Archiv der Kategorie: Alltag

Todesdrohung vom Samsung

Nun etwas mit Augenzwinkern.

Vor ein paar Tagen war ich nahe dran, Samsung zu verklagen, da mir eine Meldung auf der Galaxy Gear S3 die Haare zu Berge stehen ließ und mir einen Schreck einjagte.

Genau wie die Apple Watch besitzt auch die Gear S3 (genau wie deren Vorgänger) umfangreiche Fitness- und Gesundheitsfeatures. Eines davon weist auf Inaktivität eines Uhrenträgers hin. Eine sanfte Vibration am Handgelenk und die Aufforderung zu einer Dehnungsübung sind dann die folge.

Dehnen bedeutete in dem Fall, die „Challenge“ zu akzeptieren und fünfmal die Arme nach vorn auszustrecken und wieder zur Brust heranzuziehen. Die Uhr zählt mit und sagt dir nach fünf Zügen, dass du wieder auf Kurs bist, quasi noch lebst ;-).

Nun hat Samsung vor ein paar Tagen ein großes OS-Update für die Gear S3 eingespielt, die einiges an der UI ändert und ergänzt.

Da ich mich nicht damit beschäftigt hatte, was nun alles neu ist, war ich beim nächsten Rappeln am Handgelenk wegen Inaktivität doch perplex und leicht geschockt.

Was lasen meine müden Augen dort?

 

TODESDROHUNG

 

Watt? Ey, geht’s euch noch gut, Samsung? Was wollt ihr von mir? Was hab ich euch getan?

Kurz bevor ich mir in einem Impuls die Uhr vom Handgelenk reißen konnte, blinzelte ich und sah mir die Wortkomposition noch einmal genauer an.

Und was stand wirklich dort?

Sehr selbst:

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Apple: Wann bekommt ihr iCloud-Sync in den Griff?

Gestern war es wieder so weit: Ein Problem, mit dem ich seit Jahren zu kämpfen habe.

Ich bestelle einen Film bei iTunes vor, direkt auf dem AppleTV. Warum bestellt man vor? Na, weil es manchmal günstig ist und man nicht weiß, wie sich der Preis noch entwickelt.

Bestes Beispiel: Dirty Office Party (orig. Christmas Office Party) war zum Start für 13,99 Euro zu haben, kletterte dann auf unglaubliche 16,99 hoch und hielt sich lange Zeit bei 15,99. Die Filmpreise schwanken bei iTunes extrem.

Blockbuster Neuheiten werden oft für 16,99 gehandelt. Wenn man dann einen günstigen Moment erwischt, heißt es zuschlagen.

xXx The Return of Xander Cage. 13,99 Euro. Am Wochenende vor dem Release gab es jedoch eine Aktion: Bestellen Sie jetzt für 9,99 Euro vor. Drei Tage später bei der Veröffentlichung kostet er wieder 13,99.

Ebenso verhielt es sich jetzt mit dem Film Baby Driver. 13,99 Euro hat Apple aufgerufen. Letztes Wochenende die Vorbestellankündigung für 9,99 Euro. Nun kostet er wieder 13,99.

Zurück zum eigentlichen Problem: Noch zur Zeit des  AppleTV der 3. Generation zeigte die Benutzeroberfläche von tvOS nicht an, dass man einen Film bereits gekauft hatte. Das konnte man nur am Rechner in iTunes under Vorbestellungen sehen. Insofern hat sich das bereits gebessert, aber der Punkt ist, dass oft genug beim Erscheinen bereits vorbestellte Artikel im AppleTV nicht als gekaufte Artikel hinterlegt sind. Man sucht sie in seiner Bibliothek vergeblich – und oft auch unter iTunes.

Das Einzige, was mir in diesem Fall bisher geholfen hat, war, dem Link aus der Benachrichtigungs-E-Mail „Ihr vorbestellter Artikel XY ist jetzt verfügbar und kann geladen werden …“zu folgen, mich dann zum iTunes Link leiten zu lassen. Dann wird der Film oder die Serienstaffel in die Bibliothek übernommen und erscheint auch als gekaufter Artikel auf dem AppleTV.

Das ist extrem doof und aufwändig.

Mit Gadgets ins Jahr 2018

Der allseits beliebte Artikel über meine Gadgets geht dieses Jahr schon früher an den Start, aber ich schwöre euch, es ist alles absehbar und da wird nichts mehr dazu kommen oder weggeben, also kann ich schon jetzt ein Resümee ziehen und eine Vorschau wagen.

Legen wir los.

Ausrangiert habe ich dieses Jahr:

  • Die LG Watch R (genau wie die Apple Watch hat mir Android Wear nichts produktives gebracht
  • Das Google Pixel
  • Das Lenovo Yoga Book
  • Das Microsoft Lumia 640
  • Das Samsung Galaxy S7 Edge
  • Die DJI OSMO
  • Das iPad Pro 9.7
  • Meinen iPod Touch
  • Den MacMini
  • Das MacBook Pro 13,3″ Retina
  • Das Honor 6X (Neuzugang im Januar 2017)
  • Ein ACER Chromebook 14 (Neuzugang im März 2017)
  • Das Samsung Galaxy S8 (Neuzugang im Mai 2017)
  • Einen Amazon Echo
  • Ein AppleTV der 4. Generation
  • Das iPad Mini 3
  • Das iPhone 7 Plus

 

Das Lumia 640 war mein letztes Windows 10 Smartphone und ist für einen guten Zweck abgegeben worden. Leider hat Microsoft den Support und die Entwicklung eingestellt. Schade. Das Pixel von Google war ein halbes Jahr im Einsatz und ist ein hervorragendes Telefon. Einziger Wermutstropfen: Es war mir mit 5″ zu klein.

Das Honor 6X ist ein klasse Mittelklasse-Smartphone und hat nach einem halben Jahr einen neuen, zufriedenen Besitzer gefunden. Das Samsung Galaxy S7 Edge war nach dem Galaxy S6 eigentlich ein brauchbares Smartphone, aber nie mein Zielgerät gewesen.

Im Gegensatz zum S6 war die Performance und Akkuleistung in Ordnung, allerdings gelangte das S7 Edge nur in meinen Besitz, da ich einen Vertrag für das Galaxy Note 7 abgeschlossen hatte, dessen Produktion dann eingestampft wurde. Als Ersatzgerät wurde mir das S7 Edge zur Verfügung gestellt – das dann nach 7 Monaten durch das Galaxy S8 abgelöst wurde.

Sicherlich ist das Galaxy S8 ein klasse Gerät, wenn auch die Performance schnell einbricht. Nach drei Monaten dauerte der Start der Kamera-App dreimal so lang, wie zu Beginn. Samsung hat hier ein echtes Problem. Das Phänomen hatte ich bereits beim S6 während es beim S7 Edge besser wurde, doch das S8 hat hier wieder die gleichen Probleme offenbart.

Nichtsdestotrotz war mein Wunschgerät von jeher schon immer ein neues Note. Nachdem Deutschland nicht mit dem Note 5 bedacht wurde, das Note 7 ausfiel, war das Note 8 bei mir ein Must Have. Somit ging das S8 aus meiner Hand und wurde durch ein Note 8 ersetzt.

Nicht durch ähnliche Geräte ersetzt wurden der MacMini (stand nur nutzlos in der Ecke) und das MacBook Pro (war für seine Anwendungszwecke einfach zu overpowered)

Das iPad Pro 9.7 ist für mich ein grandioses Gerät gewesen und wäre auch weiterhin noch bei mir, wenn Apple nicht den Sprung zu einer Nummer größer gewagt hätte. Somit ist es durch das iPad Pro 10.5 abgelöst worden, das ich mittlerweile in sehr vielen Dingen einsetze. Meine Bamboo Slates und Folios sind seit Juni nicht mehr in Gebrauch gewesen. Ich habe sehr viele Meetingnotizen zu schreiben, Skizzen anzulegen, mache mir Kalkulationsnotizen, mittlerweile zu 100% auf dem iPad. Meine geliebten Moleskine-Notizbücher habe ich beiseite gelegt und ebenso wenig benutzt.

Obwohl mein Hauptrechner weiterhin ein iMac ist, bevorzuge ich es, bei längerer Schreibarbeit nicht den Kopf in den Nacken zu legen, sondern schräg nach unten zu schauen, daher war nach dem MacBook Pro ein Ersatz gefragt. Da ich gerne mit Chrome OS arbeite, klärte ich mit dem Lektor meines Vertrauens ab, in welchem Format ich ihm meine Manuskripte schicken kann und bin von Microsoft Office direkt auf Google Docs umgestiegen.

Kurze Konvertierung der laufenden Arbeiten und schon bin ich ohne MS Office in der Lage auf jedem nur erdenklichen Gerät zu schreiben, egal ob am PC im Browser, in einer G-Docs App auf einem Tablet oder Smartphone oder einem Chromebook.

Zunächst kam das ACER Chromebook 14 ins Haus. Gegen mein altes HP 14 ein echter Hingucker und Renner mit hoher Auflösung, Alugehäuse und doppeltem Ram.

Leider ohne Tastaturbeleuchtung und längere Texte und mehrere geöffnete Tabs bremsten das Gerät auch aus. Dann geschah, was nie hätte geschehen dürfen: Ich habe mir ein sündhaft teures Chromebook zugelegt. Normalerweise sind die Biester ja günstig, aber Hewlett-Packard hat bei dem 13 G1 so richtig schön zugeschlagen.

Alugehäuse. Beleuchtete Tastatur. Intel CoreM Prozessor. 8 GB RAM und eine wahnsinnshohe Auflösung. Wermutstropfen: Spiegelndes Display (mit dem kann ich leben, hat mein iMac auch und hat das MacBook auch gehabt) und eine verringerte Akkulaufzeit wegen des performanten Prozessors.

So nahm das seinen Lauf. Die aktuellen Manuskripte schreibe ich entweder am Chromebook HP G13, am Google Pixel C oder am iPad Pro 10.5.

Wie bereits in einem vorherigen Eintrag geschrieben, habe ich Apple bei den Smartphones den Rücken gekehrt und setze nun wieder komplett auf Android-Geräte. Meine Freunde von der IT küssen mir dafür die Füße und lobpreisen mich. Egal.

Das Samsung Galaxy Note 8 ersetzt das iPhone 7 Plus. Gepaart mit der Gear S 3 und ihrem TizenOS habe ich auch eine Smartwatch die 1. nach Uhr aussieht 2. eine lange Akkulaufzeit hat, 3. meinen Schlaf aufzeichnet (ist mir wichtig) und 4. die ich im Gegensatz zur AppleWatch auch tatsächlich effektiv nutze.

Der zweite Daily Driver ist aktuell das Honor 9. Insgesamt ein schickes und tolles Gerät, nur für meinen Geschmack wieder zu klein. Aber Nummer größer wird auch schnell wieder teurer. Honor hat in dem Segment entweder nur schwächere Geräte wie das 6X im Sortiment oder aber wieder teurere wie das Honor 8 Pro. Schauen wir zur Mutter bliebe das Mate 10 Pro, was jedoch mit einem Einstiegspreis von 799 Euro hoch ansetzt oder eventuell das Mate 10 Lite, das jedoch eher in die Kategorie des Honor 6X passt.

Es fehlt Honor ein Flaggschiff im Bereich 5,5″ Display-Diagnonale. Vielleicht nächstes Jahr.

Da mir bereits letztes Jahr das Google Pixel sehr gefallen hat, ist das Pixel 2 nicht fern. Diesmal jedoch in der XL Variante. Sobald es im November eintrifft, wird es das Honor 9 ersetzen.

Im Bereich Lesegeräte ist noch alles beim alten geblieben. Im November wird sich der Kindle OASIS 2 hinzugesellen, wobei ich mich frage, ob ich dann nicht den alten Oasis wieder loswerden will. Als Ersatzgerät habe ich noch den Kindle Voyage, der völlig ausreicht und bisher im Wechsel mit dem Oasis zum Einsatz kommt.

Ein Tolino HD Vision ist auch am Start, doch der soll nur für die 22 Epub-Ebooks da sein, die ich noch ungelesen auf dem Gerät habe.

Hier also die Gadgets mit denen ich von 2017 nach 2018 wechsle:

Der mobile Einsatz:

  • Hauptarbeitsgerät ist das HP Chromebook 13 G1 mit Intel Core M5, WQHD 13″ Display, 8GB RAM, 32 GB Flash-Speicher
  • Das Lenovo Yoga 900 hatte ich bisher immer in einem großen Koffer mit im Gepäck und nutze es derzeit nur, wenn ich dienstlich einen Windows-Rechner benötige.

Man vergleiche das mit meiner Aussage aus dem letzten Jahr, wo das MacBook noch Hauptgerät war und das Chromebook schmollend in der Ecke lag.

 

Die Tablets:

Die Techblogs verdrehen bei Tablets gerne die Augen und sagen, die wären tot. Ich liebe Tablets nach wie vor und nutze sie immer dort, wo lieber auf ein größeres Display schaue, wenn ich viel Text lese oder Videos anschaue. Nachrichten und Youtube also lieber auf einem Tablet, als auf einem kleinen Smartphone-Display.

Neben dem reinen Konsumieren steht bei mir das produktive Arbeiten im Vordergrund. Daher haben meine Haupt-Tablets auch alle angeschlossene Tastaturen mit denen man nicht nur Mails schreibt, sondern auch Blogbeiträge verfasst und an Manuskripten arbeiten oder Tabellen aufbereitet. Die Zugabe der Stifteingabe für das Erstellen von Skizzen und Gesprächsnotizen machen zwei meiner Tablets zum perfekten Begleiter.

Am Start sind

  • Das iPad Pro 10.5″ mit 64 GB inkl. Smart-Keyboard-Cover und Apple Pencil
  • Das Google Pixel C 10,2″ Display mit Android 8.0 und 32 GB inkl. NFC-Keyboard
  • Das Samsung Galaxy Tab S3 9,7″ Display mit 32 GB und Android 7.0 inkl. Keyboard Cover und S-Pen
  • Das Huawei Mediapad M3 8,4″ Display mit 32 GB und Android 7.0

 

Die Smartphones:

Aktuell in Betrieb

  • Samsung Galaxy Note 8
  • Honor 9
  • Google Pixel 2 XL

 

Die Kameras:

Wie oben erwähnt habe ich auch hier etwas abgespeckt. Geblieben sind:

  • Panasonic HC-V777 Camcorder mit Rode Richtmikro
  • Canon Legria Mini X
  • Canon PowerShot G7 X Mark II

Neu hinzu gekommen ist allerdings eine Samsung Gear 360.

 

Sonstiges:

Manchmal ist es zuviel, daher wurde auch hier ausrangiert. Der Bluray-Player flog raus. Wenn ich Blurays oder DVDs schauen will, bleiben noch die XBox und die PS4. Ebenso flog Amazon FireTV raus. Bei der Wiedergabe waren qualitativ keine besseren Bilder zu sehen, als über die App des SmartTVs oder über die Apps von PS4 oder XBox One. Demnächst wird Amazon Prime Video ja ohnehin über AppleTV laufen.

Somit bleiben im Wohnzimmer vier Geräte statt sechs am Fernseher angeschlossen:

  • Der Horizon HD Recorder von Unitymedia
  • AppleTV 4K für iTunes, Netflix, Youtube und demnächst Amazon Video
  • Die PS4 Pro
  • Die XBox One X

 

Der Papst hat fertig. Ihr wisst also nun, was über den Jahreswechsel angesagt ist 🙂

 

 

 

 

 

Amazon Logistics: Beschwerde ist raus

Kürzlich berichtete ich davon, dass Amazon jetzt schon DHL-Lieferungen „blockiert“, indem sie sie einfach später zustellen lassen, als es die PRIME-Mitgliedschaft vorsieht. Ein Artikel, der am Samstag bestellt wurde, wäre per DHL erst am Mittwoch (gut, es ist Feiertag, sonst wahrscheinlich heute) zugestellt worden.

Das ändern der Lieferadresse auf einen Privathaushalt, ließ das Lieferdatum zu Montag umschwenken. Keine Frage, da liefert Amazon wieder mit seinem hauseigenen Freizeitlieferdienst, Amazon Logistics genannt.

Da ich weder mir (ich lasse eh nichts zu mir nach Hause liefern, weil ich bei Anlieferung meist nicht da bin und die Nachbarn keine Pakete annehmen) noch meiner Mutter aufgrund der bisherigen negativen Erfahrungen Amazon Logistics antun wollte, kam ich  spontan auf die Idee, den Amazon Locker zu nutzen. Zwar ist jener, den ich in Kamen sah, offiziell noch nicht gelistet (wäre der nächste für mich), sodass ich einen in der Dortmunder City wählte.

Was soll ich sagen? Nicht einmal dorthin schafft es AL zu liefern. Der Hobbykurier mit dem Buchbinder Leihwagen schippert das Paket seit gestern 12:06 Uhr von Bochum aus durch die Gegend und hatte offenbar keinen Bock bis nach Dortmund zu fahren. Mittwoch ist ja auch noch ein Tag, wird er sich gesagt haben.

Fazit: Läuft also auch nicht und ist keine Alternative.

Amazon, ihr müsst was tun!

Reklamation ist raus.

Das Ende der Packstation ist nah

Huch! War er nicht ein Riesenfan davon?

Ja, und ich bin es noch.

Die Packstation befindet sich in der Nähe meiner Wohnung. Ich bin erst in den Abendstunden zu Hause. Meine Nachbarn nehmen keine Pakete für mich an. In der Packstation, kann ich Bestellungen auf dem Nachhauseweg eben abholen, unabhängig von der Tageszeit. Selbst nachts. Ist einfach eine tolle Sache. Und gerade das Nebenan-Feeling ist nicht zu unterschätzen.

Ich bin Großeinkäufer bei Amazon und freue mich, dass ich die meisten Pakete dann auch in die Packstation liefern lassen kann – somit zwinge ich Amazon auch, per DHL zuzustellen und nicht den doofen Hermes zu nutzen.

Aber es gibt Produkte, die lassen sich nicht in die eine Packstation liefern. Sperrige zum Beispiel. Eine Spielkonsole war vom Versand an die Packstation ausgeschlossen, da der Umkarton einfach zu groß war. Oder Druckbehälter und Flüssigkeiten. Hygieneartikel wie Deos oder Rasierwasser könnte man zwar im DM kaufen, aber hey, wenn man eh alles bei Amazon bestellt, warum dann erst noch extra zu einem anderen Laden gurken, zumal es mit einigen Sparangeboten bei Amazon sogar besser läuft als bei DM und Rossmann?

Amazon nutzt nun immer öfter seinen eigenen Zustelldienst Amazon Logistics. Das hört sich furchtbar professionell an, ist jedoch nur eine laienhafte Lösung. Fahrer werden eingestellt oder arbeiten auf eigene Rechnung. Leihfahrzeuge von Buchbinder & Co. kommen zum Einsatz, und die Hobbyfahrer stellen in den späten Abendstunden zu.

Wenn sie denn zustellen. Da sind Leute der Sorte drunter „ist doch mir egal, wer unterschreibt und überhaupt“. Pakete werden „beim Nachbarn“ abgegeben, der sieben (!) Häuserblocks weiter wohnt (das nennt sich eigentlich nicht mehr Nachbarschaft), werden ohne Benachrichtigung abgegeben oder der Zusteller ist zu faul in einem Mietshaus das Paket bis an die Wohnungstür zu liefern und fordert alte Damen auf, bis zur Haustüre zu kommen.

Beschwerden sind raus. Ob sie was bringen, ist fraglich.

Was also tun?

Dass Amazon seit geraumer Zeit an eigenen Paketabholstationen arbeitet, ist bekannt. Ich war mir nur nicht bewusst, dass es in meiner Nähe schon welche gibt. Auf eine neue stieß ich heute in Kamen an einer Shell-Tankstelle, an der ich öfter vorbeifahre (und auch tanke). Der Amazon Locker ist allerdings noch nicht bei Amazons Webseite gelistet, offenbar noch brandneu und noch nicht in Betrieb.

Auf meine Nachforschungen hin stellte ich fest, dass es bereits diverse Locker auch in Dortmund gibt, die meisten an Shell-Tankstellen mit 24/7-Betrieb – so wie eine DHL-Packstation.

Und warum stirbt die Packstation jetzt? Weil Amazon sein Prime-Versprechen nicht mehr einhält, wenn man per DHL und an eine Packstation liefern lassen will. Sie nutzen lieber ihren eigenen, laienhaften Hobbyzustelldienst Amazon Logistics. Der liefert natürlich nicht an DHL Packstationen, sondern entweder zur Haustür oder zu einem Amazon Locker.

Vorhin habe ich eine PRIME-Bestellung aufgeben und wie gewohnt meine Packstation ausgewählt. Lieferung am Mittwoch, 04.10. – äh, bitte? Ist doch Prime. Heute bestellt, morgen geliefert. Da sollte mindestens ein Montag drin sein.

Ist es aber nicht. Wählte ich als Zustelladresse meine private aus, ändert sich der Liefertermin auf Montag, 02.10. – na klar, die liefern das dann mit Fritz Krause und Buchbinder-PKW aus, so gegen 19 Uhr, total genervt und arrogant, weil er ja noch ein Paket zustellen muss, obwohl er den ganzen Tag bereits beim Konditor hinter dem Verkaufstresen gestanden hat.

Gut, den Stress mit genervten Zustellern kann man sich sparen, indem man die Lieferung nicht zu sich liefern lässt, sondern zu einem Amazon Locker. Und auch das ist für Montag, 02.10. möglich.

Hier beschleicht mich das Gefühl, dass Amazon DHL mehr und mehr aus der Logstikkette herausdrängen wird. Eigener Zustelldienst, eigene „Pack“stationen in Form der Amazon Locker – das Ende ist nah.

Spaßeshalber habe ich jetzt die Lieferung zu einem A-Locker geroutet und bin gespannt, wann ich wie benachrichtigt werde und wie ich an eine PIN komme, um den Locker zu öffnen.

Stay tuned. I keep you posted.

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Alexa, go home. Go ogle Home!

Ja, Hut ab, Herr Bezos. Du warst der erste, der einen smarten Lautsprecher in die Wohnzimmer gestellt hat.

Wobei „smart“ sich sehr in Grenzen hält. Ich weiß nicht, wie es auf der anderen Seite des Teichs aussieht, aber hier in Deutschland versteht Amazon Echo meist nur Bahnhof, weiß keine Antworten und ist so überhaupt nicht lernfähig.

Alexa, wer bin ich?

„Diese Gerät hat nur einen Besitzer. Martin.“

Nein, das war kein Tippfehler. Sie sagt wirklich „Diese“ und nicht „Dieses“. Und das schon seit Erscheinen. Beibringen kann man ihr auch nichts.

Selbst Siri und der Google Assistant sind in der Lage, sich zu merken, wie mein Sohn heißt, wer meine Mutter ist und sie sagen nicht „Diese Gerät“, sondern „Du heißt Martin“, das ist auch viel persönlicher, wenn ich mir auch wünschte, man könnte dem G.A. einen Namen geben.

Alexa, wer ist der Rote Baron?

Tut mir Leid, das weiß ich leider nicht.

Und das weiß sie seit über einem halben Jahr schon nicht, obwohl ich die Frage alle 14 Tage wiederhole. Lernen geht anders. KI geht anders.

Okay, Google. Wer ist der Rote Baron?

Wikipedia sagt, Freiherr Manfred von Richthofen …

Die einzigen drei sinnvollen Aktivitäten, die ich mit Alexa anstelle sind:

Alexa, guten Morgen.

Darauf erwidert sie „Guten Morgen“ (ohne meinen Namen zu nennen) und erzählt irgendetwas Besonderes zum Tag. Ob ein Promi Geburtstag ist oder man heute Weltkatzentag feiert.

Alexa, wie ist das Wetter?

Den Wetterbericht gibt sie noch gescheit wieder, allerdings verwendet sie nicht meinen Standort (obwohl das vorher geklappt hat), sondern den meines Providers. Statt die Stadt zu nennen, labert sie was von „In Westfalenhallen sind es aktuell 15 Grad …“ Naja.

Alexa, Licht an / Licht aus

Ja, statt nach dem Tablet zu greifen, die Hue-App zu öffnen und die Hue-Lichter einzuschalten, klappt das hervorragend mit einem Sprachbefehl. Und wenn ich mal vergessen habe, abends das Licht im Wohnzimmer auszuschalten und schon im Schlafzimmer bin, kann ich der Ollen noch schnell zuflüstern „Alexa, Licht aus“ – denn an meinem Nachttisch steht ein kleiner Echo Dot, der dann das Kommando ebenfalls ausführt.

Zu mehr ist Alexa nicht zu gebrauchen.

Du sitzt am Schreibtisch und willst mal eben was ausgerechnet haben.

Zwei Zahlen addieren kann sie noch, danach wird es kniffelig und sie weiß es nicht.

Dem Google Assistant kannst du eine volle Breitseite Zahlen um die Ohren ballern und er addiert sie vorbildlich. Selbst Prozentrechnen beherrscht die Dame aus Mountain View. Da kann sich Seattle wirklich eine Scheibe von abschneiden. Oder zwei. Oder drei.

Der Sound der Home Base geht in Ordnung, zumindest auf Zimmerlautstärke. Etwas zu laut aufgedreht und Vibrationen sind zu hören. Alexa ist etwas voluminöser, nicht nur von ihrem Zylinderbau, auch vom Klang. Aber Google Home soll bei mir auch keine Stereoanlage ersetzen. Dafür hab ich ein SONOS-System zu Hause.

Einziger Nachteil bisher: Wenn ich „Okay, Google“ sage, springt nicht nur Home an, sondern auch mein Samsung Galaxy S8 (bei aktiviertem Bildschirm) und mein Google Pixel C Tablet. Hier hab ich die Hotword-Erkennung bei beiden deaktivieren müssen.

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Amazon Echo: Von „Intellenz“ fehlt jede Spur

In aller Regelmäßigkeit schickt mir Amazon E-Mails mit dem Betreff „Neues von Alexa“ mit neuen Vorschlägen zum Ausprobieren.

Meist lösche ich die Mails sofort und probiere nix  aus.

Heute machte ich jedoch einen Versuch.

O-Ton Amazon:

Heute geht‘s los mit der 2. Bundesliga. Erfahren Sie mehr dazu (…) sagen Sie einfach:
– „Alexa, spiel die Amazon Konferenz.“

Und jetzt der Brüller: Ich sage: „Alexa, spiel die Amazon Konferenz“.

Alexa antwortet: „Spotify wird fortgesetzt“ und spielt meine Spotify Playliste.

Ich kann nur die Augen verdrehen. Im August wird Google Home angeschafft und Amazon Echo wandert auf den Friedhof der gescheiterten künstlichen Intellenzen … ‚tschulligung, schwieriges Wort, ich meinte natürlich Intelligenzen.

 

2016-11-29 00.19.14

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