Archiv der Kategorie: Allgemein

Der große Ball da am Horizont

Walter Slowotski sagte mal: „Ich hoffe, dass der große rote Ball da am Horizont die untergehende Sonne ist, alter Knabe.“

Ich kann heute Ähnliches von mir geben.

Ich hoffe, dass der grelle große Ball da am Horizont nur die aufgehende Sonne ist, alter Knabe!

20170614_063816

KaySpot: Marburg Con Vlog

Ganz vergessen, hier zu erwähnen, dass es auch ein Vlog zum Marburg Con gibt.

Hier ist es:

Google+ ist nicht tot

Facebook-Jünger haben vor drei Jahren schon behauptet, Google+ wäre tot. Doch wir wollen mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und schauen, wie tot es wirklich ist.

Hintergrund ist hier mein Fortgang von Facebook. Zu viel „Müll“ in der Timeline, statt Lesenswertes.

Ich degradiere hier Facebook gerne auf das Niveau eines sozialen Netzwerk-Kindergartens. Man kann Spaß haben, wenn man sich darauf einlässt, aber irgendwann ist auch mal gut, wenn man wieder zum „ernsthaften“ Spaß statt Albernheiten zurückkommen will.

Zweifelsohne darf sich Facebook als weltweit größtes soziales Netzwerk bezeichnen, wenn die Statistiken auch nicht immer 100% genau sind. So dürfte FB im Jahr 2016 zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Nutzer gehabt haben, Tendenz steigend. Bis auf mich natürlich, ich bin ja nicht mehr da.

Facebook schlägt damit den Ball weit ab. Wer überhaupt in unmittelbarer Nachbarschaft hinterher hechelt sind ebenfalls zwei nicht unbekannte Größen: Youtube mit ca 1 Milliarde Nutzern 2016 und What’s App mit gut 950 Millionen Nutzern.

Die drei Plattformen sind unterschiedlicher wie sie nicht sein könnten. Während Facebook trotz des „Nur Freunde können meine Posts sehen“-Charakters dennoch eher öffentliche und breitere Diskussionsformen darstellt, ist What’s App eher in Chatform einem kleineren, überschaubaren Kreis vorbehalten. Facebook werkelt auf allen Medien, während What’s App dem mobilen Endgerät mit SIM-Karte vorbehalten bleibt.

YouTube ist wieder ein anderes Kaliber. Content wird von EINER Person oder Gruppe produziert und das soziale Netzwerken besteht in vielen Fällen nur aus Kommentaren, ohne eine anregende Diskussion zu starten. Du bist toll, ich find dich gut, das war scheiße, du Hurensohn (nur um es mal gesagt zu haben) findet sich immer wieder unter Videos. Es gibt gute Kommentare bei sachlichen Videos, aber ich vermisse hier noch die interaktive Diskussion, die ich eher unter Kommentaren bei Blogeinträgen finde.

Am ehesten mit Facebook zu vergleichen ist daher Google+, das 2011 von Google gestartete soziale Netzwerk (neben Youtube natürlich).

Anfangs war Google+ ähnlich aufgebaut wie die Facebook-Timeline, heute hat es nichts mehr damit zu tun und wurde mehrfach erneuert und umstrukturiert. Hier hat sich auch die Spreu vom Weizen getrennt. Alle Katzenfoto- und -video-Liebhaber blieben bei Facebook, ebenso wie die Sprücheklopfer und jene, die in der Vergangenheit abhängen, während in meinen Augen eher die seriösen Contenlieferer sich Google+ als Medium widmeten.

Bei meinem Facebook-Ausstieg wurde und werde ich noch ausgelacht. Von Facebook-Nutzern. Google+ ist tot. Heißt es immer wieder.

Nein, ist es nicht, denn Google+ hat – und jetzt mal aufgemerkt – 2016 die vierstärkste Nutzercommunity nach Facebook, Youtube und What’s App gehabt.

Mit ca. 440 Millionen aktiven Nutzern weltweit liegt es zwar weit hinter Facebook, aber dennoch vor anderen Social Media Plattformen wie Instagram (430 Mio), Twitter (325 Mio), Tumblr (230 Mio), Pinterest (110 Mio) oder LinkedIN (100 Mio).

Natürlich mag aus deutscher Sicht G+ tot sein, denn die Deutschen gelangen hier nicht in die Top 5 der Nutzerstatistiken. Allen voran liegen die US-Amerikaner, danach die Inder, Brasilien, Großbritannien und Kanada. Bei Facebook schaffen es die Deutschen zumindest auf den fünften Platz. Vermutlich wegen der Katzen.

Wie gesagt, ich werde ausgelacht. Da mein Google+ Account bisher nur nebenher lief und meine Blogeinträge automatisiert gepostet wurden, hatte ich mich nicht mehr mit dem Netzwerk befasst.

Bis ich jetzt wieder von Neuem darauf stieß und mich offen gestanden auch erst zurechtfinden musste. In der mobilen Variante gleich Google+ noch etwas Facebook. Beiträge erscheinen in einer Timeline untereinander. In der Webvariante gibt es drei Spaltenblöcke und Beiträge erscheinen wie angepinnte Karteikarten. Dazu gibt es Communities, denen man beitreten kann und die sich bestimmten Themen widmen und man kann seine Posts in Sammlungen thematisch arrangieren.

Gerade die Communities sind interessant. Ich hatte schon vergessen, dass ich mich mal in einer Evernote und einer ChromeOS Community angemeldet habe und entdecke nun, welche wertvolle Resonanz man dort erfährt.

Google+ ist nicht tot. Es ist erwachsener, zielstrebiger, weniger Spielerei als Facebook und tot mag es nur für die sein, die es nicht verstehen und sich lieber Katzenvideos, „Teile das, wenn du noch weißt was ein Negerkussbrötchen ist“ und „Das ist schmutzig, das ist verwerflich, ich bin dabei“-Sprüche reinziehen, statt informative, wertvolle Beiträge zu lesen und sich aktiv an kreativen Diskussionen zu beteiligen.

My two cents, friends.

Edit

Noch zu erwähnen wäre:

  • Auf Facebook wurde ich trotz AdBlock am Seitenrand mit Werbung zugemüllt. Jede Googleanfrage oder Amazonsuche führte unweigerlich zu gesponsorten Beiträgen in meiner Timeline, die mit meiner Suche zusammenhängen. Kauf dies, kauf das. Auf Google+ gibt es meines Wissens keine Werbung und keine gesponsorten Beiträge.
  • Auf Facebook bekomme ich nicht das angezeigt, was ich will. Selbst wenn ich zu den neuesten Nachrichten wechsle, verschwinden die zugunsten von „Hauptmeldungen“ rasch wieder. Hinzu kommt: Öffnet man gerade Facebook und man sieht einen interessanten Eintrag, der aber schon outdated ist, aktualisiert sich plötzlich die Timeline, zeigt die neuesten „Hauptmeldungen“ an und man  darf sich auf die Suche begeben, den Beitrag wiederzufinden. Google+ geht hier ähnlich wie Twitter vor: Man lässt den aktuellen Screen stehen und blendet oben dezent ein, dass es 10+ neue Einträge in der Timeline gibt. Wenn man dann fertig mit lesen ist, kann man auf diesen Hinweis klicken und bekommt die aktuelleren Meldungen angezeigt.

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Warum ich mein Facebook-Konto doch nicht deaktiviert habe

Heute Morgen, Null Uhr, war es soweit. Ich habe mein Facebook-Konto deaktiviert.

Keine Wehmut, keine Reue. Alles gut. Kapitel abgeschlossen.

Als ich heute Nachmittag zum Einkaufen fuhr und auf meinem Smartphone Spotify aufrief, dann der Schreck: Spotify verlangt meine Facebook-Anmeldung, denn als ich damals Spotify-Kunde wurde, ging das nur über einen Facebook-Account in Deutschland. Erst später konnte man sich anderweitig registrieren.

Also habe ich meine FB-Daten bei Spotify eingegeben und sah dann gleich eine Mail von Facebook: Willkommen zurück!

Mit der Anmeldung bei Spotify, habe ich quasi mein FB-Konto reaktiviert.

Schöne Scheiße. Was tun?

Man kann sein Spotify-Konto von Facebook trennen, muss dazu aber als Premium-Nutzer kündigen und sich neu als Premium-Nutzer anmelden.

ARGH!

Das ist mir zu kompliziert, denn ich habe Spotify zwar mit Facebook verknüpft, es wird aber über meinen Telekom-Tarif abgerechnet, da ich Free Music Streaming abonniert habe. Das zu kündigen ginge zwar, aber da mein Telekom-Tarif nicht das brandneue Stream On unterstützt, könnte ich Spotify nicht mehr im Stream nutzen und müsste alle Playlisten auf Offline umstellen. Das wiederum würde nur unnötig die Speicherkarte des Smartphones belasten, mitunter ja ein Grund, warum ich die Music-Flat bei der Telekom gebucht habe.

Also bleibt der Facebook-Account jetzt doch aktiv. Ich habe aber weitgehend alles unterbunden, was man unterbinden kann. Niemand darf in meiner Timeline posten oder mich verlinken. Allerdings kann man mir Freundschaftsanfragen schicken oder mir über den Messenger Nachrichten senden – auf die ich nur nicht antworten werde, da ich mich nicht bei Facebook einlogge (außer über Spotify).

Wer das also hier liest: Ich bin über Facebook nicht erreichbar. Pow!

Frohe Weihnachten!

xmas2016

Ommmmm – Ein Hauch von Zen mit der Apple Watch

Mit WatchOS 3 hat Apple versprochen, noch mehr in Richtung Gesundheit für den Menschen zu tun.

Das Ergebnis ist eine Funktion, die den Uhrenträger ans Atmen erinnern soll. Das ist leider im Nachgang der KeyNote von vielen Bloggern verspottet worden. Ha, jetzt wollen die uns aus Cupertino noch zeigen oder daran erinnern zu atmen?

Das ist natürlich Käse. Vielmehr geht es darum, einmal am Tag bewusst innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und mit einer Atemübung tief durchzuatmen, um neue Kraft zu tanken.

Finde ich persönlich nicht verkehrt und wer es verspottet, muss die Funktion ja nicht nutzen.

Die Sache hat allerdings für mich einen Haken. Da ich in meiner Sturm- und Drangzeit Kampfsport betrieben habe und in dieser Zeit lernte, mit dem Zwerchfell zu atmen, atme ich in Ruhephasen wesentlich tiefer ein und aus, als der Rhythmus der Apple Watch es vorgibt.

Das Problem kenne ich bereits von medialen Inhalten zum Thema Autogenem Training oder Entspannungs-CDs. Die Stimme, die mir leise ins Ohr flüstert ein …. und auszutamen ist meistens viel zu schnell für mich.

Trotz der Stolpersteinchen ist mein Ruhepuls innerhalb einer Minute auf 65 gesunken. Kann man mit arbeiten.

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Hat Amazon das Galaxy Note 7 komplett abgeschrieben?

Manchmal fasst man sich bei Verkaufsstrategien an den Kopf.

Neulich befand ich mich im LIDL und fand das gesuchte Produkt leider nicht vor – ausverkauft. Zumindest im Regal.

Auf meine Nachfrage an der Kasse, wann der Laden wieder mit Ware beliefert wird, antwortete mir die Kassiererin, das wüsste sie nicht. Vielleicht wäre das Produkt ja noch im Lager vorhanden, nur man wäre noch nicht dazu gekommen, es neu im Regal einzusortieren, aber man könne mir leider nicht helfen.

Gut, wer nichts verkaufen will, der will eben nicht.

Gleiche Strategie scheint Amazon zu verfolgen. Bis kurz vor dem Buchsenknall war das Samsung Galaxy Note 7 für den üblichen UVP bei auf Lager verfügbar – auch nachdem bereits durchgesickert war, dass Samsung die Geräte zurückrufen wird.

Geräte wurden auch fleißig an Besteller ausgeliefert.

Dann irgendwann letzten Freitag setzte Amazon die ganzen Farbvarianten auf „Derzeit nicht lieferbar. Lieferdatum unbekannt.“

Was in diesem Fall ja auch völlig korrekt war.

Doch nun sind die Produktseiten des Galaxy Note 7 komplett verschwunden, als habe man das Gerät ganz aus dem Programm genommen und glaube auch nicht  daran, dass es je wieder reinkommt.

Statt einfach mal fleißig Vorbestellungen aufzunehmen und zu sichern und dadurch einen potenziellen Bedarf zu ermitteln, schmeißt man einfach alles über Bord?

Was’n das für eine Taktik, Herr Bezos?

Tintenhain

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JOSEFINE ENGEL

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