Archiv der Kategorie: Bücher

Buchtipp: „Ab morgen bin ich depri“

Der Autor A. David (Künstlername) ist ein sehr guter Bekannter und Kumpel von mir, der leider ein Schicksal erlitten hat, das heute in der schnelllebigen und stressigen Zeit jeden treffen kann: Das, was man im Volksmund gemeinhin als Burn-Out bezeichnet und tiefe Depressionen.

David hat seine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema in einem Buch zusammengefasst, das jetzt bei Amazon als Kindle Ebook veröffentlicht hat. Sicherlich findet sich gerade bei den „ersten Anzeichen“ von Burn-Out oder Depressionen der oder die eine oder andere selbst wieder.

Daher ist die Autobiografie auch gleichzeitig ein Ratgeber, mehr  auf die Warnsignale seines Körpers zu achten.

Ein kleiner Buchtipp von mir: Ab morgen bin ich depri von A. David

 

depri

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Hörbuch ist nicht gleich Hörbuch!

Das A und O eines Hörbuchs ist der Sprecher, bzw. der Erzähler oder Vorleser, wobei es ersteres eher treffen sollte.

Seit einigen Jahren höre ich Hörbücher beim Autofahren über die Audible App – so schafft man wenigstens ein gewisses Lesepensum, wenn man schon nicht dazu kommt, selbst zu lesen. Doch das Vorlesen lassen kann sehr schnell langweilig werden, wenn die Art und Weise des Vorlesens nicht perfektioniert ist.

Leider erlebe ich das immer wieder, dass mir ein Sprecher oder eine Sprecherin überhaupt nicht zusagt, mir die Stimme nicht gefällt (sympathisch ist) und ich eher ein montones Ablesen aus dem gesprochenen Wort heraushöre, denn ein spannendes Nacherzählen.

Es gibt sicherlich Dutzende von interessanten Büchern, die ich mir gerne vorlesen lassen würde, doch ich schrecke nach der Hörprobe meist zurück.

Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt.

Meine ersten Hörbücher war die epische Saga vom Lied von Eis und Feuer, vorgelesen, bzw. eher nacherzählt von Reinhard Kuhnert. Der gute Mann hat es geschafft, der Story so viel Leben einzuhauchen, indem er über Stunden und Aberstunden hinweg in den Dialogen den Charakteren jeweils unterschiedliche Stimmen gegeben hat. So einprägsam, dass man als Zuhörer immer wusste, wer gerade sprach. Ob es Tyrion Lannister war, Bram, Jon, der Bluthund, Arya – einfach perfekt. Die Dialoge waren zudem natürlich gesprochen, nicht abgelesen.

Sehr gut beherrscht wird diese Technik auch von David Nathan (Synchronsprecher v. Johnny Depp und Christian Bale; während sein Vater Michael Pan eigentlich immer gleich klingt) und Simon Jäger (Synchronsprecher von Matt Damon).

Simon Jäger liest alle Bücher von Sebastian Fitzek so gekonnt, dass man hautnah dabei ist und fast das Gefühl hat, ein Hörspiel zu hören. Ist während eines Dialogs herauszulesen, dass der Protagonist gerade isst, sich in einer Bar befindet, eine Zigarette raucht oder ähnliches, hört man dies in den Dialogen heraus. Ein tiefes Einatmen, das Ausstoßen von Rauch, Kauen, Schlucken, das haben sowohl Jäger als auch Nathan drauf – die beiden höre ich unheimlich gerne.

Ich hatte eigentlich die Hoffnung, mit Detlef Bierstedt (Synchronsprecher von Johnathan Frakes, George Clooney) nichts falsch machen zu können, denn seine Stimme höre ich in Synchros sehr gerne.

Also begann ich gestern mit Dark Zero, einem Roman von Douglas Preston. Leider bin ich bereits versucht, abzubrechen und den Roman auf dem Kindle weiterzulesen, statt ihn mir vortragen zu lassen.

Bierstedt liest vor, er erzählt nicht. Monoton. Zum Einschlafen. Keine Intonierung. Flach. Auch die Dialoge, zäh und langweilig gesprochen. Manchmal braucht es eine Weile, um sich mit dem Erzähler vertraut zu machen. Das Phänomen hatte ich bei Daniel Suarez Roman Control, vorgetragen von Uve Teschner. Doch nach einer halben Stunde hatte ich mich an die Stimme Teschners gewöhnt und fand gerade seine kühle Interpretation der künstlichen Intelligenz Alexa hervorragend umgesetzt.

Aber Bierstedt will auch nach mehr als einer Stunde des Zuhörens nicht mit mir warm werden, oder umgekehrt. Hinzu kommt eine deutlich hörbare Kurzatmigkeit, die jedes Einatmen vernehmen und erahnen lässt, dass der gute Mann gleich ein Sauerstoffzelt benötigt.

Ja, ein Autor sollte seine Bücher nicht selbst vortragen. Wenn Fitzek im Anschluss das Nachwort liest, weiß ich, warum er nicht der Erzähler seiner eigenen Geschichten ist. Ich selbst würde mich auch nicht lesen wollen und es lieber einem Profisprecher überlassen, meine Romane mit Würde und Spannung vorzutragen.

Aber das Hörbuch steht und fällt mit dem Erzähler und Detlef Bierstedt, Heikko Deutschmann (hat Schätzings Limit gelesen) oder  Michael Pan (hat World War Z gelesen; hier spricht  auch sein Sohn David Nathan, dazwischen liegen jedoch WELTEN!) gehören leider nicht dazu.

Und was hat euch der Prime Day gebracht?

Am Dienstag, 12.07. hat Amazon wieder seinen Prime Day ausgerufen. Tausende von Artikeln, die exklusiv für Prime-Mitglieder vergünstigt waren.

Das Schlimme an solchen Tagen ist, dass man leicht in Versuchung geraten kann, Dinge zu kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht und die man nur um des günstigen Angebots Willen ordert.

Ich habe mich diesmal zurückgehalten, soviel schon einmal vorneweg 🙂

Lediglich im Mediabereich habe ich bei einigen Filmen zugeschlagen, die sich bereits seit Monaten auf der Wunschliste befinden, aber partout nie günstiger werden wollten. Jetzt, beim Prime Day, gab es fabelhafte Sprünge in den Keller. Wer von 16,99 Euro nach 6,98 Euro nicht ja sagt, ist selbst Schuld.

Ted 2 statt 11,99 nur 5,98. Mocking Jay Teil 2, statt 16,99 nur 6,98 und Fuck ju Göthe 2 statt 16,99 ebenfalls nur 6,98.

Blöd nur, dass ich Mocking Jay Teil 1 seinerzeit bei iTunes gekauft habe, da muss ich jetzt aufpassen, dass ich mir den nicht doppelt hole, falls ich vergesse, ihn bereits in der Amazon Video Bibliothek zu besitzen 😉

Ein kostenloses Ebook von Richard Castle gab es ebenso noch – ob ich das je lesen werde? Warten ‚mers mal ab.

Auf den Zeitpunkt genau: Kindle OASIS

Jajajajajaja, ich weiß was ihr jetzt sagen wollt. Erst tönt er groß gegen die Kindle OASIS, weil er viel zu teuer und keinen praktischen Mehrwert gegenüber dem Voyage hat und dann kauft  er sich doch einen.

Das Schlimme ist, hat man ihn einmal in der Hand gehabt, will man auch nur noch mit ihm lesen. Aber: Das haptisch gute Gefühl bekommt man eigentlich nur, wenn man ihn ohne die Hülle liest. Dann erst spielt er seinen Vorteil gegenüber dem Voyage aus und ist um einiges dünner und leichter.

Mit Hülle wiederum ist der Voyage ohne Origami-Hülle wiederum dünner und leichter. Pagepress oder physikalische Tasten zum Weiterblättern, ist eigentlich egal. Aber durch die 10 LEDs und der seitlichen Anordnung ist hier noch einmal eine bessere Ausleuchtung zu verzeichnen, die erst ins Auge sticht, wenn man den Oasis ausprobiert hat.

Wie steht es denn um die viel umwobene Akkulaufzeit? Bei der Vorstellung hieß es noch, der Akku des Oasis wäre eine wahre Wohltat. Mehrere Monate käme man damit hin.

Beim Launch ruderte Amazon zurück und gab die Laufzeit mit 2 Monaten an, sofern man die Hülle nutzt. Ohne Hülle soll der OASIS nur 2 Wochen durchhalten.

Ich habe den Oasis jetzt genau 2 Monate. Allerdings habe ich nicht jeden Tag gelesen und in den letzten zwei Wochen lag er mangels Zeit sogar nur im Standby herum. Als ich ihn heute aufweckte, hatte er noch 10% Ladung, die Hülle lag bei 3%. Nach 13 Minuten Lesespaß schaltete er sich mangels Batterieladung ab.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass jemand wirklich jeden Tag 30 Minuten liest, dann kommt der Leser niemals auf 2 Monate.

Und, hat jemand sonst Erfahrungen mit der Akkulaufzeit des OASIS?

KaySpot – das Videoblog

Tja, auf meine gestrige Ankündigung folgen unmittelbar Taten. Ich war mir gestern Abend nicht bewusst wie schnell ich noch Trailer und Begrüßung zurechtschneiden konnte, aber das hat alles noch geklappt.

Aus dem vor zwei Jahren geplanten Videomagazin Kay’s Gadget Mania, wird nun das Vlog KaySpot.

Lange hat’s gedauert, nun hat mich der Ehrgeiz doch gepackt. Zwar sind Ausrüstung zur Produktion noch nicht komplett und sicherlich werden einige Videos vergehen, bis sich das Format und die Qualität eingependelt haben, aber fangen wir erst einmal klein an und steigern uns dann von Beitrag zu Beitrag 🙂

Ich darf euch also herzlich einladen, nach meinen ersten Versuchen im PodCast-Bereich, meinem Geschwafel nun auch in Bild und Ton zu folgen.

Da ich in früherer Zeit bereits auf meinem YouTube-Kanal „Martin Kay“ einige Testvideos hochgeladen habe, die aber nichts mit KaySpot zu tun haben, gibt es auch gleich einen ganz neuen Kanal dazu (Link, siehe oben).

Und zur Erinnerung, wie vor zwei Jahren der Teaser zu Kay’s Gadget Mania ausgesehen hat, bekommt ihr hier noch einen Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Trailer:

Juni 2016: KaySpot-Trailer

 

Februar 2014: Kay’s Gadget Mania Trailer

 

Viel Spaß!

Euer

Martin Kay

 

Dinge passieren – schon bald

Es wird Zeit, ein altes Vorhaben von mir mal wieder aus der Mottenkiste hervorzuholen und umzusetzen.

Die Vorbereitungen dazu laufen auch Hochtouren.

Und schon bald … kann ich euch mehr dazu sagen.

Stay tuned.

Trotz Größenwahn – Amazon hat alles richtig gemacht

Trotz des exorbitanten Preises, den Amazon für den neuen Kindle Oasis aufruft, scheinen die Mädels und Jungs aus Seattle alles richtig gemacht zu haben.

Legt man spaßeshalber die verschiedenen Modelle in den Warenkorb und hangelt sich bis zur Kasse durch, stellt man erstaunliches fest:

Keine Kindle Oasis Variante ist mehr bis zum Erscheinungstermin am 27.04. erhältlich. Der augenblicklich frühest mögliche Termin ist der 02.05. für das schwarze Cover. Alle späteren Termine rutschen bereits in den Juni rein, zwei Modelle sogar in den Juli und August.

Da scheint entweder die Vorbestellflut über Amazon reingebrochen zu sein, oder die haben zum Verkaufsstart so wenig Geräte eingeplant, dass schon ein paar Klicks genügten, um das Startkontingent zu erschöpfen.

Die Presse feiert den Oasis bereits jetzt – offenbar scheint meine Augenwischerei-These da nicht ganz zu greifen. Immerhin haben die Journalisten bereits Vorabmodelle in den Händen halten dürfen und finden gerade die asymmetrische Bauweise besser, zum Halten des Gerätes, als eine herkömmliche tablet-ähnliche Bauart.

Nichtsdestotrotz vergessen viele, dass man den Oasis sicherlich  ausschließlich in der Hülle behalten wird, denn ohne reicht  der Akku gerade mal 14 Tage. Bei abgeschaltetem WLAN und bei 30 Minuten Lesevergnügen am Tag – also eher weniger. Selbst mit Ladehülle ist der Oasis kein Laufzeitwunder. Während bisher der normale Kindle ohne Beleuchtung weit über einen Monat ohne Steckdose auskommt, die beleuchteten Kandidaten so ca. 3 Wochen halten, ist auch momentan beworbene „monatelange Lesen mit einer Akkuladung“ mit Vorsicht zu genießen.

Die offizielle Verlautbarung (auch wenn auf der deutschen Seite „wochenlang“ steht, auf der US-Seite werden „months“ angegeben) heißt: 9 Wochen. Das wären dann zwei Monate.

pwrsabina.wordpress.com/

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