Archiv der Kategorie: Ärgernisse

Later this year …

Der letzte Schrei ist aktuell offenbar das Ankündigen toller innovativer Features, die aber erst später im Laufe des Jahres verfügbar sind … und anschließend guckt man in die Röhre.

Während Apple auf der WWDC vollmundig verkündete, die Amazon Video App für auf das AppleTV kommen, ist bisher weit und breit von selbiger nichts zu sehen. Vier Monate sind vergangen. Inzwischen ist iOS 11 raus, MacOS High Sierra, ein neuer AppleTV4K ist am Start, doch von Amazon keine Spur.

Auch bei der letzten Keynote wurde keine Silbe mehr über die Amazon Video App verloren. Hätte man doch tun können, immerhin wurde AppleTV ja auch in seiner jüngsten Fassung vorgestellt.

Pustekuchen.

Man hegt zwar noch die Vermutung, dass Amazon selbst Ende des Monats eine neue Fassung seines FireTV herausbringt, der nicht nur 4k unterstützt, sondern auch noch HDR, wie es das neue AppleTV tut, und dann die App für AppleTV folgen wird, aber nichts genaues weiß man.

Bereits im März diesen Jahres stellte Samsung seine Galaxy S8 und S8+ Geräte vor, ebenso wie den digitalen Assistenten (Bill) Bixby. Der war zum Release Ende April jedoch nur in Korea und USA verfügbar. Das Versprechen, Bixby auch in anderen Sprachen verfügbar zu machen, verschob man auf „im Laufe des Jahres“.

Zwar wurde dann im September Bixby für über 200 Länder ausgerollt, aber die Sprachen blieben bei Koreanisch und Englisch hängen. Mehr kann Bixby nicht und mehr wird wohl vorerst auch nicht kommen. Aus „later this year“ wird „ungewiss“ – und das, obwohl Samsung jetzt ebenso vollmundig bereits Bixby 2.0 ankündigt.

Na, vielleicht sollte man doch erst ein Projekt abschließen, ehe man das zweite in die Runde wirft.

Laut Samsung gibts bisher keinen Fahrplan, wann Deutschland mit einer heimischen Sprache in unseren Landen vorstellig wird. Da hilft auch die Ankündigung eines smarten Lautsprechers nicht, denn hier haben aktuell Amazon und Google die Nase vorn. Sehr wahrscheinlich wird Apples Homepod noch vor einem deutschen Bixby erscheinen – auch hier hat Apple einen Vorsprung: Siri gibt es bereits in deutscher Sprache. Schon lange.

Na, was fällt euch noch so ein, was groß angekündigt wurde und dann nicht gekommen ist?

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Amazon Logistics: Last Man Standing

So, Faxen dick.

Seit dem 02.10. bewegt sich die Sendung, die ich an einen Amazon Locker liefern lassen wollte nicht mehr. Das Zustelldatum ändert sich täglich. Im Tracking tut sich jedoch nichts. Seit 02.10. um 12:06 Uhr steht sie auf „Wird zugestellt“.

Ich habe gestern eine Ersatzbestellung aufgegeben, diesmal per DHL an meine Packstationsadresse. Sendung wurde heute Mittag zugestellt. Läuft.

Amazon angewiesen mir den Kaufbetrag zu erstatten und meine Lieferadressen für den Amazon Logistics Service zu sperren.

Um es mit Waldis Worten aus SPACEBALLS zu sagen: Ich halt’s nicht aus!

Amazon Logistics: Beschwerde ist raus

Kürzlich berichtete ich davon, dass Amazon jetzt schon DHL-Lieferungen „blockiert“, indem sie sie einfach später zustellen lassen, als es die PRIME-Mitgliedschaft vorsieht. Ein Artikel, der am Samstag bestellt wurde, wäre per DHL erst am Mittwoch (gut, es ist Feiertag, sonst wahrscheinlich heute) zugestellt worden.

Das ändern der Lieferadresse auf einen Privathaushalt, ließ das Lieferdatum zu Montag umschwenken. Keine Frage, da liefert Amazon wieder mit seinem hauseigenen Freizeitlieferdienst, Amazon Logistics genannt.

Da ich weder mir (ich lasse eh nichts zu mir nach Hause liefern, weil ich bei Anlieferung meist nicht da bin und die Nachbarn keine Pakete annehmen) noch meiner Mutter aufgrund der bisherigen negativen Erfahrungen Amazon Logistics antun wollte, kam ich  spontan auf die Idee, den Amazon Locker zu nutzen. Zwar ist jener, den ich in Kamen sah, offiziell noch nicht gelistet (wäre der nächste für mich), sodass ich einen in der Dortmunder City wählte.

Was soll ich sagen? Nicht einmal dorthin schafft es AL zu liefern. Der Hobbykurier mit dem Buchbinder Leihwagen schippert das Paket seit gestern 12:06 Uhr von Bochum aus durch die Gegend und hatte offenbar keinen Bock bis nach Dortmund zu fahren. Mittwoch ist ja auch noch ein Tag, wird er sich gesagt haben.

Fazit: Läuft also auch nicht und ist keine Alternative.

Amazon, ihr müsst was tun!

Reklamation ist raus.

Das Ende der Packstation ist nah

Huch! War er nicht ein Riesenfan davon?

Ja, und ich bin es noch.

Die Packstation befindet sich in der Nähe meiner Wohnung. Ich bin erst in den Abendstunden zu Hause. Meine Nachbarn nehmen keine Pakete für mich an. In der Packstation, kann ich Bestellungen auf dem Nachhauseweg eben abholen, unabhängig von der Tageszeit. Selbst nachts. Ist einfach eine tolle Sache. Und gerade das Nebenan-Feeling ist nicht zu unterschätzen.

Ich bin Großeinkäufer bei Amazon und freue mich, dass ich die meisten Pakete dann auch in die Packstation liefern lassen kann – somit zwinge ich Amazon auch, per DHL zuzustellen und nicht den doofen Hermes zu nutzen.

Aber es gibt Produkte, die lassen sich nicht in die eine Packstation liefern. Sperrige zum Beispiel. Eine Spielkonsole war vom Versand an die Packstation ausgeschlossen, da der Umkarton einfach zu groß war. Oder Druckbehälter und Flüssigkeiten. Hygieneartikel wie Deos oder Rasierwasser könnte man zwar im DM kaufen, aber hey, wenn man eh alles bei Amazon bestellt, warum dann erst noch extra zu einem anderen Laden gurken, zumal es mit einigen Sparangeboten bei Amazon sogar besser läuft als bei DM und Rossmann?

Amazon nutzt nun immer öfter seinen eigenen Zustelldienst Amazon Logistics. Das hört sich furchtbar professionell an, ist jedoch nur eine laienhafte Lösung. Fahrer werden eingestellt oder arbeiten auf eigene Rechnung. Leihfahrzeuge von Buchbinder & Co. kommen zum Einsatz, und die Hobbyfahrer stellen in den späten Abendstunden zu.

Wenn sie denn zustellen. Da sind Leute der Sorte drunter „ist doch mir egal, wer unterschreibt und überhaupt“. Pakete werden „beim Nachbarn“ abgegeben, der sieben (!) Häuserblocks weiter wohnt (das nennt sich eigentlich nicht mehr Nachbarschaft), werden ohne Benachrichtigung abgegeben oder der Zusteller ist zu faul in einem Mietshaus das Paket bis an die Wohnungstür zu liefern und fordert alte Damen auf, bis zur Haustüre zu kommen.

Beschwerden sind raus. Ob sie was bringen, ist fraglich.

Was also tun?

Dass Amazon seit geraumer Zeit an eigenen Paketabholstationen arbeitet, ist bekannt. Ich war mir nur nicht bewusst, dass es in meiner Nähe schon welche gibt. Auf eine neue stieß ich heute in Kamen an einer Shell-Tankstelle, an der ich öfter vorbeifahre (und auch tanke). Der Amazon Locker ist allerdings noch nicht bei Amazons Webseite gelistet, offenbar noch brandneu und noch nicht in Betrieb.

Auf meine Nachforschungen hin stellte ich fest, dass es bereits diverse Locker auch in Dortmund gibt, die meisten an Shell-Tankstellen mit 24/7-Betrieb – so wie eine DHL-Packstation.

Und warum stirbt die Packstation jetzt? Weil Amazon sein Prime-Versprechen nicht mehr einhält, wenn man per DHL und an eine Packstation liefern lassen will. Sie nutzen lieber ihren eigenen, laienhaften Hobbyzustelldienst Amazon Logistics. Der liefert natürlich nicht an DHL Packstationen, sondern entweder zur Haustür oder zu einem Amazon Locker.

Vorhin habe ich eine PRIME-Bestellung aufgeben und wie gewohnt meine Packstation ausgewählt. Lieferung am Mittwoch, 04.10. – äh, bitte? Ist doch Prime. Heute bestellt, morgen geliefert. Da sollte mindestens ein Montag drin sein.

Ist es aber nicht. Wählte ich als Zustelladresse meine private aus, ändert sich der Liefertermin auf Montag, 02.10. – na klar, die liefern das dann mit Fritz Krause und Buchbinder-PKW aus, so gegen 19 Uhr, total genervt und arrogant, weil er ja noch ein Paket zustellen muss, obwohl er den ganzen Tag bereits beim Konditor hinter dem Verkaufstresen gestanden hat.

Gut, den Stress mit genervten Zustellern kann man sich sparen, indem man die Lieferung nicht zu sich liefern lässt, sondern zu einem Amazon Locker. Und auch das ist für Montag, 02.10. möglich.

Hier beschleicht mich das Gefühl, dass Amazon DHL mehr und mehr aus der Logstikkette herausdrängen wird. Eigener Zustelldienst, eigene „Pack“stationen in Form der Amazon Locker – das Ende ist nah.

Spaßeshalber habe ich jetzt die Lieferung zu einem A-Locker geroutet und bin gespannt, wann ich wie benachrichtigt werde und wie ich an eine PIN komme, um den Locker zu öffnen.

Stay tuned. I keep you posted.

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Werbung ja, aber jetzt reicht es, Youtube!

Dass nichts auf dieser Welt wirklich umsonst ist, wissen wir ja bereits.

Dass nicht nur Youtube, sondern auch die Kanalbetreiber Geld verdienen wollen, ist auch legitim. In den letzten zwei Jahren haben wir (so zumindest meine subjektive Wahrnehmung) uns daran gewöhnt in 2 von 10 Videos einen Werbespot vorgesetzt zu bekommen, der sich nach wenigen Sekunden überspringen lässt.

Letztes Jahr musste man damit rechnen, einen nicht überspringbaren Werbespot vorgesetzt zu bekommen. Kann man machen. Schlimm wird es nur, wenn man sich zwanzig Videos am Tag anguckt und genau diesen Spot jedes zweite Video zu sehen bekommt.

Es ist ja nicht so, als würde ich die Werbung komplett ignorieren. Gut gemachte Spots haben mich schon zum Weiterschauen animiert, ohne, dass ich sie weggeklickt habe.

Aber wenn sie gar nicht mehr wegklickbar sind und einem am Tag zwanzig Mal um die Ohren fliegen und dann womöglich auch noch schlechte Spots sind, dann kann man sich auch gleich den Finger in den Hals stecken.

Für mich persönlich gefühlt erst dieses Jahr geschehen, auch wenn es schon längere Zeit usus sein muss: Werbung, die ein Video unterbricht. Wie im Fernsehen. Kann man machen. Geht noch in Ordnung wenn es a) wegklickbar ist oder b) zumindest variiert und nicht in jedem Video immer wieder die gleiche Werbung geschaltet wird.

Mehr von dem selben Rotz heißt nicht, dass ich es kaufe, sondern dass ich Brechreiz bekomme und dann vergeht mir komplett die Lust.

Am schlimmsten ist jedoch mehrfache Werbeunterbrechung in einem Video. Klar, ihr guckt eine Fernsehserie und bekommt in 42 Minuten drei Werbeblöcke à 5 Minuten reingedrückt. Nervt.

Aber ich schaue ein Youtube Vlog von Felix von der Laden, Gesamtspielzeit des Videos 13 Minuten und 59 Sekunden und bekomme folgendes Szenario.

Werbung zu Beginn des Videos. Nach fünf Sekunden wegklickbar.

Nach 1 Minute und 32 Sekunden Spielzeit, Werbeunterbrechnung.

Nach ca. 7 Minuten wieder Werbeunterbrechnung. Wegklickbar. Facebook-Werbung.

Nach 8 Minuten und 30 Sekunden wieder Werbeunterbrechung. Dieselbe Scheiß-Facebook-Werbung wie 1 1/2 Minuten davor, doch diesmal muss man sie göbelnder Weise in voller Länge ertragen, 30 Sekunden lang, nicht wegklickbar.

Nein, Youtube. Nein!

Wenn ich guten Content bekomme, bin ich bereit, dafür zu bezahlen. Und es gibt wirklich gute Vlogs und Tutorials sowie Reviews, die ich mir sehr gerne anschaue und für die ich wesentlich lieber zahle, als die GEZ für ein Programm, das ich nicht mal konsumiere.

Also, ich zahle. Verschont mich mit Werbung, ich will zahlen. Bringt YouTube RED. Sofort. Nach Deutschland. JETZT!

Unbegrenzt Musik und Youtube ohne Werbung, ja, das ist es mir wert. Alles andere nervt.

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Apple Pencil: So schön er auch schreibt, so doof das Konzept

Schreiben und Zeichnen auf Tablets. Da fallen mir nur zwei Worte ein: Samsung Galaxy Note Pro 12.2 und Apple iPad Pro.

Ersteres wird offiziell nicht mehr hergestellt und vertrieben, ist auch nie über Android 5 hinausgewachsen und hatte noch das alte Android-Problem: Je länger du es nutzt, desto träger wird es.

Mit dem iPad Pro versprach Apple hier Ersatz zu schaffen. Ein Stift, der nur auf diesem iPad schreibt, das versprach eine aktive Digitizer Technologie. Pustekuchen. Am Display liegt es nicht, denn der Apple Pencil muss sich über Bluetooth mit dem iPad verbinden. Und er benötigt Strom, ein Nachteil, dass die Samsung-Stifte nicht hatten.

Nun, die letzte Notiz mit dem Pencil ist etwas über einen Monat her. Ich skizzierte einen Szenenablauf und Plotinhalt für mein aktuelles Manuskript DER VIGILANTE-EFFEKT. Das war am 09.04.2017.

Nun wollte ich gerade diesen Plotinhalt ergänzen. Der Apple Pencil war natürlich leer. Na gut, ist ja nicht wild. Ich hab ja so einen Adapter mit dem ich den Pencil an das Ladekabel des iPhones oder iPads hängen kann, dann brauche ich ihn nicht dämlich in den Lightning-Anschluss des iPads zu friemeln.

Toll. Obwohl die Möglichkeit gegeben ist, den Pencil per Kabel zu laden, schaltet beim Laden seine Funktion aus. Obwohl ich also ein Kabel habe das lang genug ist, um damit auf dem iPad Pro skizzieren zu können, kann ich mit dem Pencil nicht arbeiten, weil er am Strom hängt.

Schiller, du Pflaume, was soll der Käse??20170516_203630_008_01

Turn on ist doof

Eigentlich schaue ich mir das Saturn-Magazin „Turn on“, das von SATURN gesponsort wird, wegen Alex und Jens ganz gerne an.

Irgendwann hab ich wohl auch den RSS Feed abonniert, schaute dort aber selten rein. Heute stolperte ich jedoch über einen Artikel über das kommende Battlefront 2, über das Turn on schon mehrfach berichtete.

Die Überschrift war der Aufhänger: „In Star Wars Battlefront 2 ist sogar Luke Skywalker spielbar“

Sogar? Wie jetzt? Was heißt hier sogar?

Der Einleitungstext zeigt, dass der Verfasser Kai Lewendowski offenbar noch nie Battlefront gespielt hat. Denn wie heißt es dort?

In „Star Wars Battlefront 2“ wird es für die Spieler unter anderem möglich sein, in die Haut von Luke Skywalker höchstselbst zu schlüpfen. 

Ach! Und in Battlefront 1? Ein alter Hut. Man konnte auch im ersten Teil von DICEs Neuauflage des Star Wars Schlachtengetümmels in die Rolle von Luke Skywalker (und auch Han Solo, Leia, Darth Vader und und und) schlüpfen.

Es wäre schön, wenn man etwas mehr recherchiert, bevor man über etwas schreibt.screenshot2

pwrsabina.wordpress.com/

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