Ein paar Impressionen…

An diesen Punkt komme ich auch immer wieder. Finde ich gut, dass Dirk hier selbstkritisch mit sich umgeht und es öffentlich macht 🙂

SF-Boom

… aus dem Lektorat zu „Canopus“. Ich habe es echt nicht leicht.

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Smartphones: Die Sache mit der Display-Größe

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Acht Jahre Smartphones in der heutigen Form. Was mit dem iPhone 2007 begann (Finger Touch ohne Stift, keine physische Tastatur) hielt 2010 Einzug in mein Leben. Mein erstes Smartphone der Past-iPhone-Ära war das HTC Desire mit Android 2.1 Eclair und Android 2.2 Froyo. Die Displaygröße des Desire betrug 3,7″, war damit etwas größer als der 3,5″ große iPod Touch und für mich angenehmer zu bedienen.

Im Bereich der Tastentelefone gab es einen Trend, der auch in Lethal Weapon 3 thematisiert wurde. Leo Getz (Anything you want, Leo get’s) sagte damals „Wissen Sie, warum die Dinger immer kleiner werden? Damit man sie verliert und sich ein neues kauft.“

Als 2011 das Samsung Galaxy S II herauskam und mit einer Displaygröße von 4,3″ aufwartete, war das ein gewaltiger Sprung nach vorne, was die Bedienbarkeit und Ablesbarkeit anbelangte. Mit der Screengröße arbeitete ich gerne.

Ende 2011 brachte Samsung dann das Galaxy Note raus. Wegen der Möglichkeiten mit einem Stift zu arbeiten (nicht wie auf alten Windows CE Geräten) nutzte ich es eine Weile als Zweitgerät und musste mir bei 5,3″ Display-Größe ständig anhören, was für eine Telefonzelle ich denn mit mir herumschleppe.

Ja, das Ding war mordsgroß und man musste sich daran erst einmal gewöhnen.

Doch ein Jahr später machte auch der Nachfolger des Galaxy S II, nämlich das Galaxy S III (immer noch mit römischen Ziffern geschrieben) mit 4,8″ einen weiteren Sprung um 0,4″ nach vorne.

2013 fielen mir das Nexus 4 und das HTC One M7 in die Hände, beide mit 4,7″ Display – und für mich war eine optimale Größe der Bedien- und Lesbarkeit geboren. 4,7″ nicht mehr, nicht weniger. PERFEKT.

Im Jahr davor zog auch Apple nach und brachte mit dem iPhone 5 erstmals 4″ unter die Haube, was mich wegen des Fingerabdrucksensors 2013 und den Neuerungen in iOS 7 dazu bewog mir ein iPhone 5S zuzulegen. Doch die 4″ waren mir nachwievor viel zu klein, das iPhone 5S verschwand nach einem halben Jahr wieder von meiner Bildfläche.

Im Android-Lager tat sich was. Das LG G2 mit 5,2″ gelangte zu mir und das Nokia Lumia 520 mit 5″ und Windows 8 Mobile.

2014 war der „4,7“ ist die perfekte Größe“-Gedanke völlig dahin, denn die Geräte wurden immer größer und ich pendelte mich zwischen 5 und 5,5″ ein.

Aber 2014 kam auch das iPhone 6 heraus und ich erinnerte mich an die 4,7″ die mir ein Jahr zuvor noch als perfekte Größe in Erinnerung waren. Nicht länger als einen Monat war das iPhone 6 in meinem Besitz und wurde gegen ein 5,5″ großes iPhone 6 Plus getauscht – trotz der wuchtigen Außenmaße bei „nur“ 5,5″

Im selben Jahr kaufte ich mir noch das Nexus 6 von Motorola, das mit stattlichen 5,96″ aufwartete. Puh, das war groß. Fast 6″ Display, es war einfach zu groß. Zu groß im Jahr 2014.

Also blieb ich bei dem Spielrahmen zwischen 5,1″ und 5,5″.

Honor 4X, Huawei P8, OnePlus2 – die alle spielten in der Klasse. Einen Ausreißer bot das Samsung Galaxy Note 4  mit 5,7″ – doch auch das war weit handlicher als das Nexus 6.

2015 und 2016 blieben weiter im Rahmen.

Doch 2017 änderte sich etwas gravierendes. Samsung setzte einen neuen Trend. Auch wenn es das Seitenverhältnis 2:1 vorher schon gab, setzte Samsung es 2017 erst so richtig durch und alle anderen Hersteller zogen nach. 18:9 war das neue 16:9.

Der Clou: Trotz größerer Display-Diagonale ändert sich bei neuem Seitenverhältnis nicht wirklich etwas in der Breite, nur in der Länge, sodass Smartphones mit größerem Display dennoch kompakter gebaut werden konnten, als bisher im 16:9 Format.

Wieder konnte eine Grenze überschritten werden. Trotz 5,8″ Display war das Galaxy S8 (seit dem Galaxy S4 nicht mehr mit römischen Ziffern) wesentlich kleiner und kompakter als ein iPhone 7Plus mit nur 5,5″ Display.

Betrachte ich meine heutigen Daily Driver, liegen sie allesamt drüber und bewegen sich in der Region um 6″, also gar noch größer als das Nexus 6, das mir damals zu groß erschien.

Das Galaxy Note 8 liegt mit 6,3″ weit über allem, das ich bisher als Smartphone bedient habe und ist dennoch wesentlich kleiner, schmaler und dünner als das Nexus 6. Auch die Zweitgeräte, das Google Pixel 2XL mit 6″ knapp 14 Millimeter kleiner, 13 Millimeter schmaler und ganze 9 Gramm leichter. Mit 6,01″ Displaydiagonale ist das OnePlus5T nochmals kleiner als das Pixel 2XL.

War der Standpunkt von 2014 im nächsten Jahr schon überholt, ist 6″ für mich quasi das neue 4,7″ geworden. Das letzte Smartphone unter der 6″-Grenze (das Honor 9) ist, weil es mir vom Display zu klein war, gegen das OnePlus5T getauscht worden.

Die Frage ist, wohin die Reise führt. Aus heutiger Sicht kein ein Display mit 7″ Diagonale unmöglich das Ziel sein – aber „unmöglich“ gibt es nicht, daher bin ich sehr gespannt, wie sich die Sache entwickelt und wann wir wirklich die ersten faltbaren Displays in einem sinnvollen Einsatz sehen.

pixelmania

Nach dem Nexus 6 wieder bei 6″ angekommen. Die Geräte sind jedoch viel kleiner und kompakter als das Nexus 6 es je war. Von links nach rechts: OnePlus5T (6,01″), Galaxy Note 8 (6,3″) und Pixel 2 XL (6,0″)

Amazon müllt ungefragt dein Fire Tablet zu!

Nach dem Apple Akku-Skandal sollte man meinen, dass mal langsam gut mit Aufregungen ist.

Nein, da kommt der Nächste um die Ecke, der irgendetwas tut, was keiner wollen kann.

Ich habe hier noch ein Fire Tablet der jüngeren Generation, das ich selten nutze, dessen Akku ich aber gestern mal aufgeladen habe. Gerade will ich das Ladekabel abziehen und sehe in der Benachrichtigungsleiste die Downloadanzeige.

Einige Standard-Apps werden automatisch aus dem App Store von Amazon aktualisiert, weil ich das nicht deaktiviert habe.

Doch warum steht da was von Bibi und Tina? Und warum etwas von Spectre??

Ich gehe der Sache nach und stelle fest, dass Amazon ungefragt zwei Filme aus Prime Video für das Offline-Anschauen installiert hat. Filme, die ich weder ausgesucht habe, noch für die ich Amazon meine Erlaubnis gegeben habe, über Nacht im Gigabyte-Bereich Traffic über mein WLAN zu generieren!

Amazon nennt das „On Deck“-Download. Nur für den Fall, dass ich mal kein Internet habe, würden die Filme vorsorglich geladen werden, damit ich zu jeder Zeit was gucken kann.

Sag mal, Herr Bezos, geht es noch?

Sollte der Speicherplatz knapp werden, würden diese Filmdateien automatisch wieder vom Gerät gelöscht.

ARGH!

Ich wittere den nächsten Skanal und das nächste Zitieren vor den Bundesgerichtshof.

Diese Fremdsteuerung ist nicht tolerierbar. Wenn ich für ein Fire Tablet nichts zahlen müsste, dann darf Amazon gerne damit das tun, was sie für richtig halten, aber ich habe einen Kaufvertrag geschlossen und das Gerät ist mein Eigentum. Ich habe zugewilligt, dass Amazon auf dem Standby-Bildschirm Werbung projizieren darf, damit ich das Tablet günstiger bekomme, aber ungefragte On-Deck-Downloads?

Anzeige ist raus.

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Realitätsverlust bei Nexon Publishing: Sündenbock für den Misserfolg von Lawbreakers gefunden

Stell dir vor. Du eröffnest einen Burger-Laden mit allem Zipp und Zapp. Hamburger, Cheeseburger, Fritten, ein paar Spezialitäten wie einen doppelstöckigen Burger mit einer Sauce, die ein wenig an die eines anderen berüchtigten Burgerladens erinnert usw. usw.

Und dann stellst du fest, deine Kundschaft bleibt aus. Warum wohl? Wirst du der Pizzeria fünf Straßen weiter die Schuld geben? Oder siehst du ein, dass du nur das nachgeahmt hast, was bereits seit Jahrzehnten erfolgreich unter mindestens zwei anderen Burgerketten läuft?

Die Sache liegt eigentlich klar auf der Hand, nur will das der Spiele-Publisher Nexon nicht wahrhaben. Letztes Jahr entwickelte Boss Key Productions den teambasierten Online-Shooter LAWBREAKERS, den Nexon dann für die Plattformen PC und PS4 herausbrachte.

Wer auch nur eine Runde Lawbreakers gespielt hat, weiß, dass es sich dabei um einen 100%tigen Klon von Blizzards OVERWATCH handelt, genau wie bei dem Free-to-play-Spiel PALADINS.

LAWBREAKERS ist lediglich etwas erwachsener als das kindlich, farbig anmutende OVERWATCH. Weniger bunt, weniger Manga-Style, etwas ernster. Doch andere Charaktere mit neuen Namen, neuen Waffen und neuen Maps zu bringen und auch zwei Fraktionen einzuführen, ändert nichts an der Tatsache, dass die Spielprinzipien von LAWBREAKERS und OVERWATCH sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Selbst das Lootbox-System wurde übernommen, mit dem neue Kostüm-Skins, Siegerpositionen, Sprüche oder Graffiti freigeschaltet werden können, wurde 1:1 von OVERWATCH abgekupfert. Wer das abstreitet ist blind oder leidet unter Realitätsverlust.

Letzteres schreibe ich nun dem CFO Nexons zu, der den ausbleibenden Erfolg Lawbreakers … nun, eben der Pizzeria zuschreibt, nämlich in diesem Fall Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG).

Das mag zwar auch Shooter sein, der aber ein völlig anderes Spielprinzip als LAWBREAKERS, PALADINS und OVERWATCH aufweist. CFO Shiro Uemera merkt nicht, dass er sich selbst im Weg steht. Statt reumütig zuzugeben, dass man auf den OVERWATCH-Zug aufspringen wollte und es vergeigt hat, sucht man händeringend nach einem anderen Sündenbock.

Das angeblich zeitgleich wie LAWBREAKERS erschienene PUBG hätte mit seinem Überraschungserfolg dafür gesorgt, dass die Gamer sich darauf stürzen, statt anderes anzunehmen. Punkt.

Die Sache hat, abgesehen vom Spielprinzip, natürlich einen gewaltigen Haken. PUBG erschien in seiner Early Access Version (die bis Dezember 2017 anhielt!) bereits im März 2017, während LAWBREAKERS erst im August 2017 das Licht der Welt erblickte.

Aufgrund der weniger ersichtlichen kindlichen Verspieltheit war LAWBREAKERS für mich eigentlich das bessere OVERWATCH. Dass es nicht funktioniert hat, kann man den wenigen bzw. gar nicht vorhandenen Innovationen und Unterschieden zum Konkurrenztitel zuschreiben. Schade, dass es nicht geklappt hat.

Die Ursache für das eigene Versagen dann aber in einem Spielprinzip-fremden Spiel zu suchen ist ausgemachter Mupitz.

Schade ums Geld, dass ich in LAWBREAKERS investiert habe. Ohne Spieler-Community kein Spiel (da ein reines Online-Spiel ist) und keine Updates in Form von neuen Maps und neuen Charakteren.

Wer sich von der OVERWATCH-Ähnlichkeit überzeugen möchte, kann sich nachstehend eine Live-Aufzeichnung einer meiner LAWBREAKERS-Sessions anschauen:

Alles wird gut in 2018

Zunächst einmal allen meinen Lesern ein Frohes Neues Jahr und alles nur erdenklich Gute.

Gut meinte es auch Huawei, die Ende des letzten Jahres noch ein Update für das Android-Tablet Huawei Media Pad M3 rausgehauen haben, das unter anderem die Akku-Laufzeit verbessern sollte.

Bei dieser Aussage war ich stutzig, denn gerade das M3 in der 8″ Variante hatte bereits eine sagenhafte Akku-Laufzeit. Mitunter kam ich auf 7 – 8 Tage ohne Stromversorgung aus, bei einer täglichen Nutzung von ca. 45 Minuten. Das M3 ist mein Couch-Tablet. Immer wieder wird es zur Hand genommen, um was in der IMDB nachzuschlagen, Mails abzurufen, über Inoreader meine Newsfeeds zu lesen oder in die aktuellen Youtube-Abos reinzuschauen und ein paar Videos anzusehen.

Was also sollte man da noch verbessern?

Vorgestern ist das Mediapad M3 unter die 20% Marke gefallen. Gestern Abend hatte ich noch 17% Akku. IMDB-Suche, ein paar Artikel von Stadt-Bremerhaven, Engadget, Heise und MacWelt abgegrast und gelesen, dann noch zwei, drei Youtube-Videos angeschaut. Leider vergessen, das Tablet danach ans Ladegerät zu hängen. Heute Morgen war der kleine Kerl noch immer nicht leer. 12% Rest-Akku.

Vom Netz getrennt vor 255 Stunden (sic!), also vor 10 Tagen. Damit übertrifft das Tablet auch meine bisherigen Rekordhalter wie das iPad Mini 3 oder das iPad Air. Nur ein Kindle Fire Tablet hat es mal 26 Tage ohne Strom ausgehalten, allerdings im Idle-Zustand ohne jedwede aktive Nutzung.

Man muss dazu sagen, dass das M3 ein LCD IPS Display besitzt (also nicht so stromsparend wie beispielsweise ein AMOLED) und dieses mit 2560 x 1600 Pixeln befeuert wird bei einer Pixeldichte von 359 ppi (frisst damit mehr Strom als ein vergleichsweises Display mit geringerer Auflösung wie Full-HD).

Wie ihr dem Screenshot entnehmen könnt, prognostiziert das Akku-Überwachungsprogramm Battery Bot mit den restlichen 12% sogar noch eine Nutzungszeit von ca. einem weiteren Tag. Und das bei einer Akku-Kapazität von 5.100 mAh.

Zum Vergleich: Mein Samsung Galaxy Tab S3 mit 9,7″ AMOLED Display hat zwar ein größeres Display und mit 6000 mAh auch einen größeren Akku, der aber bei stromsparendem OLED auch nur 2048 x 1536 Pixel bei nur 264 dpi befeuern muss. Dennoch hält das Tab S3 bei weit weniger Nutzung nur knapp 2 Tage (zwei!) durch, ehe es an die Ladebuchse muss.

Alles richtig gemacht, Huawei. Herzlichen Dank!

Screenshot_20180103-062154

Drecks Windows!

Danke, Microsoft. Danke!

Es gab eine Zeit, in der ich euch dafür gehasst habe, dass ihr OS-Updates unangekündigt reingeworfen habt. Bei Windows XP war das ein Desaster. Entweder zu Vista-Zeiten oder spätestens zu Windows 7 habt ihr eine Benachrichtigung eingeblendet, dass Windows neu gestartet werden muss, um Updates zu installieren.

Man konnte die Auto-Updates freilich deaktivieren. Und bei der Benachrichtigung locker um 2, 4 oder gar 8 Stunden verschieben.

Alles gut.

Doch dann kam Windows 10. In den unpassendsten Momenten werden Updates gefahren.

„Wir führen Updates durch, wenn wir glauben, dass du nicht mit deinem Gerät arbeitest.“

Ach!

Zunächst einmal lassen sich Updates nicht vermeiden. Mann kann sie nicht abstellen.  Im Hintergrund rödelt Windows immer wieder und sucht nach OS-Installationen. Sobald eine Verfügbar ist, erscheint eine Meldung (wenn man Glück hat), dass ein Update installiert werden soll.

Man kann das auf „später“ verschieben, so wie ich das heute getan habe.

Vor etwa einer Viertelstunde habe ich die Maus meines Rechners das letzte Mal betätigt. Ich arbeitete derweil am iMac weiter.

Plötzlich sehe ich aus dem Augenwinkel einen blauen Bildschirm. Windows wird heruntergefahren.

Da kümmert es niemanden, dass ich drei Exceltabellen geöffnet habe und mich zusätzlich in einer virtuellen Citrix-Umgebung befinde, in der ebenfalls Excel und SAP geöffnet waren.

Das Herunterfahren, installieren und neu starten hat 12 Minuten gedauert, in denen ich nicht mehr an dem Rechner arbeiten konnte. Derzeit hängt Outlook im Startvorgang fest und will nicht zu Ende hochfahren. Die SAP-Verbindung ist natürlich unterbrochen worden. In der Citrix-Desktop-Umgebung sind die beiden geöffneten Excel-Listen zwar noch da, aber Excel reagiert nicht, von daher war die ganze Arbeit für die Katz.

Natürlich nervt es mich auch an macOS wenn regelmäßig Hinweisfenster kommen, dass ein OS-Update zur Verfügung steht, vor allen Dingen wenn man sich gerade im Vollbildmodus in einem Video befindet und dann kackendreist durch diese Mitteilung gestört wird. Aber bei Apple kann ich zumindest ein „Morgen erinnern“ setzen und das so oft ich will. Es wird nicht ungefragt einfach installiert.

Diese Bevormundung von Microsoft und diese überhebliche Arroganz „wir wissen, wann du nicht arbeitest und was gut für dich ist“ geht mir sowas von …

Vielleicht sollte ich mein Note 8 einfach nehmen, an die Dex-Station hängen und darüber in Citrix arbeiten. Da werden keine Updates ungefragt installiert.

windoof

Das What’s App Dilemma

What’s App ist schon cool, aber auch doof.

Cool ist natürlich, dass viele es nutzen und die Reichweite extrem groß ist. Die Sicherheitslücken schießt ja eh jeder in den Wind und Apps wie Telegramm oder Threema haben in meinem Dunstkreis offenbar keine Chance.

Es gibt Alternativen, aber da will keiner so recht ran.

Mein persönliches Hauptmanko an What’s App ist das Gebundensein an eine Mobilfunknummer. Der Messenger von Facebook beispielsweise ist Kontogebunden. Ich kann ihn auf beliebig vielen Smartphones und sogar Tablets nutzen. What’s App benötigt eine Mobilfunknummer und ist (von der Web-Variante abgesehen, die aber auch nur in Verbindung mit einem Smartphone funktioniert) nur an einem Smartphone nutzbar (oder in Ausnahmefällen auf einem SIM-Card-fähigen Tablet, das auch eine Telfoniefunktion bietet).

Bei drei Geräten, die ich im Einsatz habe, wird es für meine Mitmenschen schwierig, mich zu erreichen. Für die wichtigsten Leute habe ich What’s App-Gruppen. Dort schreiben sie mich an und ich bekomme die Nachrichten, egal mit welchem Smartphone ich gerade unterwegs bin.

Es soll in Bälde ein neues Modell von WA kommen, das Mobilfunknummern-unabhängig ist. Ich hoffe bald.

Inzwischen hat sich der Messenger ja stark verbessert. Das Teilen von Inhalten wird leicht gemacht, selbst die Videoaufnahmen lassen sich nun länger und leichter anfertigen, ohne dass man krampfhaft einen Finger auf dem Aufnahmeknopf lassen muss.

Ein nicht zu unterschätzendes Medium ist jedoch die Audio-Funktion eines Messengers.

Irgendwann hat man eine Menge Informationen, die man gerne teilen möchte, die zu viel zum Tippen ist. Selbst über What’s App Web oder man hat schlicht keinen Rechner in der Nähe oder man sitzt im Auto und kann den Touchscreen nicht bedienen.

Ich kenne Nutzer, die diktieren über das Tastaturmikro ihre Nachrichten. Andere wiederum nehmen Audio auf. Die Hemmschwelle scheint gesunken zu sein, einfach irgendetwas auf einen Anrufbeantworter zu sprechen. Monologe werden zur Tagesordnung. Viel Inhalt. Einfach drauflos gesprochen. Und der Empfänger setzt sich Kopfhörer oder Ohrstöpsel auf und „genießt“ die gesprochene Nachricht wie einen Podcast.

Ja, tatsächlich haben manche Monologe Podcast-Ausmaße angenommen. Wenn ich mich zurück erinnere, halte ich in einer Gruppe den Rekord mit 31 Minuten sinnfreiem Gelaber. Aber meine Kumpel sind nicht viel schlechter. 20 bis 25 Minuten bekommen die auch hin.

Nun das Dilemma. Je mehr Einzug Audionachrichten als Informations- und Mitteilungsmedium erhalten haben, desto mehr legt der Nutzer auch Wert auf Qualität.

Es ist schrecklich, einem Fünf-Minuten-Monolog zuzuhören, wenn er sich wie aus dem Klo gesprochen anhört. Kratzend. Zu leise. Mit unangenehmen Neben- und Hintergrundgeräuschen oder Rauschen. Eine klare, laute Stimme sollte es sein, dann macht das Zuhören auch Spaß.

Die Vielfalt der im Umlauf befindlichen Smartphones macht es jedoch den What’s App Entwicklern nicht einfach … oder ist die Vielfalt nicht Schuld, sondern die Entwickler?

Mit jedem neuen Smartphone stelle ich fest, dass die Audioqualität leidet. Mal kommen meine Gesprächspartner zu leise oder zu hallend an, mal sind es meine eigenen Aufnahmen.

Während das Note 8 gut klingt, haben das Pixel 2, das Honor 9 oder auch das OnePlus 5T nur extrem schlechte und sehr leise Audiofiles in What’s App produziert.

Ich nutze daher einen Workaround und nehme meine Sprachansage mit einem Voicerecorder zuvor auf und teile diese Aufnahme dann per What’s App. Eine Sprachnotizen-App bringt Vorteile mit sich: Man muss nicht ständig das Mikrofon-Symbol während der Aufnahme halten (bei ab 10 Minuten Monolog wird es kniffelig), man rutscht nicht versehentlich mit dem Finger ab und der Voicerecorder spart noch Strom, da sich das Display während der Audioaufnahme abschaltet, während die Sprachaufzeichnung direkt in What’s App ein aktives Display benötigt.

Hinzu kommt, dass manche Sprachnotizen-Apps auch noch Qualitätseinstellungsmöglichkeiten bieten. Und sie kommen in den meisten Fällen deutlich, klar und laut herüber.

Ich habe mir angewöhnt selbst beim Note 8 den Sprachrecorder von Samsung zu verwenden, wenn ich weiß, dass ich nun einen längeren Monolog spreche. Der Workaround ist zwar mit zwei „Klicks“ mehr verbunden, als direkt in What’s App aufzunehmen, aber spätestens, wenn der Finger auf dem Bildschirm verkrampft oder abrutscht, wünscht man sich, man hätte den Sprachrecorder sofort genutzt.

Liegt es denn wirklich am Gerät oder liegt es an den Entwicklern?

Sicherlich lassen sich Referenzaufnahmen in anderen Messengern erstellen. Das OnePlus5T klingt bei einer Sprachaufnahme in What’s App extrem leise (ebenso das Pixel 2 XL). In dem Google Messenger Allo oder auch in Skype kommen Sprachnotizen aber glasklar und laut herüber. Der Ball liegt also im Entwicklungsteam von What’s App.

Leider kann aber auch der Workaround seine Tücken haben. Die Sprachnotizen-App (jeder nennt sie anders) beim Honor 9 hat zwar eine bessere Aufnahme hervorgerbracht, als die Direkt-Aufnahme in What’s App, aber war nicht mal Ansatzweise mit der „Diktiergerät“-App von Samsung zu vergleichen, die nahezu Studiosound produziert.

Google hat auf seinen Pixel-Geräten keine Sprachnotiz-App vorinstalliert, so musste ich mich im Playstore erst auf die Suche begeben. Nach zwei katastrophalen App-Ergebnissen habe ich dann die Samsung App gesucht, die jedoch im Playstore nicht eigenständig vertrieben wird, sondern nur über Samsungs eigenen Store, der wiederum auf dem Pixel nicht verfügbar ist.

Ich stieß dann auf die von Sony entwickelte App „Audio Recorder“, die auch auf Sonys Smartphones installiert ist. Aufnehmen, Aufnahmen speichern, Qualitätsmerkmale (Modus Stereo oder Mono / Qualität Spitze, Hoch, Mittel und Basis) sind einstellbar. Teilen einfach über den Share-Button möglich.

Die Qualität ist herausragend und steht dem Diktiergerät von Samsung in nichts nach. Auf dem OnePlus 5T habe ich sie gleich nachinstalliert, obwohl OnePlus eine hauseigene Sprachnotiz-App namens „Recorder“ mit sich bringt, in der zumindest das Ausgabeformat .wav oder .aac gewählt werden kann. Allerdings klingt die Aufnahme sehr blechern – dagegen macht Sony mit seinem Audio Recorder alles richtig.

Fazit: Wer gerne Sprachnachrichten über What’s App verschickt und unterirdisch schlechte Ergebnisse bekommt, sollte nicht sein Smartphone verfluchen, sondern lieber What’s App. Als Workaround für ausgezeichnete Sprachaufnahmen empfehle ich die Audio-Recorder App von Sony (im Playstore erhältlich) oder Samsungs hauseigene App „Diktiergerät“, die für Galaxy-Geräte im Samsung App Store verfügbar ist (oft ist sie auf aktuellen Galaxy-Geräten nicht vorinstalliert und muss erst aus dem Store bezogen werden).

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