Archiv der Kategorie: Spiele

Realitätsverlust bei Nexon Publishing: Sündenbock für den Misserfolg von Lawbreakers gefunden

Stell dir vor. Du eröffnest einen Burger-Laden mit allem Zipp und Zapp. Hamburger, Cheeseburger, Fritten, ein paar Spezialitäten wie einen doppelstöckigen Burger mit einer Sauce, die ein wenig an die eines anderen berüchtigten Burgerladens erinnert usw. usw.

Und dann stellst du fest, deine Kundschaft bleibt aus. Warum wohl? Wirst du der Pizzeria fünf Straßen weiter die Schuld geben? Oder siehst du ein, dass du nur das nachgeahmt hast, was bereits seit Jahrzehnten erfolgreich unter mindestens zwei anderen Burgerketten läuft?

Die Sache liegt eigentlich klar auf der Hand, nur will das der Spiele-Publisher Nexon nicht wahrhaben. Letztes Jahr entwickelte Boss Key Productions den teambasierten Online-Shooter LAWBREAKERS, den Nexon dann für die Plattformen PC und PS4 herausbrachte.

Wer auch nur eine Runde Lawbreakers gespielt hat, weiß, dass es sich dabei um einen 100%tigen Klon von Blizzards OVERWATCH handelt, genau wie bei dem Free-to-play-Spiel PALADINS.

LAWBREAKERS ist lediglich etwas erwachsener als das kindlich, farbig anmutende OVERWATCH. Weniger bunt, weniger Manga-Style, etwas ernster. Doch andere Charaktere mit neuen Namen, neuen Waffen und neuen Maps zu bringen und auch zwei Fraktionen einzuführen, ändert nichts an der Tatsache, dass die Spielprinzipien von LAWBREAKERS und OVERWATCH sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Selbst das Lootbox-System wurde übernommen, mit dem neue Kostüm-Skins, Siegerpositionen, Sprüche oder Graffiti freigeschaltet werden können, wurde 1:1 von OVERWATCH abgekupfert. Wer das abstreitet ist blind oder leidet unter Realitätsverlust.

Letzteres schreibe ich nun dem CFO Nexons zu, der den ausbleibenden Erfolg Lawbreakers … nun, eben der Pizzeria zuschreibt, nämlich in diesem Fall Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG).

Das mag zwar auch Shooter sein, der aber ein völlig anderes Spielprinzip als LAWBREAKERS, PALADINS und OVERWATCH aufweist. CFO Shiro Uemera merkt nicht, dass er sich selbst im Weg steht. Statt reumütig zuzugeben, dass man auf den OVERWATCH-Zug aufspringen wollte und es vergeigt hat, sucht man händeringend nach einem anderen Sündenbock.

Das angeblich zeitgleich wie LAWBREAKERS erschienene PUBG hätte mit seinem Überraschungserfolg dafür gesorgt, dass die Gamer sich darauf stürzen, statt anderes anzunehmen. Punkt.

Die Sache hat, abgesehen vom Spielprinzip, natürlich einen gewaltigen Haken. PUBG erschien in seiner Early Access Version (die bis Dezember 2017 anhielt!) bereits im März 2017, während LAWBREAKERS erst im August 2017 das Licht der Welt erblickte.

Aufgrund der weniger ersichtlichen kindlichen Verspieltheit war LAWBREAKERS für mich eigentlich das bessere OVERWATCH. Dass es nicht funktioniert hat, kann man den wenigen bzw. gar nicht vorhandenen Innovationen und Unterschieden zum Konkurrenztitel zuschreiben. Schade, dass es nicht geklappt hat.

Die Ursache für das eigene Versagen dann aber in einem Spielprinzip-fremden Spiel zu suchen ist ausgemachter Mupitz.

Schade ums Geld, dass ich in LAWBREAKERS investiert habe. Ohne Spieler-Community kein Spiel (da ein reines Online-Spiel ist) und keine Updates in Form von neuen Maps und neuen Charakteren.

Wer sich von der OVERWATCH-Ähnlichkeit überzeugen möchte, kann sich nachstehend eine Live-Aufzeichnung einer meiner LAWBREAKERS-Sessions anschauen:

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Die üblichen Playstation-Probleme

Ausruf am 2. Advent aus dem Wohnzimmer:

„So eine Scheiße. Blöde Playstation wieder!“ Mein Sohn.

Ich frage: „Was denn?“

Er, in unvermindert lautem Tonfall: „Scheiß Playstation. Die lädt so langsam. 25 Minuten für 2 Gigabyte.“

Ich: „Sie hängt aber am Kabel, nicht im WLAN.“

Er, immer noch aufgebracht: „Ja, und trotzdem ist die so langsam. Boah, noch immer 25 Minuten, Scheißdrecksplaystation.“

Tja, es gibt viele Argumente für eine XBox. Die Internetverbindungsgeschwindigkeit gehört dazu.

„Was macht er denn für ein Update?“, hake ich nach.

„CoD.“ Sohn blickt auf den Fernseher. „Ey, guck mal. Zwei Gigabyte, noch immer 23 Minuten, willst du mich verarschen?“

Ähnliches hatte ich neulich auch. Drei Spiele verlangten ein Update. Als nach Stunden noch immer nicht nur eines geladen war, hab ich die Box in den Ruhezustand versetzt, dabei lädt die PS4 noch immer Daten aus dem Internet. Als ich sie am nächsten Abend wieder einschaltete, waren noch immer nicht alle Spiele geladen.

 

Star Wars Battlefront II – Pay to Win Situation?

In aktuellen Spielen kommt man um Lootboxen, also Belohnungsschmankerl nicht herum. Overwatch hat sie, all seine Klone haben sie. Gears of War 4 hat sie. Call of Duty World War II hat sie.

Selbst Battlefield 1 hat sie.

Und alles schreit auf und kräht: Pay to win. Nieder mit Dice. Nieder mit Electronic Arts.

Ich sage: Mumpitz.

Pay to win verschafft einem zahlenden Spieler einen extremen Vorteil gegenüber einem nichtzahlenden Spieler. Wie bei Ogame beispielsweise. Oder Clash of Clans. Investiert man ein paar oder einen Haufen Euro, dann kommt man schneller im Spiel weiter.

Bei Overwatch bin ich erst ein Jahr nach Release eingestiegen, sodass ich nicht sagen kann, wie es am Anfang war. Die Lootboxen bringen dem Spieler keinen Mehrwert, sie hübschen nur die Optik auf. Neue Anzüge, Emotes, Skins für Waffen, Spraydosen – nichts, was einem im Spiel einen Vorteil verschafft.

Ähnlich ist es bei Battlefield 1. Außer Waffenskins bekommt man hier nichts. Und trotzdem enthalten beide Spiele sogenannte Mikrotransaktionen, mit denen man sich virtuelles Geld gegen Echtgeld beschaffen kann, um ersteres für Lootboxen auszugeben.

Wie sieht es im derzeit heiß diskutierten Battlefront 2 aus? Dass Dice auf den Loot-Zug mit aufspringt, ist generell schon mal schlecht. Ein Trend, den niemand wirklich braucht, denn man kann Spieler durchaus auf andere Art und Weise belohnen.

Lootboxen in Battlefront enthalten zum Einen unnötigen Schnodder (Skins, Posen, Emotes), aber auch sogenannte Sternenkarten, die dem Spieler im Spiel einen Vorteil verschaffen, je nachdem welche Karte er einsetzt. Darüber hinaus werden über die Lootboxen auch spielbare Helden freigeschaltet.

Das alles folgt einem Zufallsszenario. Kaufe ich eine Box, erhalte ich per Zufall aufdeckbare Karten und sehe erst dann, was sich dahinter verbirgt. Ganz wie in den anderen vorgenannten Spielen. Womit kaufe ich? Mit virtueller Währung.

Diese sogenannten Credits (die gängige Währung im Star Wars Universum) verdiene ich mir im Spiel. Hohe Punktzahl in einer Multiplayerrunde, besondere Anforderungen erfüllt und freigeschaltet, dafür gibt es satte Credits. Ich hatte gestern nach vier runden Gefecht kann 9.800 Credits zusammen und habe diese in Lootboxen umgesetzt. 4.000 Credits für eine Truppler-Box, 2.200 für eine Heldenbox müssen investiert werden.

Sternenkarten, die Vorteile verschaffen, erhält man jedoch nicht nur in Lootboxen. Vielmehr stellen Belohnungen nicht nur Credits dar, sondern auch Fertigungsteile. Mit Hilfe gesammelter Fertigungsteile, lassen sich Sternenkarten zusammenbauen.

Zwei Wege führen also nach Rom. Und genau wie bei anderen Spielen, kann man sich Credits in Form von Kristallen gegen Echtgeld dazukaufen und diese  wiederum in Lootboxen investieren. Inzwischen hat Electronic Arts diese Art von Ingame-Käufen wegen der vehementen Proteste herausgenommen.

Aber warum jetzt die Aufregung? Wer 90 Euro Echtgeld investiert und sie auf den Kopf für Lootboxen haut, hat auch noch keine Garantie dafür, dass sich in einer Lootbox der freischaltbare Charakter von Luke Skywalker befindet.

Und alles andere erledigt man im Spiel. Wir sind hier weit entfernt von einer Pay to Win-Masche. Die Credits und Fertigungsteile rollen auch so auf einen zu, und das nicht zu knapp. Wer regelmäßig spielt, bekommt seine Lootboxen und Sternenkarten schnell zusammen.

Wie Shakespeare sagen würde: Much ado about nothing. Aber wenn einer kräht, krähen alle mit.

Warum ELEX schon verloren hat

Manchmal passieren ähnliche Dinge gleichzeitig. Im selben Jahr erscheinen zwei Filme, in denen Terroristen das Weiße Haus einnehmen. Im selben Jahr zwei Filme, die von einer Mars-Expedition handeln.

Und manchmal erscheinen im selben Jahr auch Spiele, die sich einander stark ähneln. Ob da jemand von dem anderen abgekupfert weiß man nicht so genau. Das behauptet man ja erst gerne, wenn ein Spiel wesentlich später als „Klon“ erscheint, als das ursprüngliche Spiel.

Ja, da können die Programmierer von Paladins und Law Breakers noch so wutrot anlaufen und hochnotpeinlich auf dem Boden aufstampfen, eure Spiele sind nichts weiter als Overwatch-Klone – wobei ich Law Breakers ja eigentlich besser, erwachsener und grafisch schöner als Overwatch finde … aber es geht nicht um Overwatch.

Endzeit. Survival. Ein Hauch von Rollenspiel. Jäger und Sammler gepaart mit längst vergessener, in unseren Augen aber futuristischer Technologie.

Wo bekommen wir das? Korrekt: Bei Horizon Zero Dawn.

Doch das Spiel ist nicht das erste in diesem Setting. Letztes Jahr gab es schon ReCore aus dem Hause Microsoft. Wenn auch grafisch nicht so ein Bombast wie Horizon und die Spieltiefe ließ auch zu wünschen übrig. Will nur sagen: Horizon war nicht das erste seiner Art – und spielerisch erinnert sowieso alles an die Abenteuer Lara Crofts, nur mit anderer Grafik und anderem Storyhintergrund.

Hatte man nicht beim Reboot von Lara gerade diese Lager eingeführt, die man später per Schnellreise wieder aufsuchen kann? Ja, gibts in Horizon auch. Die Heldin hat rote Haare, statt braune. Makes the difference.

Doch dann hörte ich von der deutschen Spieleschmiede Pirnha Bytes, die sich auch an einem neuen Spiel versuchen. ELEX, so der Titel. Das Setting: Erinnert sehr stark an Horizon Zero Dawn. Endzeit. Jäger und Sammler gepaart mit Magie und Technologie, die aus heutiger Sicht noch futuristisch ist – also ein Science Fantasy Adventure Rollenspiel.

Noch eins. Bis gerade eben war es noch auf meiner Wunschliste, doch dann sah ich bei Gamestar den Spielstart im Livestream.

Der Vorspann ist billig. Ein Intro mit gezeichneten Bildern und einem Voice Over. Gut, kann man machen. Doch dann die erste Zwischensequenz. Irgendwo war ich grafisch jetzt bei HALO 3 angelangt.

Und dann ging es ins Spiel hinein: Mal ein paar Wiesen- und Lichteffekte außen vor gelassen, wirkt texturtechnisch alles sehr, sehr altbacken. Die Bewegungen der Spielfigur sind ruckelig, holperig. Keine Eleganz, wie man sie von Nathan Drakes letztem Spektakel oder auch von Lara oder Aloy kennt.

Das ganze Spielambiente wirkt auf mich wie ein Spiel, das auf der Höhe von Tomb Raider Legend angesiedelt ist, wobei mich bei Lara damals die eleganten Bewegungen beeindruckt haben, ebenso wie die Lichteffekte.

Sorry, liebe Piranhas, aber euer Spiel hab ich wieder vom Wunschzettel gestrichen. Da bleibe ich lieber bei Horizon und lege mir noch das demnächst erscheinende Add-on zu.

Update: Direktvergleich XBox One vs. PS4

Vor knapp zwei Jahren habe ich als frischer Besitzer einer Playstation 4 einen Direktvergleich zur XBox One gezogen und Sony fast vernichtend abgestraft.

Inzwischen hat sich bei den Japanern aber eine Menge getan, sodass ich einige Dinge revidieren muss.

Fangen wir mit den Mängeln der Vergangenheit an:

  • Controller: Hier hat sich bei Sony nichts getan. Noch immer sind Akkus fest verbaut und wenn diese leer sind, muss ich den Controller entweder per Kabel mit einem USB-Port der PS4 verbinden oder an eine Powerbank oder etwas ähnliches hängen. Zwar ist das Ladekabel lang, aber nicht jeder hat die PS4 so in Reichweite stehen, dass man mit Kabel spielen könnte. Mal schnell frische Batterien oder vorgeladene LSD-Akkus zu tauschen, ist hier noch nicht drin. Der Controller der XBox One macht dagegen Fortschritte. Durch neue Bluetooth-Technologie lässt sich der aktuelle Controller auch mit Windows 10 PCs verbinden und ein Kabel-Gaming-Headset ist ohne Adapter ganz einfach über den Klinkenanschluss mit dem Controller zu verbinden. Danke Microsoft. Aber es geht nur ein halber Punkt an Redmond, denn am PS4 Controller konnte man von Anfang an, ein Gaming Headset über Klinke anschließen und nicht nur eigenwillige Konstruktionen aus eigenem Hause.
  • Geräuschkulisse: Hält sich aktuell in der Waage. Unentschieden. Einen Soundmeter habe ich jetzt nicht dran gehalten, aber das Laufen des Lüfters der Unitymedia-Box im Standby übertönt eh alles andere.
  • Speicherkapazität. Inzwischen kann man den Speicher der PS4 auch extern durch Anschluss einer USB 3.0 Festplatte erhöhen. Vorteil: Die Festplatte bezieht ihren Strom über das USB-Kabel, sodass auch 2,5″ Platten ohne eigene Stromversorgung an die PS4 gehangen werden können, das ist IMHO bei der XBox so nicht möglich. Die verträgt zwar auch USB 2.0 Platten, aber benötigt welche mit eigener Stromversorgung (man möge mich korrigieren, wenn ich hier falsch liege). Des Weiteren ist ein Verschieben von bereits installierten Spielen von der internen Festplatte auf eine externe problemlos möglich. Punkt geht an Tokio.
  • Downloadgeschwindigkeit: Im WLAN war es bei der PS4 ein Graus. Seit einigen Monaten hängt sie im Wohnzimmer am schnellen LAN und tut sich in Sachen Downloads nichts mehr mit der XBox One. Unentschieden.
  • Installationsfehler: Ließen sich bis dato nicht mehr feststellen. Unentschieden.
  • Abwärtskompatibilität: Während Microsoft jetzt schon weit über 100 Spiele aus XBox 360 Beständen für die One verfügbar gemacht hat, sind PS3-Spiele nicht auf der PS4 spielbar. Sony vertritt hier einen klaren Standpunkt: Die Funktion würde eh niemand nutzen. Punkt für Redmond.
  • Update-Politik: Inzwischen kommen auch Systemupdates für die PS4 wesentlich häufiger, als zu meiner Bestandsaufnahme im Dezember 2015. Unentschieden.

 

Kommen wir zu Zusatzpunkten, die ich 2015 noch nicht auf dem Schirm hatte.

  • Stream zu Videoporalen: Während Microsoft über Game DVR maximal 10 Minuten Spielsession als Videodatei aufzeichnet, die man anschließend über OneDrive hochladen und von dort aus weiterverteilen kann, ist die PS4 in der Lage 60 Minuten Video aufzunehmen. Das direkte Streamen einer Spielsession gestaltet sich auf der PS4 denkbar einfach: Youtube, Twitch, Livestream läuft. Bei Microsoft ist es mir nicht gelungen direkt zu Youtube zu Streamen. Ein Umweg über Twitch funktioniert. Das Streaming via Mixxer ist mir bisher nicht gelungen, den Versuch habe ich auch aufgegeben. Punkt für Tokio.
  • Das Abspielen von Blurays und DVDs funktioniert auf beiden Konsolen, jedoch bin ich trotz einiger Updates bei der XBox auf zwei Probleme gestoßen: Haken und Ruckeln trifft öfter auf, als auf der PS4, gerade bei Kameraschwenks. Und ich habe Blurays entdeckt, die sich auf der XBox nicht abspielen lassen, dann aber auf der PS4 problemlos liefen. Punkt für Tokio.
  • Negativ beim Direkteinkauf im Store fällt wieder Sony auf. Während bei Microsoft die hinterlegten Bezahlarten einwandfrei funktionieren, ist ein zügiges Einkaufen bei Sony nur mit Kreditkarte möglich. Nachwievor weigert sich Sony bei der Bezahlung mit PayPal den Altersnachweis in Form von Hinterlegen der Personalausweisdaten zu speichern. Kauft man via PayPal ein, muss man jedes Mal erneut und erneut und erneut die Personalausweisdaten eingeben. Über die Bildschirmtastatur mit dem Controller ist das eine echte Kotzangelegenheit. Da kauft man besser mit dem Rechner im PSN-Store ein, doch auch dort bleiben die Daten für PayPal nicht gespeichert. Eine Identifikation per Ausweis ist immer wieder erforderlich. Die Frage ist: WARUM? Wofür habe ich einen PayPal-Account mit dem ich mich einloggen muss, wenn ich zusätzlich noch meinen Personalausweis angeben muss?

 

That’s it. In vielen Punkten hat sich die Playstation erheblich gebessert, in manchen Breichen hat sie die XBox sogar überholt.

Gaming für Youtube

„Mach doch Let’s Plays“, schlug mein Sohn letztes Jahr schon vor.

Als wenn es so einfach wäre. Als Ergebnis gab es hier einige Gameplayvideos zu sehen, aber die auch eher nur dürftig. Ja, ich spiele gerne zum Zeitvertreib. Meist Dinge, die man in 30 Minuten, maximal 1 Stunde erledigen kann. Nichts, was mehrere Stunden in Anspruch nimmt, weil ich dafür meist keine Zeit habe.

Hinzu kommt, dass ich das Meiste an der XBox spiele. Gerade Shooter. Da bin ich Konsolenfreund. Und am PC würde ich hoffnungslos unterlegen sein, denn Spielen mit Maus und Tastatur ist nicht meins. Diese Zweckentfremdung habe ich nie verstanden. Wenn ich etwas aktiv bewegen will, dann so wie mit meinem C64 oder der Atari-Spielkonsole: Mit einem Joystick. Gut, dieser heißt heute Gamecontroller, aber am Prinzip hat sich nichts geändert. Maus ist zum Öffnen von Programmen und Tastatur zur Eingabe von Texten bestimmt. Basta.

Als ich jüngst eine Mail von Microsoft zum Thema MIXER erhielt, dachte ich mir, ich versuche es einfach mal. MIXER ist der Nachfolger von BEAM, einer Streaming-Lösung für die XBox One.

Ja, der Livestream klappte, jedoch wurden die Videos trotz entsprechender Einstellung nicht aufgezeichnet. Es gab also keine Möglichkeit, sie herunterzuladen, um sie anschließend auf Youtube zu bringen.

Dann begann ich mich für Twitch zu interessieren und startete ebenfalls einen Versuch. Der erste war katastrophal. Ein aufgezeichnetes Spiel kam gerade mal mit 480p zur Aufnahme und meine übers XBox-Headset übertragene Kommentarstimme fiel immer wieder mal ab.

Der zweite Versuch wurde etwas besser. Ein neues Headset sorgte für eine durchgängig gleich gute Aufzeichnung meiner Stimme. Aber auch hier litt die Videoqualität. Nur 720p landeten bei Youtube und das Video zeugt von Pixelgewitter und Artefakten. Nicht gut.

Nächster Versuch. Ich stieß auf die Möglichkeit, von der XBox auf den Win 10 PC zu streamen. Erster Wermutstropfen: Dies geht über die XBox App unter Windows 10, die aber einen Kabelcontroller benötigt, weil der neue Bluetooth-Controller nicht von der App erkannt wird, obwohl Spielen von Windows Spielen auf dem Controller problemlos funktioniert. Also gut. Aufzeichnung am PC gestartet, rübergegangen ins Wohnzimmer und eine Runde Battlefield 1 gespielt. Zurück an den PC. 6 Minuten Video in 1080p mit ca. 1 GB aufgenommen. Perfekt.

Nicht ganz: Obwohl das Video qualitativ gut war, fehlte jedoch ein entscheidender Punkt – mein Kommentar. Der Ton des Headsets wurde nicht mit aufgezeichnet.

Nächster Versuch: Gleiches Szenario wie zuvor, jedoch am PC gespielt, via XBox-Stream. Der Kommentarton meines PC-Headsets wurde mit aufgenommen, jedoch war das gestreamte Spiel unspielbar. Nur Aussetzer, Ruckler, hohe Latenzen und Pixelgewitter.

Bleibt die Frage, was jetzt zu tun ist. Sicherlich könnte man eine Game Capture Box installieren, aber da XBox und PC weit auseinander stehen, müsste die Box selbst aufzeichnen können, bzw. externen Festplattenspeicher zulassen.

Ich überlege noch … in einer stillen Minute.

Turn on ist doof

Eigentlich schaue ich mir das Saturn-Magazin „Turn on“, das von SATURN gesponsort wird, wegen Alex und Jens ganz gerne an.

Irgendwann hab ich wohl auch den RSS Feed abonniert, schaute dort aber selten rein. Heute stolperte ich jedoch über einen Artikel über das kommende Battlefront 2, über das Turn on schon mehrfach berichtete.

Die Überschrift war der Aufhänger: „In Star Wars Battlefront 2 ist sogar Luke Skywalker spielbar“

Sogar? Wie jetzt? Was heißt hier sogar?

Der Einleitungstext zeigt, dass der Verfasser Kai Lewendowski offenbar noch nie Battlefront gespielt hat. Denn wie heißt es dort?

In „Star Wars Battlefront 2“ wird es für die Spieler unter anderem möglich sein, in die Haut von Luke Skywalker höchstselbst zu schlüpfen. 

Ach! Und in Battlefront 1? Ein alter Hut. Man konnte auch im ersten Teil von DICEs Neuauflage des Star Wars Schlachtengetümmels in die Rolle von Luke Skywalker (und auch Han Solo, Leia, Darth Vader und und und) schlüpfen.

Es wäre schön, wenn man etwas mehr recherchiert, bevor man über etwas schreibt.screenshot2

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