Archiv für den Monat Oktober 2016

iOS 10 – und noch immer nichts verbessert

Das ewige Hin und Her zwischen den mobilen Betriebssystemen nimmt kein Ende, solange keines der beiden umfassend besser wird.

Auch im iOS hat Apple zwar einige neue Features mit reingenommen und nachwievor hat iOS in puncto Stabilität die Nase weit vorn, doch sobald es zum Thema Hintergrundaktivitäten kommt, verliert es auf ganzer Strecke.

Freiwillig tut iOS so gut wie gar nichts, höchstens bei den HausApps. Ja, natürlich nimmt iOS sofort mit der AppleWatch Kontakt auf, sobald sie in Reichweite ist, aber andere Geräte sehen verdammt alt dagegen aus.

Das hat jetzt dazu geführt, dass ich meine Withings Activité mit Android synchronisieren lasse. In schöner Regelmäßigkeit ruft Android meine Schritt- und Schlafdaten hab, während iOS das nur für nötig hält, wenn ich tatsächlich die Withings App starte und im Vordergrund laufen lasse.

Gleiches gilt für so ziemlich alle Apps, die ich am Start habe. Evernote synchronisiert nur, wenn es im Vordergrund rennt, Dropbox und OneDrive laden nur Fotos über den Kamera-Upload hoch, wenn sie sich im Vordergrund befinden.

Fragt man sich, wo die Fotos bleiben, die man vor einer Stunde geschossen hat und die sich noch nicht auf der Festplatte befinden, dann liegt das daran, dass das iPhone es nicht mal ansatzweise für nötig befunden hat, die Fotos in den Kameraupload besagter Apps zu schieben, weil diese Apps ja gar nicht vordergründig ausgeführt werden.

Und das, obwohl man allen möglichen Apps erlaubt hat, Hintergrundaktivitäten durchzuführen.

Gibts bei Android nicht. 100 Fotos geschossen und die gehen in den Kameraupload, ganz gleich, wann ich die App OneDrive oder Dropbox oder Google Fotos das letzte Mal genutzt habe.

Na gut, dafür erhöht man in Cupertino die Preise, streicht Anschlussmöglichkeiten und bringt nichts sagende OLED-Leisten. Mag auch eine Kunst sein.

 

KaySpot Shorttake – Spezial Unboxing

Amazon Echo: Marketingflop in Deutschland?

„Computer? Earl Grey, heiß.“

Okay, soweit sind wir noch nicht. Aber … „Computer, spiel meine Playlist Klassisch ab.“ oder „Computer, Licht, beruhigend“ oder „Computer, erhöhe die Temperatur im Wohnzimmer auf 21 Grad.“

Ja, was wie aus Star Trek The Next Generation klingt, funktioniert im Jahr 2016 – dank Amazon Echo und bald auch dank Google Smart Home.

Amazon Echo ist nun schon seit 2 Jahren in den Vereinigten Staaten verfügbar, und wenn ich mich richtig erinnere, mit dem gleichen System von Einladungen, das auch hierzulande angedacht ist.

Ich hatte mich nämlich damals für Amazon Echo in den Staaten registriert, aber nie eine Einladung bekommen.

Amazon Echo, ein mit dem Internet verbundener Lautsprecher, der auf ein sogenanntes Hot Word wie „Alexa“ oder „Amazon“ oder „Echo“ reagiert und dann alles nach dem Hot Word aufzeichnet, um das Gesprochene ins Internet zu jagen und von der künstlichen Sprachanalyseintelligenz mit dem Codenamen ALEXA zu analysieren zu lassen, um a) eine passende Antwort und b) eine entsprechende Reaktion zu finden.

COMPUTER war das Hot Word bei Star Trek, hier ist es Alexa … kennen wir schon von „Hey, Siri“ oder „Hey, Cortana“ oder „Ok, Google“. Nicht anders und ohne Internetverbindung funktionieren die auch nicht.

Und wer Datenschutz und Spionage schreit, der gehört mit Weste in die gummierte Zelle, denn wer danach verlangt ist in 2016 im völlig falsche Zeitalter gelandet. Fenseher aus, Computer runterfahren, nur mit Klamotten und ohne Technik nach Kanada in die Wildnis auswandern und hoffen, dass kein NSA-Satellit über dem Fleckchen Erde kreist, dann klappt’s zwar nicht mit  dem Nachbarn, aber mit dem Datenschutz.

Zurück zum Thema. Alexa ist mehr als die aktuellen Sprachassistenten. Sie rechnet euch zwar auch die Quadratwurzel aus 4096, sagt euch, wie hoch der höchste Berg der Erde ist und in welchem Film Arnold Schwarzenegger mitgespielt hat, aber sie kann eben noch mehr und nimmt direkten Eingriff auf euer Smarthome.

Ihr müsst nicht Spotify öffnen, um Musik anzuwerfen, die Hue App zu starten, um für Stimmungsbeleuchtung zu sorgen und danach die Netatmo App aufrufen, um den CO2 Gehalt im Schlafzimmer zu checken – das übernimmt Alexa. Sie visualisiert zwar nicht, aber sagt euch, was ihr wissen wollt. Auf Deutsch!

Zumindest in der Theorie. Denn eigentlich sollte Amazon Echo heute am 26.10.2016 lieferbar sein.

Die Amazon Produktseite behauptet das auch hartnäckig. Auslieferung am 26.10. stand dort gestern noch. Heute Morgen: Auf Lager.

Ja super, nur … bestellen kann man nicht. Ware liegt auf Lager, kann aber nicht bestellt werden. Warum?

Das Einladungssystem, dass man beim OnePlus noch so verflucht hat, kommt auch beim Echo zum Tragen.

Wo liegt der Sinn? Kann man nur spekulieren. Bei Vorbestellungen kann man sicherlich eine Analyse fahren, wie viel Geräte man potenziell zum Marktstart verkauft – nur a) bestellt nicht jeder vor und b) können auch wieder viele Leute abspringen.

Die Einladungen machen es präziser. Die Menschen werden neugieriger. Das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man sich nicht bewirbt, wird größer. Nun sagen wir, es haben tatsächlich 100.000 Bundesbürger eine Einladung für Echo angefordert, Amazon stellt jedoch nur 10.000 Geräte zum Marktstart in Deutschland her – bei Vorbestellungen wäre das jetzt mies. Im Einladungssystem verschickt man jetzt einfach seine 10.000 Einladungen und setzt ein Zeitlimit, in dem diese auch durch eine Bestellung gedeckt  sein müssen. Wer eine Einladung bekommen hat, bekommt auch ein Gerät und alles ist gedeckelt.

Die Sache hat natürlich einen Haken, sonst würde ich euch nichts davon erzählen.

Es sind keine Einladungen herausgegangen. Nicht eine. Vereinzelt wird zwar von erhaltenen Einladungen berichtet, doch da scheinen eher Pressegeräte und Trolle am Werk zu sein.

Echo ist also auf Lager, aber niemand kann es kaufen, weil niemand eine Einladung erhalten hat.

Amazon hat sich damit jetzt schon den Unmut von unzähligen Kunden zugezogen. Nun könnte man sagen „Und sie kaufen es doch“ sobald es verfügbar ist, doch kommen wir zum zweiten Haken: Während Echo in USA und UK bereits seit zwei Jahren auf dem Markt ist und quasi Marktführer in dem Segment ist, kann sich hier das Blatt schnell zu Ungunsten Amazons wenden, denn vor nicht allzu langer Zeit ist der Wettbewerb aus Mountain View wach geworden.

Google legt den Fokus in der neuen Ära nicht mehr auf „Mobile First“ sondern auf „A.I. first“ – sprich, alles was mit künstlicher Intelligenz zu tun hat, wird nun primär bei Google entwickelt – und dazu gehört auch deren Produkt Google Home, ebenfalls ein Lautsprecher, dem man mit „Ok, Google“ diverse Informationen aus dem Internet abverlangen oder Dinge mit vernetzten Geräten wie Beleuchtung, Musik, Thermostaten, Tür- und Fensterverriegelungen anstellen lassen kann.

Wer zuerst kommt, mahlt bekanntlich zuerst.

Lieber Jeff Bezos, wo bleibt meine Einladung? Immerhin bin ich dein umsatzstärkster Privatkunde in Deutschland! 🙂

 

KaySpot Weekend Vlog

Heute mit Hagen, Bergen, Pferden, wilden Wildschweinen und einer gewagten Friseur.

Viel Spaß! 🙂

Danke Amazon, danke DHL. Läuft! Nicht!

Am 21.10. um 0:05 Uhr zwei Blu-Rays bei Amazon bestellt. Angeboten wird Gratis Same Day Delivery via Evening Express. Hört sich gut an, nehme ich.

Die Sendung war am 21.10. nicht da. Und ist auch heute nicht zugestellt worden. Vielen Dank!

Am selben Tag um 07:27 Uhr noch eine Smartphone Schutzhülle bestellt. Voraussichtliche Lieferung 22.10. bei der Bestellung.

Bei der Bestellbestätigung steht im Kopf: Voraussichtliche Lieferung heute (i.e. 21.10.) und in der Zusammenfassung wiederum steht Zustellung 22.10.

Weder am 21. noch am 22.10. ist die Sendung zugestellt worden.

Ich versuche mal über die DHL Sendungsverfolgung etwas herauszubekommen.

Nope! Die Sendungsverfolgung steht leider wegen Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung.

Danke, Dhamazon!

Ihr macht mir echt Freude.

 

KaySpot: Shorttake – neues Format für zwischendurch

KaySpot: Lootchest Unboxing Oktober 2016

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