Google Pay – so klappt der Workaround mit PayPal

Seit einigen Monaten ist das kontaktlose Bezahlen Google Pay mittels Smartphone am Start.

Der Charme bei dieser Bezahlform liegt freilich in der Bequemlichkeit. Das Smartphone hat man meist griffbereit zur Hand. Manche (ich auch) nutzen es als Einkaufsliste. Statt erst eine Geldbörse oder einen iClip herauszukramen, die EC- oder Kreditkarte in einen Schlitz zu stecken oder an einen Scanner zu halten, eine PIN einzugeben, die Karte wieder zu verstauen, hält man einfach sein Smartphone auf die dafür vorgesehene Fläche für kontaktloses Zahlen per NFC.

Wenn sich sowas einspielt, schleppt man zukünftig halt weniger mit sich rum und muss auf weniger Dinge aufpassen, die einem wichtig sind.

Der Haken dabei ist, wenn die Hausbank nicht mitspielt, weil sie entweder zurückhaltend agiert oder gerne etwas eignes entwickelt. Wer also sein Konto bei der Sparkasse, der Volksbank oder anderen gängigen Banken hat, schaut in die Röhre und kann Google Pay bisher nicht nutzen.

Zwar ließ sich bereits das Google-Konto mit PayPal verknüpfen, um beispielsweise im Google Store darüber zu bezahlen, doch PayPal ließ sich bisher nicht als Methode für das kontaktlose Zahlen in der Google Pay App einrichten.

Bis jetzt.

Wer ohnehin PayPal nutzt und Zahlen darüber beispielsweise von seinem Girokonto, ganz gleich bei welcher Bank, abbuchen lässt, kann nun mit dem Workaround über PayPal mit Google Pay zahlen.

Aber Achtung! Wenn Giga.Tech vollmundig erklärt, dass es ab SOFORT geht, rudert die zitierte Quelle Stadt-Bremerhaven.de zurück und weist darauf hin, dass die Funktion vermutlich wie so vieles phasenweise an die Nutzer ausgerollt wird und nicht allen gleichzeitig und SOFORT zur Verfügung steht.

Die Geschichte ist zwei Tage alt. Heute veröffentlichte Google auf der Youtube-Plattform ein Video, wie man seine Google Pay App mit PayPal verknüpft, das ich euch an dieser Stelle nicht  vorenthalten will:

Das Problem dabei ist, dass die Funktion dennoch nicht für alle schon freigeschaltet ist. Ich probierte es nach der Anleitung. Beim Hinzufügen einer Zahlungsmethode wurde mir jedoch nur die Möglichkeit angeboten eine Kredit- oder Debitkarte hinzuzufügen, nicht aber PayPal.

Möglich, dass es daran liegt, dass ich bereits PayPal mit meinem Google-Konto verknüpft habe, allerdings lässt es sich nicht zum kontaktlosen Bezahlen einrichten.

Geholfen hat mir dann ein Youtube-Nutzer mit dem Hinweis, dass man in der PayPal-App auch eine Verknüpfung zu Google Pay durchführen kann.

Wer also Interesse an Google Pay hat und ebenfalls scheitert, kann es einmal über diesen Weg versuchen. In der Android PayPal-App anmelden, in Einstellungen gehen und den Punkt suchen PayPal mit Google Pay verknüpfen. Anschließend die erläuterten Schritte durchführen und am Ende solltet ihr diese Meldung auf eurem Display sehen:

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Aber auch hier sei der Hinweis gestattet, dass es nicht bei jedem sofort funktioniert. Einige Nutzer auf Youtube hatten es auf diesem Wege versucht, die Option allerdings in der PayPal-App nicht angeboten bekommen.

Wichtig, updated auf die neuste Version von PayPal.

Und? Klappt es bei euch?

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Vigilante schlägt Ende November zurück

Nachdem sich die Fragen nach dem Veröffentlichungstermin des zweiten Vigilante-Abenteuers mehren, kann ich euch jetzt zumindest einen Anhaltspunkt geben.

Die Ebook-Version wird voraussichtlich Ende November 2018 erscheinen. Die gedruckte Fassung in der Regel ca. 2 Wochen nach der elektronischen Form.

Damit liegt Mark Jedediah Vigilante noch pünktlich vor Weihnachten auf dem Gabentisch und eignet sich hervorragend als Geschenk für die Verwandtschaft und Freunde.

Worum geht’s?

Sein Name ist Mark Jedediah Vigilante. Er war Agent beim United States Secret Service, bis er nach einem Komplott gegen die amerikanische Regierung als Sündenbock auf die Straße gesetzt wurde. Jetzt verdient er sein Geld als Troubleshooter, privater Ermittler und Schlichter. Wenn diplomatische Lösungen versagen, Krisen unausweichlich sind und militärische Konflikte die einzigen Alternativen zu sein scheinen, ruft man Vigilante.

Während eines Mailand-Trips wird die Tochter des Waffenmagnaten Lennox Buckingham entführt. Das Scorpio-Kartell setzt ihn damit unter Druck, um die Pläne einer intelligenten Waffe, die von COLT und der DARPA entwickelt wird, zu verraten.

Die zwielichtige Bordellchefin Madame Dunoire beauftragt Jed Vigilante mit der Befreiung Buckinghams Tochter Cheyenne. Als er in Mailand landet, muss er jedoch feststellen, dass Scorpio nicht der einzige Gegner ist. DARPA hat bereits ein Killerkommando beauftragt, um Cheyenne zu liquidieren und damit die Entführer des Druckmittels zu berauben.

Während ihn und seine Schutzbefohlene feindliche Agenten und Söldner unter Beschuss nehmen und quer durch Mailand jagen, bekommt Vigilante über Dunoire unerwartete Hilfe von einer Hackerin namens Sentinel.

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Der Vigilante Effekt – Titelbild wieder ausgezeichnet umgesetzt von MARK FREIER

Amazon unattraktiv – Als Verkäufer verliert der Versandhändler zunehmend an Bedeutung (für mich)

Sie sprießen wie die Pilze aus dem Boden. Amazons Logistik-Lager. Das Geschäft boomt anscheinend.

Doch habt ihr euch mal angeschaut, welche Artikel und Produkte wie lange und ob überhaupt von Amazon selbst verkauft werden.

Mir scheint, es wird immer weniger und Amazon mutiert zunehmend zu einem reinen Verkaufsvermittler mit logistischem Service, denn wirklich ein Versandhändler zu sein.

Kaufen bei Amazon hieß für mich immer eine reibungslose Abwicklung bei Beanstandungen zu genießen. Ja, kann wirklich mal sein, dass man sich etwas gekauft hat und es entspricht absolut nicht den Erwartungen. Oder etwas ist wirklich bei Anlieferung oder später defekt und fällt in die Gewährleistung oder Garantie.

Der Retourenversand bei Amazon klappt reibungslos.

Immer öfter drängten sich dann jedoch sogenannte Marketplace-Händler in den Vordergrund beim Aufruf eines Artikels. Dann kam das Nachrücken des PRIME-Vorteils. Verkauf durch XY, aber Versand durch Amazon.

Für eine schnelle Lieferung okay, aber Vorsicht beim Wert der Waren. Mal eben günstige HDMI-Kabel kaufen? Kein Problem. Duschgel, weil es tatsächlich günstiger ist als im DM oder bei Rossmann? Kein Problem. Aber einen Computer, einen Fernseher, eine HiFi-Anlage, Kamera, Smartphone, Festplatten … hochpreisiges Equipment bei Firma Müllermeyerschulze kaufen, die bei Amazon anbieten und von Amazon versenden lassen?

Extrem ungerne. Weiß ich, ob eine Beanstandung so reibungslos abgewickelt wird, dass ich keine Bauchschmerzen beim Kauf haben muss?

Sicherlich stehen auch einige namhafte Anbieter im Marketplace, aber es gibt auch viele und wesentlich mehr, die ich gar nicht kenne.

Wenn ich nach einem Produkt Ausschau gehalten habe, das vielleicht schon etwas älter ist und dann nur über Drittanbieter angeboten wurde – ja, sehe ich ein. Dann ist der Zug eben abgefahren und ich verstehe, dass Amazon seine Lager auch mal leer machen und Platz für Neuware schaffen will.

Aber Geräte, die frisch auf dem Markt sind, die sich dann nur noch Wochen halten, das macht mich dann schon sehr, sehr stutzig.

Das OnePlus 6 ist so ein Beispiel. Vollmundig wurde es verkündet, OnePlus hat Amazon als Partner gewinnen können. Und tatsächlich habe ich mein OnePlus 6 bei Amazon gekauft, eben weil es schneller geliefert wurde als bei OnePlus direkt und eben weil ich den Rückgabe-Service von Amazon schätze für den Fall der Fälle.

Das OnePlus 6 ist am 22.05. dieses Jahr erschienen. Aktuell erhält man bei Amazon (als Direktverkäufer) nur die schwarze und weiße Version mit 128 GB Speicher. Am 11.07. wurde jedoch die rote Edition ins Programm aufgenommen und seit diesem Tag hadere ich immer wieder mit einem Verkauf meine schwarzen Gerätes und Tausch gegen das rote. Aber die rote Version wird von Amazon nicht mehr verkauft, sondern nur noch über Drittanbieter zu überteuerten Preisen.

Nun, vielleicht liegt es in diesem Fall auch an OnePlus, denn auf der Webseite des chinesischen Smartphone-Herstellers steht die rote Version auch nicht mehr zum Kauf.

Da OnePlus als recht kleines Unternehmen kein Backlock seiner Produkte unterhält und immer nur die neuste Variante verkaufsbereit hält, ist das nicht ganz so verwunderlich. Wir haben fast Oktober und sicherlich wird in den nächsten zwei Monaten das OnePlus 6T vorgestellt. Also sieht man zu, die produzierten Geräte noch an die Frau und den Mann zu bringen und lässt keine neuen mehr herstellen.

Diesen Artikel hätte ich mir in diesem Fall sparen können, wäre ich dann nicht spaßeshalber mal zu Samsung gewechselt, eildieweil ich gerade noch eine Samsung-Diskussion mit einem Bekannten hatte. Nur kurz die Preise vom S9 und Note 9 checken – was sehe ich da?

Das Samsung Galaxy Note 9, egal in welcher Farbe, erschienen am 24.08.2018 (!) wird gar nicht mehr von Amazon direkt angeboten. Nur Marketplace-Händler.

Das ist schon eine Sache, die mich erschüttert. Ich habe zwar schon oft über Amazon gemeckert und bin immer noch sehr enttäuscht und sauer über die Geschichte mit dem nicht möglichen Bankeinzug, doch ich habe Amazon nicht den Rücken gekehrt. Zumindest nicht ganz.

Seit der Kauf des Surface Book 2 im Februar bei Amazon scheiterte, weil der Kaufbetrag nicht per Bankeinzug eingezogen werden wollte/konnte, habe ich meine Technikkäufe bei Amazon doch sichtlich herunter gefahren. Es ist noch ein Monitor, ein Turmventilator, ein Kopfhörer und eben das OnePlus 6 in den letzten 6 Monaten dazu gekommen. Überschaubar.

Ein anderer Monitor, eine Soundbar, ein Staubsauger, zwei Smartwatches, ein Laptop und noch ein Smartphone sowie eine VR-Einrichtung gingen dann allerdings über ganz andere Ladentheken.

Ich weiß nicht, wie es euch ergeht, aber wenn ich http://www.amazon.de aufrufe, dann will ich verdammt auch nochmal bei Amazon kaufen und nicht von Meyermüllerschulze. Das kann ich auch bei Ebay haben.

Bestelle ich etwas bei Otto Versand, erwarte ich auch nicht, von Bader Moden beliefert zu werden, die Otto als Portal mit nutzen. Und wenn ich in den REWE gehe, dann will ich verdammt noch mal nicht eine Regalreihe von LIDL-Produkten dort sehen.

Wenn ich in die Zukunft blicke sehe ich Konversationen entgegen die anfangen könnten mit „Weißt du noch, als Amazon noch selbst verkauft hat“ – „Ah, das ist ja schon ewig her, heute sind die ja nur noch Versandstation für andere.“

Vielleicht ist das ja das Endziel von Herrn Bezos? Man steckt nicht drin.

 

Von meinem Schreibtisch: Das wird dann mal komplett gestrichen #Überrannt

Nein, keine Sorge, nicht der ganze geplante Roman ist gestrichen, sondern nur ein Kapiteleinschub bei dem ich mich momentan völlig verzettele, wenn ich den weiter verfolge.

Für ÜBERRANNT benötige ich eine AR-Technologie, die heute so noch nicht existiert und ziemlich fantastisch aus heutiger Sicht ist. Um das Ganze zu plausibilisieren schob ich diese Technologie der Assimilierung durch Alien-Technologie zu, die sich angeblich schon lange im Besitz der Amerikaner befand.

Leider wird es an der Stelle zu hanebüchen. Wirft zu viele Fragen auf. Klingt unglaubwürdig.

Ich werde die Passagen wieder streichen und so tun, als ob diese Technologie eine Selbstverständlichkeit wäre. Das passt eher, zumal im Roman keine Jahreszahl genannt wird und das schwedische Militär bereits über futuristische Gadgets wie den Lokipuls-Karabiner und die Tyr-Rüstung verfügen.

Apple Event: No more thing

Da verlässt Tim Cook die Bühne und kündigt kein One More Thing an. Sicherlich werden einige Propheten enttäuscht sein, denn Apple hat heute tatsächlich nur zwei Produktlinien vorgestellt:

 

  1. Apple Watch Series 4
  2. iPhone Update

 

Das war es. Alle Gerüchte über randlose iPads mit FaceID, ein Update für iMacs und den MacMini und einen MacBook Air -Ersatz oder sogar die AirPods 2 oder die kabellose Ladestation – man weiß es nicht oder wird es im Oktober wissen, wenn Apple sicherlich ein weiteres Event nachlegt.

Was die beiden Gerätekategorien anbelangt, haben sich alle Leaks und vor allen die der jüngsten Zeit, bestätigt.

Die AppleWatch mit 40 und 44 mm ist gewachsen, das Display größer und es reicht nahezu bis zum Rand, was ihr über 30% mehr Darstellungskapazität gibt, als die bisherigen Uhren von Apple. Durch neue Chipsätze und Sensoren ist es jetzt nicht nur möglich einen Sturz des Trägers zu erkennen und ein SOS vorzubereiten und im Notfall auch automatisch zu senden, nein, die AppleWatch ist jetzt auch das erste für einen Konsumenten erhältliche Produkt, das die Erstellung eines EKG ermöglicht.

Wow!

Die Sache mit dem EKG ist zwar von der amerikanischen FDA durchgewunken worden, wird aber vermutlich für den europäischen Raum noch von den entsprechenden Behörden genehmigt werden müssen.

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Aber ein Feature das auch vorhergesagt wurde. Dazu kommt noch ein Herzrhythmus-Tracking und die Möglichkeit einen zu niedrigen Puls zu erfassen und den Träger zu alarmieren.

Preislich bleibt die Series 4 unverändert und fängt mit 399 Dollar an. Wer sparen will und Größe sowie die neuen Features nicht braucht, kann die Series 3 zum günstigen Preis von 279 Dollar erwerben. Hierzulande startet die Series 4 mit 429 Euro.

Das iPhone. Auch hier treffen die Vorhersagen, was das Line-up anbelangt zu. Schon seit Monaten ist bekannt, dass Apple 3 neue Geräte vorstellen wird. Dass alles besser wird als vorher, war auch klar.

Wir haben also nun den direkten Nachfolger vom iPhone X (10) und damit ein Modellpflege-Setup. Deswegen gibt es keine neue Nummer, sondern das Kürzel s.

Sieht nur doof aus, wenn es geschrieben wird. Das iPhone Xs – wie in extra small. Aber gut, Apple beharrt ja auf der Aussprache ZEHN, auch wenn ich kaum ein Technik-Youtuber daran hält und es X ausspricht.

Es gibt auch eine größere Version, die diesmal allerdings nicht als Plus-Modell daher kommt. Warum? Beim Plus gab es immer eine Unterscheidung zum normalen iPhone. Mehr Akku, mehr Display, höhere Auflösung, bessere Kamera.

Diesmal haben wir nur mehr Display und mehr Akku – deswegen hat Apple sich für die Bezeichnung MAX entschieden. Das große Modell ist also das iPhone Xs Max mit 6,5″ Display, aber in einem Gehäuse das so groß ist wie die vorherigen Plus-Modelle. Coole Sache.

Der neue A12 Bionic Chipsatz mit neuralem Interface sorgt für eine Überraschung. Statt 600 Milliarden Rechenoperationen aus dem A11 Chip (iPhone X) schafft er nun 5 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde.

Das scheint nahe dem Flux-Kompensator gebaut worden zu sein. Hoffentlich fliegt uns das nicht um die Ohren.

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Ansonsten bessere Kamera, bessere Akku-Laufzeit. Ein S-Modell eben.

Das dritte iPhone im Bunde ist das Low-Budget Phone und hört auf den Namen iPhone Xr. Wie ebenfalls vorhergesagt siedelt es sich in der Größe mit 6,1″ zwischen dem iPhone Xs (5,8″) und dem iPhone Xs Max (6,5″). Aber es gibt Abstriche, die den Preisunterschied rechtfertigen:

  • LCD Display statt OLED (Apple gibt dem LCD den Namen Liquid Retina Display)
  • Ein Kamera-System (das aber identisch mit der Weitwinkellinse des Xs-Modells ist, nur die zweite Telelinse fehlt)
  • Rahmen aus Alu statt Stahl
  • „nur“ IP67 Zertifizierung statt IP68 (iPhone Xs und Xs Max)

Aber:

  • Gleicher A12 Bionic Chip intus und nicht den A10 vom iPhone 7 wie vorhergesagt
  • Gleiche True Depth Camera für FaceID und Fotos wie das iPhone X
  • Bessere Batterielaufzeit als das iPhone 8 Plus
  • Günstiger (!) als das iPhone 8 Plus

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Und da sind wir auch direkt bei den Preisen. Als letzte Woche durchsickerte, dass die Preise eventuell günstiger sind, als letztes Jahr, wollte das niemand glauben. Letzten Endes sind die Preise aber stabil geblieben, nur dass man nun mit dem iPhone Xr günstiger an ein Top-iPhone kommt, als letztes Jahr.

Das iPhone Xs startet mit 999 Dollar (hierzulande mit 1.149 Euro, wie letztes Jahr).

Das Xs Max fängt bei 1.099 Dollar an (in Deutschland für 1.249 Euro)

Das iPhone Xr geht mit 749 Dollar los (das macht bei uns 849 Euro).

Die Speichergrößen beim r-Modell liegen wahlweise bei 64 GB, 128 GB und 256 GB.

Bei den s-Modellen gibt es einen Sprung nach vorn. 64 GB als kleinste Größe. Die mittlere Größe beträgt 256 GB (wie im letzten Jahr). Power-User und Speicherplatzfetischisten werden jetzt jedoch sogar mit 512 GB bedient.

Die bisherigen iPhones, beginnend mit dem 7er Modell, werden alle im Preis reduziert. Alle Preise und Specs gibt es bereits auf apple.de

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Battlefield V ein Flop? CoD Black Ops IIII wie Modern Talking?

Man braucht nur einen Blick auf die Multiplayer Videos der Beta von Black Ops IIII zu werfen um rasch zu erkennen: 20 Jahre die gleichen rotz Level, keine Änderungen, wie Modern Talking, alles sieht gleich aus, alles klingt gleich.

Natürlich gibt es neue Anstriche, aber ist müsst euch das so vorstellen, ihr geht jedes Jahr in dieselbe Wohnung oder dasselbe Haus und der Besitzer oder Eigentümer hat jedes Jahr einfach renoviert. Neue Tapeten, neue Möbel, aber das Grunddesign lässt euch sofort erkennen: Hier war ich doch schon mal.

Ich habe CoD mit Modern Warfare begonnen, den Nachfolger gespielt. Advance Warfare gezockt, Black Ops III, World War II. Alles wirk immer wieder aufs Neue gleich. Das beginnt bereits bei Menü und der Spielerlobby, in der man seinen Start ins Abenteuer wagt. In der Beta bin ich über die Spielerlobby nicht hinaus gekommen (danke, Activision, dass das so hervorragend mit der Beta geklappt hat!), hab mir über Let’s Plays dann aber einige Runden angeschaut – hier war ich doch schon. Die Karte sieht aus wie die und die aus Black Ops III.

Ich kann den Hype um den Nachfolger nicht nachvollziehen und angesichts der Spiele, die ich gespielt habe, kann man mir auch nicht vorwerfen, ich wäre ein CoD-Verweigerer.

So long, Blizzard/Activision, mein Feedback zur nicht spielbaren Beta bekommt ihr noch.

Nun haute PC Games gestern die Schlagzeile raus, dass Battlefield V als direkter Call of Duty Konkurrent ein Flop werden würde. Festgemacht wurde das an den eher mauen Vorbestellungen des Spiels.

Ganz ehrlich? Was glaubt ihr eigentlich alle immer mit den Vorbestellungen reißen zu können? Eine Vorbestellungen mag nach dem Fire & Forget-Prinzip ablaufen. Ich bestelle jetzt, wo ich davon erfahre, um später nicht dran denken zu müssen.

Aber letztendlich kaufe ich die Katze im Sack. Denn ich weiß ja noch gar nicht, wie das Produkt werden wird, das ich da vorab bestelle. Es gibt keine Bewertungen, keine Reviews, nichts.

Zudem gibt es verschiedene Arten der Vorbestellungen und lassen wir einmal Kickstarter-Projekte außen vor, die sich überhaupt erst über Vorbestellungen finanzieren.

Ich kann ganz bequem in den Online- oder Offline Shop meines Vertrauens gehen, sofern er Vorbestellungen annimmt. Nehmen wir hier ruhig mal die Großen wie Amazon, Media Markt und Saturn. Ich bestelle einen Datenträger vor, bekomme eventuell über einen Code zusätzliche Items freigeschaltet und darf vielleicht das Spiel 2 Tage vor dem eigentlichen Release spielen.

Bezahlt wird bei Abholung im Laden oder bei Lieferung. Nur muss man sich bewusst sein, dass gerade Spiele im Bereich Konsole mit 70 Euro und 60 Euro bei PCs liegen. Sicherlich bietet Amazon ein Preisschwankungssystem an. Fällt der Preis während der Vorbestellungsphase und steigt später wieder, bekommt man das Spiel zu dem bis zum Release günstigsten Preis. Aber eine Garantie, dass der Preis gerade im Vorbestellungszeitraum schwankt, gibt es nicht. Der kann sich auch hartnäckig bei 70 Euro halten. Wartet man dagegen zwei, drei Tage oder eine Woche, ist es durchaus möglich, dass der Preis nach Release mal unter die 60 Euro Marke im Konsolen Bereich schwappt. Der Geduldige kann hier schnell von einem günstigeren Preis profitieren.

Die andere Methodik der Vorbestellung ist kritisch (Kickstarter wie gesagt außen vorgelassen). Bestelle ich die digitale Version eines Spiels vor, sei es im Microsoft XBox Store, im PlayStore oder auf Steam und ähnlichen Plattformen, wird der Kaufbetrag SOFORT fällig.

Warum also sollte ich jetzt 70 Euro auf den Tisch legen, um in zwei Monaten spielen zu können? Rein theoretisch könnte ich auch noch ein paar Tage vor dem tatsächlichen Release-Datum vorbestellen und von den Vorteilen der Vorbestellung (zusätzliche Items, früherer Spielzugang, wie oben erwähnt) profitieren.

Es ist also absoluter Tinnef gerade in dieser Form eine Vorbestellung auszulösen, auch nicht im Blizzard-Store.

Warum die Kohle bei Spielen sofort fällig wird, ist mir ein Rätsel. Kaufe ich digitale Ware in Form eines Films bei Apple im iTunes Store ein, bezahle ich den Film auch erst, wenn er erscheint. Machbar ist das also alles systemtechnisch.

Aber ich will die Mädels und Jungs von Dice nicht heilig sprechen, die machen auch nicht immer alles richtig. An Battlefield V missfällt mir natürlich geschichtliche Setup. Ich bin kein Freund des 2. Weltkrieg-Szenarios und nachdem Activision letztes Jahr CoD WW II rausbrachte, sieht ein Battlefield V erst einmal wie nachgemacht und abgekupfert aus.

Zudem auch gleich beide Wettbewerber angekündigt haben, einen Battle Royale Modus ins Spiel zu integrieren.

Battle Royale? Kennt ihr nicht? Das ist die Geschichte von H1Z1 – King of the Kill, dem Nachahmer Player’s Unknown Battlegrounds und dem Obergrützenmeganachahmer Fortnite. 100 Spieler in ein Szenario geworfen, jeder gegen jeden. Last Man Standing. Gab’s schon in Titanfall 1, ist also nicht neu und gab es auch schon lange vor Titanfall, ist also auch nicht auf Respawns Mist gewachsen.

Was recht neu und erfolgreich ist, ist dass sich der Kartenabschnitt, indem sich die 100 Spieler befinden, aus unerfindlichen Gründen verkleinert und man gezwungen ist, immer näher zusammenzurücken. Verstecken und ausharren gildet also nicht.

Die Verkleinerung der Karte wird in PUBG und Fortnite durch eine undurchdringliche farbige Mauer dargestellt, was ziemlich affig aussieht, denn plötzlich ist da eine energetische Leuchtbarriere im Spiel.

Als die Kunde kam, dass Battlefield und Black Ops IIII einen Royale-Modus enthalten sollen, habe ich sofort gesagt: DICE muss sich was Neues einfallen lassen. Ich kann da nicht eine leuchtende Energiemauer hinsetzen, mitten im zweiten Weltkrieg, wie doof wäre das denn?

Und tatsächlich, der aktuelle Gamescom-Gameplaytrailer zeigt gegen Ende, dass man sich was grandioses hat einfallen lassen. Die Map wird durch eine Flammenwand, die sich kreisförmig zusammenzieht verkleinert. Das passt. Das wird Spaß machen. Battle Royale ohne die ungelenken Bewegungen von PUBG, ohne die Kindergartenkötzchengrafik von Fortnite, im Battlefield Style – darauf freue ich mich.

Wer neugierig geworden ist, hier der Gamescom Gameplay Trailer:

Armer Steve Jobs: Die Stiftfrage wird ihm wieder nachgetragen

Was war es für ein Aufschrei und welche Belustigung gab es aus dem Konkurrenzlager, als Apple das erste iPad Pro veröffentlichte und dazu den Apple Pencil rausbrachte.

Grund des vermeintlichen Gespött war eine aus dem Kontext gerissene Aussage von Steve Jobs bei der Präsentation des allerersten iPhones.

Seine legendäre Frage lautete 2007: „Who needs a pencil?“ – Wer braucht einen Stift?

In diesem Zusammenhang muss man sich vor Augen führen, welche Smartphone-Situation 2007 herrschte. Es gab Geräte mit Tastatur und/oder einem resistiven Touchscreen, vornehmlich mit dem Microsoft Betriebssystem Windows CE / Windows Mobile befüllt, das nicht anders reagierte, als die Desktop-Variante: Doppelklick, um eine App zu öffnen. Niedrige Auflösungen, kleine Bildschirme und lupenkleine Icons sorgten dafür, dass an ein Fingertipp seinerzeit nicht zu denken war. Dazu behalfen sich die Hersteller solcher Smartphones und der vorausgehenden Generation sämtlicher PDAs (wie Palm-Geräte oder CASIOs digitale Assistenten) der Stifteingabe.

2007 war die Bedienung eines Smartphones oder PDAs mit Stift üblich, wenn auch umständlich.

Und genau in diesem Kontext ist die Frage Steve Jobs‘ zu sehen: Wer braucht einen Stift, wenn man ein Gerät auch ohne bedienen kann?

Das erste iPhone mit kapazitiver Berührungserkennung war in der Hinsicht revolutionär, denn es ließ sich ohne Stift bedienen, intuitiv mit einem Fingertipp, statt einen Mausklick nachzuahmen.

Ich höre heute noch die Apple-Jünger, die über Samsung spotteten, als Samsung das erste Galaxy Note rausbrachte. Was soll denn der Stift?

Anders herum lachten die Android Fanboys, als Apple den Pencil vorstellte.

Doch bei beiden geht es um unterschiedliche Eingabekonzepte, das hat mit der reinen Bedienung und Usability wie sie seiner zeit bei Palm & Co. gegeben war nichts zu tun.

Im Gegenteil, der Stift als Add-on zu einem kapazitiven Multitouch-Display ermöglicht uns heute weitaus mehr Möglichkeiten, als ein stumpfer Doppelklick.

Druckstufen, Gesten, echtes Schreibgefühl. Papierloser Umgang in vielen Bereichen.

Seit es moderne Displays mit Stifteingaben gibt, probiere ich sie aus. Samsungs Note-Reihe, Microsofts Surface und Apple Pencil. Ich habe auch mit Bluetooth-Varianten gearbeitet, die jedoch keine wirkliche Option waren.

Ein aktuelles gutes Schreibgefühl bieten die drei Großen. Beim direkten Vergleich zwischen dem Galaxy Note Pro 12.2 und dem Surface Pro 3 habe ich Samsung immer noch den Vorzug gegeben – das Nachziehen, der Versatz oder die Latenz beim Ziehen einer Linie war dort am natürlichsten, bzw am geringsten vorhanden.

Ich bin 2016 auf das iPad Pro umgestiegen, nachdem ich mich in einem Apple Store von dem guten Schreibgefühl des Pencils überzeugt hatte. Zwischendurch machte ich Ausflüge ins Microsoft-Lager (neue Stylus-Generation mit dem Surface Book 2) und zu Samsung (Galaxy Note 8 und Galaxy Tab S3) und muss hier ganz klar bekennen: Apple hat die Nase vorn.

Natürlich ist es auch eine Frage der Software, die man benutzt, aber mit dem Apple Pencil und der App Noteshelf 2 fahre ich bisher am besten.

Und nochmal, hier geht es nicht darum, ein Gerät zu bedienen, sondern ein Gerät zu dem zu machen, das man im täglichen Doing benötigt – sowohl im Hauptberuf, als auch als Schriftsteller mache ich jede Menge Notizen. Nicht immer ist eine Tastatur zur Hand, nicht immer ist Platz genug für eine Tastatur, das Tippgeräusch stört vielleicht, man hat keine vernünftige Auflage oder man muss seine Notizen mit skizzierten Anmerkungen versehen.

Ein Block ist zum Mitschneiden von Gesprächsnotizen oft die bessere Wahl – auch den habe ich in diversen Formen ausprobiert. Seien es digitale Scanstifte wie der Livescribe Smartpen, die scanbare Versionen von Moleskine-Notizbüchern oder zuletzt Wacoms Bamboo.

Sie alle hatten gemein, dass man schlussendlich Papier verwendet und seine Notizen entweder von Hand digitalisieren musste oder die digitalen Notizen noch anderweitig zuordnen musste – und am Ende hat man das Papier mit den Notizen noch entsorgt, Unmengen Tinte verbraucht und da die meisten Lösungen mit Kugelschreiber-Minen arbeiten, noch ein unleserliches Schriftbild ob der eigenen Sauklaue hinterlassen.

Warum also nicht bei einem schönen Schriftbild, direkt auf dem Bildschirm schreiben. Direkt digital. Kein Papier. Keine Tinte. Keinen Müll. Direkt Teilen ohne Aufwand, anschließend bearbeiten, ergänzen, was auch immer.

Samsung hat es vorgemacht, andere sind nachgezogen. Warum auch nicht, denn für viele ist ein Stift eine sinnvolle Ergänzung. Und wer es nicht braucht, muss es nicht kaufen.

Dass Apple sich auch eine Stifteingabe für iPhones patentieren lassen hat oder (man korrigiere mich) bei der Zulassungsbehörde eingereicht hat, ist bereits seit letztem Jahr bekannt.

Angestachelt durch Leaks und die Gerüchteküche kommt jetzt wieder die Vermutung auf, dass einige der im September erscheinenden iPhones eine Stift-Unterstützung bieten und plötzlich ist der Spott und die Häme wieder da:

Who needs a stylus?

GIGA spricht in seiner Headline der GIGA-Tech-News sogar davon, dass Apple Steve Jobs verraten hätte.

Leute, geht es noch? Ihr wollt Techblogger sein, Journalisten? Dann reißt solche dummen Kommentare nicht aus dem Zusammenhang.

Natürlich kann auch ein iPhone eine Stiftunterstützung anbieten. Wenn ich Goodnotes oder Noteshelf nutze, synchronisiere ich meine Notizen über die Apps hinweg. Will ich wissen, was ich gestern auf dem iPad notiert habe, öffne ich die Notiz-App auf dem iPhone – will ich hier in meinem handschriftlichen Gekritzel schnell eine Anmerkung machen, habe aber nur das Telefon und kein Tablet zur Hand, warum sollte ich das nicht auf dem Telefon mit einem Stift machen können?

Der Stift schränkt die Usability des UI nicht ein, sondern unterstützt an den Stellen, wo es sinnvoll ist.

Steve Jobs‘ Worte von 2007 anders auszulegen und sie ihm zu Spottzwecken im Mund umzudrehen, ist alles andere als seriös, gerade für Techmagazine.

Schämt euch!

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