Archiv der Kategorie: Computer und Internet

Kauf dir kein iPhone X!

Ja, kommt, Kinners, mal etwas provokanter und auf BILD-Niveau im Titel.

Schaut man sich das aktuelle Line-up von Apples Smartphones an, dann hat der geneigte Käufer aktuell die Qual der Wahl zwischen fünf verschiedenen Geräten plus Varianten.

Das iPhone SE

Das iPhone 6s und 6s Plus

Das iPhone 7 und 7 Plus

Das iPhone 8 und 8 Plus

Das iPhone X

Mehr Vielfalt denn je.

Lassen wir das SE mal außen vor. Während wir eine neue Generation mit erstmals drei Geräten haben, befinden sich im Verkauf und noch in der Produktion zwei weitere Geräte mit je einer Variante: Das 6S und das 7er, die dann jeweils zum vergünstigten Preis angeboten werden. Günstig nach Cupertino-Rechnung freilich. Der Preisverfall im Apple-Lager ist ja nicht so hoch, wie bei anderen Konkurrenzproduktion.

Apple hält die Vorjahresgeneration eigentlich immer noch als „günstigeres“ Kaufobjekt vor. Da werden jedoch nicht nur Lagerbestände abverkauft, sondern es wird fleißig weiterproduziert.

Beim iPhone X sieht es jetzt anders aus. Zum einen geistert die Meldung durchs Netz, dass die Produktion bereits heruntergefahren wird (auf die Hälfte). Die Mutmaßung, das Gerät verkaufe sich schlecht (bei dem Preis nicht unbedingt ein Wunder), steht auf der einen Seite.

Jedoch gibt es auch Analysten-Meinungen, die einen ganz anderen Hintergrund schildern. Hier geht man davon aus, dass die Produktion des iPhone X Mitte des Jahres sogar komplett eingestampft wird – nicht notwendigerweise wegen schlechter Verkäufe, sondern um Platz zu machen für die nächste Generation.

Ein iPhone X-Nachfolger im gleichen oder ähnlichen Design wie das aktuelle Modell könnte Apple im eigenen Hause Konkurrenz machen, wenn das Vorjahresmodell noch im Line-up bestehen bleibt und günstiger angeboten wird.

Aktuell hat das iPhone X mit seinem Display und Design ein Alleinstellungsmerkmal, das sich beim bisher geleakten Setup für 2018 aber gravierend ändert.

Den Analysten nach soll Apple dieses Jahr drei neue Geräte vorstellen, die sich designtechnisch am iPhone X orientieren. Ganz Display, ganz Kerbe sozusagen.

Nach Analyst Ming-Chi Kuo soll Apple dieses Jahr einen direkten Nachfolger des iPhone X mit  einem 5,8″ OLED-Display vorstellen. Einen größeren Bruder, quasi das Plus-Modell mit sage und schreibe 6,5″ und ein abgespecktes, günstigeres Modell im gleichen Design, jedoch mit LCD-Displaytechnologie und 6,1″ in der Bildschirmdiagonale.

Platz für das alte iPhone X bleibt da einfach nicht. Niemand würde die teureren OLED-Geräte kaufen und vermutlich wäre im Preisgefüge sogar die LCD-Variante teurer als die erste Generation des aktuellen 10er-Smartphones.

Damit ist das iPhone X jetzt schon ein Auslaufmodell.

Für welche der Mutmaßungen wollen wir Partei ergreifen? Zugeben, dass Apple sich hier verschätzt oder zu hoch gepokert hat und dann weit hinter den eigenen Erwartungen zurückhängt? Oder von Strategie sprechen und damit Apple verteidigen, sie hätten für alles einen Plan?

Zumindest bei den Zulieferern löste die Meldung des Zurückfahrens der Produktion wohl Panik und Empörung aus und von immensen Verlusten ist die Rede. Von einer Strategie kann hier also wohl eher nicht die Rede sein.

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen, denn die Vermutung, das iPhone X störe den Verkauf der kommenden Generation, klingt nicht ganz unplausibel.

Bleibt noch die Frage, wie Apple die neuen Geräte nennen wird. Betrachten sie das iPhone X als Jubiläums-Gerät und bleiben einmalig dabei, gehen dann auf das iPhone 9?

Das klänge nur logisch, wenn sie das X wie ein X und nicht wie eine 10 aussprechen würden. Rückschritt kann nicht Sinn der Sache sein.

Eine Kette unendlich fortzuführen wäre auch doof. Irgendwann ist Schluss mit dem Zählen. Niemand will von einem iPhone 11, 12 oder 13 sprechen wollen – nicht nur im Apple-Lager, das gilt auch für andere Produkte. Damit würde man sich nur lächerlich machen (wenn man nicht gerade Browser-Versionen bis ins Unendliche hochzählt).

Beim Betriebssystem wurde ein Punkt gesetzt. 10 und nicht weiter. Das hat auch Microsoft inzwischen erkannt, indem es Windows 10, statt 9 herausbrachte und erklärte, dass Windows 10 auch die letzte Zahlenversion sein würde.

Apple hat es bei vielen Geräten drangegeben, eine Nummerierung fortzuführen. Beim iPad beispielsweise. Während es zum Ur-iPad noch eine Version 2 gab, sind die nachfolgenden Versionen nur als iPad bezeichnet worden. Das iPad Air hatte noch einen 2er-Nachfahren, beim iPad Pro gibts keine Nummerierung. Ebenso beim iPod Touch. Bei Macs sowieso nicht. Nur das iPad Mini wartet noch mit einer Nummerierung auf.

Also, bleibt es vielleicht einfach beim iPhone? Beim The New iPhone? Beim iPhone X 2018. Beim iPhone X gefolgt von einem Codenamen, für die Apple im Bereich seines macOS ja auch bekannt ist?

Bis September ist noch ein Weilchen hin. Vorher werden wir etwas über das „neue iOS“ erfahren, jedoch auch hier gibt es schon Berichte, dass Apple wohl die „schlechten Wochen“ aus der Erinnerung seiner Jünger streichen will und sich primär auf Schadenbegrenzung, sprich Optimierung und Qualität, denn auf neue Features und ein Redesign stürzen wird. Bei alle den Pannen aus 2017 ist das auch bitter notwendig.

In diesem Sinne: Kauf kein iPhone X, denn du kaufst ein Auslaufmodell zum Preis eines brandneuen Produkts!

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Verkauf dein iPhone nicht so oft!

Offenbar übertreibt es Apple mit ihren Sicherheitsfeatures ein wenig. Ob das gut ist oder nicht, weiß ich nicht.

Ich ärgere mich grundsätzlich darüber, wenn ich ein Gerät mit Fingerabdruck entsperren kann und WILL und plötzlich auf dem Display eine Meldung erscheint:

Eingabe Ihrer PIN ist erforderlich, weil Sie Ihr Gerät 48 Stunden nicht benutzt haben.

oder

Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei einem Neustart zuerst Ihre PIN eingeben.

Ich mein, wofür hab ich denn meine Fingerabdruckmerkmale hinterlegt?

Aber diese Sicherung trifft nicht nur auf Apple zu, sondern ist auch bei Android vorhanden. Auch hier wollen meine Geräte ständig die PIN aus den oben genannten Gründen haben – und ich besitze kein Gerät, das ohne Fingerabdrucksicherung daher kommt.

Heute ist mir allerdings in puncto Sicherheit etwas untergekommen, das mir völlig neu war, eben weil ich bisher noch nicht damit in Berührung gekommen bin.

Ein Bekannter hat sich ein iPhone gebraucht bei Ebay gekauft und kam zu mir, weil seine Apple-ID (neu angelegt, da er zuvor kein iPhone- oder iTunes-Nutzer war) nicht angenommen wurde.

Zu viele Accounts auf diesem Gerät, heißt es da beim versuchten Login. Die Recherche sagt mir dann das Unfassbare: Auf einem iOS-Gerät sind maximal 3 Accounts möglich. Nicht parallel, sondern generell.

Das heißt im Klartext: Ein iPhone, iPod Touch oder iPad, das ich neu gekauft und mit einer Apple-ID verknüpft habe, kann theoretisch noch zwei Mal weitergegeben werden, ehe Schicht im Schacht ist.

Das neu erworbene iPhone an sein Kind weiterreichen und dafür eine zweite Apple-ID angeben, später dieses Gerät verkaufen – das ist noch machbar. Falls der Käufer das Gerät aber nochmals verkaufen möchte, hat der nächste Käufer ein Problem: Das Gleiche, vor dem mein Bekannter nun steht. 3 Anmelde-IDs sind verbraucht und da hilft es auch nicht, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und die Verknüpfung zum Gerät aufzuheben, denn der interne Zähler des Gerätes wird damit nicht zurückgesetzt.

Klar, Apple will hier Missbrauch vorbeugen. Aber selbst wenn das Gerät ganz legal erworben, verkauft und wieder verkauft wurde, am Ende ist irgendjemand der Verlierer. Und dem Verkäufer unterstelle ich nicht mal Absicht, der wusste vermutlich gar nichts davon.

Es gibt einen Workaround, das erworbene iOS-Gerät noch salonfähig zu machen, sprich mit einer Apple-ID zu versehen. Alle Anleitungen dazu laufen aber darauf hinaus, dass man einen Mac benötigt und auf diesem einen Gastaccount anlegt.

Wer aber nun keinen Mac besitzt und einfach nur als Smartphone ein iPhone nutzen möchte, geht hier offenbar leer aus. Ich konnte meinem Bekannten nur raten, sich einmal mit dem Apple-Support in Verbindung zu setzen, eventuell hat er die Möglichkeit im Apple Store das Gerät wieder fit zu machen.

Was geschah wirklich mit dem Wecker? Fall gelöst

Euch fehlt die Vorgeschichte? Ist nicht schlimm.

Heute um 6:15 Uhr MEZ klingelte die Weckfunktion meines Pixel 2 XL. Was fehlte, war das vertraute parallele Klingeln des Echo Dot auf meinem Schlafzimmerregal.

Ach ja, Alexa hab ich ja aus meinem Schlafzimmer verbannt, hinfort mit dir, du dulle Schl… okay, übertreiben wir es nicht.

Seit Samstag werkelt im Schlafraum der Google Assistant im Google Home Mini. Natürlich hab ich auch hier die Weckfunktion gestellt und die funktionierte am Sonntag hervorragend.

Der Sonntagswecker war wegen des Gierse-Cons eine einmalige Angelegenheit, innerhalb der Woche hätte ich aber gerne ein wiederkehrendes Ereignis.

In der Alexa-App war das kein Problem. Wecker für 6:15 Uhr stellen und die Wiederholung auf jeden Werktag setzen. Wobei „Werktag“ leider nicht so smart von einer vermeintlich künstlichen Intelligenz erkannt wird. Die kennt nur Mo – Fr, egal ob an einem der Tage vielleicht ein Feiertag ist. Oder man Urlaub hat. Will man da ein Wecksicknal (Sicknal finde ich in dem Zusammenhang eigentlich korrekt und halte es nicht für einen Rechtschreibfehler) vermeiden, muss man selbst dran denken und die Weckfunktion deaktivieren.

So richtig Smart wäre, wenn der Wecker erkennt, wann man aufstehen will oder muss.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Kommen wir zum Google Assistant, der oder die sich weiterhin vehement weigert, sich bei einem anderen Namen zu nennen, mir aber versprochen hat, meine Bitte an ihr Entwicklerteam weiterzuleiten.

Der Home Mini klingelte heute nicht.

Es dauerte ein Weilchen, bis ich die entsprechende Funktion „Alarm“ in den Einstellungen der Google Home App gefunden habe. Leider lässt sich nicht über die App ein Alarm setzen, nur kontrollieren, ob einer gesetzt wurde. Google verlässt sich hier auf die Spracheingabe.

Siehe und staune. Es stand dort Montags bis …. 6:15 Uhr Fr.

Leider hab ich keinen Screenshot davon. Für mich sah es zuerst korrekt aus. Montags bis stellte sich dann jedoch als Überschrift oder Name des Weckers heraus. Meine Ansage „Hey, Google. Stelle Wecker Montags bis Freitags für 6:15 Uhr“ war so interpretiert worden, dass der Wecker „Montags bis“ für jeweils freitags 6:15 Uhr gestellt werden sollte.

ARGH!

Ob die von bis Funktion überhaupt funktioniert, konnte ich noch nicht feststellen, also sagte ich der Dame mit der netten Stimme „Hey, Google. Stelle Wecker für dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags um 6:15 Uhr“.

Den Dienstag hatte sie nicht mitbekommen und ich weiß auch nicht, warum ich Schussel den Montag nicht nannte. In der App stand nun: mittwochs&donnerstags&freitags 6:15 Uhr.

Gut, bevor ich jetzt von vorne anfing, fügte ich verbal einfach einen zweiten Wecker für montags und dienstags hinzu, zur selben Zeit.

Jetzt bin ich auf morgen 6:15 Uhr gespannt.

 

Google Home Mini – Sound oft verkannt

ENDLICH! Nach 4 Monaten ist der Google Home Mini bei mir eingetroffen.

Nicht, dass ich ihn unbedingt haben wollte und für Geld gebraucht hätte, aber dieses Gerät war eine Extra-Dreingabe für Besteller des neuen Google Pixel 2 Smartphones.

Kostenlos versteht sich.

Eigentlich sollten die Gutscheincodes für Vorbesteller 4 – 6 Wochen nach Erhalt des Pixel 2 an die Besteller versendet werden. Das wäre bei mir Anfang Dezember gewesen. Doch keine Nachricht von Google weit und breit.

Also setzte ich mich mit dem Support in Verbindung. Und nach mehrfachen Mailwechsel der freundlichen Google-Mitarbeiterin Bibi bin ich Anfang dieser Woche endlich zu dem Code gekommen (der laut Datenbank bereits mehrfach von Google an mich versendet wurde, aber nie ankam). Der Home Mini kam gestern an, ich habe ihn gerade fix eingerichtet und einen ersten Soundcheck gemacht.

Beim Abspielen von Musik aus der Spotify-Playlist, fiel mir direkt auf, dass die Qualität des Lautsprechers gegenüber dem Amazon Echo Dot doch deutlich besser ist, als es die Testberichte vermuten lassen. Besser  sogar als der Echo Dot. Etwas mehr Bass, weniger Blechern. So mein Eindruck.

Für den Home Mini fliegt nun der zweite Amazon Echo, nämlich der Echo Dot im Schlafzimmer, heraus. Letztendlich macht er dort nichts anderes, als als Wecker zu fungieren und hin und wieder mit sanfter Einschlafmusik mich in den Schlummer zu wiegen.

Smartphones: Die Sache mit der Display-Größe

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Acht Jahre Smartphones in der heutigen Form. Was mit dem iPhone 2007 begann (Finger Touch ohne Stift, keine physische Tastatur) hielt 2010 Einzug in mein Leben. Mein erstes Smartphone der Past-iPhone-Ära war das HTC Desire mit Android 2.1 Eclair und Android 2.2 Froyo. Die Displaygröße des Desire betrug 3,7″, war damit etwas größer als der 3,5″ große iPod Touch und für mich angenehmer zu bedienen.

Im Bereich der Tastentelefone gab es einen Trend, der auch in Lethal Weapon 3 thematisiert wurde. Leo Getz (Anything you want, Leo get’s) sagte damals „Wissen Sie, warum die Dinger immer kleiner werden? Damit man sie verliert und sich ein neues kauft.“

Als 2011 das Samsung Galaxy S II herauskam und mit einer Displaygröße von 4,3″ aufwartete, war das ein gewaltiger Sprung nach vorne, was die Bedienbarkeit und Ablesbarkeit anbelangte. Mit der Screengröße arbeitete ich gerne.

Ende 2011 brachte Samsung dann das Galaxy Note raus. Wegen der Möglichkeiten mit einem Stift zu arbeiten (nicht wie auf alten Windows CE Geräten) nutzte ich es eine Weile als Zweitgerät und musste mir bei 5,3″ Display-Größe ständig anhören, was für eine Telefonzelle ich denn mit mir herumschleppe.

Ja, das Ding war mordsgroß und man musste sich daran erst einmal gewöhnen.

Doch ein Jahr später machte auch der Nachfolger des Galaxy S II, nämlich das Galaxy S III (immer noch mit römischen Ziffern geschrieben) mit 4,8″ einen weiteren Sprung um 0,4″ nach vorne.

2013 fielen mir das Nexus 4 und das HTC One M7 in die Hände, beide mit 4,7″ Display – und für mich war eine optimale Größe der Bedien- und Lesbarkeit geboren. 4,7″ nicht mehr, nicht weniger. PERFEKT.

Im Jahr davor zog auch Apple nach und brachte mit dem iPhone 5 erstmals 4″ unter die Haube, was mich wegen des Fingerabdrucksensors 2013 und den Neuerungen in iOS 7 dazu bewog mir ein iPhone 5S zuzulegen. Doch die 4″ waren mir nachwievor viel zu klein, das iPhone 5S verschwand nach einem halben Jahr wieder von meiner Bildfläche.

Im Android-Lager tat sich was. Das LG G2 mit 5,2″ gelangte zu mir und das Nokia Lumia 520 mit 5″ und Windows 8 Mobile.

2014 war der „4,7“ ist die perfekte Größe“-Gedanke völlig dahin, denn die Geräte wurden immer größer und ich pendelte mich zwischen 5 und 5,5″ ein.

Aber 2014 kam auch das iPhone 6 heraus und ich erinnerte mich an die 4,7″ die mir ein Jahr zuvor noch als perfekte Größe in Erinnerung waren. Nicht länger als einen Monat war das iPhone 6 in meinem Besitz und wurde gegen ein 5,5″ großes iPhone 6 Plus getauscht – trotz der wuchtigen Außenmaße bei „nur“ 5,5″

Im selben Jahr kaufte ich mir noch das Nexus 6 von Motorola, das mit stattlichen 5,96″ aufwartete. Puh, das war groß. Fast 6″ Display, es war einfach zu groß. Zu groß im Jahr 2014.

Also blieb ich bei dem Spielrahmen zwischen 5,1″ und 5,5″.

Honor 4X, Huawei P8, OnePlus2 – die alle spielten in der Klasse. Einen Ausreißer bot das Samsung Galaxy Note 4  mit 5,7″ – doch auch das war weit handlicher als das Nexus 6.

2015 und 2016 blieben weiter im Rahmen.

Doch 2017 änderte sich etwas gravierendes. Samsung setzte einen neuen Trend. Auch wenn es das Seitenverhältnis 2:1 vorher schon gab, setzte Samsung es 2017 erst so richtig durch und alle anderen Hersteller zogen nach. 18:9 war das neue 16:9.

Der Clou: Trotz größerer Display-Diagonale ändert sich bei neuem Seitenverhältnis nicht wirklich etwas in der Breite, nur in der Länge, sodass Smartphones mit größerem Display dennoch kompakter gebaut werden konnten, als bisher im 16:9 Format.

Wieder konnte eine Grenze überschritten werden. Trotz 5,8″ Display war das Galaxy S8 (seit dem Galaxy S4 nicht mehr mit römischen Ziffern) wesentlich kleiner und kompakter als ein iPhone 7Plus mit nur 5,5″ Display.

Betrachte ich meine heutigen Daily Driver, liegen sie allesamt drüber und bewegen sich in der Region um 6″, also gar noch größer als das Nexus 6, das mir damals zu groß erschien.

Das Galaxy Note 8 liegt mit 6,3″ weit über allem, das ich bisher als Smartphone bedient habe und ist dennoch wesentlich kleiner, schmaler und dünner als das Nexus 6. Auch die Zweitgeräte, das Google Pixel 2XL mit 6″ knapp 14 Millimeter kleiner, 13 Millimeter schmaler und ganze 9 Gramm leichter. Mit 6,01″ Displaydiagonale ist das OnePlus5T nochmals kleiner als das Pixel 2XL.

War der Standpunkt von 2014 im nächsten Jahr schon überholt, ist 6″ für mich quasi das neue 4,7″ geworden. Das letzte Smartphone unter der 6″-Grenze (das Honor 9) ist, weil es mir vom Display zu klein war, gegen das OnePlus5T getauscht worden.

Die Frage ist, wohin die Reise führt. Aus heutiger Sicht kein ein Display mit 7″ Diagonale unmöglich das Ziel sein – aber „unmöglich“ gibt es nicht, daher bin ich sehr gespannt, wie sich die Sache entwickelt und wann wir wirklich die ersten faltbaren Displays in einem sinnvollen Einsatz sehen.

pixelmania

Nach dem Nexus 6 wieder bei 6″ angekommen. Die Geräte sind jedoch viel kleiner und kompakter als das Nexus 6 es je war. Von links nach rechts: OnePlus5T (6,01″), Galaxy Note 8 (6,3″) und Pixel 2 XL (6,0″)

Amazon müllt ungefragt dein Fire Tablet zu!

Nach dem Apple Akku-Skandal sollte man meinen, dass mal langsam gut mit Aufregungen ist.

Nein, da kommt der Nächste um die Ecke, der irgendetwas tut, was keiner wollen kann.

Ich habe hier noch ein Fire Tablet der jüngeren Generation, das ich selten nutze, dessen Akku ich aber gestern mal aufgeladen habe. Gerade will ich das Ladekabel abziehen und sehe in der Benachrichtigungsleiste die Downloadanzeige.

Einige Standard-Apps werden automatisch aus dem App Store von Amazon aktualisiert, weil ich das nicht deaktiviert habe.

Doch warum steht da was von Bibi und Tina? Und warum etwas von Spectre??

Ich gehe der Sache nach und stelle fest, dass Amazon ungefragt zwei Filme aus Prime Video für das Offline-Anschauen installiert hat. Filme, die ich weder ausgesucht habe, noch für die ich Amazon meine Erlaubnis gegeben habe, über Nacht im Gigabyte-Bereich Traffic über mein WLAN zu generieren!

Amazon nennt das „On Deck“-Download. Nur für den Fall, dass ich mal kein Internet habe, würden die Filme vorsorglich geladen werden, damit ich zu jeder Zeit was gucken kann.

Sag mal, Herr Bezos, geht es noch?

Sollte der Speicherplatz knapp werden, würden diese Filmdateien automatisch wieder vom Gerät gelöscht.

ARGH!

Ich wittere den nächsten Skanal und das nächste Zitieren vor den Bundesgerichtshof.

Diese Fremdsteuerung ist nicht tolerierbar. Wenn ich für ein Fire Tablet nichts zahlen müsste, dann darf Amazon gerne damit das tun, was sie für richtig halten, aber ich habe einen Kaufvertrag geschlossen und das Gerät ist mein Eigentum. Ich habe zugewilligt, dass Amazon auf dem Standby-Bildschirm Werbung projizieren darf, damit ich das Tablet günstiger bekomme, aber ungefragte On-Deck-Downloads?

Anzeige ist raus.

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Realitätsverlust bei Nexon Publishing: Sündenbock für den Misserfolg von Lawbreakers gefunden

Stell dir vor. Du eröffnest einen Burger-Laden mit allem Zipp und Zapp. Hamburger, Cheeseburger, Fritten, ein paar Spezialitäten wie einen doppelstöckigen Burger mit einer Sauce, die ein wenig an die eines anderen berüchtigten Burgerladens erinnert usw. usw.

Und dann stellst du fest, deine Kundschaft bleibt aus. Warum wohl? Wirst du der Pizzeria fünf Straßen weiter die Schuld geben? Oder siehst du ein, dass du nur das nachgeahmt hast, was bereits seit Jahrzehnten erfolgreich unter mindestens zwei anderen Burgerketten läuft?

Die Sache liegt eigentlich klar auf der Hand, nur will das der Spiele-Publisher Nexon nicht wahrhaben. Letztes Jahr entwickelte Boss Key Productions den teambasierten Online-Shooter LAWBREAKERS, den Nexon dann für die Plattformen PC und PS4 herausbrachte.

Wer auch nur eine Runde Lawbreakers gespielt hat, weiß, dass es sich dabei um einen 100%tigen Klon von Blizzards OVERWATCH handelt, genau wie bei dem Free-to-play-Spiel PALADINS.

LAWBREAKERS ist lediglich etwas erwachsener als das kindlich, farbig anmutende OVERWATCH. Weniger bunt, weniger Manga-Style, etwas ernster. Doch andere Charaktere mit neuen Namen, neuen Waffen und neuen Maps zu bringen und auch zwei Fraktionen einzuführen, ändert nichts an der Tatsache, dass die Spielprinzipien von LAWBREAKERS und OVERWATCH sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Selbst das Lootbox-System wurde übernommen, mit dem neue Kostüm-Skins, Siegerpositionen, Sprüche oder Graffiti freigeschaltet werden können, wurde 1:1 von OVERWATCH abgekupfert. Wer das abstreitet ist blind oder leidet unter Realitätsverlust.

Letzteres schreibe ich nun dem CFO Nexons zu, der den ausbleibenden Erfolg Lawbreakers … nun, eben der Pizzeria zuschreibt, nämlich in diesem Fall Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG).

Das mag zwar auch Shooter sein, der aber ein völlig anderes Spielprinzip als LAWBREAKERS, PALADINS und OVERWATCH aufweist. CFO Shiro Uemera merkt nicht, dass er sich selbst im Weg steht. Statt reumütig zuzugeben, dass man auf den OVERWATCH-Zug aufspringen wollte und es vergeigt hat, sucht man händeringend nach einem anderen Sündenbock.

Das angeblich zeitgleich wie LAWBREAKERS erschienene PUBG hätte mit seinem Überraschungserfolg dafür gesorgt, dass die Gamer sich darauf stürzen, statt anderes anzunehmen. Punkt.

Die Sache hat, abgesehen vom Spielprinzip, natürlich einen gewaltigen Haken. PUBG erschien in seiner Early Access Version (die bis Dezember 2017 anhielt!) bereits im März 2017, während LAWBREAKERS erst im August 2017 das Licht der Welt erblickte.

Aufgrund der weniger ersichtlichen kindlichen Verspieltheit war LAWBREAKERS für mich eigentlich das bessere OVERWATCH. Dass es nicht funktioniert hat, kann man den wenigen bzw. gar nicht vorhandenen Innovationen und Unterschieden zum Konkurrenztitel zuschreiben. Schade, dass es nicht geklappt hat.

Die Ursache für das eigene Versagen dann aber in einem Spielprinzip-fremden Spiel zu suchen ist ausgemachter Mupitz.

Schade ums Geld, dass ich in LAWBREAKERS investiert habe. Ohne Spieler-Community kein Spiel (da ein reines Online-Spiel ist) und keine Updates in Form von neuen Maps und neuen Charakteren.

Wer sich von der OVERWATCH-Ähnlichkeit überzeugen möchte, kann sich nachstehend eine Live-Aufzeichnung einer meiner LAWBREAKERS-Sessions anschauen:

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