Mit Gadgets ins Jahr 2019

Hallo,

ich bin’s wieder. Der Typ mit den vielen Bildschirmen und Displays.

Diesmal bin ich etwas später dran, will es mir aber dennoch nicht nehmen lassen, das Jahr mit der beliebten Rubrik „Mit Gadgets ins neue Jahr“ zu beschließen.

Obwohl ich Ende letzten Jahres vollmundig verkündete, jetzt ist erst einmal Schluss, hat es dann doch eine Menge Bewegung gegeben.

Ich verschone euch mit der Auflistung der Dinge, die ich vom letzten Jahr mit nach 2018 genommen und abgegeben habe und auch mit jenen, die ich zwischenzeitlich gekauft und wieder verkauft habe.

Kommen wir also zu denen Geräten, die mich täglich begleiten und die den Wechsel nach 2019 überstehen werden 🙂

Smartphones

Nach meinem Jahr iPhone-Pause stieß ich im Juni auf gravierende Probleme mit dem Entertainmentsystem meines Dienstwagens. Die Bluetooth-Verbindung funktionierte nicht mehr zuverlässig und Android-Auto hat mehr und mehr Mucken gemacht (eingehende Anrufe wurden plötzlich über das Smartphone wiedergegeben, statt über die Lautsprecher des Fahrzeugs).

Als ich dann das iPhone meines Sohnes via Apple Car Play mit dem Bordsystem verband, war ich hin und weg.

So kam es, dass ich im Juni ein iPhone 8 Plus kaufte (das iPhone X durfte ich nicht, wegen einer Wette, die ich sonst verloren hätte). Da die Samsung Galaxy Gear aber nicht mehr zuverlässig mit dem iPhone arbeitete, wie vorher mit dem Galaxy Note 8 war auch der Weg zur Apple Watch nur noch einen Katzensprung entfernt.

Die Vorstellung der neuen iPhones und iPad Pro ließ mich dann Android fast gänzlich den Rücken zukehren. Nur ein Androide ist mir noch geblieben (pssst … das ist aber ein Guter).

Ich nehme also mit ins Jahr 2019:

Das iPhone Xs Max – beruflich genutzt und mit der Apple Watch Series 4 verbunden für stumme Anrufe am Handgelenk. Meine Probleme mit iPhone-Fotos haben sich inzwischen gelegt. Ich bin von der Displaygröße begeistert. Auch wenn die Notch mich noch etwas stört, mir wäre hier wirklich wohler, man könne sie ausblenden, wie es bei Android-Geräten der Fall ist.

Das iPhone Xr – ist mein privater Daily Driver. Es gibt an dem Gerät absolut nichts auszusetzen und ganz ehrlich, das X oder Xs wäre mir vom Display her zu klein gewesen. Ich bin mit der Kompromissgröße zwischen Xs Max und Xs sehr zufrieden. Zum Display habe ich an anderer Stelle schon etwas geschrieben. Der Akku hält lang, die Kamera ist identisch mit der Single-Lens des Xs – insgesamt ein sehr schönes Gerät mit dem es Spaß macht zu arbeiten.

Das OnePlus 6 – der letzte Androide. Ein geiles Gerät. Sehr performant auch nach einem halben Jahr. Schöne Gestensteuerung, gutes Display, kleine Notch. Einziger Abstrich: Die Kamera, die aber in der Oberklasse mitspielt, wenn dort auch im unteren Bereich. Zumindest ist sie besser als die des iPhone 8 Plus. Sicherlich wäre das OnePlus 6T als Upgrade eine schöne Wahl wegen der besseren Kamera und der Tropfennotch, doch der Fingerabdrucksensor im Display lässt mich da noch zögern. Mal sehen, wie das OnePlus 7 wird.

Tablets

Im Bereich Tablet-PCs habe ich auch alles abgestoßen, was ich aus dem Android-Bereich noch bei mir hatte. Weg sind das Pixel C und das Huawei Mediapad.

Im Einsatz befindet sich das iPad Pro 11″ beruflich und das iPad (2018) als Couch-Tablet.

Punkt. Keine Kompromisse mehr. Alles muss rund laufen und funktionieren.

Notebooks

Nach vielem Ausprobieren habe ich hier einiges umgebaut.

Geblieben ist das Chromebook HP G13 als Schreibgerät für meine Manuskripte, die ich seit zwei Jahren in Google Docs verfasse und nicht mehr in MS Word.

Wieder hinzugesellt hat sich ein MacBook Pro 13″ Retina. Das dient mir beruflich als Hauptrechner und löst damit meinen 2012er iMac am Schreibtisch ab.

Für die Windows-Variante nutze ich ein Huawei Matebook X Pro, das mich wegen seines tollen Designs und dem schmalsten Rahmen in einem Laptop angesprochen hat.

Stationäre Rechner

Im Bereich Hauptrechner zu Hause wurde der iMac von 2014 von einem MacMini abgelöst. Das 3-Bildschirm-Setup mit 21,5″ und 1080p ist von einem 2-Bildschirm-Setup mit 27″ und 1440p abgelöst worden.

Nur zum Gaming nutze ich weiterhin meinen ASUS ROG PC

Sonstige Gadgets

Lesetechnisch bleibe ich hauptsächlich dem Kindle treu und nutze den Kindle OASIS 2 mit dem 7″ Display. Für Epubs, die ich noch habe, habe ich mir einen Tolino mit 7,9″ zugelegt.

Leider komme ich zu wenig zum Lesen und lasse mir viele Bücher beim Autofahren vorlesen.

Täglicher Begleiter ist die Apple Watch Series 4. Es gab eine Zeit, in der ich die Smartwatch-Funktionen nicht genutzt habe. Das änderte sich seinerzeit mit der Galaxy Gear S3. Inzwischen hab ich die Apple Watch mit all ihren Funktionen wieder lieb gewonnen. Neben Uhrzeit, Terminen, Benachrichtigungen nutze ich die Gesundheitsaspekte: Ich achte auf die Aktivitätenringe, nutze die Atem-Achtsamkeits-App, den Pulsmesser und lasse meinen Schlaf tracken.

Im Bereich Smartspeaker habe ich etwas umgestellt und umgeswitcht. Meine SONOS-Anlage ist verschwunden. Rasche Infos zwischendurch gibts von Alexa über den Echo (1. Generation), Musik im Arbeitszimmer über den Echo 2. Generation.

Der Echo Dot tut seine Funktion als Wecker und im Bad als Musiklautsprecher und um morgens das Wetter und die Nachricht vorzulesen, während man sich die Zähne putzt.

Die Musikbeschallung im Wohnzimmer übernimmt ein Apple Homepod, über den ich auch die Heizungsthermostate und einige Smartlampen steuere.

Ausblick

Für 2019 interessiert mich vornehmlich, was OnePlus rausbringen wird. Den Fingerabdrucksensor unters Display zu verbauen und die Notch auf ein Minimum zu reduzieren ist schon mal ein vernünftiger Ansatz gewesen – da geht noch mehr.

Im restlichen Androidenlager sehe ich eher Ladenhüter. Samsungs Notch-Weigerung ist löblich, aber schmalere Displayränder zum Preis eines Kameralochs im Display zu erzielen, wie es wahrscheinlich beim Galaxy S10 sein soll, ist nicht fortschrittlich.

Fortschritt wäre es, nicht nur die vorderen Sensoren (Näherung, Umgebungslicht), sondern auch die Kameralinse unters Display zu verbauen, sodass nichts davon sichtbar ist. Ob das technisch machbar ist, keine Ahnung, aber ich bin SF-Autor – träumen wird man ja noch dürfen.

So sehr ich mir falt- und biegsame Displays wünsche, der Einsatzzweck muss klar definiert und ersichtlich sein. Samsungs Prototyp vom Galaxy F ist da für mich eher eine Machbarkeitsstudie und für mich praktischen Mehrwert. Als Smartphone hat es ein zu kleines Display und ist zu dick, als Tablet ist es letztendlich auch zu klein.

Wenn ich an biegsame Displays denke, dann fallen mir die Designstudien von ASUS Waveface ein. Die sind allerdings schon 9 Jahre alt und leider noch immer nicht umgesetzt worden. ASUS hatte seinerzeit eine Reife von ca. 5 Jahren angekündigt. Bei Waveface handelt es sich um Konzepte wie beispielsweise einen Armreif, der komplett als Display konzipiert ist, ein aufklappbares Display, das dann als Notebook fungiert und ähnliches.

Das wären die Dinge, die mich in der Zukunft reizen. Smartphone-Tablet-Kombinationen wie sie in der neuen Serie WESTWORLD dargestellt werden.

Mal sehen, wo die Reise hingeht.

Euch wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest, bleibt gesund, kommt gut rüber und vorab alles Gute für 2019!

Euer

Martin Kay

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