Unerhört, OnePlus!

Nein, nein, keine Sorge, ich hab mir nicht schon wieder ein neues Smartphone gekauft. Die aktuellen müssen erst mal bis zum Jahresende reichen.

Aber was ich heute über das neue OnePlus 3 gelesen habe, das ist an Dreistigkeit im Techbereich schon nicht mehr zu überbieten.

OnePlus spendiert seinem neuen Flaggschiff sage und schreibe 6 GByte RAM. Nicht 3, nicht 4, nicht 5, nein gleich 6 GIGABYTE! Thomas Alva Edison, wie erzeugt man soviel … andere Geschichte.

Wofür braucht man soviel Speicher in einem Smartphone?

Anders als Desktop-Systeme, die ihre geöffneten Programme so lange aufrecht erhalten, bis entweder durch einen Speicher- oder Ressourcenkonflikt eine Anwendung nicht mehr reagiert und dann abschmiert oder von Hand beendet werden muss, ist es bei mobilen Betriebssystem Gang und Gäbe, nicht verwendete Apps wieder zu schließen.

Je mehr RAM das System zur Verfügung stellt, desto länger kann eine geöffnete App im Speicher behalten werden, auch wenn sie gerade nicht im Vordergrund läuft.

Beispiel:

Ich habe 10 Tabs in Google Chrome auf einem Android Smartphone mit Recherche-Dateien geöffnet. Ebenso befindet sich MS Word mit einer Manuskript-Datei geöffnet auf dem Mikrocomputer. Im Hintergrund laufen Apps, die von dem brachialen Schließen nicht betroffen sind und im Hintergrund laufen dürfen – das Radio (damit meine ich nicht die Mucke), diverse Systemapplikationen, eventuell läuft ein Musikplayer.

Ich unterbreche meine Schreibarbeit und wechsele zu Chrome, lese dort in einem Wikipedia-Artikel nach. Dann im nächsten Tab. Dann auf einer anderen Webseite im nächsten Tab. Dann muss ich was kalkulieren und kehre zum Homescreen zurück, um den Rechner zu öffnen, anschließend wieder zurück zu Word und … hoppala, das Programm startet neu. Sicherlich ist meine Manuskript-Datei gespeichert worden, im besten Fall in die OneDrive-Cloud, aber der Speicher reichte nicht aus, allsdie geöffneten Programme beizubehalten.

Das OnePlus 2 war mit 4 GB schon schön bestückt und hat sehr gut dabei abgeschnitten, wenn es darum ging, geöffnete Apps auch weiterhin hübsch offen zu halten, sodass man sie nach einem Wechsel nicht komplett neu starten musste (iOS lässt grüßen, da ist das leider eine verdammte Last).

Jetzt mit 6 GB, wenn ich mich nicht irre, als erstes mobiles Gerät überhaupt (abgesehen von Windows-Tablets, aber die zählen nicht, das sind keine echten mobilen Geräte), sollte das OnePlus 3 doch sowas von vorne liegen.

Sollte.

Weit gefehlt. OnePlus hat für das OP3 ein neues Speichermanagement eingeführt, das verhindert, dass die vollen 6 GB dem Nutzer in der Form wie gerade oben beschrieben zur Verfügung stehen.

Angeblich wolle man die Akkulaufzeit schonen, sagte OnePlus und überhaupt: Mit 6 GB im Android-Bereich hat noch niemand so richtig den Durchblick, wie das System reagiert und was sich damit anstellen lässt.

Wisst ihr was? Schmarrn!

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