Archiv für den Monat Januar 2018

Kauf dir kein iPhone X!

Ja, kommt, Kinners, mal etwas provokanter und auf BILD-Niveau im Titel.

Schaut man sich das aktuelle Line-up von Apples Smartphones an, dann hat der geneigte Käufer aktuell die Qual der Wahl zwischen fünf verschiedenen Geräten plus Varianten.

Das iPhone SE

Das iPhone 6s und 6s Plus

Das iPhone 7 und 7 Plus

Das iPhone 8 und 8 Plus

Das iPhone X

Mehr Vielfalt denn je.

Lassen wir das SE mal außen vor. Während wir eine neue Generation mit erstmals drei Geräten haben, befinden sich im Verkauf und noch in der Produktion zwei weitere Geräte mit je einer Variante: Das 6S und das 7er, die dann jeweils zum vergünstigten Preis angeboten werden. Günstig nach Cupertino-Rechnung freilich. Der Preisverfall im Apple-Lager ist ja nicht so hoch, wie bei anderen Konkurrenzproduktion.

Apple hält die Vorjahresgeneration eigentlich immer noch als „günstigeres“ Kaufobjekt vor. Da werden jedoch nicht nur Lagerbestände abverkauft, sondern es wird fleißig weiterproduziert.

Beim iPhone X sieht es jetzt anders aus. Zum einen geistert die Meldung durchs Netz, dass die Produktion bereits heruntergefahren wird (auf die Hälfte). Die Mutmaßung, das Gerät verkaufe sich schlecht (bei dem Preis nicht unbedingt ein Wunder), steht auf der einen Seite.

Jedoch gibt es auch Analysten-Meinungen, die einen ganz anderen Hintergrund schildern. Hier geht man davon aus, dass die Produktion des iPhone X Mitte des Jahres sogar komplett eingestampft wird – nicht notwendigerweise wegen schlechter Verkäufe, sondern um Platz zu machen für die nächste Generation.

Ein iPhone X-Nachfolger im gleichen oder ähnlichen Design wie das aktuelle Modell könnte Apple im eigenen Hause Konkurrenz machen, wenn das Vorjahresmodell noch im Line-up bestehen bleibt und günstiger angeboten wird.

Aktuell hat das iPhone X mit seinem Display und Design ein Alleinstellungsmerkmal, das sich beim bisher geleakten Setup für 2018 aber gravierend ändert.

Den Analysten nach soll Apple dieses Jahr drei neue Geräte vorstellen, die sich designtechnisch am iPhone X orientieren. Ganz Display, ganz Kerbe sozusagen.

Nach Analyst Ming-Chi Kuo soll Apple dieses Jahr einen direkten Nachfolger des iPhone X mit  einem 5,8″ OLED-Display vorstellen. Einen größeren Bruder, quasi das Plus-Modell mit sage und schreibe 6,5″ und ein abgespecktes, günstigeres Modell im gleichen Design, jedoch mit LCD-Displaytechnologie und 6,1″ in der Bildschirmdiagonale.

Platz für das alte iPhone X bleibt da einfach nicht. Niemand würde die teureren OLED-Geräte kaufen und vermutlich wäre im Preisgefüge sogar die LCD-Variante teurer als die erste Generation des aktuellen 10er-Smartphones.

Damit ist das iPhone X jetzt schon ein Auslaufmodell.

Für welche der Mutmaßungen wollen wir Partei ergreifen? Zugeben, dass Apple sich hier verschätzt oder zu hoch gepokert hat und dann weit hinter den eigenen Erwartungen zurückhängt? Oder von Strategie sprechen und damit Apple verteidigen, sie hätten für alles einen Plan?

Zumindest bei den Zulieferern löste die Meldung des Zurückfahrens der Produktion wohl Panik und Empörung aus und von immensen Verlusten ist die Rede. Von einer Strategie kann hier also wohl eher nicht die Rede sein.

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen, denn die Vermutung, das iPhone X störe den Verkauf der kommenden Generation, klingt nicht ganz unplausibel.

Bleibt noch die Frage, wie Apple die neuen Geräte nennen wird. Betrachten sie das iPhone X als Jubiläums-Gerät und bleiben einmalig dabei, gehen dann auf das iPhone 9?

Das klänge nur logisch, wenn sie das X wie ein X und nicht wie eine 10 aussprechen würden. Rückschritt kann nicht Sinn der Sache sein.

Eine Kette unendlich fortzuführen wäre auch doof. Irgendwann ist Schluss mit dem Zählen. Niemand will von einem iPhone 11, 12 oder 13 sprechen wollen – nicht nur im Apple-Lager, das gilt auch für andere Produkte. Damit würde man sich nur lächerlich machen (wenn man nicht gerade Browser-Versionen bis ins Unendliche hochzählt).

Beim Betriebssystem wurde ein Punkt gesetzt. 10 und nicht weiter. Das hat auch Microsoft inzwischen erkannt, indem es Windows 10, statt 9 herausbrachte und erklärte, dass Windows 10 auch die letzte Zahlenversion sein würde.

Apple hat es bei vielen Geräten drangegeben, eine Nummerierung fortzuführen. Beim iPad beispielsweise. Während es zum Ur-iPad noch eine Version 2 gab, sind die nachfolgenden Versionen nur als iPad bezeichnet worden. Das iPad Air hatte noch einen 2er-Nachfahren, beim iPad Pro gibts keine Nummerierung. Ebenso beim iPod Touch. Bei Macs sowieso nicht. Nur das iPad Mini wartet noch mit einer Nummerierung auf.

Also, bleibt es vielleicht einfach beim iPhone? Beim The New iPhone? Beim iPhone X 2018. Beim iPhone X gefolgt von einem Codenamen, für die Apple im Bereich seines macOS ja auch bekannt ist?

Bis September ist noch ein Weilchen hin. Vorher werden wir etwas über das „neue iOS“ erfahren, jedoch auch hier gibt es schon Berichte, dass Apple wohl die „schlechten Wochen“ aus der Erinnerung seiner Jünger streichen will und sich primär auf Schadenbegrenzung, sprich Optimierung und Qualität, denn auf neue Features und ein Redesign stürzen wird. Bei alle den Pannen aus 2017 ist das auch bitter notwendig.

In diesem Sinne: Kauf kein iPhone X, denn du kaufst ein Auslaufmodell zum Preis eines brandneuen Produkts!

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Verkauf dein iPhone nicht so oft!

Offenbar übertreibt es Apple mit ihren Sicherheitsfeatures ein wenig. Ob das gut ist oder nicht, weiß ich nicht.

Ich ärgere mich grundsätzlich darüber, wenn ich ein Gerät mit Fingerabdruck entsperren kann und WILL und plötzlich auf dem Display eine Meldung erscheint:

Eingabe Ihrer PIN ist erforderlich, weil Sie Ihr Gerät 48 Stunden nicht benutzt haben.

oder

Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei einem Neustart zuerst Ihre PIN eingeben.

Ich mein, wofür hab ich denn meine Fingerabdruckmerkmale hinterlegt?

Aber diese Sicherung trifft nicht nur auf Apple zu, sondern ist auch bei Android vorhanden. Auch hier wollen meine Geräte ständig die PIN aus den oben genannten Gründen haben – und ich besitze kein Gerät, das ohne Fingerabdrucksicherung daher kommt.

Heute ist mir allerdings in puncto Sicherheit etwas untergekommen, das mir völlig neu war, eben weil ich bisher noch nicht damit in Berührung gekommen bin.

Ein Bekannter hat sich ein iPhone gebraucht bei Ebay gekauft und kam zu mir, weil seine Apple-ID (neu angelegt, da er zuvor kein iPhone- oder iTunes-Nutzer war) nicht angenommen wurde.

Zu viele Accounts auf diesem Gerät, heißt es da beim versuchten Login. Die Recherche sagt mir dann das Unfassbare: Auf einem iOS-Gerät sind maximal 3 Accounts möglich. Nicht parallel, sondern generell.

Das heißt im Klartext: Ein iPhone, iPod Touch oder iPad, das ich neu gekauft und mit einer Apple-ID verknüpft habe, kann theoretisch noch zwei Mal weitergegeben werden, ehe Schicht im Schacht ist.

Das neu erworbene iPhone an sein Kind weiterreichen und dafür eine zweite Apple-ID angeben, später dieses Gerät verkaufen – das ist noch machbar. Falls der Käufer das Gerät aber nochmals verkaufen möchte, hat der nächste Käufer ein Problem: Das Gleiche, vor dem mein Bekannter nun steht. 3 Anmelde-IDs sind verbraucht und da hilft es auch nicht, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und die Verknüpfung zum Gerät aufzuheben, denn der interne Zähler des Gerätes wird damit nicht zurückgesetzt.

Klar, Apple will hier Missbrauch vorbeugen. Aber selbst wenn das Gerät ganz legal erworben, verkauft und wieder verkauft wurde, am Ende ist irgendjemand der Verlierer. Und dem Verkäufer unterstelle ich nicht mal Absicht, der wusste vermutlich gar nichts davon.

Es gibt einen Workaround, das erworbene iOS-Gerät noch salonfähig zu machen, sprich mit einer Apple-ID zu versehen. Alle Anleitungen dazu laufen aber darauf hinaus, dass man einen Mac benötigt und auf diesem einen Gastaccount anlegt.

Wer aber nun keinen Mac besitzt und einfach nur als Smartphone ein iPhone nutzen möchte, geht hier offenbar leer aus. Ich konnte meinem Bekannten nur raten, sich einmal mit dem Apple-Support in Verbindung zu setzen, eventuell hat er die Möglichkeit im Apple Store das Gerät wieder fit zu machen.

Von meinem Schreibtisch: Arbeiten an DUST 5 „Schlachtfeld Erde“ beendet

Wer hätte dusT damals gedacht? Als Dirk Adomeit noch völlig sinnfrei seinen im Absinth-geschwängerten Verstand (nicht, dass er jemals Absinth getrunken hätte oder ich überhaupt davon weiß, aber es passt gerade) vom Leder zieht: „And all DUST on Earth did not feel shy …“

DUST als Lose-Blattsammlung in den 80ern.

DUST als Heftroman-Eigenkreation um die Jahrtausendwende.

DUST im Paperback und als Ebook-Sammelbände bei Atlantis und Story2go.

Lang wartete DUST-Fortsetzung im neuen Jahrzehnt.

DUST-Neuauflage mit neuem Lektorat, neuer Überarbeitung, neuen Titelbildern und erstmals mit der Fortsetzung als Print-Ausgabe bei Atlantis.

Und nun – die DUST-Fortsetzung mit Einleitung eines neuen Kapitels der Abenteuer um Simon Thomas McLaird, Sherilyn Stone, Ken Dra, Jee A Maru und Sean Harris.

DUST 5 – SCHLACHTFELD ERDE

Das Cover liegt noch nicht vor, wird aber im gleichen Stil wie die vorherigen vier Bände wieder von Dirk Berger gepinselt – da freue ich mich schon drauf.

Inhaltlich verrate ich euch noch nicht, worum es geht. Dazu und zu einem möglichen Erscheinungstermin bei Atlantis in Bälde mehr.

Was geschah wirklich mit dem Wecker? Fall gelöst

Euch fehlt die Vorgeschichte? Ist nicht schlimm.

Heute um 6:15 Uhr MEZ klingelte die Weckfunktion meines Pixel 2 XL. Was fehlte, war das vertraute parallele Klingeln des Echo Dot auf meinem Schlafzimmerregal.

Ach ja, Alexa hab ich ja aus meinem Schlafzimmer verbannt, hinfort mit dir, du dulle Schl… okay, übertreiben wir es nicht.

Seit Samstag werkelt im Schlafraum der Google Assistant im Google Home Mini. Natürlich hab ich auch hier die Weckfunktion gestellt und die funktionierte am Sonntag hervorragend.

Der Sonntagswecker war wegen des Gierse-Cons eine einmalige Angelegenheit, innerhalb der Woche hätte ich aber gerne ein wiederkehrendes Ereignis.

In der Alexa-App war das kein Problem. Wecker für 6:15 Uhr stellen und die Wiederholung auf jeden Werktag setzen. Wobei „Werktag“ leider nicht so smart von einer vermeintlich künstlichen Intelligenz erkannt wird. Die kennt nur Mo – Fr, egal ob an einem der Tage vielleicht ein Feiertag ist. Oder man Urlaub hat. Will man da ein Wecksicknal (Sicknal finde ich in dem Zusammenhang eigentlich korrekt und halte es nicht für einen Rechtschreibfehler) vermeiden, muss man selbst dran denken und die Weckfunktion deaktivieren.

So richtig Smart wäre, wenn der Wecker erkennt, wann man aufstehen will oder muss.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Kommen wir zum Google Assistant, der oder die sich weiterhin vehement weigert, sich bei einem anderen Namen zu nennen, mir aber versprochen hat, meine Bitte an ihr Entwicklerteam weiterzuleiten.

Der Home Mini klingelte heute nicht.

Es dauerte ein Weilchen, bis ich die entsprechende Funktion „Alarm“ in den Einstellungen der Google Home App gefunden habe. Leider lässt sich nicht über die App ein Alarm setzen, nur kontrollieren, ob einer gesetzt wurde. Google verlässt sich hier auf die Spracheingabe.

Siehe und staune. Es stand dort Montags bis …. 6:15 Uhr Fr.

Leider hab ich keinen Screenshot davon. Für mich sah es zuerst korrekt aus. Montags bis stellte sich dann jedoch als Überschrift oder Name des Weckers heraus. Meine Ansage „Hey, Google. Stelle Wecker Montags bis Freitags für 6:15 Uhr“ war so interpretiert worden, dass der Wecker „Montags bis“ für jeweils freitags 6:15 Uhr gestellt werden sollte.

ARGH!

Ob die von bis Funktion überhaupt funktioniert, konnte ich noch nicht feststellen, also sagte ich der Dame mit der netten Stimme „Hey, Google. Stelle Wecker für dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags um 6:15 Uhr“.

Den Dienstag hatte sie nicht mitbekommen und ich weiß auch nicht, warum ich Schussel den Montag nicht nannte. In der App stand nun: mittwochs&donnerstags&freitags 6:15 Uhr.

Gut, bevor ich jetzt von vorne anfing, fügte ich verbal einfach einen zweiten Wecker für montags und dienstags hinzu, zur selben Zeit.

Jetzt bin ich auf morgen 6:15 Uhr gespannt.

 

GC – Gierse Con in Dortmund – was ziehe ich nur an?

Heute Vormittag ist wieder der allseits beliebte Gierse-Con in Dortmund für eine geschlossene Gesellschaft und ausgewählte Gäste.

Da ich keine Dame bin, stehe ich nicht vor der Wahl, welches meiner 57 Kleider ich morgen anziehe oder welches der 185 Paar Schuhe dazu passt. Nein, vielmehr fragt sich mein geekiger Nerdgeist, welches Smartphone ich denn mitnehme. Ist es nicht zu dick aufgetragen, passt es zum Anlass, falle ich damit auf, doch nicht zu sehr, um als Angeber oder Schnösel bloßgestellt zu werden?

Natürlich frage ich mich, welche Schuhe und welches Kleid, pardon, welches Smartphone ich beim letzten Mal an… dabei hatte, man will ja nicht jedes Mal das gleiche tra… zeigen.

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Mit Blick in meine Fotothek sehe ich, dass am 22.01.2017 vier Geräte zur Auswahl standen. Ein iPhone 7 Plus, ein Samsung Galaxy S7 Edge, ein Honor 6X und ein Google Pixel.

Exakt 364 Tage später existiert keines der Geräte mehr. Ich weiß jedoch noch, dass ich letztes Jahr das Honor 6X dabei hatte, denn damit habe ich dieses Foto geschossen:

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Ich denke, damit die Fotos schöner werden, nehme ich mal das Gerät mit, das aktuell die beste Smartphone-Kamera hat.

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Google Home Mini – Sound oft verkannt

ENDLICH! Nach 4 Monaten ist der Google Home Mini bei mir eingetroffen.

Nicht, dass ich ihn unbedingt haben wollte und für Geld gebraucht hätte, aber dieses Gerät war eine Extra-Dreingabe für Besteller des neuen Google Pixel 2 Smartphones.

Kostenlos versteht sich.

Eigentlich sollten die Gutscheincodes für Vorbesteller 4 – 6 Wochen nach Erhalt des Pixel 2 an die Besteller versendet werden. Das wäre bei mir Anfang Dezember gewesen. Doch keine Nachricht von Google weit und breit.

Also setzte ich mich mit dem Support in Verbindung. Und nach mehrfachen Mailwechsel der freundlichen Google-Mitarbeiterin Bibi bin ich Anfang dieser Woche endlich zu dem Code gekommen (der laut Datenbank bereits mehrfach von Google an mich versendet wurde, aber nie ankam). Der Home Mini kam gestern an, ich habe ihn gerade fix eingerichtet und einen ersten Soundcheck gemacht.

Beim Abspielen von Musik aus der Spotify-Playlist, fiel mir direkt auf, dass die Qualität des Lautsprechers gegenüber dem Amazon Echo Dot doch deutlich besser ist, als es die Testberichte vermuten lassen. Besser  sogar als der Echo Dot. Etwas mehr Bass, weniger Blechern. So mein Eindruck.

Für den Home Mini fliegt nun der zweite Amazon Echo, nämlich der Echo Dot im Schlafzimmer, heraus. Letztendlich macht er dort nichts anderes, als als Wecker zu fungieren und hin und wieder mit sanfter Einschlafmusik mich in den Schlummer zu wiegen.

Ein paar Impressionen…

An diesen Punkt komme ich auch immer wieder. Finde ich gut, dass Dirk hier selbstkritisch mit sich umgeht und es öffentlich macht 🙂

SF-Boom

… aus dem Lektorat zu „Canopus“. Ich habe es echt nicht leicht.

pioapiobpiocpiodpioepiofpiogpiohpioipioj

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