Archiv für den Monat Juni 2016

Die Untersätze sind anschiedlich

Auch wenn Thomas Michalski jetzt den Kopf schütteln und die Augen verdrehen wird: Ich habs drangegeben.

Was? Meine Tests mit Adobe Premie Pro. Nach zwei Tagen des Testens und einigen Tutorials bin ich mit der gesamten Oberfläche und Art und Weise wie man ein Video schneidet überhaupt nicht warm geworden.

Das war mir alles zu umständlich, obwohl ich mit Photoshop selbst eigentlich sehr gut zurecht komme.

Nun, letzten Endes wäre Premiere Pro über einen längeren Zeitraum gesehen auch eine recht teure Variante zum Videobearbeiten geworden. Mit knapp 24 Euro monatlich im Einzelabo (leider nicht kombinierbar mit meinem bestehenden Photoshop-Abo) hätte ich nach 12 Monaten den Preis für beispielsweise Final Cut Pro X bereits überschritten und würde dann monatlich fleißig weiter zahlen.

Adobe bietet  für Premiere Pro eine 7-Tages-Test-Version an, die ich nach zwei Tagen wieder deinstalliert habe.

Apple hingegen bietet für Final Cut Pro X eine 30-Tage-Testversion an. Diese habe ich nun auf meinem iMac und als iMovie-Nutzer finde ich mich hier auch gleich zurecht und komme mit  den Menüs und Fenstern klar.

Wichtig ist mir bei einer anderen Videobearbeitungssoftware, dass ich mehr Effekte nutzen kann, als iMovie hergibt. Also mehr als zwei Tonspuren und mehr als zwei Videospuren.

Einen ersten Test wollte ich natürlich mit dem sogenannten Keying (z.B. Greenscreen-Verfahren) machen, um zu sehen, ob Final Cut Pro X das besser hinbekommt, als die bloße automatische Freistellung von iMovie.

Und … Holladiewaldfee, was soll ich sagen, schaut einfach selbst:

Die schlechten Lichtverhältnisse durch unterschiedliche Farbtemperaturen zweier Lichtquellen hatte ich bei iMovie durch Änderung meines Hauttones zu kaschieren versucht. Dennoch, das Keying ist alles andere als perfekt, was nicht nur an dem schlecht ausgeleuchteten grünen Tuch liegt, sondern auch daran, dass ich beim Bügeln eines 280 x 200 cm Stoffes eher nachlässig war: Es waren noch zu viele Falten im Hintergrund.

Diese habe ich durch das statische Landschaftshintergrundbild einigermaßen retuschieren können. Habe ich beispielsweise nur ein weißes oder schwarzes Hintergrundbild nehmen wollen, hat man deutlich die Falten im Hintergrund gesehen. In iMovie seht ihr auch deutlich die Umrisse meines Körpers, der komplett künstlich vor dem Hintergrund wirkt – mein Sohn würde sagen: Schlecht reinkopiert. Bei meinen Bewegungen im Video fällt auch auf, dass die rechte Seite des Bildes kriselig ist und andere Farbwerte hat, deutlich heller und blasser wirkt, gerade bei Bewegungen. Natürlich auch ein Problem der Ausleuchtung des grünen Stofftuches und der Falten, die einfach Schatten werfen.

screenshot2

 

Ganz anders wirkt das in der Nachbearbeitung mit Final Cut Pro X. Statt des statischen Hintergrundbildes habe ich einfach mal ein laufendes Video vom Kopterflug einkopiert. Das erste Ergebnis sah nicht viel besser aus als bei iMovie, doch mit der Möglichkeit, den Key in FCPX zu verfeinern und eine Stanzmaske auszuwählen, lassen sich im Nachhinein die unsauberen Bereiche des Greenscreens entfernen und das Ergebnis sieht schon weit professioneller aus:

screenshot

Ich teste derweil noch ein wenig, aber meine Entscheidung für Final Cut Pro X dürfte damit gefallen sein.

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Frontkameras sind doof – Facebook Live Stream

Testweise habe ich heute mal Experimente mit einem Livevideo auf Facebook unternommen und Wunschgemäß ein Launch-Event von sage und schreibe 4:56 min. zum heute erscheinenden ersten Roman der Superhelden-Reihe DIE BESCHÜTZER gepostet.

Extrem doof sind dabei Frontkamera. Ihr habt das sicherlich schon selbst mal bemerkt. Ihr bekommt eine Selbstaufnahme über What’s App geschickt und diese ist spiegelverkehrt.

Grundsätzlich nimmt die Frontkamera eines mobilen Mikrocomputers ob nun mit oder ohne Telefonierfunktion ein spiegelverkehrtes Bild auf. Ob das zu 100% für jedes Gerät zutrifft, kann ich nicht sagen, aber ich habe bei mir fünf Geräte ausprobiert.

Warum das so ist, kann ich euch leider nicht sagen, Google hat hierzu keine zufrieden stellende Antwort für mich gehabt. Möglicherweise hat es etwas damit zu tun, dass die Kamera euch ein Spiegelbild präsentieren will, wenn ihr aufs Display schaut. Möglicherweise hat es etwas mit den Linsen zu tun – was auch immer.

In der Regel werden die geschossenen Fotos und Videos beim Speichern wiederum gespiegelt, sodass sie in der Galerieansicht wieder korrekt erscheinen. Es sei denn, bei einigen Herstellern ist das „Feature“ BEIM SPEICHERN NICHT SPIEGELN wie bei einigen Samsung und einigen Huawei-Smartphones vorhanden und aktiviert.

Einige Apps drehen beim Teilen oder Versenden das Bild nicht und jagen es spiegelverkehrt in die weite Welt hinaus – so zum Beispiel What’s App. Das fängt genau dann an zu nerven, wenn Schrift im Spiel ist oder Dinge so erscheinen, wie sie nicht sind – z.B. wenn sich jemand im Auto fotografiert und plötzlich das Lenkrad auf der rechten Seite ist, obwohl der Sender sich nicht in einem für den Linksverkehr gebauten Fahrzeug befindet.

Seit einiger Zeit bietet Facebook ein, Videos LIVE zu senden. Zunächst nur für die Prominenz vorbehalten, ist diese Funktion über die mobile Facebook-App sowohl für iOS als auch für Android implementiert.

Der Haken an der Geschichte: Da es sich um eine Liveaufnahme handelt, die, wenn sie mit der Frontkamera aufgenommen wird, erst einmal spiegelverkehrt gefilmt wird, kann sie nicht erst beim Speichern gedreht werden, sondern wird unverändert in den Äther hinaus geschickt.

Das wiederum hat den Nachteil, dass alles, was man euch in so einem Livevideo vor die Kameralinse hält, gespiegelt dargestellt wird – so auch Schrift, was natürlich völliger Nonsens ist.

Die Alternative, solch eine Livesendung mit der Rückkamera aufzunehmen, besteht zwar, doch wenn man sich selbst ins Bild rücken will, schießt man ins Blaue, fischt im Trüben oder rät auf gut Dunst – wie auch immer.

 

 

Aller guten Dinge sind drei – KayForce One, Klappe die Dritte

Heute frisch eingetroffen, das zweite Austauschmodell des DJI Phantom III Standard Kopters.

Zumindest hatte ich gleich nach Ankunft einmal fix das Paket geöffnet, um mich zu vergewissern, dass diesmal der Gimbal mit der Kamera am Gerät hängt und nicht wieder runterfällt. Das tut er, auch wenn die Gimbal-Sicherung bei der Phantom III eher nicht wirklich sichert, da bin ich vom Phantom IV anderes gewohnt. Statt den Gimbal festzuhalten, baumelt er trotz Sicherung doch eher lose herum. Bei dem 4er Modell wird er an den Landekufen fixiert, da bewegt sich nichts mehr.

Gerade habe ich den Kopter zu Hause ausgepackt. Kurzer Akkucheck: Etwas Saft ist auf der Batterie drauf, ebenso auf der Kraftzelle der Fernbedienung.

Also, beides eingeschaltet. Verbindung steht.

Während sowohl die neue Phantom IV, als auch die beiden 3er Modelle in der Advanced und Professional-Ausführung eine etwas hochwertigere Fernbedienung enthalten, die auch in der Lage ist ein 10″ Tablet aufzunehmen, kann man beim Standardmodell nur ein Smartphone als Zusatzgerät für die Steuerung nutzen – und selbst das ist bei all dem Plastik in der Halterung auch eine recht wackelige Angelegenheit.

Den Plan, das Nexus 6P wegen des größten Displays dafür zu verwenden hab ich über Bord geworfen, nachdem ich sah, wie eierig das Gerät in der Plastikhalterung herumschwabbelte. Darüber hinaus gab es mit dem 6P ein WLAN Problem, bei dem es immer wieder die Verbindung mit der Fernbedienung verlor.

Im Gegensatz zu den 3er-Modellen ab Advanced und der 4er Reihe wird das Smartphone nicht per USB-Kabel mit der Fernbedienung verbunden, sondern diese baut beim Einschalten ein eigenes WLAN auf mit dem man das Smarphone verbinden muss.

Das ist natürlich umständlich, zumal die Verbindung tatsächlich durch andere WLAN Netze in der Umgebung sehr störanfällig ist und weil das Smartphone dann keine Internetverbindung hat, um beispielsweise die Kartenansicht zu aktualisieren. Diese muss also zuvor für das vorgesehene Fluggebiet vorgecached werden.

Piloten der PH3S empfehlen sogar, den Flugmodus des Smartphones zu aktiveren und dann nur die WLAN-Verbindung mit der Fernbedienung zuzulassen, um alle Störquellen zu eliminieren.

Na gut, irgendwoher muss der Preisunterschied in den Klassen ja herrühren.

Da auch das HTC 10 und das iPhone 6SPlus aus Metall und entsprechend schwerer sind, habe ich das Samsung Galaxy S6 als Link für den Kopter erkoren. Klein, handlich und bringt weniger auf die Waage, als die anderen Geräte. Da das S6 derzeit ohnehin nur als Wecker dient (ja, lacht nur), hat es jetzt eine neue Aufgabe bekommen. Eigentlich sollte es auch als Zusatzkamera für YouTube-Videos dienen, denn die Frontkamera macht Aufnahmen in 1080p – allerdings musste ich gestern feststellen, dass der Sensor eben jener Frontkamera einen Defekt aufweist und violette Schatten generiert. Also passt das S6 optimal für die Kopter-Steuerung.

Nachdem die PH3S bei DJI registriert und aktiviert wurde, konnte ich eine stabile Verbindung zwischen S6 und Fernbedienung herstellen. Auch hier wurde mir wieder das Firmwareupdate für den Kopter angeboten – da dies aber Auslöser für die nicht wieder herstellbare Verbindung zwischen RC und Kopter beim ersten Mal war, verzichte ich vorerst auf das Update. Die Phantom fliegt auch so.

Jetzt hoffe ich auf Samstag für bestes Flugwetter. Inzwischen sind auch die beiden Zusatzakkus eingetroffen, sodass genug Power für eine knapp 1-stündige Flugsession bereit steht.

2016-06-29 17.25.49

Halleluja! Die dritte Phantom 3 ist eingetroffen

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Demnächst zum Jungfernflug: KayForce One

 

KaySpot Update

Das wird so nichts mit der Fliegerei.

Heute ist die Ersatzlieferung der DJI Phantom 3 Standard eingetroffen. Gerade hatte ich Gelegenheit, den Karton zu öffnen, hebe den Kopter an und schon fliegt die Kamera ab.

Nein, die ist leider nicht nur irgendeiner Halterung gerutscht, sondern hat gerissene und verbogene Haltebänder.

Das ist ärgerlich.

Zweite Ersatzlieferung ist unterwegs 😦

Volksbank, bitte! Ich bin app-pört!

Für alles gibt es eine App – mag man glauben.

Zumindest hat auch meine Bank eine. Nennt sich VR Online Filiale.

Man ruft das Dingen auf, gibt seinen Benutzernamen und Passwort ein, wie gehabt und schon landet man auf seinem Konto.

Klingt einfach, aber ich würde nicht drüber reden, wenn es so einfach wäre.

Gerade wollte ich unterwegs meinen Kontostand checken und rief die App auf – sofort erhielt ich den Hinweis, dass diese App (für iOS) nicht mehr weiter entwickelt wird und ich jetzt alle Funktionen in der App VR Online Filiale + nutzen könne.

Meine Fresse, wieso? Das Plus macht jetzt den Unterschied?

Also VR Online Filiale deinstalliert und VR Online Filiale + installiert.

Beim ersten Start muss ein Kennwort für die App vergeben werden. Zur Sicherheit gibt man das Kennwort gleich zweimal ein. Anschließend muss man sich mit eben vergebenem Kennwort einloggen?

Hallo? Wieso nicht mit meinen Benutzerdaten?

Gut, also das eben vergebene Kennwort eingegeben. 5 von 5 Versuchen. Beim ersten Mal: Das eingegebene Kennwort ist falsch. Ich bin irritiert.

4 von 5 Versuchen. Beim zweiten Mal tippe ich ganz langsam und bewusst und schaue, welche Buchstaben und Zahlen beim Tippen aufpoppen. Das eingegebene Kennwort ist falsch. Hä?

3 von 5 Versuchen. Was wollen die von mir? Mein Kontokennwort kann es nicht sein, ich hab ja nicht mal meinen Benutzernamen hinterlegt.

Letzter Versuch und Supermartinkay3000 eingegeben (mein Standardkennwort, man ist ja bescheiden.) Das eingegebene Kennwort ist falsch.

2 von 5 Versuchen. Raus aus der App, deinstalliert. Chrome aufgerufen, Webseite der Bank angesteuert, Daten eingegeben und in der mobilen Ansicht den Kontostand abgefragt.

Geht doch! 🙂

Auf den Zeitpunkt genau: Kindle OASIS

Jajajajajaja, ich weiß was ihr jetzt sagen wollt. Erst tönt er groß gegen die Kindle OASIS, weil er viel zu teuer und keinen praktischen Mehrwert gegenüber dem Voyage hat und dann kauft  er sich doch einen.

Das Schlimme ist, hat man ihn einmal in der Hand gehabt, will man auch nur noch mit ihm lesen. Aber: Das haptisch gute Gefühl bekommt man eigentlich nur, wenn man ihn ohne die Hülle liest. Dann erst spielt er seinen Vorteil gegenüber dem Voyage aus und ist um einiges dünner und leichter.

Mit Hülle wiederum ist der Voyage ohne Origami-Hülle wiederum dünner und leichter. Pagepress oder physikalische Tasten zum Weiterblättern, ist eigentlich egal. Aber durch die 10 LEDs und der seitlichen Anordnung ist hier noch einmal eine bessere Ausleuchtung zu verzeichnen, die erst ins Auge sticht, wenn man den Oasis ausprobiert hat.

Wie steht es denn um die viel umwobene Akkulaufzeit? Bei der Vorstellung hieß es noch, der Akku des Oasis wäre eine wahre Wohltat. Mehrere Monate käme man damit hin.

Beim Launch ruderte Amazon zurück und gab die Laufzeit mit 2 Monaten an, sofern man die Hülle nutzt. Ohne Hülle soll der OASIS nur 2 Wochen durchhalten.

Ich habe den Oasis jetzt genau 2 Monate. Allerdings habe ich nicht jeden Tag gelesen und in den letzten zwei Wochen lag er mangels Zeit sogar nur im Standby herum. Als ich ihn heute aufweckte, hatte er noch 10% Ladung, die Hülle lag bei 3%. Nach 13 Minuten Lesespaß schaltete er sich mangels Batterieladung ab.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass jemand wirklich jeden Tag 30 Minuten liest, dann kommt der Leser niemals auf 2 Monate.

Und, hat jemand sonst Erfahrungen mit der Akkulaufzeit des OASIS?

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