Von meinem Schreibtisch: Zuflucht Galadorn Core

Noch ist es eigentlich nicht Zeit, das Science Fiction Großprojekt REQUIEM FÜR DIE ZEIT anzufassen. Ich berichtete an anderer Stelle über mein Vorhaben, eine Space Opera in sieben Bänden zu planen, von epischem Ausmaß wie weiland Kevin J. Andersons Saga der sieben Sonnen.

Derzeit arbeite ich noch an Überrannt und auch danach werde ich mich wohl zunächst Wintersturm widmen.

Da es mich allerdings in den Fingern juckte, zumindest einen Anfang zum ersten Roman der Space Opera ZUFLUCHT GALADORN CORE zu schreiben, inspirierte ich mich selbst nach wildem Herumgeknutsche mit der Muse (danke an Kai Meyer für die Musen!), als Fingerübung schon mal mit einem Prolog zu beginnen.

Ein kleines Appetithäppchen als ersten Erguss, völlig unlektoriert will ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten. Und mit Norbert Seuferts Worten im Hinterkopf, ich wäre ein Massenmörder, da ich in der Reihe DUST eine gewaltige Raumflotte in eine Sonne habe springen lassen, setze ich die Dimensionslatte etwas höher. Etwas 😉

 

Auszug aus dem Prolog ZUFLUCHT GALADORN CORE

“Brücke”, sagte Valery.

Der zweite Pilot nickte und bestätigte. Er stellte die Verbindung zum Kommandoleitstand her. Rechts über dem Instrumentenpanel erschien das dreidimensional projizierte Abbild des Kapitäns.

“Sucherin. Wir sind direkt in die Schlacht mit der Zweiten Flotte gesprungen. Sie setzen uns alles entgegen, was sie haben.”

Valery atmete tief ein. “Wie ist der Zustand der Zweiten Flotte?”

Auf den beiden anderen Projektionen innerhalb des Transplast der Kanzelscheiben sah sie selbst, wie es um die Armada stand. Tausende von Feuerbällen loderten und pulsierten im All, wie winzige Sonnen, die gerade einem göttlichen Feuerwerk entsprungen waren. Jede der sichtbaren Flammenwolken stellte eine explodierende Schiffseinheit dar. Und das waren nur die größeren Raumer. Angriffskreuzer, Zerstörer, Schlachtschiffe, Tanker. All die Myriaden funkelnden Punkte dazwischen, die wie ein romantisches Sternenfeld zwischen den Sonnen anmuteten, waren ebenso detonierende kleinere Schiffe. Kanonenboote. Landungsshuttles. Unterstützungsboote. Abfang- und Multizweckjagdmaschinen. Sie wurden aufgerieben. Der Gegner war übermächtig und nicht zu stoppen. Selbst im dritten Anlauf in den letzten dreihundert Jahren nicht.

Valery biss die Zähne zusammen. Wie konnten sie so töricht und verwegen gewesen sein, zu glauben, sie hätten nur den Hauch einer Chance gegen einen Feind, den sie in den letzten beiden Kriegen nicht hatten besiegen können? Versuch Nummer drei war bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt gewesen.

“Die Zweite Flotte ist verloren, Sucherin”, sagte der Kapitän, nachdem er die Auswertung der Sensoren von einem Adjutanten übermittelt bekam. “Nur noch zweihundert Großkampfschiffe leisten Widerstand. Die Hälfte davon hat nur noch wenig Energie, kaum Schilde oder ist manövrierunfähig. Fünfzehn, vielleicht zehn Sektonen, dann …”

Er sprach den Rest nicht aus. Jeder, der mithörte, konnte sich denken, dass die zweihundert Schiffe kaum lange genug überlebten, um die Flucht in den Hyperraum zu berechnen und einen sicheren Sprung riskieren konnten.

Die Zweite Flotte des Etanischen Bündnis war verloren. Ihre Speerspitze. Über fünftausend Großkampfschiffe. Mehr als eine Million Jäger und Begleitschiffe. Nahezu fünfzig Millionen Raumsoldaten, Piloten, Offiziere, technisches Personal, Ingenieure, Navigatoren, Kanoniere, Ärzte und medizinische Crewmitglieder. Die gewaltigste Kriegsflotte, die die Galaxis je gesehen hatte, dreimal größer als beim Angriff vor einhundert Jahren. Siebenmal so groß, wie beim ersten Vorstoß.

Und dennoch hatten sie versagt.

Galadorn Core

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Good-bye Instapaper

Ich nutze Evernote Premium seit 8 Jahren und man sollte meinen, dass man gut all seine Notizen an einem Ort halten kann. Natürlich bietet Evernote auch die Möglichkeit, Webseiten zu clippen und zu speichern. Das klappt im Browser mit entsprechendem Add-on ganz gut, ist man jedoch unterwegs, wird es wieder kniffelig.

Man teilt, wartet bis die Seite analysiert ist, der automatische Notiztitel vergeben wurde, man das Notizbuch auswählt, entsprechende Tags hinterlegt und am Ende kann es passieren, dass Platzhalter im Artikel platziert werden, wo vorher eventuell eine Werbeeinblendung zu sehen war.

Außerdem möchte ich meine über 4.600 Notizen nicht noch um Webseiten-Artikel ergänzen, die ich entweder tatsächlich „später lesen“ möchte oder mit denen ich eine zweite Wissensdatenbank aufbaue, um nachschlagen zu können.

Vortrefflich war da der Dienst Read it later, der sich später in Pocket umbenannte. Pocket speichert Artikel in einer lesefreundliche Ansicht und innerhalb der App hat man die Möglichkeit beispielsweise die Textgröße anzupassen.

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Was Pocket nicht bietet ist Übersichtlichkeit. Alle gespeicherten Artikel werden in eine Übersicht importiert, die man nur durch Tags strukturieren kann. Eine Ordnerstruktur fehlt hier völlig.

Diese hingegen bietet der sehr ähnliche Dienst Instapaper. Nachdem Instapaper endlich nach Deutschland kam (nach der Übernahme von Pinterest) und die App kostenlos verfügbar wurde, war ich hellauf begeistert. Übersicht wo nur geht, Ordnerstruktur, Tagging, extrem gute Usability und die Möglichkeit, gespeicherte Artikel auf auf dem Kindle zu lesen.

Hervorragend! Ich transferierte meine wichtigsten Artikel von Pocket zu Instapaper. Nach zwei parallel laufenden Monaten, deinstallierte ich Pocket auf all meinen Geräten und nutzte ausschließlich Instapaper.

Nun hat die Frist für die EU-Datenschutzverordnung dem Lesevergnügen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Instapaper war nicht in der Lage, seinen Service den Richtlinien anzupassen und stellte den Betrieb für Europa einfach ein.

Die bisher gespeicherten Artikel sind in den Apps noch verfügbar, aber es ist nicht möglich, neue Artikel hinzuzufügen.

Das ist natürlich unangenehm, wenn man es mal freundlich ausdrücken will. In der Hoffnung, dass Instapaper es dennoch schafft, den EU-Betrieb wieder aufzunehmen, wartete ich noch geduldig zwei Wochen ab. Zumindest ist der Dienst über die Webseite, die zuvor nur mit einem Hinweis glänzte, dass man den Dienst in der EU derzeit nicht nutzen könne, wieder erreichbar, um wenigstens gespeicherte Artikel abzurufen.

Ich darf nun, wie viele andere auch, das Rad nun zurückdrehen und mich wieder Pocket zuwenden.

Pocket bietet noch einen Premium Dienst an, der aber sein Geld nicht wert ist. Die Features, die dort angeboten werden beschränken sich auf das Speichern von Artikeln, auch wenn diese offline genommen werden – sicherlich kann dies passieren, doch Premium Content stays.

 

 

 

Youtube Premium in Deutschland gestartet – und Apple kassiert saftig mit

Lange Zeit ist es ruhig geworden, um die Veröffentlichung von Youtube Red in Deutschland, doch heute aus dem heiteren Nichts ist es plötzlich soweit.

Youtube Premium wurde nicht nur vorgestellt, sondern ist ab sofort auch für jeden, der dafür zu zahlen bereit ist, verfügbar.

Welche Vorteile bietet Youtube Premium?

Zunächst muss dazu einmal erwähnt werden, dass der bisherige Streaming Dienst Google Play Music zu Youtube Music transformiert wurde. Dieser kostet die obligatorischen 9,99 Euro pro Monat für werbefreies Musikstreaming, offline-Hören, eigene Musik synchronisieren usw. usw. wie wir es von Spotify, Apple Music, Deezer & Co. kennen. Hier gibt es also nur eine Namensänderung – wobei Play Music nicht so kostenfrei wie Spotify nutzbar war.

Youtube Premium ist ein Add-on, kostet etwas mehr als Youtube Music und bietet werbefreie Youtube Videos an, ermöglicht Downloads (vermutlich nur in der App, nicht als single MPEG-File) und ermöglicht den Zugang zu Youtube Originals.

Werbefrei Youtube Videos gucken ist für einige schon was wert. Einen Vlog von Felix von der Laden ohne dreimalige Unterbrechung zu schauen, ja könnte man sich was kosten lassen.

Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken – nämlich den, wo man den Service bestellt.

Youtube ist eigentlich eine Google-Konten-Geschichte. Ja, es gibt da draußen Leute, die die Webseite von Youtube oder die App aufrufen und einfach Videos konsumieren. Ohne Playlists, ohne Abos, ohne Kommentarmöglichkeit. Wer die letzteren Sachen nutzen will, muss sich mit einem Google-Konto bei Youtube anmelden.

Und darüber läuft auch das Abo.

Youtube Premium kostet analog zum Dollarpreis EUR 11,99 Euro pro Monat – man kann den Service 3 Monate lang kostenlos testen und zahlt erst nach Ablauf der Testphase.

11,99 Euro wenn man Youtube über den Browser bucht oder über die Android App.

Dumm gelaufen für iOS-Nutzer. Ruft man in der iOS Youtube-App den Premium-Dienst auf, stehen dort plötzlich 15,99 Euro pro Monat und die Abrechnung läuft nicht über das Google-Konto, sondern über den iTunes- Store.

iOS-Nutzer haben hier das Nachsehen und tappen schnell in Kosten, wenn sie sich nicht vorher informieren. Natürlich kann der Dienst auch über ein iPad oder ein iPhone über den Browser gebucht werden.

Apple möchte hier mitverdienen und unterbindet ja ohnehin unter iOS den direkten Zahlungsverkehr mit Anbietern. Alles schön und hübsch über den Store, damit man in Cupertino auch ja jeden Cent einsacken kann.

Pfui, Herr Cook!

Also bitte, bitte, bitte tut euch selbst einen Gefallen und bucht NICHT über iOS, sondern regulär übers Web. Sobald ihr euch für die kostenlosen 3 Monate entschieden habt, taucht auch in der iOS-App das PREMIUM-Symbol auf.

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Der erste Schritt ist getan – Willkommen.

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Im Browser klickt man auf den Rubik’s Cube oben und erhält eine Auswahl der verfügbaren Dienste.

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Nach der Buchung von Youtube Premium erscheint auch das Premium-Symbol in der iOS App. No sweat.

 

Von meinem Schreibtisch: Ensemble-Mischung

Sicherlich kann man alles von vorne bis hinten durchplanen und dann stupide nur seine Notizen in ganze Sätze ausformulieren.

Mach ich aber nicht. Kann ich nicht. Will ich auch gar nicht.

Obwohl ich gerne bei Neubeginn eines Romans drauflos schreibe, gehört eine gewisse Vorab- oder auch Zwischendruchplanung schon dazu. Ich kenne Kollegen, die sich zwei Jahre in eine Kammer zurückziehen und ihre Wände voller A3-Tapeten und Post-its mit jedem Fitzel Planungs- und Rechercheinformation zukritzeln.

Und ich kenne Kollegen, die sich offenbar gar nichts notieren müssen – was mir grundsätzlich egal sein kann, wenn man jedoch zusammen an einem Werk arbeitet, wenig hilfreich ist.

DIE BESCHÜTZER hätte zwar einen gemeinsamen Ideenpool und Brainsharing nicht mehr gerettet, aber den Widerstand meines Mitautors, seine Notizen mit mir zu teilen, habe ich bis heute interpretiert als: Er hat gar keine Notizen gehabt – bis auf das Grundexposé.

Bewundernswert. Ich brauche aber was zum Nachschlagen. Manchmal vergisst man schon, welche Ideen man noch im Kopf hatte oder gar, wie sich einer der (Neben-)protagonisten schreibt.

Und aus einer anfänglichen Vorabplanung kann schnell etwas ganz anderes werden – auch das will festgehalten und nachgelesen werden.

Zu einer Planung vor dem Schreiben gehört bei mir das Festlegen eines Grundensembles. Charaktere kommen im Laufe der Geschichte immer wieder hinzu, aber ich brauche schon ein Startteam. Einen Helden, eine Heldin, Sidekicks, Komparsen, Statisten, Gegner, was auch immer. Ein paar Namen mit Äußerlichkeiten und Charakterzügen sollten am Anfang schon stehen.

Dass sich ein bereits gesetzter Name im Laufe einer Geschichte ändert, habe ich allerdings selten. Handlung ja. Namen eher nicht.

Dennoch passiert das manchmal, so wie in dem aktuellen Manuskript, das ich gerade auf meinem Schreibtisch habe.

In ÜBERRANNT fand ich den Namen Madison Stone für eine weibliche Protagonistin ganz hübsch. Taffe Soldatin des US-Militärs, leitet eine Spezialeinheit, weiß mit den Kerlen umzugehen und überhaupt ganz schnuckelig die kleine.

Ihr Rang ist Major.

Nachdem ich ÜBERRANNT eine Zeitlang beiseite gelegt habe und zwischendurch an DUST 5 arbeitete, kam mir der Name Sherilyn Stone immer wieder unter. Und die Dame ist auch Major.

Irgendwie passte das nicht mehr, zumal ich mich auch nicht wiederholen wollte. Aus Stone wurde dann übergangsweise Stoner. Doch da nicht immer zum Vornamen gegriffen wird und im Text oft nur „Major Stoner“ steht, war die Ähnlichkeit zu Major Stone doch zu groß und fiel mir immer wieder unangenehm auf.

Gestern machte ich mich also auf den Weg zur zuständigen Behörde und beantragte für Madison Stoner eine Namensänderung … nun heißt die Gute Madison Bigelow und darf munter weiter die Kerle stramm stehen lassen und es mit unsichtbaren Aliens aufnehmen.

 

DUST 5 lieferbar

Es ist noch nicht ganz Sommer 2018 – daher gibt eine kleine, freudige Überraschung. DUST 5 mit dem Titel SCHLACHTFELD ERDE ist gut einen Monat früher lieferbar als geplant.

Ganz neuer Text, ganz neue Storyline. Was in den Vorbänden im Hintergrund als Nebenhandlung aufgebaut wurde, tritt jetzt in den Vordergrund und Simon McLaird trifft endlich auf den mysteriösen Gegner, der bisher im Verborgenen agierte.

Für das Cover zeichnet wieder Dirk Berger verantwortlich und bleibt der geschaffenen Linie der Reihe treu.

Und worum wird es gehen? Lest selbst:

Seit über einem Jahr herrscht Frieden in der Galaxis. 
Das Scardeenische Reich gehört der Vergangenheit an, sein Wissenschaftsrat wurde aufgelöst und der Großmeister ins Exil verbannt. Die Freie Republik ist der neue Staatenbund der Kolonien des alten Reiches. 
Während es Simon McLaird zur Erde zurückgezogen hat, zerstreuen sich auch die anderen alten Gefährten in alle Winde. Sean Harris verbringt seinen vermeintlichen Lebensabend mit seiner Frau Natasha auf einer unwirtlichen Wüstenwelt und Sherilyn Stone und Ken Dra ziehen sich aus der Organisation Shadow Commands zurück, um eine Familie zu gründen. 
Aber dann erhebt sich ein neuer Feind, der lange Zeit im Verborgenen agierte. Erneut werden Simon McLaird und seine Freunde zu den Waffen gerufen, als eine Flotte unbekannter Herkunft die Erde bedroht und sie in ein Schlachtfeld zu verwandeln droht …

Dust5

AirDrop: Ein Hoch auf eine unterschätzte Funktion

Neulich im Kino. Da steht dieser Aufbau mit Han Solo und seinen Gefährten aus dem neuen Star Wars Film „Solo – A Star Wars Story“ und ich würde mich gerne neben Han ablichten lassen.

Mein geschätzter Kollege und Kumpel schießt ein paar Fotos mit seinem iPhone X.

„Schick mir die bitte, aber nicht per What’s App, die hätte ich gerne in Originalgröße.“

AirDrop auf beiden iPhones aktiviert, schwupps waren die Fotos auf meinem Gerät – ohne Qualitätsverlust.

AirDrop hab ich zuvor so gut wie nie genutzt. Datenübertragung funktioniert bei mir über die Cloud. Früher war es Dropbox, heute sind es OneDrive und G-Drive. Fotos lasse ich generell im Hintergrund hochladen, sodass ich sie auf allen Geräten verfügbar habe. Aber gut, es dauert zuweilen auch etwas, je nach WLAN oder Mobilfunk-Qualität.

Anderes Szenario: Vorgestern hatten wir eine große Firmenveranstaltung, bei der in einem Team-Event unter anderem eine kreative Aufgabe bewältigt werden sollte.

Unser Team entschloss sich, das Ergebnis dieser Aufgabe in Videoform zu präsentieren.

Einer meiner Kollegen filmte mit seinem iPhone. Das Video war im Anschluss 152 MByte groß.

Mein Plan, aus meiner Erfahrung und üblichen Vorgehensweise heraus gedacht: Schick mir das Video, ich lade es zu OneDrive hoch und ziehe es mir dann auf den Laptop (Windows).

Angeblich biete AirDrop Geschwindigkeiten von 12 – 15 MByte pro Sekunde. In der Regel werden solche Angaben untertroffen. Das hier aber in der Geschwindigkeitsannahme ein fataler Irrtum vorliegen muss, zeigt das Folgende: Mein Kollege aktivierte AirDrop, suchte mein iPhone und schickte mir die Datei.

152 MByte. In einer Sekunde. Vielleicht sogar weniger. Das Video war sofort da. At an instant!

Von wegen 15 MB pro Sekunde, da sind doch Tachyonen am Werk. Muss man fast schon aufpassen, dass die Datei nicht ankommt, bevor sie losgeschickt wird.

Der Upload über das WLAN des Tagungshotels zu OneDrive (manuell angestoßen, nicht auf den üblichen Fotoupload wartend) funktionierte relativ zügig. 2 – 3 Minuten, dann war die 153 MB Datei auf dem Microsoft-Server.

Aber ist schon ein Unterschied, gell? 1 Sekunde – 2 bis 3 Minuten.

Nun aber das Desaster. Das Video musste letztendlich auf einen USB-Stick, um es auf den Präsentationslaptop zu bringen. Um die Veranstalter nicht zu nerven, deren Nerven bei solchen Events sowieso blank liegen, machte ich erst gar nicht den Versuch, jemanden zu bitten, sich in seinen OneDrive Account (der bei unseren Exchange-Lösungen automatisch dabei ist) einzuloggen, um die Datei per Sharing herunterzuladen.

Ich fuhr also mein Surface Book 2 hoch, verband mich mit dem Tagungs-WLAN und … keine Internetverbindung.

Kommt unter Windows 10 öfter vor. WLAN steht, aber es gibt keine Internetverbindung. Hab ich sogar bei mir zu Hause am stationären Gaming PC.

Also ein Workaround. Mit dem iPhone einen Hotspot geöffnet, das Surface Book mit diesem verbunden und dann die Datei über OneDrive heruntergeladen. Die MBs krochen nur so vor sich hin. Nach 8 Minuten waren gerade mal 30 MB geschafft und unsere Ergebnisvorstellung wurde schon ans Ende aller anderen Teams gelegt, weil wir noch mit dem Download beschäftigt waren.

„Kannst du das nicht mit einem Kabel versuchen?“, fragte mich einer meiner Teamkameraden.

Ich zuckte wie elektrisiert zusammen. Smartphone mit PC via Kabel verbinden? Das hab ich vor 8 Jahren das letzte Mal gemacht, als ich noch Daten via KIES vom Galaxy S2 auf den PC transferieren wollte, kurz bevor ich das erste Mal von Dropbox hörte.

Und iPhone-Datentransfer mit Kabel? Ging das nicht nur via iTunes? Meine iOS-Geräte haben iTunes nie kennengelernt.

Also gut, einen Versuch war es wert, da ich auch den aktuellen Stand nicht kenne. Inzwischen wurde mit iOS 11 ja ein Dateimanager namens „Dateien“ auf den iOS-Geräten implementiert. Vielleicht war es ja möglich, das iPhone aus USB-Speicher zu missbrauchen.

Rasch ein Lightning Kabel besorgt, angeschlossen. Meldung kam, ob ich Fotos und Videos importieren wollte (wollte ich nicht, denn da liegen 3 GB an Fotos drauf) oder Dateien durchstöbern wollte.

Die Sache klappte nicht. Dateien war leer und der Import von Fotos und Videos wollte auch nicht.

Panik war da. Wir hatten nichts zum Präsentieren in der Hand. Ein Lightning auf HDMI oder VGA-Kabel um ggf. das iPhone direkt mit dem Präsentier-Beamer zu verbinden war nicht vorhanden.

Dann sahen wir das MacBook eines belgischen Kollegen und haben ihn freundlich gefragt, ob wir ihm das Video per AirDrop senden können.

Klar. Und was soll ich sagen. Den ganzen Firlefanz hätte man sich sparen können.

Die 152 MB Daten war via Airdrop wieder in Nullkommanichts auf dem MacBook des Kollegen, schnell den USB-Stick rein, Datei runtergezogen und zum Präsentationsnotebook gebracht.

AirDrop. Rettet dir den Arsch.

Da musste ich doch glatt wieder an eine Re-Anschaffung eines MacBooks denken und das Surface Book wieder loswerden.

OnePlus 6 – Lohnt sich der Umstieg?

Soeben wurde in London das neue Flaggschiff-Smartphone von OnePlus vorgestellt – das OnePlus 6.

Erfahrungsgemäß heißt es bei OnePlus: abwarten. Ist ähnlich wie bei Apple nur in kürzerem Abstand. Während die Mädels und Jungs aus Cupertino ihre S-Reihe ein Jahr später mit einigen Verbesserungen rausbrachten, so macht das OnePlus im halbjährlichen Abstand, wenn auch noch nicht so lang.

Im Frühjahr 2016 kam das OnePlus 3 heraus, im Herbst das 3T. Im Frühjahr 2017 das 5 im Herbst das 5T.

Gerade im letzteren Fall gab es einige Designsprünge gegenüber dem ursprünglichen Modell. Hatte das 5er noch ein ähnliches Design wie das 3T, so änderte man beim 5T quasi alles, was es zu ändern gibt:

Aus LCD wurde OLED, aus Frontfingerabdrucksensor ein rückwärtiger, 16:9 gab es plötzlich 18:9 und damit mehr Display in kompakterer Bauweise. Und sie schafften es, das Display diesmal richtig herum einzubauen 😉

Das Arbeiten mit dem OnePlus  5T macht richtig Spaß, erst recht, seit man mit einem Softwareupdate die Menünavigation durch Wischgesten abgelöst hat. Die virtuellen Android-Navigations-Buttons wie HOME, ZURÜCK und ZULETZT GEÖFFNETE APPS anzeigen verschwinden komplett und man wischt nur noch von unten nach oben für HOME, links oder rechte von unten nach oben für ZURÜCK und längeres Halten für alle Apps anzeigen. Einfach, intuitiv und sicher ein bisschen bei der Navigation des iPhone X abgeschaut.

Hinzu kommt ein wahnsinnig schneller Fingerabdrucksensor auf der Rückseite und eine genauso schnelle Gesichtserkennungssoftware, die das Gerät um ein Mehrfaches schneller entsperrt und einsatzbereit hat, als das iPhone X – ohne zu wischen! Diese funktioniert mangels Infrarotsensoren jedoch nicht im Stockdunkeln, aber immer noch sehr gut bei insgesamt dunklen Lichtverhältnissen (beispielsweise im Auto, wenn nur die Instrumentenbeleuchtung an ist).

Was also bringt das OnePlus 6 nun? Mehr Prozessor, mehr Speicher, mehr Kamera. Das wären die Grundupdates für die sich ein Umstieg sicherlich nicht lohnt. Hier kann man getrost von Modellpflege sprechen. Die Rückseite ist nun aus Glas, statt aus Metall und das Display-Verhältnis ändert sich erneut, diesmal von 18:9 (oder halt 2:1, aber 18:9 klingt halt cooler) zu 19:9. Der Rand unten (das Kinn) wird sehr schmal und nach oben hin ist fast nur noch Display zu sehen?

Warum fast? Weil das OnePlus 6 auch eine Notch haben wird, um die Frontkamera und Sensoren unterzubringen. Wie beim Huawei P20 soll diese gefüllt werden können und somit unsichtbar werden, allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt per Software-Update.

Das war es im Groben. Auch das etwas längere Display mit Notch und die sicherlich anfälligere Glasrückseite machen einen Wechsel eher nicht ratsam. Da sollte man wirklich den Herbst abwarten, was das T-Modell des 6ers bringt.

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