Amazon Logistics: Last Man Standing

So, Faxen dick.

Seit dem 02.10. bewegt sich die Sendung, die ich an einen Amazon Locker liefern lassen wollte nicht mehr. Das Zustelldatum ändert sich täglich. Im Tracking tut sich jedoch nichts. Seit 02.10. um 12:06 Uhr steht sie auf „Wird zugestellt“.

Ich habe gestern eine Ersatzbestellung aufgegeben, diesmal per DHL an meine Packstationsadresse. Sendung wurde heute Mittag zugestellt. Läuft.

Amazon angewiesen mir den Kaufbetrag zu erstatten und meine Lieferadressen für den Amazon Logistics Service zu sperren.

Um es mit Waldis Worten aus SPACEBALLS zu sagen: Ich halt’s nicht aus!

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Amazon Logistics: Beschwerde ist raus

Kürzlich berichtete ich davon, dass Amazon jetzt schon DHL-Lieferungen „blockiert“, indem sie sie einfach später zustellen lassen, als es die PRIME-Mitgliedschaft vorsieht. Ein Artikel, der am Samstag bestellt wurde, wäre per DHL erst am Mittwoch (gut, es ist Feiertag, sonst wahrscheinlich heute) zugestellt worden.

Das ändern der Lieferadresse auf einen Privathaushalt, ließ das Lieferdatum zu Montag umschwenken. Keine Frage, da liefert Amazon wieder mit seinem hauseigenen Freizeitlieferdienst, Amazon Logistics genannt.

Da ich weder mir (ich lasse eh nichts zu mir nach Hause liefern, weil ich bei Anlieferung meist nicht da bin und die Nachbarn keine Pakete annehmen) noch meiner Mutter aufgrund der bisherigen negativen Erfahrungen Amazon Logistics antun wollte, kam ich  spontan auf die Idee, den Amazon Locker zu nutzen. Zwar ist jener, den ich in Kamen sah, offiziell noch nicht gelistet (wäre der nächste für mich), sodass ich einen in der Dortmunder City wählte.

Was soll ich sagen? Nicht einmal dorthin schafft es AL zu liefern. Der Hobbykurier mit dem Buchbinder Leihwagen schippert das Paket seit gestern 12:06 Uhr von Bochum aus durch die Gegend und hatte offenbar keinen Bock bis nach Dortmund zu fahren. Mittwoch ist ja auch noch ein Tag, wird er sich gesagt haben.

Fazit: Läuft also auch nicht und ist keine Alternative.

Amazon, ihr müsst was tun!

Reklamation ist raus.

Das Ende der Packstation ist nah

Huch! War er nicht ein Riesenfan davon?

Ja, und ich bin es noch.

Die Packstation befindet sich in der Nähe meiner Wohnung. Ich bin erst in den Abendstunden zu Hause. Meine Nachbarn nehmen keine Pakete für mich an. In der Packstation, kann ich Bestellungen auf dem Nachhauseweg eben abholen, unabhängig von der Tageszeit. Selbst nachts. Ist einfach eine tolle Sache. Und gerade das Nebenan-Feeling ist nicht zu unterschätzen.

Ich bin Großeinkäufer bei Amazon und freue mich, dass ich die meisten Pakete dann auch in die Packstation liefern lassen kann – somit zwinge ich Amazon auch, per DHL zuzustellen und nicht den doofen Hermes zu nutzen.

Aber es gibt Produkte, die lassen sich nicht in die eine Packstation liefern. Sperrige zum Beispiel. Eine Spielkonsole war vom Versand an die Packstation ausgeschlossen, da der Umkarton einfach zu groß war. Oder Druckbehälter und Flüssigkeiten. Hygieneartikel wie Deos oder Rasierwasser könnte man zwar im DM kaufen, aber hey, wenn man eh alles bei Amazon bestellt, warum dann erst noch extra zu einem anderen Laden gurken, zumal es mit einigen Sparangeboten bei Amazon sogar besser läuft als bei DM und Rossmann?

Amazon nutzt nun immer öfter seinen eigenen Zustelldienst Amazon Logistics. Das hört sich furchtbar professionell an, ist jedoch nur eine laienhafte Lösung. Fahrer werden eingestellt oder arbeiten auf eigene Rechnung. Leihfahrzeuge von Buchbinder & Co. kommen zum Einsatz, und die Hobbyfahrer stellen in den späten Abendstunden zu.

Wenn sie denn zustellen. Da sind Leute der Sorte drunter „ist doch mir egal, wer unterschreibt und überhaupt“. Pakete werden „beim Nachbarn“ abgegeben, der sieben (!) Häuserblocks weiter wohnt (das nennt sich eigentlich nicht mehr Nachbarschaft), werden ohne Benachrichtigung abgegeben oder der Zusteller ist zu faul in einem Mietshaus das Paket bis an die Wohnungstür zu liefern und fordert alte Damen auf, bis zur Haustüre zu kommen.

Beschwerden sind raus. Ob sie was bringen, ist fraglich.

Was also tun?

Dass Amazon seit geraumer Zeit an eigenen Paketabholstationen arbeitet, ist bekannt. Ich war mir nur nicht bewusst, dass es in meiner Nähe schon welche gibt. Auf eine neue stieß ich heute in Kamen an einer Shell-Tankstelle, an der ich öfter vorbeifahre (und auch tanke). Der Amazon Locker ist allerdings noch nicht bei Amazons Webseite gelistet, offenbar noch brandneu und noch nicht in Betrieb.

Auf meine Nachforschungen hin stellte ich fest, dass es bereits diverse Locker auch in Dortmund gibt, die meisten an Shell-Tankstellen mit 24/7-Betrieb – so wie eine DHL-Packstation.

Und warum stirbt die Packstation jetzt? Weil Amazon sein Prime-Versprechen nicht mehr einhält, wenn man per DHL und an eine Packstation liefern lassen will. Sie nutzen lieber ihren eigenen, laienhaften Hobbyzustelldienst Amazon Logistics. Der liefert natürlich nicht an DHL Packstationen, sondern entweder zur Haustür oder zu einem Amazon Locker.

Vorhin habe ich eine PRIME-Bestellung aufgeben und wie gewohnt meine Packstation ausgewählt. Lieferung am Mittwoch, 04.10. – äh, bitte? Ist doch Prime. Heute bestellt, morgen geliefert. Da sollte mindestens ein Montag drin sein.

Ist es aber nicht. Wählte ich als Zustelladresse meine private aus, ändert sich der Liefertermin auf Montag, 02.10. – na klar, die liefern das dann mit Fritz Krause und Buchbinder-PKW aus, so gegen 19 Uhr, total genervt und arrogant, weil er ja noch ein Paket zustellen muss, obwohl er den ganzen Tag bereits beim Konditor hinter dem Verkaufstresen gestanden hat.

Gut, den Stress mit genervten Zustellern kann man sich sparen, indem man die Lieferung nicht zu sich liefern lässt, sondern zu einem Amazon Locker. Und auch das ist für Montag, 02.10. möglich.

Hier beschleicht mich das Gefühl, dass Amazon DHL mehr und mehr aus der Logstikkette herausdrängen wird. Eigener Zustelldienst, eigene „Pack“stationen in Form der Amazon Locker – das Ende ist nah.

Spaßeshalber habe ich jetzt die Lieferung zu einem A-Locker geroutet und bin gespannt, wann ich wie benachrichtigt werde und wie ich an eine PIN komme, um den Locker zu öffnen.

Stay tuned. I keep you posted.

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Warum die Wettenden keine Chance haben – kein iPhone für mich im Modelljahr 2017/18

Noch lachen sie. Die Menschen, die glauben, mich zu kennen. In einem Tweet erwähnte ich bereits, dass Wetten auf mich abgeschlossen wurden, wann ich das iPhone X kaufen werde.

Es wäre keine Frage, ob, sondern nur wann. Weil ich ein iPhone besitze, glauben viele, ich wäre ein Fanboy, aber das ist nur, wie so vieles, eine Wahrnehmungsfrage. Ich besitze und beschäftige mich wesentlich mehr mit Android- als mit iOS-Produkten.

De facto habe ich von Apple einiges im letzten und diesem Jahr abgegeben:

  • ich besitze keine AppleWatch mehr (und besaß auch nur die Series 1)
  • ich besitze keinen iPod Touch mehr
  • ich habe mein MacBook Pro verkauft und gegen ein HP G13 Chromebook getauscht

Es gibt natürlich Apple-Produkte, die ich um nichts in der Welt hergeben würde.

Zum einen ist das das iPad Pro. Mit Tastatur und Stift bietet es ein kompaktes und leistungsstarkes Produktivgerät, mit iOS 11 stärker als je zuvor. Dank der hervorragenden Stifteingabe bin ich dazu übergegangen, all meine geliebten Moleskine-Notizbücher ad acta zu legen und habe mich selbst von den Bamboo Sparks von Wacom abgewandt und schreibe Notizen gleich welcher Art direkt in die App Noteshelf. Das iPad Pro ist das, was ich früher in dem Samsung Galaxy Note Pro 12.2 gesehen habe. Durch den Formfaktor von 10.5″ ist es jedoch nicht so sperrig wie das Samsung-Pendant, das darüber hinaus noch arge Performance-Probleme hatte.

Mein iMac Setup ist auch etwas, das ich keinesfalls gegen ein Windows-System tauschen würde. Wie unstabil Windows hochfährt, sehe ich, wenn ich meinen Gaming PC anwerfe. Systemfehlermeldungen sind an der Tagesordnung und die bequeme Bedienung von mehreren Desktops auf mehreren Bildschirmen ist eine Geschichte, die wohl auf ewig Apple vorbehalten bleibt. Dagegen wirkt die mehrfache Desktop-Steuerung von Windows 10 wie gewollt, aber noch lange nicht gekonnt.

In der Tat hat ein iPhone hat erst sehr spät bei mir Einzug erhalten. Glaubt es, oder glaubt es nicht.

Lange nachdem ich bereits einen iMac (2012), ein MacBook Air (2011), ein MacBook Pro (2013) und ein iPad 2 (2012) und ein iPad Mini (2013) besaß. Während ich 2011 und 2012 in den Apple Kosmos einstieg (ohne mal den iPod Touch zu berücksichtigen, den ich schon 2010 besaß, erhielt mein allererstes iPhone erst Ende 2013 mit dem iPhone 5S Einzug in meinen Gadget-Palast. Ausschlaggebend war damals die Umstellung auf iOS 7, das mir auf den iPads sehr viel Spaß gemacht hat, sowie das größere Display und der Fingerabdrucksensor.

Jedoch verkaufte ich das iPhone 5S wegen Nichtgefallen bereits im Juni 2014, also lange bevor die 6er Modelle vorgestellt wurden. Das Display war mir mit 5″ viel zu klein, ich kam mit der Bedienung nicht zurecht und hatte mit dem HTC One M8 ein tolles Ersatzgerät im Bereich dienstlich genutztem Smartphone. Erst die Plus-Modelle mit 5,5″ boten mir eine entsprechend bedienbare Größe.

Dass ich das 6Plus und das 6SPlus bestellte, lag vornehmlich an Peripherie-Geräten, wie die Apple Watch, einigen Withings-Geräten, die ich zusammen mit Apple Health nutzte. Heute habe ich keine externe Peripherie mehr, die auf Apple zugeschnitten ist. Die einzigen Apple-Dienste, an die ich mich binde sind iTunes für Filme (dafür nutze ich so gut wie ausschließlich AppleTV und zu 1% meinen iMac, falls der Fernseher mal durch meinen Sohn belegt sein sollte) und Apple Music, das aber auch unter Android läuft, sodass ich ohne ein iPhone nicht darauf verzichten muss.

iMessages und Facetime ist bei mir kein Thema und ich benötige es nicht. Alles, was ich auf dem iPhone nutze, habe ich auch auf Android Smartphones.

Und mögen die Skeptiker nun lauthals loslachen, aber für mich ist es beschlossene Sache, dass das Apple-Jahr 2017/2018 für mich ohne iPhone auskommen wird. Ein Upgrade vom iPhone 7 Plus auf das iPhone 8 Plus wäre Quatsch. Der schnellere Prozessor und die bessere Kamera sind geschenkt. Zumal mir noch nie Fotos auf einem iPhone gelungen sind. Das ist wohl eine Krux zwischen mir und Apple.

Das iPhone 7 Plus bis zum Exitus zu behalten wäre eine Option, doch ganz ehrlich gesagt, langweilt mich das Design und vor allen Dingen auch das Betriebssystem. Während die zusätzlichen Features, die iOS 11 auf dem iPad Pro bietet, mich sehr ansprechen, turnen sie mich auf dem iPhone genauso sehr ab. Das fängt an mit einer Reduzierung der Akkulaufzeit, die auch seit dem 11.0.1.-Update nicht wirklich behoben wurde und geht bis zum immer wieder gleichen und langweiligen (ich klatsche App-Icons auf einen Bildschirm)-Aussehen von iOS.

Das iPhone X mag ein interessantes Design mit einer ansprechenden Screen-to-Body-Ratio haben, aber auch das läuft nur mit einem iOS 11, das mir schon beim 7 Plus zuwider ist. Hinzu kommt die fürchterliche Kerbe, die mir einfach Bildschirminhalte klaut. Und ich glaube einfach nicht an Face-ID. Statt vor, geht Apple hier meiner Meinung nach zurück. Die Eingeständnis, dass Touch-ID nur eine Sicherheit von 1:50.000 bietet, ist da wirklich nicht beruhigend, sondern eher beschämend. Hätten sie nicht tun sollen.

Ob ich 2018/2019 zu einem iPhone zurückkehre? Kommt auf das Gerät und das Betriebssystem an. Statt Face-ID eine „biometric awareness“ einzubauen, wäre nicht verkehrt. Auf jeden Fall muss die Kerbe verschwinden. Und Touch ID unterm Display muss kommen. Und tolle Features im OS, die mich in Erstaunen versetzen. Punkt.

Das heißt „So long, iPhone“, war nett, aber auch nicht orgiastisch. Ich warte jetzt noch, bis Google sein Pixel 2 XL vorgestellt hat und treffe dann eine Entscheidung die zwischen diesem oder dem LG V30 liegt. Und dann verbitte ich mir das Wort iPhone Fanboy 😉

Hannigan: Jetzt verfügbar!

Guten Morgen!

Es ist Samstag, der 30. November 2017. Ein Tag wie jeder andere?

Fast. Wäre da nicht die Explosion in einer Reederei in Schanghai heute Nacht gewesen.

Oder der knappe Hubschrauberüberflug in einem kleinen Nest in Virginia.

Oder der Tumult in einem Hotel in Sankt Petersburg.

Oder der Flächenwaldbrand rund um den Collier Lake in Nebraska.

Oder der tragische GAU auf einer Ölplattform in der Nordsee.

Vom Massensterben in Berlin und Rom wollen wir erst gar nicht reden, das ist nur die Spitze des Eisbergs gewesen.

Ihr wollt wissen, wovon ich spreche?

Eileen Hannigan ist wieder da! Ab heute könnt ihr ihr größtes und letztes Abenteuer hautnah miterleben, zunächst als Ebook. Hard- und Softcover folgen im Oktober.

Hanniganfinal

Herr Bezos, Sie sind raus!

Es ist ein Kreuz. Zu viele Geräte. Zu wenig Möglichkeiten.

Ich habe immer darauf geachtet, dass meine Fernseher ausreichend HDMI-Ports haben – allein wegen der Peripherie. Bluray-Player, Set-Top-Box, Spielkonsole, FireTV. Das war die Grundkonstellation vor ein paar Jahren.

Als ich dann doch noch AppleTV dazu holte, geriet ich ins Schwimmen. Fünf Geräte, vier Ports. Ein HDMI-Splitter musste her. Konnte man eine Zeitlang mit leben. Dann wanderte die PS4 vom Arbeits- ins Wohnimmer. Klappte auch noch.

Seit ein paar Monaten erhielt jedoch das UHD-Erlebnis Einzug bei mir. FireTV gegen ein neues 4K-Fire-TV getauscht. Und den alten Surround-Kopfhörer gegen ein neues Modell gewechselt. Der alte konnte zwar jede Quelle für Stereo nutzen, jedoch nur eine einzige ausgewählte über TOS-Link für 7.1-Surround-Sound anzapfen.

Der neue kann alles. Über HDMI. Hat jedoch nur ein Problem: 4K-Signale sollte er durchschleifen. Tut er jedoch nicht bei einem bestimmten Codec, den beispielsweise Amazon verwendet, um 4K-Inhalte zu schützen. Daher musste das FireTV direkt an den Fernseher und nicht an die Kopfhörer-Basis.

Auch die PS4 wandelt 4K und HDR-Inhalte um. Also braucht sie auch einen direkten Port zum Fernseher.

Der Bluray-Player flog raus. Mit der XBox One und der PS4 stehen zwei Player zur Verfügung, wenn auch stellenweise kurios und unerwartet. Die XBox wollte Guardians of the Galaxy nicht abspielen, die PS4 schon. Die PS4 hingegen wanderte bei Game of Thrones ab Staffel 2 ins italienische Bluray-Menü und ließ sich partout nicht umstellen.

Also, die Konstellation sah wie folgt aus:

PS4, FireTV und Set-Top-Box direkt an den HDMI-Ports des Fernsehers. XBox und AppleTV über die Kopfhörer-Basiststation durchgeschleift. Damit ließ sich 9.1 Surroundsound für XBox One und AppleTV direkt produzieren, für die anderen Geräte über den HDMI-Rückkanal des Fernsehers.

Soweit, so gut.

Heute trudelte das AppleTV 4K bei mir ein. Das Upgrade musste ich einfach mitnehmen, denn a) besitze ich einen UHD-Fernseher und b) Apple verspricht, alle bereits gekauften Inhalte kostenlos auf 4K zu upgraden, sobald sie verfügbar  sind. Und das sind bereits einige Filme. Von meiner Bibliothek von über 100 Filmen bei iTunes sind mindestens 15 dabei, die schon jetzt auf 4K upgegradet werden.

Kostenlos.

Bei Amazon will man 29,99 Euro pro UHD-Film haben.

Bei Apple kostet er das Gleiche wie die HD-Variante (= FHD).

Die Entscheidung, fix ein AppleTV 4K zu ordern, fiel also mehr als leicht.

Nun ist die gute Box eingetroffen und hat das gleiche Problem, wie Amazons FireTV zuvor: AppleTV an der Sony-9.1.-Basis angeschlossen bringt nur Full-HD.

Kein 4K.

Kein HDR.

Fazit: Einer fliegt.

In diesem Fall der FireTV, obwohl eigentlich frisch gekauft. Machen wir uns nichts vor, Amazon hat ein Riesenproblem: Egal ob mit App im Smart-TV oder auch auf dem FireTV, sie sind nicht in der Lage einen Film zu buffern, ehe er losgeht. Stattdessen wir man mitunter die ersten 30 (sic!) Sekunden mit kriseligem SD versorgt, dann springt das Bild auf HD um, wenn man Pech hat und danach erst auf Full-HD.

Sowohl AppleTV als auch die Netflix Apps buffern vor. Die starten direkt in Full-HD oder 4K.

Die Frage war: Brauche ich FireTV überhaupt? Immerhin soll die Amazon Video App ja auch fürs AppleTV kommen. Bisher noch nicht in Sicht, soll aber kommen.

Wenn FireTV aber ein ebenso miserables Erlebnis bietet, wie die Apps, dann kann ich Amazon Video auch über jede beliebige App nutzen:  Auf der XBox One, auf der PS4, auf dem SmartTV. Die Netflix App ist ebenfalls auf den Spielkonsolen, dem SmartTV und dem FireTV verfügbar. Und Youtube in 4K? Läuft zumindest auf der App des SmartTVs.

Amazon hat noch ein weiteres Problem: Die Bildqualität des Streams ist stellenweise unterirdisch schlecht. Da er im Angebot war, kaufte ich Underworld Blood Wars bei Amazon, statt im iTunes-Store. Dunkle Szenen (und die überwiegen bei einem Vampirfilm nunmal) waren voller Artefakte. Sowohl auf dem FireTV als auch auf der App des SmartTVs.

Die vierte Staffel von Game of Thrones habe ich seinerzeit bei Amazon gekauft und neulich nochmal geschaut. Auch hier zeigten sich deutlich mehr kriselige Bilder und vor allen Dingen unsägliche Artefakte in dunklen Szenen. Ab der vierten Staffel schaute ich auf dem AppleTV weiter – klares Bild, vielleicht mal in manchen Szenen ein Kriseln, abhängig von der Qualität des Ausgangsmaterials, aber keinerlei Artefakte.

Damit fällt die Entscheidung leicht. Auch wenn recht neu gekauft, fliegt Jeff Bezos Streaming Maschine raus.

Neues Setup: AppleTV (4K), PS4 und Set-Top-Box direkt am Fernseher angeschlossen, XBox One hängt noch an der Basis des Kopfhörers. Sobald die XBox One X eintrifft, wird sich auch das ändern. Da die Set-Top-Box als einziges Gerät dann keine UHD-Auflösung darstellt, wird sie an die Sony-Kopfhörer gekoppelt, alle anderen drei UHD-Geräte hängen dann direkt am Fernseher.

Netflix wird auch am AppleTV in 4K ausgestrahlt. Nur Youtube derzeit nicht. Die Inhalte halten sich derzeit in Grenzen, aber notfalls versorgt mich der SmartTV mit Youtube-4K-Inhalten und Amazon Video.

Schade, Herr Bezos, aber Sie müssen leider gehen. Herr Cook darf dafür Platz nehmen.

Guten Abend.

 

Schon bald: HANNIGAN

Bald ist es soweit. Am 30.09.2017 erscheint HANNIGAN, das vierte und vorerst letzte Abenteuer um Exagentin Eileen Hannigan und ihrem Team aus Marines und Söldnern.

Passend zur Veröffentlichung hat der Atlantis Verlag ein Plakat für den neuen Roman und die Serie entworfen, das ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.

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