Mit Gadgets ins Jahr 2018

Der allseits beliebte Artikel über meine Gadgets geht dieses Jahr schon früher an den Start, aber ich schwöre euch, es ist alles absehbar und da wird nichts mehr dazu kommen oder weggeben, also kann ich schon jetzt ein Resümee ziehen und eine Vorschau wagen.

Legen wir los.

Ausrangiert habe ich dieses Jahr:

  • Die LG Watch R (genau wie die Apple Watch hat mir Android Wear nichts produktives gebracht
  • Das Google Pixel
  • Das Lenovo Yoga Book
  • Das Microsoft Lumia 640
  • Das Samsung Galaxy S7 Edge
  • Die DJI OSMO
  • Das iPad Pro 9.7
  • Meinen iPod Touch
  • Den MacMini
  • Das MacBook Pro 13,3″ Retina
  • Das Honor 6X (Neuzugang im Januar 2017)
  • Ein ACER Chromebook 14 (Neuzugang im März 2017)
  • Das Samsung Galaxy S8 (Neuzugang im Mai 2017)
  • Einen Amazon Echo
  • Ein AppleTV der 4. Generation
  • Das iPad Mini 3
  • Das iPhone 7 Plus

 

Das Lumia 640 war mein letztes Windows 10 Smartphone und ist für einen guten Zweck abgegeben worden. Leider hat Microsoft den Support und die Entwicklung eingestellt. Schade. Das Pixel von Google war ein halbes Jahr im Einsatz und ist ein hervorragendes Telefon. Einziger Wermutstropfen: Es war mir mit 5″ zu klein.

Das Honor 6X ist ein klasse Mittelklasse-Smartphone und hat nach einem halben Jahr einen neuen, zufriedenen Besitzer gefunden. Das Samsung Galaxy S7 Edge war nach dem Galaxy S6 eigentlich ein brauchbares Smartphone, aber nie mein Zielgerät gewesen.

Im Gegensatz zum S6 war die Performance und Akkuleistung in Ordnung, allerdings gelangte das S7 Edge nur in meinen Besitz, da ich einen Vertrag für das Galaxy Note 7 abgeschlossen hatte, dessen Produktion dann eingestampft wurde. Als Ersatzgerät wurde mir das S7 Edge zur Verfügung gestellt – das dann nach 7 Monaten durch das Galaxy S8 abgelöst wurde.

Sicherlich ist das Galaxy S8 ein klasse Gerät, wenn auch die Performance schnell einbricht. Nach drei Monaten dauerte der Start der Kamera-App dreimal so lang, wie zu Beginn. Samsung hat hier ein echtes Problem. Das Phänomen hatte ich bereits beim S6 während es beim S7 Edge besser wurde, doch das S8 hat hier wieder die gleichen Probleme offenbart.

Nichtsdestotrotz war mein Wunschgerät von jeher schon immer ein neues Note. Nachdem Deutschland nicht mit dem Note 5 bedacht wurde, das Note 7 ausfiel, war das Note 8 bei mir ein Must Have. Somit ging das S8 aus meiner Hand und wurde durch ein Note 8 ersetzt.

Nicht durch ähnliche Geräte ersetzt wurden der MacMini (stand nur nutzlos in der Ecke) und das MacBook Pro (war für seine Anwendungszwecke einfach zu overpowered)

Das iPad Pro 9.7 ist für mich ein grandioses Gerät gewesen und wäre auch weiterhin noch bei mir, wenn Apple nicht den Sprung zu einer Nummer größer gewagt hätte. Somit ist es durch das iPad Pro 10.5 abgelöst worden, das ich mittlerweile in sehr vielen Dingen einsetze. Meine Bamboo Slates und Folios sind seit Juni nicht mehr in Gebrauch gewesen. Ich habe sehr viele Meetingnotizen zu schreiben, Skizzen anzulegen, mache mir Kalkulationsnotizen, mittlerweile zu 100% auf dem iPad. Meine geliebten Moleskine-Notizbücher habe ich beiseite gelegt und ebenso wenig benutzt.

Obwohl mein Hauptrechner weiterhin ein iMac ist, bevorzuge ich es, bei längerer Schreibarbeit nicht den Kopf in den Nacken zu legen, sondern schräg nach unten zu schauen, daher war nach dem MacBook Pro ein Ersatz gefragt. Da ich gerne mit Chrome OS arbeite, klärte ich mit dem Lektor meines Vertrauens ab, in welchem Format ich ihm meine Manuskripte schicken kann und bin von Microsoft Office direkt auf Google Docs umgestiegen.

Kurze Konvertierung der laufenden Arbeiten und schon bin ich ohne MS Office in der Lage auf jedem nur erdenklichen Gerät zu schreiben, egal ob am PC im Browser, in einer G-Docs App auf einem Tablet oder Smartphone oder einem Chromebook.

Zunächst kam das ACER Chromebook 14 ins Haus. Gegen mein altes HP 14 ein echter Hingucker und Renner mit hoher Auflösung, Alugehäuse und doppeltem Ram.

Leider ohne Tastaturbeleuchtung und längere Texte und mehrere geöffnete Tabs bremsten das Gerät auch aus. Dann geschah, was nie hätte geschehen dürfen: Ich habe mir ein sündhaft teures Chromebook zugelegt. Normalerweise sind die Biester ja günstig, aber Hewlett-Packard hat bei dem 13 G1 so richtig schön zugeschlagen.

Alugehäuse. Beleuchtete Tastatur. Intel CoreM Prozessor. 8 GB RAM und eine wahnsinnshohe Auflösung. Wermutstropfen: Spiegelndes Display (mit dem kann ich leben, hat mein iMac auch und hat das MacBook auch gehabt) und eine verringerte Akkulaufzeit wegen des performanten Prozessors.

So nahm das seinen Lauf. Die aktuellen Manuskripte schreibe ich entweder am Chromebook HP G13, am Google Pixel C oder am iPad Pro 10.5.

Wie bereits in einem vorherigen Eintrag geschrieben, habe ich Apple bei den Smartphones den Rücken gekehrt und setze nun wieder komplett auf Android-Geräte. Meine Freunde von der IT küssen mir dafür die Füße und lobpreisen mich. Egal.

Das Samsung Galaxy Note 8 ersetzt das iPhone 7 Plus. Gepaart mit der Gear S 3 und ihrem TizenOS habe ich auch eine Smartwatch die 1. nach Uhr aussieht 2. eine lange Akkulaufzeit hat, 3. meinen Schlaf aufzeichnet (ist mir wichtig) und 4. die ich im Gegensatz zur AppleWatch auch tatsächlich effektiv nutze.

Der zweite Daily Driver ist aktuell das Honor 9. Insgesamt ein schickes und tolles Gerät, nur für meinen Geschmack wieder zu klein. Aber Nummer größer wird auch schnell wieder teurer. Honor hat in dem Segment entweder nur schwächere Geräte wie das 6X im Sortiment oder aber wieder teurere wie das Honor 8 Pro. Schauen wir zur Mutter bliebe das Mate 10 Pro, was jedoch mit einem Einstiegspreis von 799 Euro hoch ansetzt oder eventuell das Mate 10 Lite, das jedoch eher in die Kategorie des Honor 6X passt.

Es fehlt Honor ein Flaggschiff im Bereich 5,5″ Display-Diagnonale. Vielleicht nächstes Jahr.

Da mir bereits letztes Jahr das Google Pixel sehr gefallen hat, ist das Pixel 2 nicht fern. Diesmal jedoch in der XL Variante. Sobald es im November eintrifft, wird es das Honor 9 ersetzen.

Im Bereich Lesegeräte ist noch alles beim alten geblieben. Im November wird sich der Kindle OASIS 2 hinzugesellen, wobei ich mich frage, ob ich dann nicht den alten Oasis wieder loswerden will. Als Ersatzgerät habe ich noch den Kindle Voyage, der völlig ausreicht und bisher im Wechsel mit dem Oasis zum Einsatz kommt.

Ein Tolino HD Vision ist auch am Start, doch der soll nur für die 22 Epub-Ebooks da sein, die ich noch ungelesen auf dem Gerät habe.

Hier also die Gadgets mit denen ich von 2017 nach 2018 wechsle:

Der mobile Einsatz:

  • Hauptarbeitsgerät ist das HP Chromebook 13 G1 mit Intel Core M5, WQHD 13″ Display, 8GB RAM, 32 GB Flash-Speicher
  • Das Lenovo Yoga 900 hatte ich bisher immer in einem großen Koffer mit im Gepäck und nutze es derzeit nur, wenn ich dienstlich einen Windows-Rechner benötige.

Man vergleiche das mit meiner Aussage aus dem letzten Jahr, wo das MacBook noch Hauptgerät war und das Chromebook schmollend in der Ecke lag.

 

Die Tablets:

Die Techblogs verdrehen bei Tablets gerne die Augen und sagen, die wären tot. Ich liebe Tablets nach wie vor und nutze sie immer dort, wo lieber auf ein größeres Display schaue, wenn ich viel Text lese oder Videos anschaue. Nachrichten und Youtube also lieber auf einem Tablet, als auf einem kleinen Smartphone-Display.

Neben dem reinen Konsumieren steht bei mir das produktive Arbeiten im Vordergrund. Daher haben meine Haupt-Tablets auch alle angeschlossene Tastaturen mit denen man nicht nur Mails schreibt, sondern auch Blogbeiträge verfasst und an Manuskripten arbeiten oder Tabellen aufbereitet. Die Zugabe der Stifteingabe für das Erstellen von Skizzen und Gesprächsnotizen machen zwei meiner Tablets zum perfekten Begleiter.

Am Start sind

  • Das iPad Pro 10.5″ mit 64 GB inkl. Smart-Keyboard-Cover und Apple Pencil
  • Das Google Pixel C 10,2″ Display mit Android 8.0 und 32 GB inkl. NFC-Keyboard
  • Das Samsung Galaxy Tab S3 9,7″ Display mit 32 GB und Android 7.0 inkl. Keyboard Cover und S-Pen
  • Das Huawei Mediapad M3 8,4″ Display mit 32 GB und Android 7.0

 

Die Smartphones:

Aktuell in Betrieb

  • Samsung Galaxy Note 8
  • Honor 9
  • Google Pixel 2 XL

 

Die Kameras:

Wie oben erwähnt habe ich auch hier etwas abgespeckt. Geblieben sind:

  • Panasonic HC-V777 Camcorder mit Rode Richtmikro
  • Canon Legria Mini X
  • Canon PowerShot G7 X Mark II

Neu hinzu gekommen ist allerdings eine Samsung Gear 360.

 

Sonstiges:

Manchmal ist es zuviel, daher wurde auch hier ausrangiert. Der Bluray-Player flog raus. Wenn ich Blurays oder DVDs schauen will, bleiben noch die XBox und die PS4. Ebenso flog Amazon FireTV raus. Bei der Wiedergabe waren qualitativ keine besseren Bilder zu sehen, als über die App des SmartTVs oder über die Apps von PS4 oder XBox One. Demnächst wird Amazon Prime Video ja ohnehin über AppleTV laufen.

Somit bleiben im Wohnzimmer vier Geräte statt sechs am Fernseher angeschlossen:

  • Der Horizon HD Recorder von Unitymedia
  • AppleTV 4K für iTunes, Netflix, Youtube und demnächst Amazon Video
  • Die PS4 Pro
  • Die XBox One X

 

Der Papst hat fertig. Ihr wisst also nun, was über den Jahreswechsel angesagt ist 🙂

 

 

 

 

 

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Amazon Video auf AppleTV: Was nun, Herr Bezos, Herr Cook?

Im Juni kündigte Tim Cook an, dass Amazon Video auf AppleTV erscheinen wird. Ich verkneife mir an dieser Stelle ein „bald“ oder „demnächst“, vielleicht hat er auch nur ein „irgendwann mal“ gemeint.

Fünf Monate später ist von Amazon Video auf AppleTV noch lange nichts in Sicht. Um das Thema am Leben zu erhalten, griffen einzelne News-Seiten die Sache immer wieder auf. Da hieß es, am 28. September kommt Amazon Video endlich auf den AppleTV.

Auch Computerbild und Curved schauten in die Kristallkugel und prophezeiten Ende Oktober als Startdatum für Amazon Video. Spekulationsansatz war hier das Erscheinen eines neuen Amazon FireTV, der nicht nur UHD-Inhalte auf den Bildschirm zaubert, sondern diese auch noch im hochdynamischen Farbraum (HDR) darstellt, eben wie die  aktuelle Generation von AppleTV.

Der FireTV ist seit knapp einem Monat erhältlich, dennoch fehlt jede Spur der Amazon Video App auf dem AppleTV. Eine Programmiersache kann nicht die Ursache der Verzögerung sein. AppleTV OS basiert auf iOS und für dieses gibt es die Video App von Amazon längst.

Der Knackpunkt könnte hier jedoch die Kaufoption von Filmen und Serien sein. Apple hat sicherlich ein Interesse Amazon Video für seine Streaming Box zu bringen, um bisherige und potenzielle Kunden nicht nach links und rechts zu Alternativen schielen zu lassen. Aber Konkurrenz auf der eigenen Box, nämlich den Kauf von Filmen und Serien zu gestatten, ist sicherlich nicht im Interesse der Leute aus Cupertino.

Alles also eine Frage der Kompromissbereitschaft von Amazon. Und die gibt es: Die iOS App für Amazon Video erlaubt keine Käufe von Material direkt aus der App heraus. Wer auf dem iPad schauen will, kann seine Prime-Inhalte mühelos gucken. Will man einen Film kaufen, muss man dafür zum Browser wechseln und Filme und Serien auf der Webseite von Amazon in den Warenkorb legen.

iOS ist hier kein Einzelfall. Die Amazon Video App für meinen Fernseher erlaubt „In-App-Käufe“, die von Microsofts XBox jedoch nicht. Auch verständlich, denn Microsoft bietet in seinem Store selbst Film- und Videoinhalte an. Ebenso läuft es bei Sonys Playstation. Die gleiche Kompromissbereitschaft wird Amazon sicherlich auch Apple gegenüber bringen, alles andere wäre sinn- und verstandlos.

Doch bleibt die Frage im Raum: Wo bleibt die App?

Nachdem sowohl Playstation 4 Pro als auch XBox One X nicht nur 4k-Streaming-Inhalte wiedergeben können, sondern diese auch im HDR-Farbspektrum auf den HDR-fähigen Bildschirm zaubern und beide mit Amazon Video App ausgestattet sind, ist es mittlerweile nur noch lächerlich, dass die Video App nicht auf dem Apple TV zu haben ist.

Herr Bezos, Herr Cook, was nun?

Star Wars Battlefront II – Pay to Win Situation?

In aktuellen Spielen kommt man um Lootboxen, also Belohnungsschmankerl nicht herum. Overwatch hat sie, all seine Klone haben sie. Gears of War 4 hat sie. Call of Duty World War II hat sie.

Selbst Battlefield 1 hat sie.

Und alles schreit auf und kräht: Pay to win. Nieder mit Dice. Nieder mit Electronic Arts.

Ich sage: Mumpitz.

Pay to win verschafft einem zahlenden Spieler einen extremen Vorteil gegenüber einem nichtzahlenden Spieler. Wie bei Ogame beispielsweise. Oder Clash of Clans. Investiert man ein paar oder einen Haufen Euro, dann kommt man schneller im Spiel weiter.

Bei Overwatch bin ich erst ein Jahr nach Release eingestiegen, sodass ich nicht sagen kann, wie es am Anfang war. Die Lootboxen bringen dem Spieler keinen Mehrwert, sie hübschen nur die Optik auf. Neue Anzüge, Emotes, Skins für Waffen, Spraydosen – nichts, was einem im Spiel einen Vorteil verschafft.

Ähnlich ist es bei Battlefield 1. Außer Waffenskins bekommt man hier nichts. Und trotzdem enthalten beide Spiele sogenannte Mikrotransaktionen, mit denen man sich virtuelles Geld gegen Echtgeld beschaffen kann, um ersteres für Lootboxen auszugeben.

Wie sieht es im derzeit heiß diskutierten Battlefront 2 aus? Dass Dice auf den Loot-Zug mit aufspringt, ist generell schon mal schlecht. Ein Trend, den niemand wirklich braucht, denn man kann Spieler durchaus auf andere Art und Weise belohnen.

Lootboxen in Battlefront enthalten zum Einen unnötigen Schnodder (Skins, Posen, Emotes), aber auch sogenannte Sternenkarten, die dem Spieler im Spiel einen Vorteil verschaffen, je nachdem welche Karte er einsetzt. Darüber hinaus werden über die Lootboxen auch spielbare Helden freigeschaltet.

Das alles folgt einem Zufallsszenario. Kaufe ich eine Box, erhalte ich per Zufall aufdeckbare Karten und sehe erst dann, was sich dahinter verbirgt. Ganz wie in den anderen vorgenannten Spielen. Womit kaufe ich? Mit virtueller Währung.

Diese sogenannten Credits (die gängige Währung im Star Wars Universum) verdiene ich mir im Spiel. Hohe Punktzahl in einer Multiplayerrunde, besondere Anforderungen erfüllt und freigeschaltet, dafür gibt es satte Credits. Ich hatte gestern nach vier runden Gefecht kann 9.800 Credits zusammen und habe diese in Lootboxen umgesetzt. 4.000 Credits für eine Truppler-Box, 2.200 für eine Heldenbox müssen investiert werden.

Sternenkarten, die Vorteile verschaffen, erhält man jedoch nicht nur in Lootboxen. Vielmehr stellen Belohnungen nicht nur Credits dar, sondern auch Fertigungsteile. Mit Hilfe gesammelter Fertigungsteile, lassen sich Sternenkarten zusammenbauen.

Zwei Wege führen also nach Rom. Und genau wie bei anderen Spielen, kann man sich Credits in Form von Kristallen gegen Echtgeld dazukaufen und diese  wiederum in Lootboxen investieren. Inzwischen hat Electronic Arts diese Art von Ingame-Käufen wegen der vehementen Proteste herausgenommen.

Aber warum jetzt die Aufregung? Wer 90 Euro Echtgeld investiert und sie auf den Kopf für Lootboxen haut, hat auch noch keine Garantie dafür, dass sich in einer Lootbox der freischaltbare Charakter von Luke Skywalker befindet.

Und alles andere erledigt man im Spiel. Wir sind hier weit entfernt von einer Pay to Win-Masche. Die Credits und Fertigungsteile rollen auch so auf einen zu, und das nicht zu knapp. Wer regelmäßig spielt, bekommt seine Lootboxen und Sternenkarten schnell zusammen.

Wie Shakespeare sagen würde: Much ado about nothing. Aber wenn einer kräht, krähen alle mit.

The Walking Dead vs. Fear The Walking Dead

Bitte nachstehendes nicht mit Fabian Siegesmunds The Walking Dad verwechseln 😉

Damals. Vor sieben Jahren. The Walking Dead geht in Serie. Ich bin eigentlich kein Zombie-Fan, aber ich mag Endzeitkatastrophen. Also hab ich reingeschaut und fand die erste Staffel ganz interessant. Mich interessiert und fasziniert vornehmlich: Wie fängt es an? Warum? Wie geht es weiter? Was findet man heraus?

Als Rick im Krankenhaus erwacht und niemand sonst dort ist, als er die ersten Hände durch eine abgesperrte Tür sind. Hervorragend.

Leider geht die Serie dann doch zu schnell in die Vollen. Der Zustand, eine Welt voller Zombies, ist gesetzt. Das Einzige, was im Zusammenhang mit der Seuche später herausgefunden wird ist, dass alle Menschen per se tot sind, bzw. sich sowieso in Zombies verwandeln, sobald sie gestorben sind. Warum? Warum alle? Woher kommt das? Das wird nie eindeutig geklärt. Auch wenn zwischendurch noch einmal die Suche nach einem Heilmittel aufgegriffen wird, besteht die Serie letztendlich im Überlebenskampf der Protagonisten.

Das wird schnell eintönig. Staffel 2 läutete fast das Ende bei mir ein. Dieser Verschnitt von „Unsere kleine Farm“ mit hin und wieder Untoten hat mir den letzten Nerv geraubt. Ich guckte tapfer weiter, wurde mit einer grandiosen letzten Folge belohnt und einer sehr guten 3. Staffel.

Inzwischen sind 7 Jahre vergangen, 7 Staffeln geschaut. Und im Zeitalter von Full-HD gehen mir dann doch einige Dinge furchtbar auf die Nerven:

  • Das Bild ist kriselig. Sicher, das ist gewollt. Es nervt aber.
  • Ich sehe immer wieder dieselbe Landstraße. Immer wieder dieselben Wälder und Waldabschnitte, in denen gedreht wird. Die sich verändernden Kulissen von verbarrikadierten US-Kleinstädten gleichen sich wie ein Ei dem anderen und es fehlt der Drive und der Kick.
  • Folgen werden mittlerweile so konstruiert, dass Main-Cast-Members Standalone-Shows bieten. Die Gruppe wird getrennt. Charaktere gehen eigene Wege und eine ganze Folge kommt dann ohne den restlichen Maincast aus und zeigt nur, was ein Charakter erlebt hat – kann man machen. Spart Geld. Ist aber für Zuschauer nicht optimal. Für mich jedenfalls nicht.
  • So sehr ich Jeffrey Dean Morgen auch als Schauspieler mag, in Staffel 7 wurde es reichlich übertrieben. Wenn ich vier Folgen mit nicht enden wollenden Quentin-Tarantino-Monologen inszeniere und auf eine Nettoredezeit von fast vier Stunden komme, dann langweilt das irgendwann.

Staffel 8 werde ich der Vollständigkeit halber gucken, aber richtig begeistert hat mich weder Staffel 6 noch 7.

Kommen wir zu der Spin-off-Serie Fear The Walking Dead.

Anderes Setting, neue Charaktere, zeitlich zunächst vor der Hauptserie angesiedelt. Meine Neugier „wie alles begann“ sollte dadurch gestillt werden, doch leider ging es auch hier zu schnell los. Plötzlich war die Welt übersät mit Zombies. Wieso, weshalb, warum, was hinter allem steckte, das blieb ungeklärt. Die erste Staffel rangierte bei mir in der Kategorie „Kann man gucken“, auch wenn ich mit den Charaktere noch nicht warm wurde.

Cliff Curtis mit Lockenkopf und als biederer Hausmann und Lehrer wollte nicht so recht passen. Der stets zugedröhnte Johnny Depp Verschnitt Frank Dillane ging mir  auf die Nerven. Alycia Debnam-Carey, die mir als Grounder-Königin in The 100 sehr gut gefallen hat, war das eingebildete, dumme Schwesterchen, das am Mutterzipfel hing.

Die zweite Staffel erschien in zwei Etappen. Nach der ersten Etappe hatte ich das Interesse verloren. Das Mexikosetting auf der Hacienda erinnerte mich zu sehr an das Unsere-Kleine-Farm-Setting aus Staffel 2 der Mutterserie.

Erst jetzt, nach dem Konsum von Staffel 7 TWD entschloss ich mich, einfach mal aufzuholen und schaute mir die zweite Etappe der 15 Folgen in einem Rutsch an. Die Hacienda war Geschichte. Das Hotel kam hinzu. Dann der Damm. Dann die Ranch. Dann die Stadt … und plötzlich wurde alles furchtbar spannend und man fing an, um die Maincast-Charaktere zu bangen, ohne zuvor einen Blick in die IMDB zu werfen, wie lange Schauspieler mitspielen. Obwohl grundverschieden war Cliff Curtis für mich der Andrew Lincoln Ersatz. Und dann … gleich in der ersten Folge der dritten Staffel …

Inzwischen gefällt mir der Spin-off deutlich besser als das Original. Letzteres hat sich für mich leergelaufen und ist langweilig geworden. Beim Spin-off wird das Bild nicht auf alt getrimmt und ist gestochen scharf. Ich sehe nicht immer dieselbe Landstraße. Ich sehe nicht immer denselben Wald. Das Setting hat bis jetzt häufig gewechselt. Los Angeles. Mexiko. New Mexico. Texas. Das passt.

Die Entwicklung der Charaktere ist auch rasant vorangetrieben worden. Der Junkie wird zu einem rechtschaffenen Helden. Das Mauerblümchen von Tochter zu einer starken Kämpferin. Die Mutter eine willensstarke Führerin. Macht Laune.

Richtig beeindruckt hat mich die Bunker-Szene in Folge 13 der dritten Staffel.

Spoilerwarnung.

Alicia Clark (Alycia Debnam-Carey) wird bei einem Zombie-Überfall plötzlich in die Rolle einer Anführerin gestoßen. Sie muss Entscheidungen über Leben und tot treffen und wächst ungemein über sich hinaus. Ein Bunker ohne Zuluft wird die letzte Zuflucht von knapp 30 Überlebenden. Während mindestens ein Drittel von ihnen bereits gebissen wurde und infiziert ist, trifft Alicia eine Entscheidung: Die Infizierten müssen sterben, um den gesunden Menschen mehr Atemluft und Zeit zu verschaffen, während Ofelia versucht, die Bunkerventilation zu reparieren.

Nacheinander tötet Alicia die Infizierten. Doch den Leuten, die sie zu retten versucht, geht die Luft aus. Sie werden bewusstlos. Einige sterben. Und dann erheben sie sich alle als Zombies. Nicht ein einziger, den Alicia retten wollte, kommt mit dem Leben davon und sie muss ein wahres Massaker unter den Untoten veranstalten, um selbst zu überleben.

Eine hammerharte und sehr gute Episode!

Gerne mehr von FTWD, wenn es in dem Stil weitergeht.

 

iPhone X oder X Box 10?

Amüsantes aus der Techszene.

Während Apple vollmundig das iPhone 10 mit römisch geschriebener Ziffer ankündigte und herausbringt, kann sich die deutsche Techszene mit der römischen Zahl überhaupt nicht anfreunden und findet es cooler, das X wie den Buchstaben X auszusprechen.

Obwohl Apple hier in der Vergangenheit schon vorgearbeitet hat und das OS X oder nun MacOS X ebenfalls mit römischer Ziffer bedachte und es 10 aussprach. Doch jetzt beim iPhone stolpern die Techblogger immer wieder darüber und haben offenbar gemeinsam beschlossen, das X nun wirklich als X auszusprechen, wohl wissend, dass es eine 10 darstellen soll.

Die amerikanischen Blog-Kollegen haben damit kein Problem, hier wird einvernehmlich von einem iPhone Ten gesprochen.

Warum die römische Ziffer keinen Anklang in Deutschland findet, ist unbegreiflich, denn auch wenn sie als „nicht zeitgemäß“ gehandelt werden, begegnen wir römischen Ziffern immer wieder.

Denken wir nur an die Nummerierung der Star Wars Filme. Episode IV bis VI – I – III und nun VII – IX.

Vielleicht liegts beim iPhone einfach nur daran, dass die bisherigen Nummern in arabischen Ziffern geschrieben wurden.

Fragt sich nur, ob wir die X Box One X richtig aussprechen, immerhin läuft sie mit einem Betriebssystem, das Windows 10 genannt wird. Ist es vielleicht keine One X, sondern eher eine Eins Zehn? XBox One 10?

Wer weiß das schon …?

iPhone X: FaceID doch unsicherer als TouchID – Dieb überlistet Gesichtsentsperrung

Da staunte Patricia Burke aus Hallisbury, Milwaukee nicht schlecht. Überglücklich, zu den ersten Käufern des neuen iPhone X zu gehören, die pünktlich zum Marktstart beliefert wurden, richtete sie es fix über ein gesichertes iCloud Backup ein und vereinbarte ein Treffen mit ihren Freundinnen, um das neue Schmuckstück voller Stolz präsentieren zu können.

Die Freude war nur von kurzer Dauer. Ein gerissener Dieb stahl ihr das brandneue iPhone vor ihren Augen!

Passwörter, PIN-Codes, gezeichnete Entsperrmuster, mitunter Fingerabdrucksensoren, Iris-Scans und Gesichtserkennungssoftware, alle sollen dazu beitragen, unsere täglich genutzten Geräte sicherer zu machen, unsere Daten vor den Augen Fremder zu schützen und auch Langfingern nicht nur den Zugriff auf unsere gespeicherten Information zu erschweren, sondern auch die weitere Nutzung nach einem Diebstahl zu unterbinden. Der gemeine Dieb wird das Gerät nur erschwerend zurücksetzen können, wenn es gesperrt ist.

Ein vierstelliger PIN-Code, den nur der Besitzer kennt, eröffnet einem geneigten Hacker 10.000 Kombinationsmöglichkeiten. Apple setzt seit einiger Zeit auf sechsstellige Codes. Die Merkmale von Fingerabdrucksensoren sollen eine Übereinstimmungschance von 1:50.000 bieten und die neue 3D-Gesichtserkennung namens FaceID erhöht, laut Apple, den Sicherheitsfaktor auf 1:1.000.000.

Dennoch: Schnappt sich ein Fremder ein Smartphone, das mit PIN oder Fingerabdruck gesichert ist, wird er es schwer haben, es ohne Weiteres zu entsperren.

Patricia Burke setzte natürlich auf das neue FaceID, statt auf eine PIN-Code-Abfrage. Der gerissene Dieb nahm das iPhone X vom Café-Tisch, an dem die Bestohlene mit ihren Freundinnen saß auf, hielt es ihr vors Gesicht und rannte anschließend davon.

FaceID erkannte Patricia Burkes gespeicherte Gesichtsmerkmale, entsperrte das Gerät und eröffnete dem Dieb somit jede Möglichkeit, das gestohlene iPhone zurückzusetzen und zu verkaufen oder für sich selbst zu behalten.

Eine Stellungnahme von Apple blieb bisher noch aus.

(Quelle: Hallisbury Gazette, Nov 04, 2017)

 

Die Geschichte ist frei erfunden, könnte aber so geschehen sein. Zum vollständigen und sauberen Zurücksetzen ist die Trennung des iOS Gerätes von der AppleID nötig. Um diese zu veranlassen, muss der Nutzer sein Kennwort für die AppleID eingeben, sodass ein Dieb ein entsperrtes Gerät nicht ohne Weiteres komplett sauber zurücksetzen kann. Des Weiteren muss die 6- oder 4stellige PIN zum Zurücksetzen eingegeben werden, die der Dieb nicht kennen kann. Dennoch wäre dieser in der Lage, sämtliche Daten auf dem Gerät und auch in Clouddiensten gespeicherte Informationen abzurufen und auszulesen.

Die neue Hannigan ist da!

Auch wenn die Ebook-Leser etwas bevorzugt wurden (es geht halt schneller in elektronischer Form) dürfen nun auch die Leser von gedruckten Büchern zuschlagen und sich in das letzte große Abenteuer von Eileen Hannigan stürzen.

Die gebundene Ausgabe ist limitiert direkt beim Atlantis Verlag verfügbar. Das Taschenbuch gibt es überall, wo es Bücher gibt, bzw. kann dort bestellt werden.

Und als Appetithappen hier gleich noch mal der Klappentext:

Es sind düstere Zeiten. Das Syndikat Gaia’s Dawn schlägt zu, und wie Schachfiguren fallen nicht nur die strategischen Basen des Geheimbunds der Generäle, sondern auch das Hauptquartier der Free Allied Forces.

Während Admiral Henderson mit den Überlebenden verzweifelt zu einem Gegenschlag rüstet, ist Eileen Hannigan mit ihrem Team unterwegs, um einer Spur der verschollenen Gwendolyn Stylez nachzugehen. Was als Such- und Rettungsmission beginnt, entpuppt sich jedoch bald als Kampf ums nackte Überleben. Denn Hannigan läuft in eine Falle und muss den Verlust weiterer Team-Mitglieder hinnehmen, ehe sie auf die wahren Pläne Gaia’s Dawn stößt.

Nur Hannigan und ihre kleine Gruppe können die totale Auslöschung der Menschheit verhindern!

Der vierte Teil um die fahnenflüchtige Exagentin Eileen Hannigan.

Packender. Schockierender. Hannigan!

Hanniganfinal

 

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