Archiv für den Monat April 2016

Das „papierlose“ Büro

Oft angestrebt, nie erreicht. Papaierloses Büro und papierloses Arbeiten sind die Stichwörter – sowohl im Beruf, als auch zu Hause.

Dass es nicht ganz papierlos abgeht, hängt alleine schon davon ab, wie viele Dokumente man selbst in Papierform erhält. Belege, Rechnungen, Zertifikate, Lieferscheine, Informationsschreiben, etc. Dinge, die aufbewahrt werden müssen, stellenweise 7 – 10 Jahre.

Wenn man von papierlos arbeiten redet, heißt es nicht, dass Papier allgemein verpönt ist. Es geht bei dem Sinn und Zweck des papierlosen Büros eher um die Archivierung. Stellt man sich das Regal mit Ordnern voller Papier voll? Findet man die abgehefteten Papiere auch zügig wieder oder sucht man sich am Ende dumm und dämlich?

Papier ist nicht verboten, sondern die Kunst liegt darin, das erhaltene oder beschriebene Papier zügig zu archivieren. Hier empfiehlt sich der praktische Rundordner (die berühmte Ablage P) mit Wiederverwertung in Kombination mit einer digitalen Ablage und Archivierung.

Es gibt sicherlich zahlreiche Archivierungsmöglichkeiten. Ich habe mich hier auf Evernote konzentriert, dass ich seit 2010 nutze. Doch hier soll es nicht um die Art der Archivierung, sondern über die Möglichkeit des Verfassens von Notizen gehen.

In dem Bereich habe ich so ziemlich alles ausprobiert.

Livescribe mit dem Echo Pen und dem Smartpen Livescribe 3. Man schreibt auf speziellem Papier, eine Kamera zeichnet die Bewegungen des Schreibens oder Zeichens auf und speichert sie im Stift. Via Bluetooth (früher per Kabel) lassen sich Notizen oder Zeichnungen dann direkt in die Livescribe-App auf ein Tablet oder Smartphone übertragen. Von dort ist ein Export nach Evernote problemlos.

Der Haken an der Sache: Die Stifte sind wegen der Kamera extrem unhandlich und dick. Da verliert man schnell die Lust.

Mehrere Anläufe habe ich mit der direkten Eingabe gemacht. Eine Tastatur hat man nicht immer zur Hand, auf einem Touchscreen zu tippen ist nicht ergonomisch und wenig zielführend. Bleibt die Eingabe per Stift. Alles, was es im kapazitiven Bereich gibt, kann man hier jedoch vergessen. Die Gummistiftspitze ist zu dick, um damit ordentlich schreiben zu können.

Lösungen per Bluetooth, wie z.B. der Adonit Jot Script oder das Wacom Pendant Fineliner Stylus 2 lassen ein Schreibgefühl missen. Mit harter Spitze auf Glas zu schreiben, stellt einem die Nackenhaare hoch. Auch werden Linien immer wieder unterbrochen und man kann nicht durchschreiben oder zeichnen.

Nachdem das iPad Pro 9.7 herausgekommen ist, spielte ich kurz mit dem Gedanken … aber nein, ich müsste die 4G Variante haben. Da es keine 64 GB Variation gibt, müsste es die 128 GB Version sein und die schlägt mit über 1000 Euro zu Buche. No go.

Bleiben die Alternativen. Das beste Schreiberlebnis auf einem Touchscreen bietet Samsung mit seiner Note-Reihe. Die Smartphones sind jedoch auch mit 5,7 “ viel zu klein, um ordentlich darauf etwas festhalten zu können. Die Tablets werden aktuell offenbar nicht weiterentwickelt und kranken schnell an der Droiden-Krankheit: Benutze sie einen Zeitraum und sie werden langsam, eeeeendlos langsam. Nach dem Update meines Galaxy Note 12.2 von Android 4.4. auf 5.1 schien es endlich wieder flüssig zu laufen. Drei Monate drauf kriecht es erneut vor sich hin und spackt und laggt.

Das Schreibgefühl auf dem Surface Pro 3 geht in Ordnung. Der Haken allerdings: Es ist ein Windows-Gerät und kein Tablet. Ein Ausschalten schiebt es ins Windows-Standby. Daraus zu erwachen geht eben nicht mal so schnell, wie bei einem herkömmlichen Smartphone oder Android- oder iOS-Gerät. Problematisch wird auch, dass man immer wieder mit dem Handballen Dinge erwischt, die das ordentliche Zeichnen oder Schreiben unterbrechen: Den Windows-Softkey beispielsweise oder wenn man im Desktop arbeitet, die Taskbar. Die man zwar ausblenden lassen kann, die dann aber zu jeder unpassenden Gelegenheit wieder aufpoppt.

Windows Statusmeldungen von irgendwelchen Apps, die ein Update ziehen wollen und mitten auf dem Screen aufpoppen, bringen dazu die größten Fluche zutage. Ja, ich weiß, lieber Acrobat Reader, dass du aktualisiert werden willst und eigentlich hab ich dir verboten, mit Windows zu starten, warum also bist du dennoch in meinem Speicher und erinnerst mich ausgerechnet jetzt, dass eine neue Version vorliegt?

Was bleibt also außer einem Diktat, das man aber nicht jederzeit machen kann, gerade, wenn andere Leute zuhören? Der gute alte Schreibblock oder das Notizbuch.

Mit Notizbüchern von Moleskine oder Leuchtturm 1917 lassen sich handgeschriebene Notizen oder Zeichnungen mit der Seitenkamera Evernotes oder unter iOS mit der separaten App Scannable abfotografieren und in Scans umwandeln (PDFs), die direkt in Evernote gespeichert werden können.

Das hat was. Fast. Es gibt Leute, die das Digitalisieren auf diese Art und Weise beherrschen. Ich tue es oft nicht.

Meist finde ich nicht mal einen ordentlichen Platz, um eine Notizbuchseite abzufotografieren. Dann wird aus der Evernote App heraus oft ein Foto geschossen, statt ein Scan erstellt. Und auch Scannable schneidet mir entweder Seitenteile ab oder fotografiert das Lesebändchen des Notizbuchs mit.

Trotz der eher unbefriedigenden Ergebnisse (ich habe hier die Whitelines App von Leuchtturm 1917 noch nicht ausprobiert und vermag nicht zu sagen, ob sie bessere Ergebnisse bietet), ist das aktuell meine Methode, Notizen zu digitalisieren.

Zumindest, was Eingangspost auf echtem Papier anbelangt, werde ich auch so weiter verfahren. Für Gesprächsnotizen, Protokolle, das Skizzieren von Ideen usw. bin ich jedoch Dank eines Hinweises nun auf eine andere Methode umgestiegen.

Das Bambook Spark Tablet des Herstellers Wacom arbeitet mit einer völlig anderen Technologie. Über ein Resonanzmagnetfeld im Tabletboden werden Stiftbewegungen (hier ist ein spezieller Stift vonnöten) registriert und gespeichert. Ist eine Seite voll oder zu Ende geschrieben, reicht ein Tastendruck am Tablet, um die Seite in der Wacom-Cloud und auf einem Smartphone oder Tablet zu speichern. Von dort lässt sie sich bequem zu Evernote oder Dropbox exportieren.

Vorteil der Aktion: Man spart sich das lästige Abscannen mit dem Smartphone da dieses oder wie in meinem Fall ein iPad Air 2 direkt mit dem Spark gekoppelt ist und die Daten sofort zu der Bamboo App überträgt. Auch ist man hier wie bei Livescribe nicht auf spezielles Papier angewiesen, sondern setzt einfach einen herkömmlichen 30 oder 50 Seiten Notizblock in die Halterung des Tablets und los geht es. Nur den Bamboo Spark Stift muss man wegen seiner Magnetfeldeigenschaften zwingend benutzen. Das Verwenden eines Füllers oder eines Gelschreibers blieb hier bei meinen Versuchen erfolglos.

Nach Beschreiben einer Notizbuchseite fliegt diese aus dem Block und wandert in die Rundablage für den Recycling-Vorgang.

Die Ergebnisse sind in meinen ersten Tests hervorragend. Und auch der Stift, den Wacom mitliefert, ist kein schlechter. Schlank, aus Aluminium, liegt gut in der Hand und es lässt sich prima mit ihm Schreiben. Sollte die Mine erschöpft sein, wird diese einfach gegen eine neue getauscht.

Das Bamboo Spark gibt es in drei verschiedenen Folios. Die Standardvariante beherbergt eine Gadget-Tasche für beispielsweise ein Smartphone plus Scheckkarten oder Notizzetteln. Die zweite Variante besitzt ein Tablet-Sleeve für Geräte bis zu 9,7″ – und die dritte Variante hat ein Steckfach für ein iPad Air 2.

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Die Macht zum vierten Mal erwacht

Man spricht gerne von „digitalen Inhalten“, wenn von einer multimedialen Datei die Rede ist, zu der man kein physikalisches Trägermedium erwirbt.

Das ist natürlich Tinnef, denn eine Bluray zu kaufen, ist genauso digital und hat nichts mit analogen Technologien zu tun.

Statt „Stream“ zu verwenden, heißt es eben „und digital“! Wow.

Gut, der Vorteil solcher digitaler Inhalte, zumindest bei Filmen, ist, dass sie quasi wie Verleihmedien in Videotheken gehandhabt werden. Das wiederum bedeutet, dass man einen Film „digital“ (i.e. im Stream) leihen kann, wenn er auch in einer Videothek zum Leihen erscheint. Doch die Anbieter von Kaufstreams (wie Amazon, Apple und Google) beschränken Filmstreams nicht auf den Verleih, sondern schalten zum Verleihtermin auch gleich den Kauftermin frei.

Jauchzet und preiset den Herrn! Denn der geneigte Konsument „digitaler“ Inhalte, der auf ein physikalisches Trägermedium wie Bluray-Disc oder DVD verzichten kann, kommt in den Genuss, einen Film zwei Wochen vor dem Scheiben-Release zu kaufen und auch bereits anzuschauen.

Während die Bluray und DVD von STAR WARS – DAS ERWACHEN DER MACHT erst am 28. April erscheinen, konnte ich bereits vorletzten Freitag meine juckenden Finger nicht vom KAUFEN-Button lassen und habe bei iTunes zugeschlagen.

Selbstverständlich hab ich die Macht sofort erweckt und mir den Film reingezogen. Das erste Mal nach dem Kinogang im Dezember 2015. Aus irgendeinem Grund gönnte ich mir den Spaß noch einmal unter der Woche und am letzten Wochenende gemeinsam mit meinem Sohn.

Viermal ist die Macht jetzt erwacht. Der Film ist immer noch gut. Doch eine innere Unruhe plagt mich, wie sie mich nicht mal bei der ersten Trilogie (die die zweite war) gekümmert hat. Bei keinem der sechs Vorgänger hatte ich das dringende Bedürfnis mich darüber aufzuregen, was man falsch oder hätte besser machen können. Vielleicht liegt es daran, dass die ersten sechs Filme quasi „aus einer Hand“ kamen, wenn Onkle George auch nicht immer im Regiestuhl gesessen hat, so war er am Set doch sicherlich spürbar präsent – und letzten Endes sind es SEINE Filme.

Aber bei TFA (The Force Awakens) haben wir doch alles neu. Neue Schreiber, neuer Regisseur, neue Schauspieler – und dennoch ist alles alt. Lassen wir mal die Story, die eher an ein Reboot von Episode IV anmutet, als an eine Fortsetzung, außen vor. Das hab ich geschluckt. Nicht geschluckt hab ich nach viermaligem Anschauen des Films einige Details, die mich nicht loslassen.

Zunächst einmal wollen wir mit einem Gerücht aufräumen: Die Sturmtruppen treffen. Das haben sie schon in Episode IV getan, als die Tantive IV gestürmt wurde. Und auf Endor wurden nicht nur Ewoks und Rebellensoldaten getötet, sondern auch Leia von Sturmtruppen angeschossen. So treffen die Trooper auch in Episode VII – Dorfbewohner, X-Wing-Piloten, Durchreisende – nur die Helden halt nicht. Die haben Glück.

Fangen wir an mit dem, was mir nicht so passt.

Raumschiffe. Ein Planet, der durchs Weltall fliegt und „die“ Sonne als Energieeinspeisung nutzt, wohlgemerkt „die“ nicht „eine“ Sonne. Problem: Was macht der Planet, wenn die Sonne „leer“ ist? Was passiert mit seiner Atmosphäre, mit der Vegetation? Und wie bewegt er sich fort? Und kann General Hux seine flammende Nazi-Rede auch immer noch draußen bei lauschigen Minustemperaturen vor versammelter Mannschaft halten, wenn „die“ Sonne erloschen ist.

Und was ist das überhaupt für eine Waffe, die in allen Teilen der Galaxis am Horizont zu sehen ist? Nebst Explosionen von fünf Planeten, die die Neue Republik (oder nur Republik) darstellen? Spielt das neue Star Wars „auf einem Haufen“? Wieso ist nach kurzem Unterlichtflug Jakku plötzlich außer Reichweite und Han Solo birgt den Falken – und alle tun so als wären sie Lichtjahre von Jakku entfernt.

Und warum filtern die Helme der Sturmtruppen zwar Rauch, aber keine Toxine? Was ist denn das für ein meschiggener Mist?

Und wer war verantwortlich für das Design der Raumschiffe? Ein Klotz als Han Solos Frachter. Landungsboote, die nichts mehr von der Eleganz der Kanonenboote der Klontruppen in Episode II und III an sich haben. Einfach nur Streichholzschachteln mit einer Finne am Heck. Und Leia fliegt nicht in einem Kommandoschiff zwischen den Planeten hin und her, nein in einer Zigarre mit Quersteuerung, die nicht größer als ein Schulbus ist. Hallo? Geht’s noch?

Wo sind all die interessanten TIE-Fighter Designs geblieben. Jäger, Bomber, Abfangjäger. Nur das klassische Design blieb übrig, zugegeben mit Zwei-Piloten-Steuerung, aber da musste man sich ja was einfallen lassen.

Und die Rebellen, pardon, der Widerstand? Nur X-Wings? Als ob! Wo sind die schicken A-Jäger? Die Y-Wings, die B-Wings?

Und wenn wir vom Design sprechen, ja die Sturmtruppen sehen schön aus, aber ihre Waffen wie Laserpistolen aus einem Barbarella-Film. Glitzer und Glimmer? Das passt nicht so recht zusammen.

Und dann wird die Kommandeuse der Sturmtruppen gefangen genommen und niemand fordert sie auf, den Helm abzunehmen? Man schaut lieber in ein anonymes Gesicht? Quark, der erste Impuls ist, jemandem in die Augen zu sehen. Maske ab, Brille runter, und der Pisspott, den Finn erwähnt, auch.

Nach mindestens dreißig Jahren gemeinsamer Abenteuer schießt Han Solo das erste Mal mit Chewbaccas Armbrust? Ja, nee, is klar.

Der Sturmtruppler, der Finn hätte mit einem Schuss erledigen können, wirft Blaster und Schild weg, um ihm dann mit einem Elektro-Vibro-Stab eins über zu braten? Kaum.

Und wieder nur öde, abgelegene Planeten? Tatooine, Jakku? Wo ist der Unterschied? Yavin IV, D’Qar (Ileenium-System), wo ist der Unterschied? Takodana und Endor? Och, bitte!

Okay, Ahch-To sieht jetzt nicht aus wie Dagobah, aber … ich vermisse ganz einfach die Zivilisation, wie sie endlich mal in Episode I, II und III zumindest auf Coruscant dargestellt wurde. Der kurze Ausblick auf Hosnian Prime kurz vor dessen Auslöschung war, nun ja, zu kurz.

Ach ja, dann haben wir noch das Jüngelchen. Kylo Ren alias Ben Solo. Was bitteschön ist das denn? Als Bösewicht nicht ernst zu nehmen. Als Jammerlappen eher.

Schlimmer ist aber: Zu Beginn wird er als übermächtig dargestellt. Er ist in der Lage einen Laserblitz anzuhalten. Hat nicht mal sein Opa getan, der hat lediglich die Blitze aus Han Solos Blaster in seinen Panzerhandschuh umgelenkt (auf Bespin) – aber einen Blitz anhalten, in der Luft zu halten? Und selbst dann noch zu halten, wenn man sich längst auf ganz andere Sachen konzentriert?

Und am Ende, beim Zweikampf gegen Finn und Rey ist von dieser allmächtigen Macht nichts mehr zu merken? Klar, Kylo ist verwundet und klopft sich immer schön mit der Faust gegen die Wunde, als ob er dadurch die Schmerzen verbannen könne, aber wer so mächtig ist, einen Laserblast aufzuhalten … nee, kommt, da vernatzt ihr mich doch.

So, genug gemeckert. Ich freue mich auf Rogue One – der scheint ganz anderer Natur zu sein und ohne die Muppetshow und putzige Droiden auszukommen.

 

Trotz Größenwahn – Amazon hat alles richtig gemacht

Trotz des exorbitanten Preises, den Amazon für den neuen Kindle Oasis aufruft, scheinen die Mädels und Jungs aus Seattle alles richtig gemacht zu haben.

Legt man spaßeshalber die verschiedenen Modelle in den Warenkorb und hangelt sich bis zur Kasse durch, stellt man erstaunliches fest:

Keine Kindle Oasis Variante ist mehr bis zum Erscheinungstermin am 27.04. erhältlich. Der augenblicklich frühest mögliche Termin ist der 02.05. für das schwarze Cover. Alle späteren Termine rutschen bereits in den Juni rein, zwei Modelle sogar in den Juli und August.

Da scheint entweder die Vorbestellflut über Amazon reingebrochen zu sein, oder die haben zum Verkaufsstart so wenig Geräte eingeplant, dass schon ein paar Klicks genügten, um das Startkontingent zu erschöpfen.

Die Presse feiert den Oasis bereits jetzt – offenbar scheint meine Augenwischerei-These da nicht ganz zu greifen. Immerhin haben die Journalisten bereits Vorabmodelle in den Händen halten dürfen und finden gerade die asymmetrische Bauweise besser, zum Halten des Gerätes, als eine herkömmliche tablet-ähnliche Bauart.

Nichtsdestotrotz vergessen viele, dass man den Oasis sicherlich  ausschließlich in der Hülle behalten wird, denn ohne reicht  der Akku gerade mal 14 Tage. Bei abgeschaltetem WLAN und bei 30 Minuten Lesevergnügen am Tag – also eher weniger. Selbst mit Ladehülle ist der Oasis kein Laufzeitwunder. Während bisher der normale Kindle ohne Beleuchtung weit über einen Monat ohne Steckdose auskommt, die beleuchteten Kandidaten so ca. 3 Wochen halten, ist auch momentan beworbene „monatelange Lesen mit einer Akkuladung“ mit Vorsicht zu genießen.

Die offizielle Verlautbarung (auch wenn auf der deutschen Seite „wochenlang“ steht, auf der US-Seite werden „months“ angegeben) heißt: 9 Wochen. Das wären dann zwei Monate.

Amazon dreht durch. Oder: Wenn man plötzlich an Selbstüberschätzung leidet

Der Kindle OASIS ist die nächste Generation der E-Reader im Amazon Universum. Gerade erst vorgestellt und nun bereits auf der Amazon Webseite zu sehen.

Ein Kloß im Hals ist mir jedoch bei der Preisgestaltung stecken geblieben. Warum? Gleich dazu mehr.

Amazon hat im E-Reading-Segment bisher ganz gute Preise aufgerufen. Es gibt einen 70-Euro-Einstiegs-Reader, der hin und wieder auch für 60 Euro im Angebot ist. Für 120 Euro ein Komfort-Gerät mit Beleuchtung und inzwischen hoher Auflösung (300 ppi) und ein Luxus-Gerät, wesentlich kleiner und leichter, ebenfalls mit hoher Auflösung und plan aufliegendem Display und besonderer Funktionalität beim Seitenumblättern (mit haptischen Tasten, statt nur Touchgesten) für 189 Euro.

Alle Geräte haben eine Displaygröße von 6 Zoll.

Man sollte meinen, dass damit alles abgedeckt ist. Was fehlt, wäre evtl. ein größeres Gerät im 7 oder 8 Zoll-Bereich. Machen wir uns nichts vor – Taschenbücher sind definitiv größer als 8″ und das Lesegefühl ist ein anderes bei einem 6″ Gerät, auch oder gerade wenn man mit der Schriftgröße spielt.

Der Kindle OASIS füllt keine Lücke. Er ist ebenfalls 6″ groß. Er hat die gleiche Auflösung. Und er ist designtechnisch furchtbar hässlich und will so gar nicht in die Kindle-Famile passen. Nackt lässt sich das Gerät nicht glatt auf den Tisch legen, da wir eine Wölbung oder eher Kerbe im Gerät haben.

Sicher, der OASIS ist leichter als der Voyage und noch mal einen Ticken dünner und kleiner. Aber … sind uns das 100 Euro Aufpreis gegenüber dem Voyage wert?

Nope!

Der hohe Preis des OASIS von 289,99 Euro resultiert aus der Kombination von Gerät und Ladehülle. Denn beides wird zusammen verkauft. Die Ladehülle soll den Kindle OASIS bis zu … mehreren Monaten mit Strom versorgen. Ich spare mir jetzt hier eine Zahl. Im ersten Leak war von 8 Monaten die Rede, Amazon selbst schreibt auf seiner Webseite das Gleiche, wie bei den anderen Geräten „Wochenlanges Lesen mit nur einer Ladung“.

Makes no difference.

Also, ihr kauft dieses potthässliche Dingen und eine Ladehülle aus Leder, die das leichte Gerät wieder schwerer macht und der einzige wahrscheinlich tatsächlich nutzbare Vorteil ist eventuell eine noch besseres Ausleuchtung als beim Voyage?

Oh bitte! Das Gerät wird ein schlimmeres Fiasko werden, als das Kindle Firephone.

Will niemand. Baucht niemand? Feuert den Designer und den Marketing-Chef.

Jeff, wir wollen Innovationen! Wo bleibt Amazon Echo für Deutschland?

Nominiert!

Congratulations!

SF-Boom

Mein Roman „Meran“ wurde dieses Jahr für den Deutschen Science Fiction Preis (DSFP) in der Kategorie Bester deutschsprachiger Roman nominiert. Wie schön!

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Von meinem Schreibtisch: Hannigan’s Songfiles Update

Die Hannigan’s Songfiles Playlist erfährt regelmäßige Updates.

Während sie in den Anfängen etwas rockiger und schneller war und zu einer Cabriofahrt mit guter Musik einlud, ist Eileen in letzter Zeit und angesichts einiger Umstände aus DIE GENERÄLE und HANNIGAN sentimentaler geworden und neigt dazu, Songs zu hören, die unter die Haut gehen.

Zwei davon will ich euch nicht vorenthalten, da sie in den ruhigeren Kapitel immer wieder in meinen Ohren landen.

Rachel Diggs HANDS OF TIME

und

 

Carrie Underwood CLOCK DON’T STOP

 

Have fun!

 

Von meinem Schreibtisch: Hannigan Kapitel

Inzwischen sind die 200.000 beim vierten Eileen-Hannigan-Abenteuer überschritten und ich werfe mal einen Schatten voraus, indem ich euch schon mal die Kapitelteiler soweit bekannt, mitteile.

Zur Erinnerung könnt ihr hier die Kapitelüberschriften der ersten drei Romane noch einmal nachlesen.

HANNIGAN

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logfile 1: Führungslos

logfile 2: Bombenstimmung

logfile 3: London Eye

logfile 5: Extraction Point Epsilon Zero

logfile 6: Caipirinha und Mojito

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hier findet ihr Rezepte & vieles mehr

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