Videoblogging – alles nicht so einfach

Okay, ich muss jetzt nicht jedes Video, dass ich bei KaySpot veröffentliche auch hier posten. Vielleicht nur die Highlights. Echte Perlen oder so. Hm … also eher nicht 😉

Aber wer dann doch nach meiner Ankündigung schon gnädigerweise meinen Kanal verfolgt hat, wird dort das reichlich unspektakuläre Unboxing der Lootchest Juni gesehen haben.

Die Sache fing damit an, dass ich den ersten Dreh abends bei Kunstlicht mit meiner Sony Alpha 58 machte und dadurch ein extrem übersättigtes, gelbstichiges Bild bekam, bei dem nicht mal alles eingefangen wurde.

Auch war der Ton reichlich dünn.

Also habe ich gestern Morgen das Ganze noch einmal gedreht. Mangels Handycam und da ich mit dem Smartphone nicht den richtigen Winkel getroffen habe, nochmals mit der DSLR. Diesmal mit ausreichend Tageslicht, um zumindest eine natürlichere Farbumgebung zu bekommen.

Um den dünnen Ton aufzupeppen stöpselte ich ein externes Mikrofon an, ohne darauf zu achten, dass dieses Mikro ausschließlich für die Kontaktbelegung bei Smartphone- und Tablet-Kopfhörerausgängen als Mikrofoneingang funktioniert.

Ende vom Lied? Die Kamera hat aufgenommen, außer statischem Rauschen war jedoch kein Laut zu hören.

Auf einen dritten Take habe ich verzichtet.

Also musste ich in die Nachbearbeitung.

Im Schnittprogramm habe ich einfach noch einmal den ganzen Text draufgesabbelt, war jetzt gar nicht so schwer, bis mir auffiel, dass keine Geräusche zu hören sind. Kein Schaben, kein Raschen, kein Klopfen, kein Knistern.

Nee, so ging das nicht. Zuerst dachte ich, ein paar Effekte einzufügen, müsse genügen, doch das war genauso Käse.

Also habe ich mir die Box nochmal zur Brust genommen und an den passenden Stellen nochmals nur die Geräusche auf einer zweiten Tonspur nachsynchronisiert.

Halleluja!

Als Dirk van den Boom letztes Jahr seinen Trailer zum Relaunch des SF-Boom-Kanals reinschob und mir erzählte, er müsse sich erst mal ordentliches Equipment, wie einen Greenscreen kaufen, habe ich ihn ausgelacht.

Was er denn damit wolle. So ein Tinnef.

Heute lache ich nicht mehr.

Spätestens, als ich beim Aufnehmen des Kanalintros festgestellt habe, dass ich keine optimale Sitzposition an meinem Schreibtisch finde und mich auch die gelbe Wand, vor der ich letztlich gefilmt habe, ordentlich auf den Zwirn ging, erinnerte ich mich an Dirks Worte.

Der Greenscreen ist bestellt, mal sehen, wie das nächste Video wird.

Ich bin genauso gespannt, wie ihr.

Stay tuned.

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