für Windows endgültig unattraktiv zu machen und dazu passend verknüpfe ich gerne hier das Video-Review von Felix Bahlinger, der alles mit treffenden Worten sagt:

Skoda: Neuerungen bei den Assistenzsystemen

Ich durfte gestern den neuen Superb fahren. Punkt. Damit ist eigentlich alles gesagt. 😉

Nein, ich möchte hier keinen Fahrbericht posten, sondern als Geek und Nerd wiedergeben, was sich im Bereich der Fahrassistenzsysteme zwischenzeitlich getan hat.

Ich selbst fahre dienstlich einen Skoda Octavia der dritten Generation, vollgestopft mit Computerelektronik, die den Fahrersitz eher in den Kommandosessel Captain Picards verwandelt.

Zu schätzen gelernt habe ich den Spurhalteassistenten (Lane Assist) und die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Adaptive Cruise Control). Ersterer sorgt dafür, dass ab 65 km/h eine Duokamera, die in der Rückseite des Innenspiegels steckt, den Fahrweg beobachtet und versucht eine Fahrspur zu erkennen. Ist diese erkannt, signalisiert das System dies im Display mit einem grünen Zeichen.

Dabei versucht das System, diese Spur zu halten, auch in Kurven und sogar, wenn man mal das Lenkrad loslässt. Es wird sanft gegengesteuert, sobald man droht, mit dem Fahrzeug die Spur zu verlassen.

Der Haken ist natürlich die Erkennbarkeit bei Baustellen, ausgeblichenen Fahrbahnmarkierungen, nicht vorhandenen oder schlichtweg besch… Wetterverhältnissen – gerade bei starkem Regen wird so gut wie nichts mehr erkannt.

Das System hat eine eingebaute Sicherung, die es dem Fahrer lediglich erlaubt, die Griffel für 10 Sekunden vom Lenkrad zu nehmen. Dann ertönt ein Signalton und der Assistent schaltet ab, sodass man gezwungen ist, wieder selbst zu lenken.

Skoda geht bei der Weiterentwicklung einen großen Schritt voran. Ob der sinnvoll und zielführend ist, mag jeder selbst entscheiden. Das neue Lane Assist hält den Wagen nicht nur für 10 Sekunden halb-autonom in der Spur, sondern lässt sich ca. 38 – 40 Sekunden freihändig fahren. Nach 10 Sekunden ertönt ein Signalton, der sich im 10-Sekunden-Rhythmus wiederholt. Erst nach ca. 40 Sekunden wird es dem Wagen zu bunt und er geht davon aus, dass der Fahrer wohl eingenickt ist und löst eine kurze Schockbremsung aus.

Das ist nicht nett. Wer da zusammenzuckt könnte evtl. das Lenkrad verreißen, gerade bei hohen Geschwindigkeiten. Aber immerhin nähert man sich im Hause VW damit einem Ziel: dem autonomen Fahren.

Der Lane Assist aktiviert sich nunmehr schon bei 50 km/h, nicht erst bei 65.

Der zweite Assistent funktioniert ähnlich wie ein Tempomat. Aus dem Unwort wurde mittlerweile eine Geschwindigkeitsregelanlage gemacht, die normalerweise dafür sorgt, dass eine eingestellte Geschwindigkeit gehalten wird. Gerade auf langen Strecken mit gleichbleibender Geschwindigkeit kann man so getrost mal den Fuß vom Gas nehmen und den Wagen Gas geben lassen. Allerdings muss man weiterhin bremsbereit sein.

Der ACC nimmt einem einen Teil dieser Bremsbereitschaft ab. Die eingestellte Geschwindigkeit wird nicht nur gehalten, sondern adaptiv geändert. Fährt man zu dicht auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf, bremst der Wagen automatisch ab und erhöht erst dann wieder die Geschwindigkeit, wenn der Vordermann beschleunigt, oder man zum Überholen ansetzt.

Theoretisch ist es möglich, mit dem ACC ganze Strecken zu fahren, ohne je den Fuß auf Gas oder Bremse gesetzt zu haben. Praktisch muss man in Extremsituationen, weil ein Bekloppter ausschert und das System zwar bremst, es aber gleichzeitig auch mahnt, die Bremse selbst ebenfalls zu treten, mal auf eben jene latschen.

Im Stadtverkehr bremst der Wagen bis zum Stillstand ab, allerdings nur bei beweglichen Hindernisse. Steht ein Fahrzeug bereits an einer Ampel, wird dieses nicht als vorausfahrendes Fahrzeug erkannt und der Wagen würde auffahren. Das hat angeblich die Bewandnis, dass in Kurvenfahrten Leitplanken nicht als stehende Hindernisse erkannt werden und somit kein Dauerbremsen auslösen.

Also, wachsam sein, muss man weiterhin. Im Falle des Octavias bremst der Wagen auf Null ab und signalisiert dann, dass man die Bremse bedienen soll. Tut man das, schaltet sich der ACC aus. Tut man es nicht, schaltet er sich auch aus, aber der Wagen rollt dann ungebremst weiter.

Weiterhin ist der ACC nur im Bereich von 30 – 160 km/h aktiv. Will man schneller als 160 km/ fahren, muss man manuell auf das Gaspedal gehen. Der ACC bleibt so lange aktiv, bis man die Bremse betätigt. Beschleunigt man also auf meinetwegen 215 km/h und nimmt dann den Fuß vom Gas, bremst der Wagen im Anschluss ab, bis er wieder die 160 km/h erreicht hat.

Der Hintergrund hierzu ist das verbaute Radarsystem, das unterhalb des Nummernschilds Platz gefunden hat. Dieses ist dafür ausgelegt, den Abstandsbereich bis zu einer bestimmten Entfernung (120 Meter?) zu messen. Bei höheren Geschwindigkeiten als 160 km/h reicht dieser Messbereich für ein wirkungsvolles Abbremsen nicht mehr aus.

Soweit das alte System. Was hat sich geändert?

Fangen wir mit dem letzten Punkt an: Gegen Aufpreis lässt sich nun zumindest beim Superb ein Radarsystem dazu buchen, dass den ACC auch bei Geschwindigkeiten bis zu 210 km/h wirksam aktiv lässt. Offenbar verwendet man nun Radarnasen von Jets 😉

Das Bremsverhalten ist zur Bequemlichkeit des Fahrers wie folgt geändert worden.  Zum einen gibt es keine Handbremse, sondern nur eine elektronische Feststellbremse. Daneben lässt sich über eine Taste ein automatisches Feststellen der Bremse bei Stillstand einstellen.

Das hat folgenden Effekt. Der ACC bremst an einer Ampel oder im Stau (sofern ein vorausfahrendes Fahrzeug abbremst und zum Stillstand kommt und nicht längst steht) auf Null ab. Es kommt nun nicht mehr die Warnung, die Bremse zu treten, sondern die Bremse rastet automatisch ein, sodass man bombenfest steht.

Bei Mercedes gab es als Äquivalent hierzu die Möglichkeit, die getretene Bremse etwas fester durchzutreten, um sie einrasten zu lassen. Somit muss man im Stillstand nicht die ganze Zeit die Bremse durchgetreten lassen, denn lässt man sie los, startet der Motor automatisch, sofort das Start-Stop-System aktiv ist.

Im Falle Skodas bleibt der ACC „anfahrbereit“. Berührt man leicht das Gasbedal, startet der Motor wieder und der Wagen rollt selbstständig an und beschleunigt auf die zuvor eingestellte Geschwindigkeit, sofern kein Hindernis voraus langsamer fährt.

Keine schlechte Sache, die für einiges mehr an Komfort sorgt.

Verbessert wurden auch die Lichtassistenzsysteme. Die adaptiven Bi-Xenon-Scheinwerfer, die sich selbst auf Kurvenlicht und in der Höhe verstellen, haben bei aktiviertem Fernlichtassistent bei Gegenlicht komplett abgeblendet und erst wieder auf Fernlicht aufgeblendet, wenn beispielsweise der Gegenverkehr vorüber war. Wie der Lane Assist hat auch der Fernlichtassistent erst bei 65 km/h reagiert, was natürlich auf Landstraßen, die eine 50 km/h Begrenzung haben, Quatsch ist.

Inzwischen aktiviert sich das Fernlicht bereits bei 50 km/h. Und statt abzublenden, bleibt es auch bei Gegenlicht aktiviert und blendet adaptiv nur die Bereiche aus, in denen das einfallende Licht registriert wird. Heißt: Der Gegenverkehr wird durch das Fernlicht nicht geblendet, aber der Fahrer selbst behält den Überblick über seine Spur, da diese weiterhin vom Fernlicht ausgeleuchtet wird.

Ebenfalls keine schlechte Idee.

Das Buch Shen: Die Karte Shendrias

Zu einem guten Fantasy-Roman gehört eine gute Landkarte, auf der man jederzeit mitverfolgen kann, wo sich die Helden gerade befinden, welchen Weg sie noch vor sich haben, welche Strecke sie bereits zurückgelegt haben.

Mich hat dieses „Leseverhalten“ schon immer fasziniert, egal ob bei Tolkien, Rosenberg oder Anthony und all den anderen Fantasy-Schinken, die ich gelesen habe. Eine Karte war ein Muss und ich habe sie auch ständig genutzt.

Im Ebook ergibt so eine Landkarte wenig Sinn. Die Darstellung wird zu klein und man wird nicht ständig zurückblättern, um sich mal eben einen Weg anzuschauen.

Aber in der Printausgabe von DAS BUCH SHEN musste natürlich die Landkarte hinein.

Meinen allerherzlichsten Dank für die Umsetzung schulde ich Timo Kümmel, der aus meiner stümperhaften Vorlage eine großartige Umsetzung gezaubert hat.

Für all die Ebook-Leser und als Preview für die Käufer der Printausgabe, hier ist sie endlich. Die Landkarte Shendrias mit angrenzenden Staaten und Ländereien:

Shendria

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