Archiv für den Monat September 2016

Apple hat dazu gelernt: Aktualisierung vor Backup

Na? Schon mal ein neues iOS-Gerät gekauft? Und danach irgendwann noch eines?

Nichts ist so wild, wie das Einrichten eines neuen Gerätes. Apps mühselig wieder aus dem Store installieren, Kontoinformationen in jede App eingeben, Passwörter, Daten synchronisieren und eventuell hier noch mal Gigabyte um Gigabyte herunterladen.

Gut, dass es Backups gibt. Während man bei Android gar nicht merkt, wann ein Backup erstellt wird, stellt Apple einige Anforderungen.

Ein Backup in die iCloud wird nur erstellt, wenn ein Gerät a) an Strom angeschlossen ist, b) eine aktive WLAN-Verbindung vorhanden ist und sich das Gerät c) im Ruhemodus, als abgeschaltetem Display befindet.

Am besten geht sowas also über Nacht.

Ich erinnere ich mich noch ans letzte Mal. Januar diesen Jahres. Das iPhone 6s Plus trudelte bei mir ein und ich dachte mir, super, hast ja noch ein Backup vom 6 Plus von vorgestern.

Gesägt, tun getan, wie Onkel Hotte sagen würde, doch Pustekuchen.

Das iPhone 6 Plus wurde nicht mit der aktuellsten iOS Version ausgeliefert, die das Backup aber voraussetzte. Also blieb nichts anderes übrig, als das iPhone als Neugerät einzurichten und dann mühselig die eingangs erwähnte Prozedur durchlaufen zu lassen. Sicherlich hätte ich nach dem Update auf das neuste iOS das Gerät auf Werkszustand (geflashte OS-Version bleiben erhalten) zurücksetzen und dann nochmal als Gerät mit dem Backup einrichten können, aber … na ja.

Heute frisch eingetroffen ist das iPad Pro 9.7 – Die große Version habe ich ausgelassen, dafür habe ich immer noch mein Samsung Galaxy Note Pro 12.2 mit Stifteingabe. Zudem war kein deutsches Tastaturcoverlayout verfügbar und für ein Produktivgerät erwarte ich eine gut funktionierende und deutsche Tastatur.

Nun endlich hat Apple auch die deutschen QWERTZ-Layouts auf den Markt gebracht. Grund für mich, mein iPad Air 2 zu verkaufen und den Erlös in das Pro zu investieren.

Doch halt! Wie gut ist die Stifteingabe denn überhaupt? Kann sie mit Samsung und Microsofts Surface mithalten?

Das musste ich natürlich erst probieren, denn in Tests wurde dem Adonit Pixel Stylus bescheinigt, fast an das Schreibgefühl des Apple Pencil heranzukommen. Fast, oder beinahe so, wäre ein Grund gewesen, sofort zu kaufen, wenn … nun ja, wenn der Adonit Pixel halbwegs gut funktionieren würde. Zwar hat er sich vom Adonit Jot Script hin weiterentwickelt, doch ich habe immer noch das Gefühl, mit harter Spitze auf Glas zu schaben und ständig Unterbrechungen beim Schreiben. Wenn das „fast“ wie der Pencil sein soll, dann sehe ich schwarz für Apple.

Also ab in den nächsten Apple Store und erst mal ausprobiert – und positiv überrascht worden. Der Pencil schreibt mindestens so gut, wie der Samsung Note Stylus. Keine Linienunterbrechung bei Notizen, leises, flottes Schreiben und Zeichnen, damit kann man arbeiten. Auch die Tastatur hat mich überzeugt. Also, flugs bestellt und …

hier ist es. Nun kommt die Sache mit dem Backup. Vorgestern noch eines angefertigt.

Natürlich hat mein Air 2 iOS 10.0.2 installiert. Das Backup erfordert eben diese Version und Apple hat das Pro mit 9.x ausgeliefert.

Dennoch das Backup gewählt und … Trommelwirbel und Halleluja! Apple hat es gecheckt. Das Update auf iOS 10 rollt automatisch an, das Backup wird im Anschluss aus der iCloud gezogen.

Na bitte, geht doch!

Alle meschigge Teil 2: DHL & Co.

So langsam kann ich die Nachrichten über den Austausch des Samsung Galaxy Note 7 nicht mehr hören. Vor allen Dingen dann nicht, wenn darüber berichtet wird, dass DHL und andere Paketdienste sich weigern, die defekten Geräte mitzunehmen, wenn sie die Austauschmodelle anliefern.

Hallo?! Hirn?? Abgeschaltet? Alle gleichzeitig? Wusste ich doch.

Ihr seid meschigge!

Die Dinger explodieren nicht, wenn sie stromlos oder ausgeschaltet sind, sondern beim Laden des Akkus. Haben eure Zusteller etwa die Anweisung, direkt nach Übernahme eines defekten Gerätes es an die Ladeschnur zu hängen?

Nein? Nicht? Ja, was denn dann???

Alle meschigge Teil 1: Microsoft Update eine Frechheit

Man fährt freitags seine Arbeitsgeräte herunter und geht ins Wochenende.

Was du am Freitag nicht mehr besorgen kannst, das sicherlich noch rasch am Montagmorgen, ehe dich das Tagesgeschäft einholt.

Da flachse ich morgens noch mit Timothy Stahl herum, der darüber jammert, dass sein Windows Update zwei Stunden dauert – ich schiebe es auf seinen veralteten PC.

Kaum im Büro fahre ich zwei Notebooks hoch und gerate direkt in die Update-Schleife.

Sage und schreibe eine Stunde lang kann ich an beiden Geräten nicht arbeiten – gut, dass ich meinen iMac noch auf dem Schreibtisch stehen und ein Tablet eingesteckt hatte. Zwar kann ich mich nicht um das kümmern, was ich eben schnell erledigen wollte, aber zumindest bin ich nicht komplett daran gehindert zu arbeiten.

Liebe Mädels und Jungs aus Redmond, was zum Geier hindert euch daran, einen dezenten Hinweis vom Systemtray aus aufpoppen zu lassen, dass ein Update vorliegt und einem selbst die freie Entscheidung zu überlassen, wann es installiert wird.

Ich meine gegenüber Windows Vista ward ihr ja mit Windows 7 schon auf dem richtigen Weg. Immerhin konnte man ein Update bis zu vier Stunden (!) verschieben, während es in Vista nur maximal bis zu 2 Stunden möglich war – und befand man sich dann nicht am Platz wurde einfach völlig sinn- und schmerzbefreit installiert, ganz gleich, welche Programme und Dateien noch geöffnet waren.

Und jetzt mit Windows 10 – der Anwender hat nicht einmal mehr die Möglichkeit, Updates zu unterbinden. Geladen werden sie sowieso und trotz der Option, Zeitpunkt der Installation auswählen macht ihr dann doch oft, was ihr wollt!

Herunterfahren und Aktualisieren, lautet die Devise – was wenn man aber rasch weg muss und den verdammten PC JETZT herunterfahren muss, ohne auf Updates zu warten?

Gut, die Option habt ihr korrigiert, mittlerweile geht auch nur Herunterfahren, aber ihr habt verschwiegen, dass beim erneuten Hochfahren die Updates dann doch installiert  werden. Frechheit!

Warum nehmt ihr euch nicht ein Beispiel an den Herrschaften aus Cupertino. Hinweis, dass Updates verfügbar sind und dann dem Anwender die freie Wahl lassen, statt ihn zu entmündigen? Jetzt installieren, heute Nacht versuchen, mich morgen erinnern. Kann doch ums Verrecken nicht so schwer sein.

Sinnvollerweise wäre ein ausgewiesenes Changelog auch nicht schlecht. Was genau machen eure Updates denn? Ihr patched einfach rein was das Zeug hält und feiert dann auch noch euren verbugten Patch-Day, als wäre es die allergrößte Selbstverständlichkeit, dass man die Software voller kleiner Käfer knallen kann, die man dann nach und nach der Schädlingsbekämpfungsabteilung übergibt. Nochmal: Frechheit!

Aber so richtig angesäuert war ich dann, als ich feststellen musste, dass das einstündige Update bei meinem Lenovo Yoga 2 einfach das Bluetooth Modul geschrottet hat. Super, Redmond, super. Dabei hatte ich erst am Donnerstag meine defekte Microsoft (!) Sculpt Comfort Bluetooth-Maus gegen eine neue ersetzt, die ich jetzt nicht mehr benutzen kann!

Ihr seid meschigge!

 

Star Trek Modelle: Bodenlose Frechheit!

Gut, dass meine Entscheidung, das Abo der Star  Trek Modelle zu kündigen, längst getroffen ist. Nur noch bis zur Enterprise C will ich abwarten, die kommt mit den nächsten beiden Ausgaben als Nr. 43 heraus.

Heute habe ich die Nummern 40 und 41 abgeholt und staune nicht schlecht, als ich die Rechnung sehe. Klammheimlich, ohne seine Abonnenten vorzuwarnen, hat Interabo einfach die Preise erhöht. Statt 14,99 kostet nun ein Heft und Modell 15,99 Euro.

Normalerweise ein Grund, denen die Brocke unfrei wieder zurückzuschicken und die Rechnung nicht zu bezahlen.

Aber gut, eine Lieferung noch, dann ist Sense.

KaySpot: Quicktipp – Withings Health Mate Sync Problem unter iOS 10 gelöst

Ommmmm – Ein Hauch von Zen mit der Apple Watch

Mit WatchOS 3 hat Apple versprochen, noch mehr in Richtung Gesundheit für den Menschen zu tun.

Das Ergebnis ist eine Funktion, die den Uhrenträger ans Atmen erinnern soll. Das ist leider im Nachgang der KeyNote von vielen Bloggern verspottet worden. Ha, jetzt wollen die uns aus Cupertino noch zeigen oder daran erinnern zu atmen?

Das ist natürlich Käse. Vielmehr geht es darum, einmal am Tag bewusst innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und mit einer Atemübung tief durchzuatmen, um neue Kraft zu tanken.

Finde ich persönlich nicht verkehrt und wer es verspottet, muss die Funktion ja nicht nutzen.

Die Sache hat allerdings für mich einen Haken. Da ich in meiner Sturm- und Drangzeit Kampfsport betrieben habe und in dieser Zeit lernte, mit dem Zwerchfell zu atmen, atme ich in Ruhephasen wesentlich tiefer ein und aus, als der Rhythmus der Apple Watch es vorgibt.

Das Problem kenne ich bereits von medialen Inhalten zum Thema Autogenem Training oder Entspannungs-CDs. Die Stimme, die mir leise ins Ohr flüstert ein …. und auszutamen ist meistens viel zu schnell für mich.

Trotz der Stolpersteinchen ist mein Ruhepuls innerhalb einer Minute auf 65 gesunken. Kann man mit arbeiten.

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Akkuvergleich: Der Apfel schlägt den Chinesen

Dortmund. 09:00 Uhr. 16 Grad Celsius. Die Friseur liegt platt.

Das Lenovo Yoga 2 (Mitte 2015) wird hochgefahren. Akkustand bei ca. 90 %.

Parallel wird das MacBook Pro 13 Retina (Mitte 2013) hochgefahren. Akkustand bei 89%.

ca. 12 Uhr Mittags. Beide Rechner im Dauerbetrieb, ohne dass einmal das Display abgedunkelt werden konnte.

Das Lenovo verkündet: 7% Akku, schließen Sie ein Ladekabel an, sonst …

Gegen 14:30 Uhr sagt mir das MacBook Pro, es hätte noch 5% und so langsam sollte ich mal das Ladekabel anschließend.

Mein Dank an Cupertino.

Tintenhain

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