Archiv für den Monat September 2018

Amazon unattraktiv – Als Verkäufer verliert der Versandhändler zunehmend an Bedeutung (für mich)

Sie sprießen wie die Pilze aus dem Boden. Amazons Logistik-Lager. Das Geschäft boomt anscheinend.

Doch habt ihr euch mal angeschaut, welche Artikel und Produkte wie lange und ob überhaupt von Amazon selbst verkauft werden.

Mir scheint, es wird immer weniger und Amazon mutiert zunehmend zu einem reinen Verkaufsvermittler mit logistischem Service, denn wirklich ein Versandhändler zu sein.

Kaufen bei Amazon hieß für mich immer eine reibungslose Abwicklung bei Beanstandungen zu genießen. Ja, kann wirklich mal sein, dass man sich etwas gekauft hat und es entspricht absolut nicht den Erwartungen. Oder etwas ist wirklich bei Anlieferung oder später defekt und fällt in die Gewährleistung oder Garantie.

Der Retourenversand bei Amazon klappt reibungslos.

Immer öfter drängten sich dann jedoch sogenannte Marketplace-Händler in den Vordergrund beim Aufruf eines Artikels. Dann kam das Nachrücken des PRIME-Vorteils. Verkauf durch XY, aber Versand durch Amazon.

Für eine schnelle Lieferung okay, aber Vorsicht beim Wert der Waren. Mal eben günstige HDMI-Kabel kaufen? Kein Problem. Duschgel, weil es tatsächlich günstiger ist als im DM oder bei Rossmann? Kein Problem. Aber einen Computer, einen Fernseher, eine HiFi-Anlage, Kamera, Smartphone, Festplatten … hochpreisiges Equipment bei Firma Müllermeyerschulze kaufen, die bei Amazon anbieten und von Amazon versenden lassen?

Extrem ungerne. Weiß ich, ob eine Beanstandung so reibungslos abgewickelt wird, dass ich keine Bauchschmerzen beim Kauf haben muss?

Sicherlich stehen auch einige namhafte Anbieter im Marketplace, aber es gibt auch viele und wesentlich mehr, die ich gar nicht kenne.

Wenn ich nach einem Produkt Ausschau gehalten habe, das vielleicht schon etwas älter ist und dann nur über Drittanbieter angeboten wurde – ja, sehe ich ein. Dann ist der Zug eben abgefahren und ich verstehe, dass Amazon seine Lager auch mal leer machen und Platz für Neuware schaffen will.

Aber Geräte, die frisch auf dem Markt sind, die sich dann nur noch Wochen halten, das macht mich dann schon sehr, sehr stutzig.

Das OnePlus 6 ist so ein Beispiel. Vollmundig wurde es verkündet, OnePlus hat Amazon als Partner gewinnen können. Und tatsächlich habe ich mein OnePlus 6 bei Amazon gekauft, eben weil es schneller geliefert wurde als bei OnePlus direkt und eben weil ich den Rückgabe-Service von Amazon schätze für den Fall der Fälle.

Das OnePlus 6 ist am 22.05. dieses Jahr erschienen. Aktuell erhält man bei Amazon (als Direktverkäufer) nur die schwarze und weiße Version mit 128 GB Speicher. Am 11.07. wurde jedoch die rote Edition ins Programm aufgenommen und seit diesem Tag hadere ich immer wieder mit einem Verkauf meine schwarzen Gerätes und Tausch gegen das rote. Aber die rote Version wird von Amazon nicht mehr verkauft, sondern nur noch über Drittanbieter zu überteuerten Preisen.

Nun, vielleicht liegt es in diesem Fall auch an OnePlus, denn auf der Webseite des chinesischen Smartphone-Herstellers steht die rote Version auch nicht mehr zum Kauf.

Da OnePlus als recht kleines Unternehmen kein Backlock seiner Produkte unterhält und immer nur die neuste Variante verkaufsbereit hält, ist das nicht ganz so verwunderlich. Wir haben fast Oktober und sicherlich wird in den nächsten zwei Monaten das OnePlus 6T vorgestellt. Also sieht man zu, die produzierten Geräte noch an die Frau und den Mann zu bringen und lässt keine neuen mehr herstellen.

Diesen Artikel hätte ich mir in diesem Fall sparen können, wäre ich dann nicht spaßeshalber mal zu Samsung gewechselt, eildieweil ich gerade noch eine Samsung-Diskussion mit einem Bekannten hatte. Nur kurz die Preise vom S9 und Note 9 checken – was sehe ich da?

Das Samsung Galaxy Note 9, egal in welcher Farbe, erschienen am 24.08.2018 (!) wird gar nicht mehr von Amazon direkt angeboten. Nur Marketplace-Händler.

Das ist schon eine Sache, die mich erschüttert. Ich habe zwar schon oft über Amazon gemeckert und bin immer noch sehr enttäuscht und sauer über die Geschichte mit dem nicht möglichen Bankeinzug, doch ich habe Amazon nicht den Rücken gekehrt. Zumindest nicht ganz.

Seit der Kauf des Surface Book 2 im Februar bei Amazon scheiterte, weil der Kaufbetrag nicht per Bankeinzug eingezogen werden wollte/konnte, habe ich meine Technikkäufe bei Amazon doch sichtlich herunter gefahren. Es ist noch ein Monitor, ein Turmventilator, ein Kopfhörer und eben das OnePlus 6 in den letzten 6 Monaten dazu gekommen. Überschaubar.

Ein anderer Monitor, eine Soundbar, ein Staubsauger, zwei Smartwatches, ein Laptop und noch ein Smartphone sowie eine VR-Einrichtung gingen dann allerdings über ganz andere Ladentheken.

Ich weiß nicht, wie es euch ergeht, aber wenn ich http://www.amazon.de aufrufe, dann will ich verdammt auch nochmal bei Amazon kaufen und nicht von Meyermüllerschulze. Das kann ich auch bei Ebay haben.

Bestelle ich etwas bei Otto Versand, erwarte ich auch nicht, von Bader Moden beliefert zu werden, die Otto als Portal mit nutzen. Und wenn ich in den REWE gehe, dann will ich verdammt noch mal nicht eine Regalreihe von LIDL-Produkten dort sehen.

Wenn ich in die Zukunft blicke sehe ich Konversationen entgegen die anfangen könnten mit „Weißt du noch, als Amazon noch selbst verkauft hat“ – „Ah, das ist ja schon ewig her, heute sind die ja nur noch Versandstation für andere.“

Vielleicht ist das ja das Endziel von Herrn Bezos? Man steckt nicht drin.

 

Advertisements

Von meinem Schreibtisch: Das wird dann mal komplett gestrichen #Überrannt

Nein, keine Sorge, nicht der ganze geplante Roman ist gestrichen, sondern nur ein Kapiteleinschub bei dem ich mich momentan völlig verzettele, wenn ich den weiter verfolge.

Für ÜBERRANNT benötige ich eine AR-Technologie, die heute so noch nicht existiert und ziemlich fantastisch aus heutiger Sicht ist. Um das Ganze zu plausibilisieren schob ich diese Technologie der Assimilierung durch Alien-Technologie zu, die sich angeblich schon lange im Besitz der Amerikaner befand.

Leider wird es an der Stelle zu hanebüchen. Wirft zu viele Fragen auf. Klingt unglaubwürdig.

Ich werde die Passagen wieder streichen und so tun, als ob diese Technologie eine Selbstverständlichkeit wäre. Das passt eher, zumal im Roman keine Jahreszahl genannt wird und das schwedische Militär bereits über futuristische Gadgets wie den Lokipuls-Karabiner und die Tyr-Rüstung verfügen.

Apple Event: No more thing

Da verlässt Tim Cook die Bühne und kündigt kein One More Thing an. Sicherlich werden einige Propheten enttäuscht sein, denn Apple hat heute tatsächlich nur zwei Produktlinien vorgestellt:

 

  1. Apple Watch Series 4
  2. iPhone Update

 

Das war es. Alle Gerüchte über randlose iPads mit FaceID, ein Update für iMacs und den MacMini und einen MacBook Air -Ersatz oder sogar die AirPods 2 oder die kabellose Ladestation – man weiß es nicht oder wird es im Oktober wissen, wenn Apple sicherlich ein weiteres Event nachlegt.

Was die beiden Gerätekategorien anbelangt, haben sich alle Leaks und vor allen die der jüngsten Zeit, bestätigt.

Die AppleWatch mit 40 und 44 mm ist gewachsen, das Display größer und es reicht nahezu bis zum Rand, was ihr über 30% mehr Darstellungskapazität gibt, als die bisherigen Uhren von Apple. Durch neue Chipsätze und Sensoren ist es jetzt nicht nur möglich einen Sturz des Trägers zu erkennen und ein SOS vorzubereiten und im Notfall auch automatisch zu senden, nein, die AppleWatch ist jetzt auch das erste für einen Konsumenten erhältliche Produkt, das die Erstellung eines EKG ermöglicht.

Wow!

Die Sache mit dem EKG ist zwar von der amerikanischen FDA durchgewunken worden, wird aber vermutlich für den europäischen Raum noch von den entsprechenden Behörden genehmigt werden müssen.

IMG_20180912_192842

Aber ein Feature das auch vorhergesagt wurde. Dazu kommt noch ein Herzrhythmus-Tracking und die Möglichkeit einen zu niedrigen Puls zu erfassen und den Träger zu alarmieren.

Preislich bleibt die Series 4 unverändert und fängt mit 399 Dollar an. Wer sparen will und Größe sowie die neuen Features nicht braucht, kann die Series 3 zum günstigen Preis von 279 Dollar erwerben. Hierzulande startet die Series 4 mit 429 Euro.

Das iPhone. Auch hier treffen die Vorhersagen, was das Line-up anbelangt zu. Schon seit Monaten ist bekannt, dass Apple 3 neue Geräte vorstellen wird. Dass alles besser wird als vorher, war auch klar.

Wir haben also nun den direkten Nachfolger vom iPhone X (10) und damit ein Modellpflege-Setup. Deswegen gibt es keine neue Nummer, sondern das Kürzel s.

Sieht nur doof aus, wenn es geschrieben wird. Das iPhone Xs – wie in extra small. Aber gut, Apple beharrt ja auf der Aussprache ZEHN, auch wenn ich kaum ein Technik-Youtuber daran hält und es X ausspricht.

Es gibt auch eine größere Version, die diesmal allerdings nicht als Plus-Modell daher kommt. Warum? Beim Plus gab es immer eine Unterscheidung zum normalen iPhone. Mehr Akku, mehr Display, höhere Auflösung, bessere Kamera.

Diesmal haben wir nur mehr Display und mehr Akku – deswegen hat Apple sich für die Bezeichnung MAX entschieden. Das große Modell ist also das iPhone Xs Max mit 6,5″ Display, aber in einem Gehäuse das so groß ist wie die vorherigen Plus-Modelle. Coole Sache.

Der neue A12 Bionic Chipsatz mit neuralem Interface sorgt für eine Überraschung. Statt 600 Milliarden Rechenoperationen aus dem A11 Chip (iPhone X) schafft er nun 5 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde.

Das scheint nahe dem Flux-Kompensator gebaut worden zu sein. Hoffentlich fliegt uns das nicht um die Ohren.

IMG_20180912_202024

Ansonsten bessere Kamera, bessere Akku-Laufzeit. Ein S-Modell eben.

Das dritte iPhone im Bunde ist das Low-Budget Phone und hört auf den Namen iPhone Xr. Wie ebenfalls vorhergesagt siedelt es sich in der Größe mit 6,1″ zwischen dem iPhone Xs (5,8″) und dem iPhone Xs Max (6,5″). Aber es gibt Abstriche, die den Preisunterschied rechtfertigen:

  • LCD Display statt OLED (Apple gibt dem LCD den Namen Liquid Retina Display)
  • Ein Kamera-System (das aber identisch mit der Weitwinkellinse des Xs-Modells ist, nur die zweite Telelinse fehlt)
  • Rahmen aus Alu statt Stahl
  • „nur“ IP67 Zertifizierung statt IP68 (iPhone Xs und Xs Max)

Aber:

  • Gleicher A12 Bionic Chip intus und nicht den A10 vom iPhone 7 wie vorhergesagt
  • Gleiche True Depth Camera für FaceID und Fotos wie das iPhone X
  • Bessere Batterielaufzeit als das iPhone 8 Plus
  • Günstiger (!) als das iPhone 8 Plus

IMG_20180912_203447

Und da sind wir auch direkt bei den Preisen. Als letzte Woche durchsickerte, dass die Preise eventuell günstiger sind, als letztes Jahr, wollte das niemand glauben. Letzten Endes sind die Preise aber stabil geblieben, nur dass man nun mit dem iPhone Xr günstiger an ein Top-iPhone kommt, als letztes Jahr.

Das iPhone Xs startet mit 999 Dollar (hierzulande mit 1.149 Euro, wie letztes Jahr).

Das Xs Max fängt bei 1.099 Dollar an (in Deutschland für 1.249 Euro)

Das iPhone Xr geht mit 749 Dollar los (das macht bei uns 849 Euro).

Die Speichergrößen beim r-Modell liegen wahlweise bei 64 GB, 128 GB und 256 GB.

Bei den s-Modellen gibt es einen Sprung nach vorn. 64 GB als kleinste Größe. Die mittlere Größe beträgt 256 GB (wie im letzten Jahr). Power-User und Speicherplatzfetischisten werden jetzt jedoch sogar mit 512 GB bedient.

Die bisherigen iPhones, beginnend mit dem 7er Modell, werden alle im Preis reduziert. Alle Preise und Specs gibt es bereits auf apple.de

IMG_20180912_204133

ossilinchen.com - Mein persönlicher Lifestyle- Blog

Familie, Dresden, Freizeit und allerhand mehr!

VB00KS

Vanessa ♀ Welches Buch lese ich als nächstes?... 🤔😶 📚 bookaholic 🍨 Leckermäulchen 🎀 Bloggerin 🖋 Hobby-Autorin

Tintenhain

Bücher, Rezensionen und mehr

GOLDENDOTS

TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

timokuemmel.wordpress.com/

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Depression und die Medien

Beispiele aus, in und um das Internet

Sophieleben

"Ich hätte einen kürzeren Brief geschrieben, aber dazu hatte ich keine Zeit."

%d Bloggern gefällt das: