Archiv für den Monat August 2017

Von meinem Scheibtisch: In der Pipeline

Es ist mal wieder Zeit für einen kurzen Projekt-Ausblick über Dinge, die ich momentan bearbeite.

Das können bereits in Angriff genommene Manuskripte sein, geschobene Manuskripte oder Planungen für grobe Ideen, die ich habe.

Direkt auf der Tastatur habe ich derzeit die Fortsetzung zum gerade bei Atlantis erschienenem Roman DAS VIGILANTE PRINZIP unter dem Titel DER VIGILANTE EFFEKT.

Hier bin ich etwas ins Stocken geraten, da die Story sich extrem verselbstständigt hat. Ursprünglich war der Roman relativ geradlinig geplant, mittlerweile hat er so viele lose Enden und Fäden, die Umfangreiche Planungsszenarien erforderlich machen.

Parallel dazu arbeite ich an dem fünften Roman der SF-Serie DUST unter dem Titel SCHLACHTFELD ERDE.

Danach stürze ich mich auf zwei bereits begonnene Projekte, deren Manuskriptumfang aktuell jeweils bei ca. 250.000 Zeichen liegt (ca. 150 Seiten pro Manuskript). Die Rede ist von ÜBERRANNT, einem SF-Invasions-Roman und WINTERSTURM, dem ersten von vier Dark-Fantasy-Romanen.

Zwar könnten nach Planung auch die Folgebände zu WINTERSTURM gleich in Angriff genommen werden, da die groben Exposés dazu schon vorliegen, jedoch drängen sich immer wieder neue und andere Ideen in den Vordergrund, die dann alsbald auch umgesetzt werden wollen.

Eine dieser Ideen wird momentan von mir unter dem Arbeitstitel ENTFESSELT ausgearbeitet. Im Grunde ein weiteres Invasions-Szenario, jedoch keine Fortsetzung oder inhaltlich mit ÜBERRANNT verknüpft.

Wenn ich von Invasions-Romanen spreche, dann geht das in die Richtung Independence Day, V oder Tentakelkrieg, jedoch nicht in der üblichen Art, dass Aliens in ihren Raumschiffen anreisen und sich die Erde unter den Nagel reißen wollen, sondern jeweils eine ganz andere und hoffentlich neue Form der Invasion. Sprich: Die Menschheit bekommt es mit einer Bedrohung ganz anderer Art zu tun. Wer die Augen verdrehen will, darf das jetzt gerne tun, sollte dem Ganzen jedoch eine Chance geben. Auch wenn ich das Rad nicht neu erfinden kann, mache ich mir schon Gedanken, um einen neuen Antrieb 😉

Und als wäre dem noch nicht genug, gibt es tatsächlich noch ein drittes, invasives SF-Projekt mit dem Arbeitstitel PANDORAS ERNTE, das sich jedoch insgesamt über drei Bände erstrecken soll.

Dieses Mal geht die Bedrohung nicht direkt oder nicht nur von einer außerirdischen Spezies aus, sondern kommt zunächst von den Menschen selbst. PANDORAS ERNTE beschreibt ein Endzeitszenario, gemixt mit einer Zombieapokalypse und einer Alien-Invasion. Resident Evil meets Vampire Earth meets Tentakelwar.

Jüngstes Hirngespinst ist eine Space Opera im Stil von Kevin J. Andersons DIE SAGA DER SIEBEN SONNEN. Ausgelegt auf 7 Romane in mit einem epischen Erzählspielraum. Den Projekttitel halte ich noch unter Verschluss.

Soweit von meinem Schreibtisch.

 

Alexa, go home. Go ogle Home!

Ja, Hut ab, Herr Bezos. Du warst der erste, der einen smarten Lautsprecher in die Wohnzimmer gestellt hat.

Wobei „smart“ sich sehr in Grenzen hält. Ich weiß nicht, wie es auf der anderen Seite des Teichs aussieht, aber hier in Deutschland versteht Amazon Echo meist nur Bahnhof, weiß keine Antworten und ist so überhaupt nicht lernfähig.

Alexa, wer bin ich?

„Diese Gerät hat nur einen Besitzer. Martin.“

Nein, das war kein Tippfehler. Sie sagt wirklich „Diese“ und nicht „Dieses“. Und das schon seit Erscheinen. Beibringen kann man ihr auch nichts.

Selbst Siri und der Google Assistant sind in der Lage, sich zu merken, wie mein Sohn heißt, wer meine Mutter ist und sie sagen nicht „Diese Gerät“, sondern „Du heißt Martin“, das ist auch viel persönlicher, wenn ich mir auch wünschte, man könnte dem G.A. einen Namen geben.

Alexa, wer ist der Rote Baron?

Tut mir Leid, das weiß ich leider nicht.

Und das weiß sie seit über einem halben Jahr schon nicht, obwohl ich die Frage alle 14 Tage wiederhole. Lernen geht anders. KI geht anders.

Okay, Google. Wer ist der Rote Baron?

Wikipedia sagt, Freiherr Manfred von Richthofen …

Die einzigen drei sinnvollen Aktivitäten, die ich mit Alexa anstelle sind:

Alexa, guten Morgen.

Darauf erwidert sie „Guten Morgen“ (ohne meinen Namen zu nennen) und erzählt irgendetwas Besonderes zum Tag. Ob ein Promi Geburtstag ist oder man heute Weltkatzentag feiert.

Alexa, wie ist das Wetter?

Den Wetterbericht gibt sie noch gescheit wieder, allerdings verwendet sie nicht meinen Standort (obwohl das vorher geklappt hat), sondern den meines Providers. Statt die Stadt zu nennen, labert sie was von „In Westfalenhallen sind es aktuell 15 Grad …“ Naja.

Alexa, Licht an / Licht aus

Ja, statt nach dem Tablet zu greifen, die Hue-App zu öffnen und die Hue-Lichter einzuschalten, klappt das hervorragend mit einem Sprachbefehl. Und wenn ich mal vergessen habe, abends das Licht im Wohnzimmer auszuschalten und schon im Schlafzimmer bin, kann ich der Ollen noch schnell zuflüstern „Alexa, Licht aus“ – denn an meinem Nachttisch steht ein kleiner Echo Dot, der dann das Kommando ebenfalls ausführt.

Zu mehr ist Alexa nicht zu gebrauchen.

Du sitzt am Schreibtisch und willst mal eben was ausgerechnet haben.

Zwei Zahlen addieren kann sie noch, danach wird es kniffelig und sie weiß es nicht.

Dem Google Assistant kannst du eine volle Breitseite Zahlen um die Ohren ballern und er addiert sie vorbildlich. Selbst Prozentrechnen beherrscht die Dame aus Mountain View. Da kann sich Seattle wirklich eine Scheibe von abschneiden. Oder zwei. Oder drei.

Der Sound der Home Base geht in Ordnung, zumindest auf Zimmerlautstärke. Etwas zu laut aufgedreht und Vibrationen sind zu hören. Alexa ist etwas voluminöser, nicht nur von ihrem Zylinderbau, auch vom Klang. Aber Google Home soll bei mir auch keine Stereoanlage ersetzen. Dafür hab ich ein SONOS-System zu Hause.

Einziger Nachteil bisher: Wenn ich „Okay, Google“ sage, springt nicht nur Home an, sondern auch mein Samsung Galaxy S8 (bei aktiviertem Bildschirm) und mein Google Pixel C Tablet. Hier hab ich die Hotword-Erkennung bei beiden deaktivieren müssen.

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Die schönsten Minifilmchen – danke Apple!

Der eine mag sie, die andere nicht. Manche brauchen sie, andere halten sie für Zeitverschwendung: Bildschirmschoner.

Die Sache mit den Bildschirmen ist wie alles im Leben: Je mehr Menschen man fragt, desto mehr und unterschiedlichere Antworten bekommt man.

Der Klassiker: Frag zehn „Hausfrauen“ nach Wäschetipps und du bekommst zehn unterschiedliche Antworten.

Frag zehn Ärzte und du bekommst zehn verschiedene Diagnosen. Von kerngesund über scheintot bis mausetot und gewest.

Frag zehn Autexperten und du bekommst unterschiedliche Aussagen zum Einfahren eines Motors bei einem Neuwagen. Brauchste nicht, musste tun.

Und so ist das auch bei Bildschirmen. Die einen Experten sagen, die brennen sich nicht ein, die anderen sagen, nur Plasmaschirme tun das, andere wiederum sagen, auch LCDs schaffen das.

Fakt ist, dass selbst Hersteller von Fernsehgeräten dazu raten, einen Fernseher nicht ständig in einem bestimmten Modus laufen zu lassen, z.B. bei einem 16:9 Schirm nicht pausenlos 4:3 Formate anzuschauen, da sich die schwarzen Balken zu beiden Seiten temporär oder dauerhaft einbrennen können. Ja, steht so in der Bedienungsanleitung meines Fernsehers.

Aber egal, kommen wir zu den Bildschirmschonern zurück.

Den überhaupt schönsten Bildschirmschoner bietet Apple an. Auf dem FireTV laufen pausenlos Minifilmchen mit herrlichen Landschaftsaufnahmen von Drohnen oder Flugzeugen. Skyline von London und New York bei Tag, Los Angeles bei Nacht, Dubai bei Tag und Nacht, die Sahara und und und … hat man den Bildschirmschoner aktiviert, darf man sich nach kurzer Inaktivität auf eines dieser beruhigenden Filmchen freuen. Und es werden mit der Zeit mehr und mehr. Apple speist ständig neue Clips ein.

Über einen kleinen Workaround lassen sich diese Filmchen auch als Bildschirmschoner auf einem Mac verwenden.

Gerade stöberte ich durch meine Youtube-Abos und stieß auf einen neuen Video-Upload von Valentin Möller, den er mit „Die schönsten Video Wallpaper für Android“ betitelte. Ich staunte nicht schlecht, als ich dann auf seinem Smartphone ein Livewallpaper sah, das mit verdammt bekannt vorkam.

Und tatsächlich: All diese Apple Landschaftsclips gibt es als Live-Wallpaper Sammlung für Android. Im Google Playstore zu finden unter Aerial Live Wallpaper.

Wer Interesse hat sollte vielleicht schnell handeln und die App zumindest installieren, denn ich kann mir vorstellen, dass auf  den Videos ein Copyright liegt und Phil Shiller die Schotten dicht macht, sobald er Wind von der Sache bekommt.

Hier das Video von Valentin:

Danke an Valentin, danke an Julian.

Abgelegt: Honor Band 3

Als kostenlose Dreingabe zum neuen Honor 9 spendierte Honor nicht nur 30 Euro Cashback, sondern auch einen Fitnesstracker namens Honor Band 3.

Angenehm zu tragen (keine Hautirritationen) 30 Tage Akkulaufzeit (hat bei mir maximal 8 – 9 Tage gehalten), Messung von Schritten, Workouts, Schlaftracking, Zeit und Datums-Anzeige.

Leider liefert das Honor Band 3 bisher keine aussagekräftigen Ergebnisse. Beim Schlafen unterschlägt es in der Regel eine Stunde und bei der Schrittzahl wird offenbar jede Hand- und Armbewegung gewertet, sodass man locker auf über 1000 Schritte mehr am Tag kommt, als man ständig gelaufen ist.

Daher habe ich heute beschlossen, das Honor Band 3, das ich am rechten Handgelenk trug, zu Hause zu lassen und die ausschließlich Aufzeichnungen der Samsung Gear S3 als Messkennzahl zu nutzen. Die von der Gear gemessenen Werte entsprechen weit eher der Realität.

Sorry, Honor, aber hier hättet ihr mit Firmware-Update nachbessern müssen. Vielleicht kommt’s ja noch?

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Buchtipp: „Ab morgen bin ich depri“

Der Autor A. David (Künstlername) ist ein sehr guter Bekannter und Kumpel von mir, der leider ein Schicksal erlitten hat, das heute in der schnelllebigen und stressigen Zeit jeden treffen kann: Das, was man im Volksmund gemeinhin als Burn-Out bezeichnet und tiefe Depressionen.

David hat seine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema in einem Buch zusammengefasst, das jetzt bei Amazon als Kindle Ebook veröffentlicht hat. Sicherlich findet sich gerade bei den „ersten Anzeichen“ von Burn-Out oder Depressionen der oder die eine oder andere selbst wieder.

Daher ist die Autobiografie auch gleichzeitig ein Ratgeber, mehr  auf die Warnsignale seines Körpers zu achten.

Ein kleiner Buchtipp von mir: Ab morgen bin ich depri von A. David

 

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Hannigan: VÖ-Termin steht!

Leicht über den Sommer hinaus hat sich der Veröffentlichungstermin von HANNIGAN verschoben, dem vierten und vorerst letzten Abenteuer um Eileen Hannigan und ihre Mitstreiter.

Das Ebook gibt es ab dem 30.09.2017 – Hardcover und Paperback folgen kurz darauf.

Worum geht’s?

„Es sind düstere Zeiten. Das Syndikat Gaia’s Dawn schlägt zu, und wie Schachfiguren fallen nicht nur die strategischen Basen des Geheimbunds der Generäle, sondern auch das Hauptquartier der Free Allied Forces.

Während Admiral Henderson mit den Überlebenden verzweifelt zu einem Gegenschlag rüstet, ist Eileen Hannigan mit ihrem Team unterwegs, um einer Spur der verschollenen Gwendolyn Stylez nachzugehen. Was als Such- und Rettungsmission beginnt, entpuppt sich jedoch bald als Kampf ums nackte Überleben. Denn Hannigan läuft in eine Falle und muss den Verlust weiterer Team-Mitglieder hinnehmen, ehe sie auf die wahren Pläne Gaia’s Dawn stößt.

Nur Hannigan und ihre kleine Gruppe können die totale Auslöschung der Menschheit verhindern!

Der vierte Teil um die fahnenflüchtige Exagentin Eileen Hannigan.

Packender. Schockierender. Hannigan!“

Hanniganfinal

Werbung ja, aber jetzt reicht es, Youtube!

Dass nichts auf dieser Welt wirklich umsonst ist, wissen wir ja bereits.

Dass nicht nur Youtube, sondern auch die Kanalbetreiber Geld verdienen wollen, ist auch legitim. In den letzten zwei Jahren haben wir (so zumindest meine subjektive Wahrnehmung) uns daran gewöhnt in 2 von 10 Videos einen Werbespot vorgesetzt zu bekommen, der sich nach wenigen Sekunden überspringen lässt.

Letztes Jahr musste man damit rechnen, einen nicht überspringbaren Werbespot vorgesetzt zu bekommen. Kann man machen. Schlimm wird es nur, wenn man sich zwanzig Videos am Tag anguckt und genau diesen Spot jedes zweite Video zu sehen bekommt.

Es ist ja nicht so, als würde ich die Werbung komplett ignorieren. Gut gemachte Spots haben mich schon zum Weiterschauen animiert, ohne, dass ich sie weggeklickt habe.

Aber wenn sie gar nicht mehr wegklickbar sind und einem am Tag zwanzig Mal um die Ohren fliegen und dann womöglich auch noch schlechte Spots sind, dann kann man sich auch gleich den Finger in den Hals stecken.

Für mich persönlich gefühlt erst dieses Jahr geschehen, auch wenn es schon längere Zeit usus sein muss: Werbung, die ein Video unterbricht. Wie im Fernsehen. Kann man machen. Geht noch in Ordnung wenn es a) wegklickbar ist oder b) zumindest variiert und nicht in jedem Video immer wieder die gleiche Werbung geschaltet wird.

Mehr von dem selben Rotz heißt nicht, dass ich es kaufe, sondern dass ich Brechreiz bekomme und dann vergeht mir komplett die Lust.

Am schlimmsten ist jedoch mehrfache Werbeunterbrechung in einem Video. Klar, ihr guckt eine Fernsehserie und bekommt in 42 Minuten drei Werbeblöcke à 5 Minuten reingedrückt. Nervt.

Aber ich schaue ein Youtube Vlog von Felix von der Laden, Gesamtspielzeit des Videos 13 Minuten und 59 Sekunden und bekomme folgendes Szenario.

Werbung zu Beginn des Videos. Nach fünf Sekunden wegklickbar.

Nach 1 Minute und 32 Sekunden Spielzeit, Werbeunterbrechnung.

Nach ca. 7 Minuten wieder Werbeunterbrechnung. Wegklickbar. Facebook-Werbung.

Nach 8 Minuten und 30 Sekunden wieder Werbeunterbrechung. Dieselbe Scheiß-Facebook-Werbung wie 1 1/2 Minuten davor, doch diesmal muss man sie göbelnder Weise in voller Länge ertragen, 30 Sekunden lang, nicht wegklickbar.

Nein, Youtube. Nein!

Wenn ich guten Content bekomme, bin ich bereit, dafür zu bezahlen. Und es gibt wirklich gute Vlogs und Tutorials sowie Reviews, die ich mir sehr gerne anschaue und für die ich wesentlich lieber zahle, als die GEZ für ein Programm, das ich nicht mal konsumiere.

Also, ich zahle. Verschont mich mit Werbung, ich will zahlen. Bringt YouTube RED. Sofort. Nach Deutschland. JETZT!

Unbegrenzt Musik und Youtube ohne Werbung, ja, das ist es mir wert. Alles andere nervt.

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