Warum ich mein MacBook Pro verkaufe

Morgen geht mein MacBook Pro Retina aus dem Jahr 2013 über Ebay in den Verkauf.

Gleich vorweg, wer daran Interesse hat, kann, solange die Auktion noch läuft, gerne miet bieten.

Das Angebot findet ihr hier.

Nachdem ich mir das Trauerspiel der neuen MacBooks von Apple angeschaut habe, all die Fehler eines Banenprodukts mitbekommen habe und mich selbst davon überzeugt habe, dass die Buttlerfly-Tastatur in der 2. Version auch nicht so meins ist, habe ich gebetet, dass mein eigenes MacBook Pro noch lange, lange hält.

Das Gebet habe ich auch auf meine Magic Mäuse und meine Magic Wireless Keyboards ausgeweitet, denn die neuen Produkte in diesem Sektor sind gelinde gesagt sch… unbrauchbar.

Zwischenzeitlich stellte ich mir immer wieder die Frage: Wofür nutze ich das MacBook Pro?

Eine Zeitlang habe ich es im Büro als Laptop im Einsatz gehabt. Immer wieder wird es erforderlich, den Schreibtisch zu verlassen und einen Konferenzraum aufzusuchen, seinen Laptop an einen Beamer oder ein Videokonferenzsystem anzuschließen. Das Problem ist leider die Inkompatibilität der verschiedenen Office-Versionen von Microsoft untereinander. MS-Sharepoint-Dateien lassen sich nur schreibgeschützt öffnen und können nicht ausgecheckt werden. Ähnliches gilt für das Arbeiten im Projectplace.

So ist das MacBook irgendwann einfach zu Hause geblieben und ich habe das Lenovo Yoga 900 als Windows-Gerät im Gepäck.

Da ich zu Hause Grafikbearbeitung und Videoschnitt mit dem iMac mache, blieb für das MacBook Pro nur eine Funktion übrig: Manuskripte schreiben.

Wegen der hervorragenden Tastatur ein Traum. Da würde ich jederzeit zum MBP denn zu einem Windows-Pendant greifen. Auf dem Lenovo Yoga 900 bin ich definitiv nicht so schnell, wie auf einer Apple-Tastatur.

Nun kam es, dass ich mich wieder näher mit den Google Docs beschäftigte, bzw. meine Liebe zu Chromebooks wieder entdeckte.

Das alte HP 14 Chromebook wanderte als Citrix-Laptop ins Büro. Dafür kehrte bei mir das Acer 14 ein. Mit 4 GB RAM und der Full-HD Auflösung ist hier ein ganz anderes Arbeiten möglich.

Die Tastatur ist hervorragend und kommt einem MBP schon verdammt nahe. Es lässt sich bestens darauf tippen. Zum Vergleich: Besser als auf einem Lenovo Yoga, besser als auf dem Type-Cover-Keyboard (2. Gen) eines Microsoft Surface, besser als auf dem Surface Keyboard, das separat erhältlich ist, um hier noch eine vollwertige Tastatur zu nennen. Es fehlt vielleicht ein Tick zu der Performance eines MacBook-Keyboards und die Hintergrundbeleuchtung.

Nachdem klar war, dass ich schreibtechnisch von Microsoft Office auf Google Docs umsteige und quasi nur noch auf dem Acer 14 tippte, kamen mir jedoch bei umfangreichen Dateien Performance-Probleme in die Quere. 15 geöffnete Tabs in Chrome OS und ein hundertseitiges Dokument ließ sich zwar alles noch hübsch bearbeiten, aber sobald ich im Manuskript hochgescrollt habe, um eine frühere Textpassage zu lesen, laggte es doch arg sehr.

Daher hatte ich mich mal umgeschaut, ob ich nicht noch performantere Chromebooks finde und stieß auf das HP Chromebook 13 G1.

In der Minimalausstattung nicht besser ausgestattet als das Acer, doch in der High-End-Ausstattung sieht das ganz anders aus. Statt eines Celeron Prozessors werkelt ein Intel Core m5 in dem Hewlett-Packard-Teil. Die Tastaturbeleuchtung und eine noch höhere Auflösung von maximal 3200 x 1800 Pixeln lassen den Stromverbrauch in die Höhe schnellen. Das und das spiegelnde Display sind die beiden einzigen Nachteile gegenüber dem Acer 14. Doch mit 6 Stunden Akkulaufzeit kommt man auch bei dem HP-Gerät gut über den Tag.

Statt 4 GB RAM hat das HP 13 G1 satte 8 GB RAM und verträgt dadurch eine Vielzahl geöffneter Tabs mehr und macht keine Probleme bei umfangreichen Manuskripten, auch hier schnell durchscrollen zu können. Dazu kommt der Gewichtsunterschied von knapp 400 Gramm, um den das HP leichter als ist als das ACER. Gut, das ACER hat 14″ Bilddiagonale, das HP nur 13,3″, was aber optimal ist, denn auch das MBP und das Yoga liegen in diesem Bereich.

Die Tastatur des HP 13 G1 legt gegenüber ACER noch einmal eine Schippe drauf und ich behaupte einfach mal, dass sie genauso gut ist, wie die der alten MacBooks.

Beide Geräte kommen in einem Aluminium-Full-Body-Gehäuse, sind also als absolut hochwertig zu bezeichnen.  Das Schreiben darauf ist fantastisch und als Fazit muss ich leider ziehen: Ich benötigte das MacBook Pro für diesen Zweck nicht mehr. Dafür ist es einfach zu überdimensioniert, um es nur als reines Schreibgerät zu nutzen.

 

 

 

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