Archiv für den Monat Mai 2017

Samsung und die Bloatware – bitte nicht alles aus dem Programm nehmen!

Jahrelang musste sich Samsung das Geschrei der Gemeinde anhören, dass man zu viel Bloatware auf die Smartphones installiert hat. Facebook, Twitter, BILD, Lieferheld & Co. fand man direkt nach dem ersten Einschalten auf einem Samsung-Gerät vor und konnte sie nicht deinstallieren.

Oder aber, man konnte sie deinstallieren, doch beim nächsten Software-Update waren sie wieder drauf.

Die Samsung-Manager haben offensichtlich ein offenes Ohr für ihre Käufer gehabt. Auf dem Samsung Galaxy S8 findet man keine aufgeblasene Software, die nur dafür da ist für andere zu werben und damit Werbemittel in die eigene Tasche schaufelt.

Das Bereitstellen der MS Office Apps kann man da noch verzeihen, aber machen wir uns nichts so, so gut gemeint das ist, Office ist nicht kostenlos. Wer Dokumente bearbeiten will, benötigt ein 365 Abo. Damit hat sich Samsung quasi mit Microsoft ins Bett gelegt und einen Deal geschlossen. Schöner wäre es gewesen, die kostenlosen Google Docs vorzuinstallieren, aber auch das hätte nicht sein gemusst, denn bei Bedarf, kann sich jeder die benötigten Programme aus dem Play Store nachinstallieren.

Auf der anderen Seite war es dann aber von Samsungs Seite auch zuviel des Guten. Ein neues Smartphone sollte einige rudimentäre Apps parat halten, die man vom Start weg nutzen kann. Telefon, Kamera, Nachrichten, E-Mail, Kalender – klar – ohne diese Apps, wäre das Phone nicht Smart.

Aber gängig sollte auch ein Diktiergerät sein. Fehlt aber vom Start weg auf dem S8 und muss umständlich über den Samsung-Store nachinstalliert werden. Wenn ich mich richtig erinnere, war das bei der S Health App ebenso.

Doof nur, wenn einem auffällt, dass etwas fehlt, wenn man es gerade braucht. Dann geht erst die Sucherei los und man ist kurz vor dem Verzweifeln, ehe man auf die Idee kommt, das Gesuchte im Store zu suchen.

Aber wie heißt es denn? Audio Recorder? Voice Recorder? Diktiergerät? Erst die Suche nach „Voice Recorder“ brachte ein Resultat – kurz gecheckt, ob auch Samsung Electronics der Anbieter ist und man nicht auf eine Drittanbieter-App hereinfällt. Als das geklärt und das Programm heruntergeladen und installiert ist, was prangt mir da auf dem Homescreen für ein Untertitel unter dem Recorder-Symbol entgegen?

Nein, nicht Voice Recorder, sondern doch: DIKTIERGERÄT!

Unbelievable, wie der Ägypter sagen würde.

Und wofür brauche ich das überhaupt?

Ganz einfach, ich verschicke sehr viele Voicemails über What’s App. Das ist insofern angenehm, dass man einfach mal drauflosreden kann, statt minutenlang auf der Minitastatur des Smartphones zu tippen, falls mal keine What’s App Deskop- oder Web-Version am Start ist. Und selbst wenn: Gesprochenes geht einfach schneller, als Getipptes, selbst mit What’s App Web.

Da kommen schnell 5 bis 15 Minuten zusammen. Die längste Aufnahme lag irgendwo zwischen 22 und 25 Minuten (sic!).

So komfortabel das Gesprochene auch sein mag, gibt’s jedoch drei Gründe, warum man längere Sprachnachrichten nicht in What’s App besprechen sollte.

  1. Der Zwang, den Finger oder den Daumen die ganze Zeit während der Aufnahme auf dem Aufnahmesymbol gedrückt zu halten, kann schmerzhaft bei längeren Aufnahmen werden.
  2. Man neigt gerade bei längeren Aufnahmen dazu, den Druck aufs Display etwas zu lösen und droht abzurutschen.
  3. Ist Autorotation aktiviert, kann es passieren, dass man während der Aufnahme die Position des Smartphones so verändert, dass das Display in den Landscape-Modus umschwenkt und man den Kontakt mit dem Aufname-Icon verliert. Manchmal ohne es zu merken.

 

Bei Punkt 3 habe ich bereits 14 Minuten Text gesprochen und wollte ihn dann senden, als ich merkte, das gar nicht aufgenommen wurde.

Was also tun, wenn man nicht auf Audioaufnahmen per What’s App verzichten möchte? Richtig, man nutzt eine Diktierapp, nimmt dort entspannt auf, ohne einen Finger oder Daumen auf dem Display halten zu müssen und schickt anschließend dieses Audiofile per What’s App raus.

Vor 1 1/2 Jahren war das Ergebnis recht gruselig. Die so versendeten Aufnahmen klangen in What’s App hol, als hätte man sie über die lange Welle geschickt und zuvor auf dem Klo aufgenommen.

Doch mittlerweile versendet What’s App diese Audiofiles unkomprimiert und das klingt dann um Längen besser, als direkt in What’s App aufgenommen.

Sämtliche Multimedia-Funktionalität in What’s App ist Geräte-abhängig. Mal klingt eine Aufnahme von einem iPhone klasse, mal zu leise. Dann ist sie auf dem S6 super, auf dem S7 grottenschlecht und so weiter. Gleiches gilt auch für Videos und Fotos.

Wer sicher gehen will, dass er von seiner Multimedia-Datei im Anschluss auch noch was Gutes an Qualität hat, der schießt seine Fotos in der Foto-App des jeweiligen Smartphones, nimmt mit dem Diktiergerät auf und verteilt die Aufnahme anschließend per What’s App.

Advertisements

Vigilante: Laufender Prozess – dritte Namensänderung des Bösewichts

Nicht immer bleibt’s bei den Namen, die einem als erstes durch den Geist rasen oder die ein Namengenerator ausgespuckt hat, weil man gerade keinen Bock darauf hatte, sich überhaupt irgendetwas durch den Geist rasen zu lassen.

Josh Price ist einer der Bösewichte in DER VIGILANTE-EFFEKT. Jeans-Typ, Dreitagebart, Sneakers und einen Hoodie.

Sein erster Spitzname war dahingehend auch The Hood, wohl wissend, dass das jetzt nicht unbedingt der Namensbrüller ist und sicherlich schon oft genug verwendet wurde.

Am Freitagabend schaute ich mit xXx – Die Rückkehr des Xander Cage an und siehe da, einer der Triple-Xes hatte ebenfalls den Spitznamen The Hood, obwohl er die Kapuze des Hoodies im Film weitaus weniger trägt, als Josh Price.

Wie sollte er nun heißen? Hoodie? The Hooded Man (Green Arr… äh, Robin Hood lässt grüßen)?

Es wurde am Samstagmorgen Warhood. Während ich aber immer wieder Warhood tippte, kam mir der Codename von Captain Lars Dallmer aus Hannigan in den Sinn, der da lautet: Warhound.

Nee, komm, das geht gar nicht und klingt auch nicht.

Gerade habe ich also alle Searches & Replace wieder überschrieben und aus The Hood wurde – jetzt wohl endgültig – …

Nee, das erfahrt ihr, wenn der Roman raus ist und ihr ihn lest. Ätsch! 🙂

 

Ein Jahr Smartpad

… und noch kein bisschen müde.

Ich muss mir ständig Notizen machen, hangle mich von einer Besprechung zur nächsten und oft genug werden die Notizen benötigt, müssen archiviert und später schnell wieder gefunden und gegebenenfalls weiter verteilt werden.

Vor allen Dingen sollten sie an einem Ort sein. Lose Zettel sind doof. Verschwinden. Sind unorganisiert. Einen Notizblock nehmen, aber wie archiviere ich? Wie verteile ich?

Mit einer Tastatur schreiben? Oft blöd. Das Getippe nervt die anderen, man braucht mehr Platz auf dem Konferenztisch, man kann nichts skizzieren, falls erforderlich.

Eine Notieren mit Stift auf einem digitalen Medium? Ja, kann man machen, aber welche Stifteingabe ist so genau? Hier kam nur Samsungs Note-Reihe in Frage, da auch wieder nur die Tablet-Größe oder jetzt jüngst die Apple iPadPro Reihe mit dem Apple Pencil. Aber auch hier lässt sich nicht immer superklein schreiben, verwischt Manches, ist anschließend nicht leserlich, weil man zu rasch und unpräzise den Stift geführt hat. Und es ist vielleicht nicht immer gleich griffbereit. Oder der Akku leer.

Also zurück zum Notizbuch. Evernote mit Moleskine. Leuchtturm Whitelines. Schön mit Füllfederhalter geschrieben und dann abfotografiert, bzw. eingescannt und direkt in Evernote hochgeladen.

Problem: Auch wenn Evernotegott Herbert Trampert mit sagt, es klappt hervorragend, bin ich dafür zu doof.

  1. Oft genug wurde das Foto kein Scan, sondern eben nur ein Foto. Es fehlten Seitenränder, es wurde schief und das Lesebändchen, das beim Fotografieren mit Evernote die linke von der rechten Notibuchseite abgrenzen soll, prangt fett im Scan/Foto. Alles unschön. Die besten Scanergebnisse erhalte ich mit Scannable (ebenfalls von Evernote), doch scannable gibts nur für iOS und kombiniert auch nicht direkt ein Notizbuch. Die Leuchtturm Whitelines habe ich nie ausprobiert, weil ich mein Evernote Notizbuch von Moleskin noch gar nicht vollgeschrieben habe.
  2. Fehlende Disziplin. Sich selbst zu disziplinieren, die handschriftlichen Notizen wirklich zeitnah abzufotografieren und in Evernote zu organisieren.

 

Dann kam Netzwerkgott Maik Lumler, der mir sein Bamboo Spark von Wacom zeigte. Ein A5-großes Folio in drei verschiedenen Ausführungen. Aufklappen. Linke Seite Platz für ein Tablet oder Smartphone, rechte Seite ein herkömmlicher Notizblock. Darunter einer Magnetresonanzplatte, die Schreibbewegungen auf dem Notizblock über einen speziellen, magnetischen Stift aufzeichnet, der ohne Strom mit handelsüblichen Kugelschreiberminen funktioniert.

Vorteil: Der Akku des Bamboo hält lange. Der Stift schreibt so präzise wie ein Kugelschreiber. Man kann Schreiben und Skizzieren. Man hat ein Blatt Papier und gleichzeitig eine digitalisierte Version.

Über Bluetooth verbindet sich das Folio mit dem digitalen Endgerät und überträgt nach Knopfdruck eine vollgeschriebene Seite in die WACOM-Cloud. Ist kein digitales Endgerät in der Nähe, speichert der interne Speicher des Bamboo bis zu 100 Seiten, ehe er voll ist.

In der Wacom-App auf dem Smartphone oder Tablet werden die Notizen der Reihenfolge ihres Entstehungsdatums aufgeführt. Von dort kann man Notizen verbinden, teilen, verknüpfen und in andere Apps integrieren – ich fasse zusammenhängende Notizen als PDF zusammen und transferiere sie direkt zu Evernote.

Perfekt.

Einziger Wermutstropfen: Das A5-Format. Da kritzelt man schnell Zettel voll. Klar, ist handlich, aber ich hätte es schon gerne eine Nummer größer.

Offenbar bekam das Bamboo Spark soviel Anklang, dass Wacom sein Portfolio erweiterte. Aus dem Spark wurde das Folio in A5 und ein Pendant in A4 Größe. Des weiteren kamen noch zwei Klemmbrett-ähnliche Geräte hinzu, die Smartpads in den Größen A4 und A5.

Heute liegt das ursprüngliche Spark bei mir in der Ecke. Ich arbeite aktiv mit dem A4-Smartpad und dem A4 Folio. Das Smartpad liegt griffbereit an meinem Schreibtisch, das Folie nutze ich unterwegs und bewahre es in meinem Arbeitskoffer auf. Gekoppelt ist das Folio mit dem iPhone, das Smartpad mit dem iPad. Alle Notizen landen in meinem Wacom-Konto und werden von dort zu Evernote weitergeleitet.

Eine bessere und elegantere Lösung kann ich mir aktuell nicht vorstellen.

Aber warten wir mal ab, bis das reMarkable auf dem Markt ist, vielleicht ändert das meine Meinung.

KaySpot: Marburg Con Vlog

Ganz vergessen, hier zu erwähnen, dass es auch ein Vlog zum Marburg Con gibt.

Hier ist es:

Und das war … Dropbox.

Sorry. Die Zeit war schön. Ihr habt mir geholfen, meine Daten zu ordnen, zu synchronisieren, überall verfügbar zu machen, wo ich sie brauchte, wann ich sie brauchte.

Danke, Dropbox!

Nie musste ich meine iOS-Geräte mit iTunes syncen, nie musste ich meine mobilen Geräte per Kabel mit einem PC verbinden, um Daten von einem Smartphone oder Tablet auf eine Festplatte zu übertragen.

Dank Fotoupload konnte ich auch alle geschossenen Bilder sichern.

Danke, Dropbox. Seit 2011 habt ihr mir geholfen.

Doch Dinge ändern sich. Und jetzt heißt es Abschied nehmen.

Da in meinem Office 365 Paket 1 TB OneDrive-Speicher enthalten sind und ich für den gleichen Speicherplatz bei Dropbox monatlich USD 9,99 zahle, hinzu kommt, es schwierig ist, mit zwei Cloud-Diensten seine Daten zu synchronisieren und beim Arbeiten mit MS Office die OneDrive Cloud die geeignetere Lösung ist, habe ich nun mein Dropbox-Abo gekündigt und alle meine Daten zu OneDrive migriert.

OneDrive bietet inzwischen die gleiche Funktionalität wie Dropbox. Die mobilen Apps unterstützen einen Kamera-Upload, die Synchronisation klappt hervorragend.

Ciao, Dropbox. War nett mit dir.

Apple Pencil: So schön er auch schreibt, so doof das Konzept

Schreiben und Zeichnen auf Tablets. Da fallen mir nur zwei Worte ein: Samsung Galaxy Note Pro 12.2 und Apple iPad Pro.

Ersteres wird offiziell nicht mehr hergestellt und vertrieben, ist auch nie über Android 5 hinausgewachsen und hatte noch das alte Android-Problem: Je länger du es nutzt, desto träger wird es.

Mit dem iPad Pro versprach Apple hier Ersatz zu schaffen. Ein Stift, der nur auf diesem iPad schreibt, das versprach eine aktive Digitizer Technologie. Pustekuchen. Am Display liegt es nicht, denn der Apple Pencil muss sich über Bluetooth mit dem iPad verbinden. Und er benötigt Strom, ein Nachteil, dass die Samsung-Stifte nicht hatten.

Nun, die letzte Notiz mit dem Pencil ist etwas über einen Monat her. Ich skizzierte einen Szenenablauf und Plotinhalt für mein aktuelles Manuskript DER VIGILANTE-EFFEKT. Das war am 09.04.2017.

Nun wollte ich gerade diesen Plotinhalt ergänzen. Der Apple Pencil war natürlich leer. Na gut, ist ja nicht wild. Ich hab ja so einen Adapter mit dem ich den Pencil an das Ladekabel des iPhones oder iPads hängen kann, dann brauche ich ihn nicht dämlich in den Lightning-Anschluss des iPads zu friemeln.

Toll. Obwohl die Möglichkeit gegeben ist, den Pencil per Kabel zu laden, schaltet beim Laden seine Funktion aus. Obwohl ich also ein Kabel habe das lang genug ist, um damit auf dem iPad Pro skizzieren zu können, kann ich mit dem Pencil nicht arbeiten, weil er am Strom hängt.

Schiller, du Pflaume, was soll der Käse??20170516_203630_008_01

Neuer Schritt: GoogleDocs

Ich bin mal wieder auf den Geschmack gekommen. Nachdem ich mein 3 Jahre altes Chromebook, das sich seit mehreren Monaten im ausgeschalteten Zustand befindet und dennoch 13% Restakku hatte, mal wieder hochgefahren und auf die neuste ChromeOS-Version aktualisiert habe, wollte ich dort eigentlich nur die Funktionalität eines Citrix Desktops testen.

Irgendwie machte die Arbeit mit ChromeOS dann so viel Spaß, dass ich mich in der Community bei Google+ ein wenig umsah und auf neuere, leistungsfähigere Chromebooks stieß.

Trotz des Touchscreens und der baldigen Verfügbarkeit von Android Apps, entschied ich mich dann zum Neukauf eines Acer 14. Die Verbesserung gegenüber meinem alten HP Chromebook: Full-HD statt HD, 4 GB RAM, statt 2 GB, schnellerer Prozessor, 32 GB SSD statt nur 16 GB – allerdings dafür keinen SD-Kartenslot. 14 Stunden Akkulaufzeit? Her damit!

Für den günstigen Preis muss man natürlich auch weitere Abstriche machen. Die Tastatur ist nicht beleuchtet, allerdings noch mal besser als die vom HP Chromebook. Da kommt schon fast MacBook-Feeling auf.

Nun war die Idee, Manuskripte auch unter ChromeOS mit Word Online zu bearbeiten, das aber arge Einschränkungen hat. Gegenüber Word Online sind sogar die mobilen Varianten unter Android und iOS besser geeignet.

Nachdem ich mit meinem Lektor André Piotrowski klargemacht habe, mich nicht um Anführungszeichen scheren zu müssen (die lassen sich in Word Online nicht typografisch darstellen), erwähnte ich noch, dass ich ja mal GoogeDocs probieren würde, aber die Zeichenbeschränkung mich daran hindere.

Früher waren Textdokumente auf 256.000 Zeichen beschränkt, eine Dimension, die ich locker mit jedem Manuskript sprenge. Meine letzte Recherche ergab, dass die Größe zwischenzeitlich auf 512.000 Zeichen aufgestockt wurde. Immer noch nicht genug.

Nun wollte ich aber unbedingt mal GoogleDocs probieren und beamte für den Anfang den Beginn eines Prologs und einen Werbeslogan (oder auch Klappentext) des Romans MAKE REALITIES von Word nach Google.

Kurze Orientierung, wie das Formatieren funktioniert und natürlich eine beliebte Hauptfunktion von MS Word: Zählen von Wörtern, insbesondere der Zeichen inkl. Leerzeichen, damit ich sie Dirk van den Boom täglich um die Ohren hauen kann und umgekehrt er mir.

Nachdem alles geritzt war, erinnerte ich mich daran, dass die ersten drei DUST-Bände unter 500.000 Zeichen angesiedelt waren, der vierte sogar noch weniger besaß. Der aktuell fünfte Band soll ebenfalls irgendwo im Bereich knapp unter 500.000 Zeichen liegen.

Was liegt also näher als … genau. Ich kopierte den Text aus Word und fügte ihn in GoogleDocs ein.

Kurzes Umformatieren, gerade bei den Seitenumbrüchen … aber dann wieder dieses Gefühl, man könne ja einen Fehler gemacht haben, wenn man sich jetzt auf ein anderes Format einlässt.

Zur ersten Beruhigung: Mein Lektor arbeitet mit LaTex und kann GoogleDocs verarbeiten, zumal ich auch von GoogleDocs bequem zu .doc oder zum Open Document Format .odt exportieren kann. No sweat also.

Doch was war mit der Größenbeschränkung? Es juckte und juckt mich noch immer in den Fingern, auch größere Texte in GoogleDocs zu schreiben.

Der Vorteil: Ich muss das nicht nur mit dem Chromebook tun, sondern kann das von jedem Ort der Welt und an jedem Gerät, das entweder einen Browser und Internetverbindung besitzt oder eben installiertes GoogleDocs, wie beispielsweise mein heißgeliebtes Pixel C oder auch das Samsung Galaxy S8.

Da hämmert mir das Herz bis zur Kehle. Ungeahnte Möglichkeiten. Jederzeit. Nur mit Google-Konto anmelden und weitermachen, wo man aufgehört hat, unabhängig davon, ob man noch eine freie Office Lizenz hat und diese auf dem Gerät installiert ist.

Wie geil ist das denn bitteschön?

Aber die Zeichenbegrenzung, was ist damit?

Google hat offenbar seit meiner Anfrage an André vor drei Tagen schon nachgebessert. Lesen die eigentlich mit, oder was?

Nicht mehr 512.000 Zeichen beschränken ein Textdokument, sondern mittlerweile liegt die Messlatte des maximal machbaren bei 1,02 Millionen Zeichen. Da passe selbst ich.

Die Dokumentengröße darf dabei maximal 50 MB groß sein, aber das dürfte kein Problem sein, das zielt hauptsächlich auf Dokumente mit Grafikinhalten ab.

Zum Vergleich: Mein umfangreichstes Manuskript DIE GENERÄLE liegt mit 896.000 Zeichen schon mal in der Nähe der Millionen Zeichen, hat in der gespeicherten Word-Version .docx jedoch nur eine Größe von 679 KByte – also noch weit entfernt von einem MB.

Die von André bearbeitete Version, die neben neuen Formatierungen noch zusätzlichen Text in Form von Kommentaren beherbergt, hat sogar nur 538 KB.

Also, geben wir dieser geilen Sache einfach mal eine Chance. DUST 5 wird in GoogleDocs bearbeitet … und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch gleich Vigilante 2 umsetzen.

Screenshot 2017-05-15 at 21.53.11

pwrsabina.wordpress.com/

hier findet ihr Rezepte & vieles mehr

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Der Honigmann sagt...

Der etwas andere weblog...

%d Bloggern gefällt das: