Archiv der Kategorie: Romane

Danke, Samsung. Das war’s dann mit uns

Mein Sohn pflegt zu sagen: Samsung ist scheiße.

Grundsätzlich bin ich geneigt, ihm Recht zu geben, auch wenn ich Samsung weiß Gott wie viele Chancen zur Rehabilitierung gegeben habe.

Der Otto-Normalverbraucher mag sicherlich zufrieden und wenn nicht gar glücklich mit einem Samsung-Gerät sein, weil er das alles, was ich zu bemängeln habe, für normal hält.

Hat man jedoch direkte Vergleichsgeräte an der Hand, dann macht Samsung einfach keinen Spaß mehr.

Das Galaxy S8 als Flaggschiff hat letztes Jahr sicherlich einen Design-Preis verdient. Keine Frage. Ich mochte und mag das Design immer noch. Viel Display, abgerundeter, wenn auch nutzloser „Ecken“, macht schon Spaß drauf zu gucken. Die Bilder waren sehr gut, wenn sie auch je nach Beleuchtung und Bewegung bei Point & Shoot oft versagt haben. Meine Güte, was hab ich da verwackelte Bilder dabei gehabt.

Allerdings trat das Phänomen der Systemverlangsamung sehr rasch auf. Nach nur drei Monaten durfte man beispielsweise darauf warten, dass die Kamera-App einsatzbereit war. Schnappschüsse Nö, lieber nicht. Bis man Knipsen konnte, war der Moment längst vorbei.

Nach vier Monaten kam dann die Ablöse in Form des Galaxy Note 8. Ich hatte seinerzeit einen Artikel vorbereitet, warum ich das Note 8 nicht kaufen werde. Den Artikel dann wieder gelöscht und es doch getan.

Wegen des hohen Preises entschied ich mich für eine Finanzierung, inklusive Upgrade-Programm. Letzteres sicherte mir die Rückgabe des Gerätes an Samsung nach nur einem Jahr zu, um dann das neuste Produkt des Line-ups zu bekommen.

Inzwischen weiß ich, dass ich vom Upgrade-Programm Abstand nehmen und die Finanzierung auslaufen lasse. Lehrgeld bezahlt.

Nachdem ich mich bereits letzten Monat vom Samsung Galaxy Tab S3 wegen seiner miserablen Akkulaufzeit und Performance trennte, wird auch beim Note 8 ein Schlussstrich gezogen.

Versteht mich nicht falsch, in anderen Händen sicherlich ein schönes Gerät. Nach mittlerweile 7 Monaten läuft es insgesamt noch schnell und hat im normalen Gebrauch keine nennenswerten Performance-Einbußen. Aber im direkten Vergleich mit dem Pixel 2 XL oder dem OnePlus 5T schneidet das Galaxy Note 8 einfach unterirdisch schlecht ab.

Die Akku-Laufzeit ist erbärmlich. Mit Glück komme ich über den Tag, während die beiden anderen Geräte bei gleicher Nutzung zwei Tage durchhalten. Im WLAN ist der Datenfluss des Note 8 denkbar schlecht.

Beispiel: Ich rufe Spotify auf und es dauert und dauert und dauert und dauert, bis mir irgendetwas vom Startbildschirm angezeigt wird. Während das Note 8 noch fleißig lädt, hat das OnePlus 5T direkt nach dem Aufruf bereits die Startseite angezeigt.

Updates aus dem Play Store sind bei Samsung eine an den Nerven zehrende Qual. Gleiches habe ich beim Tab S3 bereits erlebt. Während das Huawei MediaPad M3 und das Google Pixel C bereits fleißig mit 13 Updates fertig waren, lud Samsung noch an der ersten App und wollte und wollte nicht fertig werden.

Erlebe ich beim Note 8 auch. 10 Apps sind zu aktualisieren? OnePlus 5T und Pixel 2 rasen da durch und sind bereits fertig, wenn das Note 8 die erste App heruntergeladen und installiert hat.

Noch schlimmer: Das Note 8 bremst mich in meiner Nutzung aus. Apps, die ich nicht ansteuere schieben sich in den Vordergrund.

Beispiel: Ich entsperre das Gerät, um ein Telefonat zu führen. Ich drücke auf die Telefon-App und Outlook zeigt sich mit einer Termin-Erinnerung. Das führte so weit, dass ich mittlerweile ALLE Benachrichtigungen gesperrt habe, um genau die App auszuführen, die ich gerade nutzen will.

Hinzu kommt die Qual des Entsperrens. Das Note 8 bietet mehrere Möglichkeiten, bei denen keine einzige wirklich ausgereift erscheint. Lassen wir mal Entsperrmuster oder PIN-Eingabe außen vor, denn das ist ja wirklich Oldschool. Wir wissen von vielen anderen Smartphones wie schnell ein Entsperren mit Fingerabdruck funktioniert.

Bei Samsung? Nö. Da hat man fast das Gefühl, man befände sich noch auf dem technologischen Stand vom Galaxy S6 (!) und selbst das war damals schon weit hinter dem von Apples iPhone 5S.

Die Retina-Entsperrung ist Tinnef. Brauchen wir nicht drüber reden. Konnte Microsoft schon mit dem Lumia 950 besser. Bei Samsung muss man seine Augen in auf dem Bildschirm aufzeigte Aussparungen bringen, damit sie erkannt werden. Wie hohl ist das denn bitte?

Bleibt noch die Gesichtsentsperrung. Na ja. Legen wir den Mantel des Schweigens drüber. Wer schnell entsperren will, ist meist mit dem Fingerabdruck noch am besten bedient, auch wenn dieser schlecht ist.

Die viel gelobte Kamera wurde ja durch die Einführung des Pixel 2 rasch vom Thron gestoßen. Und ja, all diese Misstände da oben sind beim Pixel 2 und beim OnePlus 5T nicht vorhanden. Beide entsperren superschnell mit Fingerabdruck. Das OnePlus 5T, solange es nicht im Stockdunklen passiert, entsperrt das Display w e s e n t l i c h  schneller als das iPhone X.

Zum Verständnis: Das iPhone X entsperrt das Gerät, nicht das Display. Das ist ein markanter Unterschied, denn um das iPhone X nach dem Entsperren nutzen zu können, muss das Display noch „entsperrt“ werden und das geschieht bei Apple durch eine Wischgeste. WIE HOHL IST DAS DENN BITTE?

Erkennt das OnePlus 5T das Gesicht, ist es innerhalb eines Augenblicks auch einsatzbereit. Kein Wischen mehr, man kann sofort loslegen.

Machen wir uns nichts vor: Samsung hat es nach 8 Jahren Smartphones mit Android nicht geschafft, ein wirklich auf lange Sicht vernünftiges Gerät herauszubringen. Teuer wie eh und je, ständig teurer statt günstiger werdend und Dank ihrer eigenen TouchWiz oder Samsung Experience UI vergeigen sie es ständig, dass man wirklich nicht mehr einen Gedanken an Samsung verschwenden muss.

Um aber dennoch eine Lanze fürs Unternehmen zu brechen: Mein Samsung-Monitor aus 2010 funktioniert auch nach 8 Jahren noch gut wie eh und je und dient als Zweitmonitor für meinen iMac. Und die seit mittlerweile 13 Monaten genutzte Samsung Gear S3 Smartwatch lässt mich bisher auch nicht im Stich. Einziges Manko ist dort bisher der Höhenmeter, der keine verlässlichen Daten bietet. Aber gut, die S3 läuft auch nicht mit Android und erst recht nicht mit Samsung Experience User Interface. Vielleicht sollte man doch mal überlegen ein Tizen.Flaggschiff rauszubringen …

Egal, auch andere Mütter haben hübsche Töchter – und gerade wenn ich an das OnePlus 5T denke, auch welche, die nur halb soviel wie das Note 8 oder jetzt das Galaxy S9 kosten.

Sicher, die Kamera des OnePlus 5T ist kein Überflieger und kann sicherlich nicht mit dem Pixel 2, dem S9 oder dem Huawei P20 Pro mithalten, aber sie ist keine schlechte Kamera, sondern spielt noch in der Oberliga mit. Dafür passt der Rest beim 5T.

Danke Samsung, war nicht immer schön mit dir. Deswegen so long und danke für den Fisch. Mach’s gut. Au repertoire.

 

Advertisements

Von meinem Schreibtisch: Der Vigilante-Effekt

Ständig werde ich gefragt, wann denn das Buch raus kommt, „in dem ich mitspiele“. Ja, tatsächlich haben mich einige Leute in meinem Umfeld geärgert und sich damit eine kleine Nebenrolle im nächsten Vigilante-Roman verdient.

Ich befinde mich aktuell im letzten Drittel des Romans und habe heute einen Klappentextentwurf für den Verlag abgeliefert.

Zwischendurch bekommt ihr eine kleine, völlig unlektorierte und nicht überarbeitete Kostprobe aus dem ersten Kapitel:

 

Die Beine der Schwarzhaarigen waren atemberaubend lang und wurden durch den ultrakurzen Ledermini und die 12-Zentimeter-Absätze ihrer Stilettos optimal zur Geltung gebracht. Ein wenig anzüglicher Hüftschwung, eine bis zum Brustansatz geöffnete Bluse, ein freundliches Lächeln und der dezente Duft von Obsession konnten so manchen Mann um den Verstand bringen.

Mark Jedediah Vigilante bezeichnete sich vielleicht nicht als so mancher Mann, aber die Auswirkungen waren quasi die gleichen.

Ein Räuspern brachte ihn aus dem Reich der dunklen Fantasien in die Wirklichkeit zurück. Er riss seinen Blick gewaltsam von der davon schlendernden Hostess namens Tamara, sah verlegen in sein Whiskey-Glas und nippte an dem 16 Jahre alten Lagavulin, den er selbstverständlich pur und nicht auf Eis trank.

„Das Angebot steht noch“, sagte die Stimme, die sich zuvor geräuspert hatte.

Vigilante blickte hoch und direkt in die dunkelbraunen Augen einer attraktiven Frau, deren Alter er nur schwer einschätzen konnte. War sie Mitte vierzig? Oder zehn Jahre älter? Oder zwanzig? Ein paar Fältchen kräuselten sich um ihre Augenpartien, sogenannte Krähenfüße. Wenn sie lächelte, bildeten sich Grübchen um die Lippen. Doch das taten sie auch bei vielen Dreißigjährigen, die Vigilante kannte. Madame Dunoire, oder Madam Black, wie sie sich zuweilen auch nannte, war ihm bisher ein Rätsel geblieben. Viel wusste er nicht über sie, nur dass sie sich in hohen Regierungskreisen und der High Society in und außerhalb der Vereinigten Staaten bewegte, jede Menge nützliche Kontakte besaß und vor allen Dingen eines war: Diskret.

Das musste sie auch, denn Madame Dunoire unterhielt ein fliegendes Nobelbordell an Bord des umgerüsteten Airbus A380 an dessen Außenwänden der Name Belle Aire II prangte. Ein Mitflug und der Service der edlen Hostessen kostete den Interessierten ein kleines Vermögen von 20.000 Dollar. Die Maschine hob nur voll ausgebucht ab und im Preis mit inbegriffen war die Verschwiegenheit, dass sich keine der Gäste über den Weg liefen. Das an Bord installierte System aus Séparées, Ruhezonen und Wellnessbereich war für jeden Gast individuell angelegt und garantierte, dass der CEO einer namhaften New Yorker Bank auf keinen Fall das Gesicht eines saudi-arabischen Prinzen, eines amerikanischen Senators oder eines deutschen Kabinettsmitglieds oder das eines römischen Kardinals zu sehen bekam. Ja, auch von dem letzten Amtsträger zählte Madame Dunoire einige zu ihrem Klientel.

Vigilante blickte Tamara hinterher und schürzte die Lippen. Er war bereits einmal mit den Diensten einer von Madame Dunoires Damen belohnt worden. Unglücklicherweise stellte diese sich im Nachhinein als Spionin und Attentäterin heraus. Die Erinnerung daran war zwar noch frisch, aber Vigilante unterstellte Dunoire einfach, dass sie danach ihre Einstellungskriterien von Hostessen überdacht und verschärft hatte.

„Und?“, hakte die Bordellchefin nach, als Vigilante nicht antwortete.

Er schüttelte den Kopf. „Tammy ist nicht mein Typ. Vielleicht komm ich später auf Ihr Angebot zurück, solange Sie mir nicht wieder jemanden wie Zabette an die Seite stellen.“

Dunoire legte den Kopf schief. In ihren Augen mischte sich ein Ausdruck echten Bedauerns. „Das mit Zabette konnte niemand ahnen.“

Zabette. Die Spionin und Verräterin.

Schnee von gestern, dachte Vigilante und schluckte dabei hart. Rasch spülte er mit Lagavulin nach. „Vielleicht sollten wir jetzt zum geschäftlichen Teil kommen.“

Madame Dunoire nickte und schlug ein Bein über das andere. Dadurch rutschte ihr ohnehin knapp vor dem Knie endender Rock ein Stückweit zu hoch und gab mehr Bein Preis als es schicklich war. Vigilante ertappte sich dabei, wie er den Blickfang schamlos ausnutzte. Madame Dunoire bemerkte natürlich, welche Aufmerksamkeit sie auf sich zog und lächelte wissend, während Vigilante rot anlief.

„Tut mir Leid.“

„Keine Ursache, Jed. Ist nur menschlich.“

Männlich hatte sie sicherlich sagen wollen und Vigilante kam sich in diesem Moment ziemlich dämlich vor.

Dunoire öffnete einen weißen Umschlag im Letter-Format und zog einige Fotos von Briefpapiergröße hervor. Das erste legte sie mit der Bildseite nach oben auf den Tisch. Es zeigte eine junge Frau mit langem, kastanienfarbenem Haar, rehbraunen Augen und einer spitzen Nase.

„Das ist Cheyenne Annabelle Buckingham“, sagte Madame Dunoire. „Tochter von Lennox Evan und Patricia Buckingham.“

Der Name sagte Vigilante etwas. Zumindest hatte er ihn irgendwo einmal gehört und brachte ihn nicht unbedingt mit einem britischen Herzog oder dem Regierungssitz in Verbindung.

„Helfen Sie mir auf die Sprünge, Ma’am.“

Dunoire drehte ein zweites Foto um. Ein Mann. Vielleicht Mitte fünfzig. Grauer Fünftagebart. Lockiger, wirrer Haarschnitt, wässrige blaue Augen, die von Alkohol aufgedunsen wirkten.

„Lennox Buckingham.“ Dunoire schnalzte mit der Zunge. „Ein Kunde von mir. Vorstandsvorsitzender und Eigner von Buckingham & Lloyd Enterprises, einer Investmentfirma, die unter anderem Colt unterstützt.“

Den Colt?“, hakte Vigilante nach und wusste sofort, dass der amerikanische Waffenhersteller gemeint war.

Dunoire nickte und drehte ein weiteres Foto um. Es zeigte eine äußerst attraktive Mittvierzigerin mit langgelocktem, schwarzem Haar, hohen Wangen und vollen Lippen. Ihr klarer Blick hatte etwas Elektrisierendes. Vigilante ging davon aus, dass es sich bei der Frau um Patricia Buckingham handelte. Interessanterweise waren auch ihre Augen blau, wie die ihres Mannes. Ungewöhnlich, dass die der Tochter einen Braunton aufwiesen. Entweder eine genetische Spielerei oder jemand trug farbige Kontaktlinsen.

„Patricia Buckingham“, bestätigte Dunoire Vigilantes Vermutung. „Persönliche Assistentin von Senator Bridges im Verteidigungsausschuss.“

Vigilante hob eine Braue. „Jetzt wird es interessant.“

„Noch nicht.“ Dunoire drehte noch ein Foto um. Eine weitere Frau, in etwa in Cheyennes Alter. Blond. Stubsnase. Ein Muttermal auf der linken Wange.

„Ah, Barbie spielt auch mit“, sagte Vigilante, murmelte jedoch sofort ein „Entschuldigung“ als er Dunoires strafenden Blick einfing.

„Das ist Lindsey Adams.“ Die Bordellchefin schob das Foto über den Tisch in Vigilantes Richtung. „Den Eltern zufolge Cheyennes beste Freundin.“

Der Ex-Secret-Service-Agent nickte und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. „An welcher Stelle komme ich ins Spiel?“

„Cheyenne und Lindsey sind in Mailand entführt worden. Sie erpressen die Buckinghams um 100 Millionen Dollar, andernfalls töten sie die Mädchen.“

Vigilante pfiff durch die Zähne. „100 Millionen? Das ist eine stolze Summe. Buckingham wird so viel sicher nicht in der Portokasse haben, oder?“

„Doch, hat er. Und er ist bereit zu bezahlen.“

„Was?“

Dunoire nickte. „Er hat die italienischen Behörden nicht informiert. Ebenso wenig das FBI oder Interpol. Er will zahlen.“

„Und warum hat er sich an Sie gewandt?“ Vigilante beugte sich über die Fotos und sortierte sie in der Reihenfolge Lennox, Patricia, Cheyenne. Dann schob er Lindseys Konterfei zur Seite. Sie gehörte nicht zur Familie und war im schlimmsten Fall Kollateralschaden. Vigilante sah hoch und blickte Madame Dunoire an. „Oder hat er das gar nicht? Sondern seine Frau?“

Die Dunkelhaarige schüttelte den Kopf. „Nein, es war schon Lennox, der sich an mich gewandt hat, um die Sache schnell, diskret und sicher zu erledigen.“

Vigilante lehnte sich in dem Sessel zurück und breitete die Arme aus. „Okay. Warum sitze ich dann in diesem Flugzeug mit all den Reichen, die sich gerade in den Séparées mit Ihren Mädchen vergnügen? Sie wollen mich doch engagieren, um die Buckinghams Tochter und ihre Freundin dort rauszuholen.“

„Nein, Jed. Ich will die Sache schnell … diskret … und vor allen Dingen sicher für Lennox Buckingham erledigen. Und da kommen Sie ins Spiel, mein Lieber. Sie sollen den Geldkurier spielen.“

Vigilante verschluckte sich an dem Whiskey, stellte mit Mühe das Glas auf dem Tisch ab, ehe er den Rest des Inhalts verschlucken konnte und hustete.

„Ich soll einen Botenjob übernehmen? Bei allem Respekt, aber dafür brauchen Sie mich doch nicht, Ma’am.“

Dunoires Lächeln wirkte einschmeichelnd und tadelnd zugleich. „Glauben Sie wirklich, Jed, ich würde Sie wegen eines gewöhnlichen Jobs anheuern lassen? Lennox Buckingham ist bereit zu bezahlen und hat mich gebeten, die Übergabe zu arrangieren. Gleichzeitig habe ich einen Auftrag von seiner Frau erhalten. Sie konnte wohl gegenüber Senator Bridges nicht ihre Klappe halten und hat von der Entführung erzählt. Ein Senator im Verteidigungsausschuss und die Politik des Landes, weder mit Terroristen noch mit Geiselnehmern zu verhandeln vertragen sich sehr gut miteinander. Bridges hat Patricia Buckingham unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass kein Geld an die Entführer fließen darf und drängt sie auf Einbeziehung des FBI.“

Vigilante-2__2

DUST 5: Cover von Dirk Berger

Dirk Berger bleibt der für DUST 1 eingeführten Linie treu und hat wieder ein fantastisches Cover zum nächsten Roman der Serie entworfen und gezeichnet.

DUST 5 SCHLACHTFELD ERDE befindet sich momentan im Lektorat und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2018 erscheinen.

Worum geht es?

Seit über einem Jahr herrscht Frieden in der Galaxis.
Das Scardeenische Reich gehört der Vergangenheit an. Der Wissenschaftsrat wurde aufgelöst. Der Großmeister ins Exil verbannt. Die Freie Republik ist der neue Staatenbund der Kolonien des alten Reiches.
Während es Simon McLaird zur Erde zurückgezogen hat, zerstreuen sich auch die anderen alten Gefährten in alle Winde. Sean Harris verbringt seinen vermeintlichen Lebensabend mit seiner Frau Natasha auf einer unwirtlichen Wüstenwelt. Sherilyn Stone und Ken Dra ziehen sich aus der Organisation von Shadow Command zurück, um eine Familie zu gründen.
Ausgerechnet zu der Zeit erhebt sich ein neuer Feind, der lange Zeit im Verborgenen agierte. Erneut werden Simon McLaird und seine Freunde zu den Waffen gerufen, als eine Flotte unbekannter Herkunft die Erde bedroht und sie in ein Schlachtfeld zu verwandeln droht.

Dust5

Surface Book 2: Die beste Tastatur?

Viele PC-Gamer schwören auf eine Tastatur und Maus, um rasante Spiele zu spielen. Ich sehe in einer Tastatur eher ihren ursprünglichen Zweck: Text auf den Bildschirm zu bringen.

Gerade als Autor muss ich das zuverlässig können. Ich habe nie gelernt, mit 10 Fingern zu schreiben, sondern mir mein 8-Fingersystem selbst beigebracht. Das klappt nur, wenn auch die Tastatur entsprechend mitspielt.

Damals, als mechanische Tastaturen noch in waren (heute sind sie es bei Gamern wieder) stand ich stundenlang im damaligen Computerfachmarkt meiner Wahl (Atelco oder Vobis) und hämmerte vor dem Kauf einer neuen Tastatur auf die Buchstaben, um sie zum Glühen zu bringen.

Meist wurde es dann eine Cherry. Später wechselte ich zu Logitech. Die Tastaturen entwickelten sich. Mechanisch war nicht mehr gefragt. Die Tasten wurden flacher. Sie wurden leiser, sie hatten nicht mehr so viel Hub – und ich wurde schneller.

Dabei hab ich weiß Gott alles Mögliche ausprobiert. Gummierte Tastaturen. Klapptastaturen. Falt- und Rolltastaturen. Ich schrieb Romane in der Eisdiele oder im Garten auf einem Fujitsu Siemens Pocket Loox und später auf einem HTC Herald (nicht mit der eingebauten Tastatur, sondern einer externen Bluetooth-Variante).

Laptops wurden kleiner. Ultrabooks kamen auf den Markt. Ja, die Tastatur des Samsung Q10 war ganz passabel und besser, als die meines vorherigen Sony Vaio. Dann die Netbooks. Auch wenn ich mein Toshiba 7″-Modell schnell gegen ein Samsung 10″ Modell eintauschte, ja darauf ließ sich schreiben. Stellenweise besser, als auf externen Tastaturen.

Doch schließlich haute es mich weg. Die erste Chiclet-Tastatur kreuzte meinen Weg. Hierzu muss man das Wort allerdings definieren, denn „Chiclet“ beschreibt auch die allerersten Tastaturen aus Gummi, die aufgesetzte, statt versenkte Tasten besaßen, zum Beispiel beim ZX Spektrum Heimcomputer. Diese Gummikeyboards meine ich aber nicht, sondern die flachen, aufgesetzten Kunststofftasten, die sich heute fast überall wiederfinden – auf Laptops, Ultrabooks, externe Tastaturen.

Meine erste Chiclet der Neuzeit war die des MacBook Air. Was? Ich hab vorher auf einem Samsung Netbook geschrieben? Wie konnte ich nur? Wieso hab ich vorher nie so eine geile Tastatur gehabt.

2012 folgte der erste iMac mit Apples Magic-Wireless Tastatur, natürlich im Chiclet-Stil. Mann, war ich schnell. Ebenso auf dem 2013 gekauften MacBook Pro.

Perfekt … gibt’s nicht, war aber nahe dran.

Dann kam der Rückschritt bei Apple. Die neuen Butterfly-Tastaturen auf dem 12″ MacBook waren für mich der Anfang vom Ende. Ich konnte auf diesen superflachen und breiten Tasten mit kaum Hub nicht schrieben. Ständig vertippte ich mich und löste ungewollt Tastenkombinationen auf, die ein „Alles markieren“ und überschreiben nach sich zogen. So mancher Herzinfarkt war da vorprogrammiert und das MacBook wechselte rasch seinen Besitzer.

Ich experimentierte weiter. Die Chiclet-Tastatur eines HP-Chromebooks war ganz passabel, reichte jedoch nicht an Apples Standard heran und hinterließ ein merkwürdiges Kunststoffgefühl unter den Fingerkuppen. Als ich 2014 das Surface Pro 3 holte und das dazugehörige Keyboard-Cover stand ein „So lala“-Gedanke im Vordergrund. Die Tasten wurden eher versenkt und standen dicht beieinander. Als zum Surface Pro 4 eine Neuauflage der Tastatur kam mit aufgesetzten Chiclet-Tasten, kaufte ich sofort ein neues Tastaturcover und war von dem „Na geht doch“-Gedanken erfüllt. Das reichte immer noch nicht an die Magic Tastatur Apples heran und auch nicht an die des MacBook Pro.

2017. Apples neue MacBooks bekamen Butterfly-Tastaturen. Ich testete sie im Apple Store und mir wurde übel. Wenn das Cupertinos Zukunft war, dann gute Nacht.

Die Wireless Magic Tastaturen wurden ausgemustert. Neue kamen heran. Mit integriertem Akku (argh!) und Butterfly-Varianten. Ich betete, nie eine davon kaufen zu müssen, doch es kam wie es kommen musste. Meine Magic Tastatur wurde Opfer eines Cola-Ausbruchs. Tasten klemmten und klebten. Nun tippe ich diesen Artikel auf der neuen Variante des Wireless Magic Keyboard. Das fühlt sich zwar alles besser als auf dem MacBook an, aber … reicht lange nicht an das frühere Modell heran. Ich vertippe mich viel zu oft. Die Tasten sind zu breit, liegen zu weit auseinander, der Hub könnte ein Ticken höher sein.

Ebenfalls 2017 verkaufte ich das MacBook Pro. In zwischen hatte ich drei Lenovo Yoga-Notebooks genutzt – das Tastaturerlebnis vom ersten Yoga Ideapad 13 über den Yoga  2 und den Yoga 900 war gleich. Chiclet-Design, aber das haptische Gefühl war nie so gegenwärtig, wie auf dem MacBook. Manchmal wurden Tasten nicht erkannt, ich schlug daneben oder vertippte mich rigoros beim Blindschreiben.

Inzwischen kam auch ein neues Chromebook ins Haus. Ein ACER 14. Oha. Die Tastatur war mal nicht verkehrt. Da ließ sich besser drauf schreiben, als auf der zweiten Surface-Tastatur. Besser wurde es noch mit dem HP G1 13 Chromebook, das kurz darauf in meinem Haushalt vorbeischneite.

Vergleichbar mit einem MacBook Pro von 2013? Vielleicht nicht ganz. Vielleicht fehlt ein kleiner Titch. Aber HP ist da verdammt nah dran.

Machen wir mal ein Zwischenfazit: Das Non-Plus-Ultra in Sachen Schnellschreiben war die MacBook Pro Tastatur (2013) nur Millimeter gefolgt von dem Wireless Magic Keyboard. Danach kam die Tastatur des HP G1 13 Chromebooks, gefolgt von dem Keyboard-Cover der Microsoft Surface Tablets (2. Generation), gefolgt von Acers Chromebook und dann würde ich die aktuelle Apple Wireless Magic Tastatur erwähnen. Die wirkt zwar wertiger, als in Acers Chromebook (kostet auch halb so viel wie das Chromebook), aber durch ihre Tastengröße und dem Tastenabstand untereinander sowie einem veränderten Layout (die ALT-Taste wurde ersetzt durch eine Option-Taste, was mich mehr als verwirrt, wenn ich @-Zeichen schreiben muss oder in Photoshop skaliere) ist sie weit entfernt von einer Speed-Tastatur für meine Finger.

Kommen wir zum Finale. Ich habe eine Tastatur gefunden, die alle anderen übertrifft. Erwähnen sollte ich noch, dass ich eine Surface-Tastatur von Microsoft besitze. Die hat zwar einen schönen Tastenanschlag, ich bin jedoch bisher nicht mit ihr warm geworden, da sie als Bluetooth-Tastatur immer wieder Aussetzer hat und sich sehr schnell in den Standby begibt, wenn man nicht auf ihr tippt. Wirklich schnell habe ich damit noch nicht geschrieben.

Das Surface Book 2 hat es mir angetan. Während Apple seine Keyboards nur „magic“ nennt, scheint in der Tastatur des Surface Book 2 echte Magie drin zu sein. Das mag jeder anders sehen. Es gibt kein perfekt und und jeder hat ein anderes Schreib- und Tippgefühl.

Bei mir löst die Surfacebook Tastatur einen Sog aus. Beim Tippen merke ich, wie ich schneller und schneller werde und in einen Strudel gerade, ja wie in einem Sog mitgezogen werde, um noch schneller zu werden. Das einzige, was da die Tippgeschwindigkeit aufhält oder ausbremst, ist der neue Gedanke, den man vielleicht ab und zu fassen muss.

Bravo, Microsoft. Ich hacke auf euch ja auch immer wieder liebend gerne herum, aber mit dieser Tastatur habt ihr für mich Großartiges geleistet. Ein Quäntchen von perfekt entfernt.

Danke!

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

HP G1 13,3″ Chromebook von Hewlett-Packard. Fabelhafte, beleuchtete Tastatur.

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

HP G1 13 Chromebook Tastatur

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

Das Microsoft Surface Book 2 – ebenfalls 13,5″ mit 3:2 Seitenverhältnis

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

Schwer zu sagen, ob die Tasten wie der Rest aus Magnesium sind, ich tippe eher auf Kunststoff. Fühlen sich jedoch sehr wertig an.

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

Eine neue Form der Beleuchtung. Das Blau sieht toll aus, verhindert jedoch bei hellem Licht das Erkennen der Buchstaben. Wer in Tageslicht arbeitet, schaltet die Beleuchtung aus.

Maker:0x4c,Date:2017-10-12,Ver:4,Lens:Kan03,Act:Lar01,E-Y

The fastest keyboard alive.

Von meinem Schreibtisch: Arbeiten an DUST 5 „Schlachtfeld Erde“ beendet

Wer hätte dusT damals gedacht? Als Dirk Adomeit noch völlig sinnfrei seinen im Absinth-geschwängerten Verstand (nicht, dass er jemals Absinth getrunken hätte oder ich überhaupt davon weiß, aber es passt gerade) vom Leder zieht: „And all DUST on Earth did not feel shy …“

DUST als Lose-Blattsammlung in den 80ern.

DUST als Heftroman-Eigenkreation um die Jahrtausendwende.

DUST im Paperback und als Ebook-Sammelbände bei Atlantis und Story2go.

Lang wartete DUST-Fortsetzung im neuen Jahrzehnt.

DUST-Neuauflage mit neuem Lektorat, neuer Überarbeitung, neuen Titelbildern und erstmals mit der Fortsetzung als Print-Ausgabe bei Atlantis.

Und nun – die DUST-Fortsetzung mit Einleitung eines neuen Kapitels der Abenteuer um Simon Thomas McLaird, Sherilyn Stone, Ken Dra, Jee A Maru und Sean Harris.

DUST 5 – SCHLACHTFELD ERDE

Das Cover liegt noch nicht vor, wird aber im gleichen Stil wie die vorherigen vier Bände wieder von Dirk Berger gepinselt – da freue ich mich schon drauf.

Inhaltlich verrate ich euch noch nicht, worum es geht. Dazu und zu einem möglichen Erscheinungstermin bei Atlantis in Bälde mehr.

GC – Gierse Con in Dortmund – was ziehe ich nur an?

Heute Vormittag ist wieder der allseits beliebte Gierse-Con in Dortmund für eine geschlossene Gesellschaft und ausgewählte Gäste.

Da ich keine Dame bin, stehe ich nicht vor der Wahl, welches meiner 57 Kleider ich morgen anziehe oder welches der 185 Paar Schuhe dazu passt. Nein, vielmehr fragt sich mein geekiger Nerdgeist, welches Smartphone ich denn mitnehme. Ist es nicht zu dick aufgetragen, passt es zum Anlass, falle ich damit auf, doch nicht zu sehr, um als Angeber oder Schnösel bloßgestellt zu werden?

Natürlich frage ich mich, welche Schuhe und welches Kleid, pardon, welches Smartphone ich beim letzten Mal an… dabei hatte, man will ja nicht jedes Mal das gleiche tra… zeigen.

IMG_20170108_124324

Mit Blick in meine Fotothek sehe ich, dass am 22.01.2017 vier Geräte zur Auswahl standen. Ein iPhone 7 Plus, ein Samsung Galaxy S7 Edge, ein Honor 6X und ein Google Pixel.

Exakt 364 Tage später existiert keines der Geräte mehr. Ich weiß jedoch noch, dass ich letztes Jahr das Honor 6X dabei hatte, denn damit habe ich dieses Foto geschossen:

dav

Ich denke, damit die Fotos schöner werden, nehme ich mal das Gerät mit, das aktuell die beste Smartphone-Kamera hat.

20171123_154308

Ein paar Impressionen…

An diesen Punkt komme ich auch immer wieder. Finde ich gut, dass Dirk hier selbstkritisch mit sich umgeht und es öffentlich macht 🙂

SF-Boom

… aus dem Lektorat zu „Canopus“. Ich habe es echt nicht leicht.

pioapiobpiocpiodpioepiofpiogpiohpioipioj

Ursprünglichen Post anzeigen

ossilinchen.com - Mein persönlicher Lifestyle- Blog

Familie, Dresden, Freizeit und allerhand mehr!

VB00KS

Vanessa ♀ Welches Buch lese ich als nächstes?... 🤔😶 📚 bookaholic 🍨 Leckermäulchen 🎀 Bloggerin 🖋 Hobby-Autorin

Tintenhain

Bücher, Rezensionen und mehr

GOLDENDOTS

TRAVEL, FASHION & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

%d Bloggern gefällt das: