Archiv der Kategorie: Alltag

Alexa, go home. Go ogle Home!

Ja, Hut ab, Herr Bezos. Du warst der erste, der einen smarten Lautsprecher in die Wohnzimmer gestellt hat.

Wobei „smart“ sich sehr in Grenzen hält. Ich weiß nicht, wie es auf der anderen Seite des Teichs aussieht, aber hier in Deutschland versteht Amazon Echo meist nur Bahnhof, weiß keine Antworten und ist so überhaupt nicht lernfähig.

Alexa, wer bin ich?

„Diese Gerät hat nur einen Besitzer. Martin.“

Nein, das war kein Tippfehler. Sie sagt wirklich „Diese“ und nicht „Dieses“. Und das schon seit Erscheinen. Beibringen kann man ihr auch nichts.

Selbst Siri und der Google Assistant sind in der Lage, sich zu merken, wie mein Sohn heißt, wer meine Mutter ist und sie sagen nicht „Diese Gerät“, sondern „Du heißt Martin“, das ist auch viel persönlicher, wenn ich mir auch wünschte, man könnte dem G.A. einen Namen geben.

Alexa, wer ist der Rote Baron?

Tut mir Leid, das weiß ich leider nicht.

Und das weiß sie seit über einem halben Jahr schon nicht, obwohl ich die Frage alle 14 Tage wiederhole. Lernen geht anders. KI geht anders.

Okay, Google. Wer ist der Rote Baron?

Wikipedia sagt, Freiherr Manfred von Richthofen …

Die einzigen drei sinnvollen Aktivitäten, die ich mit Alexa anstelle sind:

Alexa, guten Morgen.

Darauf erwidert sie „Guten Morgen“ (ohne meinen Namen zu nennen) und erzählt irgendetwas Besonderes zum Tag. Ob ein Promi Geburtstag ist oder man heute Weltkatzentag feiert.

Alexa, wie ist das Wetter?

Den Wetterbericht gibt sie noch gescheit wieder, allerdings verwendet sie nicht meinen Standort (obwohl das vorher geklappt hat), sondern den meines Providers. Statt die Stadt zu nennen, labert sie was von „In Westfalenhallen sind es aktuell 15 Grad …“ Naja.

Alexa, Licht an / Licht aus

Ja, statt nach dem Tablet zu greifen, die Hue-App zu öffnen und die Hue-Lichter einzuschalten, klappt das hervorragend mit einem Sprachbefehl. Und wenn ich mal vergessen habe, abends das Licht im Wohnzimmer auszuschalten und schon im Schlafzimmer bin, kann ich der Ollen noch schnell zuflüstern „Alexa, Licht aus“ – denn an meinem Nachttisch steht ein kleiner Echo Dot, der dann das Kommando ebenfalls ausführt.

Zu mehr ist Alexa nicht zu gebrauchen.

Du sitzt am Schreibtisch und willst mal eben was ausgerechnet haben.

Zwei Zahlen addieren kann sie noch, danach wird es kniffelig und sie weiß es nicht.

Dem Google Assistant kannst du eine volle Breitseite Zahlen um die Ohren ballern und er addiert sie vorbildlich. Selbst Prozentrechnen beherrscht die Dame aus Mountain View. Da kann sich Seattle wirklich eine Scheibe von abschneiden. Oder zwei. Oder drei.

Der Sound der Home Base geht in Ordnung, zumindest auf Zimmerlautstärke. Etwas zu laut aufgedreht und Vibrationen sind zu hören. Alexa ist etwas voluminöser, nicht nur von ihrem Zylinderbau, auch vom Klang. Aber Google Home soll bei mir auch keine Stereoanlage ersetzen. Dafür hab ich ein SONOS-System zu Hause.

Einziger Nachteil bisher: Wenn ich „Okay, Google“ sage, springt nicht nur Home an, sondern auch mein Samsung Galaxy S8 (bei aktiviertem Bildschirm) und mein Google Pixel C Tablet. Hier hab ich die Hotword-Erkennung bei beiden deaktivieren müssen.

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Amazon Echo: Von „Intellenz“ fehlt jede Spur

In aller Regelmäßigkeit schickt mir Amazon E-Mails mit dem Betreff „Neues von Alexa“ mit neuen Vorschlägen zum Ausprobieren.

Meist lösche ich die Mails sofort und probiere nix  aus.

Heute machte ich jedoch einen Versuch.

O-Ton Amazon:

Heute geht‘s los mit der 2. Bundesliga. Erfahren Sie mehr dazu (…) sagen Sie einfach:
– „Alexa, spiel die Amazon Konferenz.“

Und jetzt der Brüller: Ich sage: „Alexa, spiel die Amazon Konferenz“.

Alexa antwortet: „Spotify wird fortgesetzt“ und spielt meine Spotify Playliste.

Ich kann nur die Augen verdrehen. Im August wird Google Home angeschafft und Amazon Echo wandert auf den Friedhof der gescheiterten künstlichen Intellenzen … ‚tschulligung, schwieriges Wort, ich meinte natürlich Intelligenzen.

 

2016-11-29 00.19.14

Wetter machen

Wetter kann nicht vorhergesagt werden. Punkt.

Mögen die Wetterdienste auch noch so von sich überzeugt sein und die dumme Bevölkerung ihnen an den Lippen kleben und glauben, dass das, was sie da erzählen Tatsachen und die Wirklichkeit widerspiegelt, nein, das sind geradewegs Schüsse ins Blaue. Nicht mehr, nicht weniger.

Beispiele:

Grundsätzlich ist es 2 Grad wärmer als in der Vorhersage. Alle Wetterdienste prognostizieren für heute einen heißen 31 Grad warmen Tag. Gewitter ist für Donnerstag angesagt.

So der Stand gestern Mittag. Heute sieht die Welt schon anders aus. Statt eines durchgängig sonnigen Tages bekommen wir zwar einen heißen Tag mit tatsächlich 31 Grad, doch von Sonne kann nur am Morgen die Rede sein. Danach zieht es sich rasch zu.

Weather.com schwingt um und sagt für 17 Uhr Gewitter voraus und einen Temperatursturz von fast 10 Grad.

Akkuweather bleibt zunächst harnäckig und verkündet Sonne den ganzen Tag, ist dann aber um 16:30 Uhr bereit einzulenken, um für 20 Uhr ein Gewitter mit Temperatursturz auf 22 Grad einzugestehen.

WeatherPro von der Meteosat Group, mit der auch Herr Kachelmann verbandelt ist, sagt jetzt ebenfalls für 20 Uhr Gewitter voraus, mit ebenfalls 22 Grad.

Als „Voraussage“, weil das Ereignis ja noch nicht stattgefunden hat, könnte man es tatsächlich ansehen, aber für diese Sorte Voraussage brauchen wir selbst nur den Himmel zu beobachten. Echte Voraussagen, sogar für nur einen einzigen Tag vorher, sind der reine Hohne und Mumpitz. Das Wetter kann nicht vorausgesagt werden. Wetter wird gemacht.

Zu guter Letzt: Der erste Donner war um 16:45 Uhr zu vernehmen. Offenbar bleibt Weather.com im Rennen.

Und der Gewittersturm beginnt um 16:52 Uhr!

burst

Ein Jahr Smartpad

… und noch kein bisschen müde.

Ich muss mir ständig Notizen machen, hangle mich von einer Besprechung zur nächsten und oft genug werden die Notizen benötigt, müssen archiviert und später schnell wieder gefunden und gegebenenfalls weiter verteilt werden.

Vor allen Dingen sollten sie an einem Ort sein. Lose Zettel sind doof. Verschwinden. Sind unorganisiert. Einen Notizblock nehmen, aber wie archiviere ich? Wie verteile ich?

Mit einer Tastatur schreiben? Oft blöd. Das Getippe nervt die anderen, man braucht mehr Platz auf dem Konferenztisch, man kann nichts skizzieren, falls erforderlich.

Eine Notieren mit Stift auf einem digitalen Medium? Ja, kann man machen, aber welche Stifteingabe ist so genau? Hier kam nur Samsungs Note-Reihe in Frage, da auch wieder nur die Tablet-Größe oder jetzt jüngst die Apple iPadPro Reihe mit dem Apple Pencil. Aber auch hier lässt sich nicht immer superklein schreiben, verwischt Manches, ist anschließend nicht leserlich, weil man zu rasch und unpräzise den Stift geführt hat. Und es ist vielleicht nicht immer gleich griffbereit. Oder der Akku leer.

Also zurück zum Notizbuch. Evernote mit Moleskine. Leuchtturm Whitelines. Schön mit Füllfederhalter geschrieben und dann abfotografiert, bzw. eingescannt und direkt in Evernote hochgeladen.

Problem: Auch wenn Evernotegott Herbert Trampert mit sagt, es klappt hervorragend, bin ich dafür zu doof.

  1. Oft genug wurde das Foto kein Scan, sondern eben nur ein Foto. Es fehlten Seitenränder, es wurde schief und das Lesebändchen, das beim Fotografieren mit Evernote die linke von der rechten Notibuchseite abgrenzen soll, prangt fett im Scan/Foto. Alles unschön. Die besten Scanergebnisse erhalte ich mit Scannable (ebenfalls von Evernote), doch scannable gibts nur für iOS und kombiniert auch nicht direkt ein Notizbuch. Die Leuchtturm Whitelines habe ich nie ausprobiert, weil ich mein Evernote Notizbuch von Moleskin noch gar nicht vollgeschrieben habe.
  2. Fehlende Disziplin. Sich selbst zu disziplinieren, die handschriftlichen Notizen wirklich zeitnah abzufotografieren und in Evernote zu organisieren.

 

Dann kam Netzwerkgott Maik Lumler, der mir sein Bamboo Spark von Wacom zeigte. Ein A5-großes Folio in drei verschiedenen Ausführungen. Aufklappen. Linke Seite Platz für ein Tablet oder Smartphone, rechte Seite ein herkömmlicher Notizblock. Darunter einer Magnetresonanzplatte, die Schreibbewegungen auf dem Notizblock über einen speziellen, magnetischen Stift aufzeichnet, der ohne Strom mit handelsüblichen Kugelschreiberminen funktioniert.

Vorteil: Der Akku des Bamboo hält lange. Der Stift schreibt so präzise wie ein Kugelschreiber. Man kann Schreiben und Skizzieren. Man hat ein Blatt Papier und gleichzeitig eine digitalisierte Version.

Über Bluetooth verbindet sich das Folio mit dem digitalen Endgerät und überträgt nach Knopfdruck eine vollgeschriebene Seite in die WACOM-Cloud. Ist kein digitales Endgerät in der Nähe, speichert der interne Speicher des Bamboo bis zu 100 Seiten, ehe er voll ist.

In der Wacom-App auf dem Smartphone oder Tablet werden die Notizen der Reihenfolge ihres Entstehungsdatums aufgeführt. Von dort kann man Notizen verbinden, teilen, verknüpfen und in andere Apps integrieren – ich fasse zusammenhängende Notizen als PDF zusammen und transferiere sie direkt zu Evernote.

Perfekt.

Einziger Wermutstropfen: Das A5-Format. Da kritzelt man schnell Zettel voll. Klar, ist handlich, aber ich hätte es schon gerne eine Nummer größer.

Offenbar bekam das Bamboo Spark soviel Anklang, dass Wacom sein Portfolio erweiterte. Aus dem Spark wurde das Folio in A5 und ein Pendant in A4 Größe. Des weiteren kamen noch zwei Klemmbrett-ähnliche Geräte hinzu, die Smartpads in den Größen A4 und A5.

Heute liegt das ursprüngliche Spark bei mir in der Ecke. Ich arbeite aktiv mit dem A4-Smartpad und dem A4 Folio. Das Smartpad liegt griffbereit an meinem Schreibtisch, das Folie nutze ich unterwegs und bewahre es in meinem Arbeitskoffer auf. Gekoppelt ist das Folio mit dem iPhone, das Smartpad mit dem iPad. Alle Notizen landen in meinem Wacom-Konto und werden von dort zu Evernote weitergeleitet.

Eine bessere und elegantere Lösung kann ich mir aktuell nicht vorstellen.

Aber warten wir mal ab, bis das reMarkable auf dem Markt ist, vielleicht ändert das meine Meinung.

KaySpot: Marburg Con Vlog

Ganz vergessen, hier zu erwähnen, dass es auch ein Vlog zum Marburg Con gibt.

Hier ist es:

Das war Marburg

Vieles hat sich verändert. Wenig habe ich wiedererkannt.

Der Marburg Con, den ich noch kenne war sehr überschaubar. Fünfzig bis sechszig Besucher vielleicht und mindestens die Hälfte von ihnen kannte ich persönlich oder zumindest aus dem Netz.

Vor einigen Jahren hat sich die Lokalität geändert. Der Marburg Con wurde in das Bürgerhaus von Weimar (Lahn) verlegt. Kommt es mir nur so vor, dass der Hauptraum dadurch geschrumpft ist? Zumindest die Besucherzahl hat sich erhöht und mindestens zu meinem letzten Besuch verdoppelt.

Dementsprechend war der Wiedererkennungswert auch sehr mager. Mit Oliver Naujoks, Dirk van den Boom, Norbert Seufert, Thomas Vaterrodt, Michaela Misof, Vanessa Kaiser, Simone Will, Uwe Sommerlad und Markus K. Korb hab ich geschnackt, andere bekannte Gesichter zogen dann lediglich in Form von Thomas Will, Thorsten Scheib, Thomas König, Dirk Bützer, Jörg Kaegelmann, Roger Murmann, Erik Schreiber und Tobias Bachmann vorbei.

Normalerweise besuche ich auf Cons selten Programmpunkte. Diesmal habe ich mir jedoch zusammen mit Oliver Naujoks die Lesung von Markus K. Korb aus seiner Kurzgeschichtensammlung „Spuk!“ und war sehr beeindruckt von der dynamischen Vortragsweise Markus‘. Das hat er definitiv drauf und es macht Spaß, ihm zuzuhören.

Das Chili con Carne, das ich noch als vorzüglich in Erinnerung hatte, war ebenso vorzüglich wie eh und je. Fantastisch.

Ansonsten ein sehr schöner Nachmittag und ich bin froh, dass ich mich nach langer Zeit mal wieder durchgerungen habe, einen Con zu besuchen.

Einige Impressionen wird es bei KaySpot in Form des Weekend Vlogs geben.

Eine Anekdote noch am Rande: Dirk van den Boom und ich wollten ein Live-Video posten. Da niemand von uns die Facebook-App auf dem Smartphone installiert hatte, entschieden wir uns spontan für Instagram und jagten einen Stream in den Äther hinaus.

Tatsächlich hatten wir einen einzige Zuschauer, den wir animierten, ein Like zu senden. Letztendlich haben wir den Stream mit den Worten, für einen Zuschauer reicht es nicht, abgebrochen und uns wieder verabschiedet, zumal Dirk als offizielle Thekenschlampe auch schon wieder Gäste hatte.

Später kam dann Thomas Vaterrodt zu uns und gestand, dass er der Zuschauer war und in der Eile nicht den Like-Button gefunden hatte.

 

Die nächsten Cons stehen schon auf dem Programm:

  • Im Juni haben wir in Dortmund den Eurocon, diesmal einen erweiterten Dortcon.
  • Im August feiert Dirk van den Boom in Saarbrücken seinen 50. Geburtstag nach, hier wird alles erwartet, was Rang und Namen hat. Kommet zahlreich!
  • Im September findet in Oberhausen erstmalig die Phantastika statt, ein professionelles Superevent, eher in Form einer Galaveranstaltung, denn einer Convention. Hier wird erstmalig in diesem Jahr auch der Deutsche Phantastik Preis verliehen werden, der bisher fester Bestandteil des Buchmesse Cons war.

 

Auf nach Marburg

Alljährlich veranstaltet der Marburger Verein für Phantastik e.V. die Fanveranstaltung Marburg Con in gemütlich familiärer Atmosphäre in … na klar, in der beschaulichen Universitätsstadt Marburg.

Ich war schon ewig lange nicht mehr auf Cons. An den Dortcon 2013 kann ich mich noch erinnern, davor dürfte der Buchmesse Con 2007 mein letzter gewesen sein.

Zumindest 2015 wollte ich mich aufraffen und nach Marburg fahren. Wegen fiebriger, grippeähnlicher Symptome musste ich die Fahrt jedoch bereits auf halber Strecke abbrechen und wieder umkehren.

Diesmal ziehe ich die Sache durch.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Oliver Naujoks, Dirk van den Boom, Norbert Seufert und natürlich dem Veranstalter Thomas Vaterrodt. Alle anderen Anwesenden werde ich vermutlich wegen fortgeschrittenen Alters und langer Abstinenz nicht mehr wiedererkennen. Denn der letzte Marburg Con, den ich besucht habe, dürfte 2005 oder 2006 gewesen sein.

Au backe!

Tintenhain

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