Hannigan: Finales Cover

Hanniganfinal

Das finale Cover zu HANNIGAN, dem 4. Roman der Logfiles- oder Eileen-Hannigan-Reihe, wieder mal entstanden aus dem begnadeten Pinselstrich Mark Freiers.

Ich denke, das können wir gebührend feiern, indem ich euch mal einen allerersten kleinen Auszug als Stückchen Fleisch vor die Füße werfe. Wie immer völlig unbearbeitet und unlektoriert.

 

 

Büros der Grapaccino Oil Company

  1. Untergeschoss

Rom, Italien

20:37 Uhr

 

 

Von den 312 offiziellen Mitarbeitern der Grapaccino Oil Company wussten etwa ein einhundert, dass sich unterhalb der Tiefgarage noch ein Kellergeschoss befand, in dem hauptsächlich die Heizungsanlage, Notstromgeneratoren, die Klimaanlage und das Archiv untergebracht waren.

Von diesen einhundert kannten lediglich ein Dutzend das zweite Untergeschoss mit der Serverfarm, die Informationen für europäische Nachrichtendienste auswertete. Die Hälfte von diesen Mitarbeitern hatte Zugang zum zweiten Untergeschoss. Es enthielt auch Büroräume, in denen knapp fünfzig Angestellte der AISI arbeiteten, der Agencia Informationi e Sicurezza Interna – dem italienischen Inlandsgeheimdienst.

Nur zehn der fünfzig Angestellten waren in die Existenz der Untergeschosse drei und vier informiert. Drei der AISI-Mitarbeiter wussten, für wen sie in Wahrheit arbeiteten und kannten auch das fünfte Kellergeschoss, etwa fünfundzwanzig Meter unter der Erde, vom vierten durch eine zwei Meter starke Betonschicht getrennt.

Die Belüftung für Basement 5 bestand aus einem ausgeklügelten System verschiedener Rohrleitungen, die über Umwege mit jedem anderen Untergeschoss verbunden war. Es gab keinen direkten Zugang von der Oberfläche zum tiefsten Punkt unterhalb des Gebäudes der Grappacino Oil Company, sondern nur Umluftstationen, die gereinigte Luft über mehrere Rohrkanäle nach unten weiterleiteten. So wurde gewährleistet, dass Basement 5 nur einen einzigen Zugang hatte, durch den man hineinkonnte. Einen Aufzug für maximal fünf Personen, der nur eine Verbindung zur Ebene 4 besaß. Von Ebene 4 gelangte man wiederum nur über einen Aufzug nach Ebene 3. Beide Etagen wurden von Sicherheitspersonal bewacht, dem das Waffenarsenal einer Armee zur Verfügung stand. Im Gegensatz zu den anderen Außenposten der Generäle, legte man in Italien mehr Wert auf große Verteidigungskraft, allein, um die Sicherheit der Serverfarmen zu gewährleisten, auch wenn diese nur ein Backup des Zentralservers spiegelten.

Basement 5 war so gut wie unangreif- und uneinnehmbar.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es doch jemandem gelingen sollte, die Anlage zu infiltrieren oder falls Gefahr durch einen Unfall, Brand oder eine Katastrophe drohte, gab es neben dem Aufzug einen einzigen Fluchtweg, durch den man nur aus Basement 5 heraus, nicht aber hineinkonnte. Der Fluchttunnel musste gesprengt werden, wenn man ihn passieren wollte.

Nur zwei der in Basement 5 beschäftigten zwei Dutzend Menschen wussten von diesem Notausgang.

Der General und seine Assistentin Mrs Gloria Stylez.

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