Düstere Zeiten für Cupertino: Apple haut wirres iPad raus

Wer mich aktuell mit einem Samsung Galaxy S7 Edge als Daily Driver herumlaufen sieht, fragt mich, ob ich gewechselt habe.

Nein, ich habe ja sowieso Androiden im Einsatz, aber momentan kann ich den Einheitsbrei von iOS einfach nicht mehr sehen. Da hilft auch die Möglichkeit, das Hintergrundbild zu ändern, einfach nicht aus.

Es langweilt mich.

Umso sorgenvoller betrachte ich das, was Apple letztes und auch dieses Jahr bisher auf den Markt gebracht hat.

Die Magic Mouse musste einer neuen Version weichen, die einen fest verbauten Akku hat und im ladenden Zustand nicht genutzt werden kann. Der größte Kappes, der in den letzten 49 Jahren erfunden wurde.

Ähnliches gilt für die neue Magic Tastatur. Fest verbauter Akku. Sicher, gemessen an Ladezyklen muss man sich keine Sorgen machen, aber schwächelt der Akku oder ist defekt oder geht einem der Saft genau dann aus, wenn man ihn braucht, kann man eben nicht schnell Batterien oder wechselbare Akkus verwenden.

Daher bete ich, dass meine Maus und Tastatur sich noch endlos lange halten, was leider nicht unbedingt gegeben ist. Eine Magic Tastatur ist mir neulich über den Jordan gegangen und eine Maus hat auch bereits das Zeitliche gesegnet. Auf absehbare Zeit krieg ich also die Krise, falls ich mir den neuen Rotz anschaffen muss.

Apple-Notebooks und Tastaturen sind für mich als Vielschreiber aktuell das beste, das auf dem Markt ist. Auf keiner anderen Tastatur ist es mir möglich so schnell und flüssig zu schreiben, wie auf der Wireless Magic Tastatur oder der Macbook-Tastatur.

Als das 12″ auf den Markt kam, musste ich es natürlich haben, nur um festzustellen, dass ich mit der flachen „Butterfly-Mechanik“-Tastatur  des neuen MacBooks nicht zurecht komme. Das MacBook wurde verkauft.

Als dann letztes Jahr die neuen MacBooks mit Touchbar herauskamen, versetzte mich die Nachricht, man habe eine verbesserte Butterfly-Mechanik-Tastaur verbaut, in tiefe Ohnmacht.

Ich stellte mich in einen Apple-Store und hämmerte Text in die Tasten, doch das Feeling beim Tippen war das gleiche, das ich schon bei dem 12″ MacBook hatte: Unbrauchbar.

Sollte mein aktuelles MacBook Retina aus dem Jahr 2013 die Grätsche machen, gibt es für mich im MacBook Pro Bereich keinen adäquaten Ersatz. Höchstens das MacBook Air 13″ wäre eine Option, solange es das noch gibt, denn mit den neuen leichteren MBPs zeigt Apple schon den Weg, dass man künftig vielleicht kein MBA mehr ins Programm aufnimmt.

Und jetzt, allen Spekulationen zum Trotz, stellt Apple gestern klammheimlich, ohne Vorankündigung, ohne Präsentation, ohne Hype, ein neues iPad als Ersatz für das iPad Air 2 in den Store.

Und siehe und staune: ist mit 7,5 mm plötzlich deutlich dicker als das iPad Air 2 und wiegt sogar über 30 Gramm mehr. Da hilft auch ein etwas schnellerer Prozessor als des iPad Air 2 nicht.

Unverständlich ist es vielleicht nicht, dass man hier auf ein neues Gehäuse setzt, denn das iPad Air 2 sieht dem iPad Pro 9,7″ zum Verwechseln ähnlich, wären da nicht die vier Lautsprecher und der Dock-Connector – aber Innovation geht anders und momentan sehe ich da in Cupertino nicht viel.

Schauen wir mal, was an den vielen Gerüchten dran ist, die sich um weitere iPads, vor allem einer 10,5″ Variante und dem iPhone 8 ranken. Aber auch da steht und fällt das Design mit den inneren Werten, sprich dem Betriebssystem – und das hängt mir mittlerweile zum Hals raus. Ich bin iOS-satt.

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